Zuletzt aktualisiert am 01.06.2026
Vom Wissen zur Entscheidung - mit digitalen Tools zum kompetenten Medizin-Studierenden
Bei dem Projekt handelt es sich um ein neues Projekt / eine wiederholte Einreichung
Gestaltet mit einem Bild der Microsoft 365 Archivbilder
Curriculare Lehre mal ganz anders
Ars Docendi Kategorie
Lernergebnisorientierte Lehr- und Prüfungskultur
Ars Docendi Kriterien
- Digitale Transformation und Künstliche Intelligenz
- Innovative Hochschuldidaktik
- Studierenden- und Kompetenzorientierung
- Partizipation und Mitgestaltung
Gruppengröße
20-49
Anreißer (Teaser)
Neuen Medien, künstliche Intelligenz und digitale Lernformen werden innovativ zu einem nachhaltigen Wissenserwerb verknüpft, um die Medizinstudierenden frühzeitig zu einem kompetenten und verantwortungsvollen Entscheidungsprozess zu befähigen.
Kurzzusammenfassung des Projekts
Wir stellen ein Projekt im Rahmen des Medizinstudiums vor, das die neuen Medien zum nachhaltigen Wissenserwerb nutzt und die Studierenden an die Nutzung von KI zur Verbesserung der Qualität und Überprüfung ihrer Entscheidungen heranführt. Hierbei wird auch bei den Diagnose- und Therapieentscheidungen die KI gezielt für die problematische Abwägung zwischen Patientennutzen und Klimaschutz genutzt. Das Projekt zielt auf:
- Verbesserten und nachhaltigeren Wissenserwerb durch Einführung des flipped classroom und damit ermöglichten mehrfachen Wiederholung der Studiumsinhalte zur besseren Verankerung im Langzeitgedächtnis.
- Einüben von verantwortungsvollen abgesicherten Entscheidungen mittels digitaler Tools jedes einzelnen Studierenden, um ihnen die Angst vor falschen Entscheidungen mit gravierenden Konsequenzen für Patient:innen bei Eintritt ins Berufsleben zu nehmen.
- Sensibilisierung der Studierenden zu ihrer Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen mit Einbeziehung der Konsequenzen ihrer Entscheidung das Klima betreffend.
- Einbeziehung und Aufzeigen motivierender digitaler Medien (u.a. live-Mitgestaltung von Patientenversorgung am Smartphone, Quiz-Modelle) zur optimalen Wissensanwendung und Prüfungsvorbereitung. Diese Erkenntnisse sind dann sowohl im Unterricht als auch später im Arbeitsalltag nutzbar.
Kurzzusammenfassung des Projekts in englischer Sprache
A project within the framework of medical studies that uses new media for sustainable knowledge acquisition and introduces students to the use of AI to improve the quality and review of their decisions, also with regard to balancing patient benefits and climate protection. The project aims to:
- Improve and make knowledge acquisition more sustainable by introducing the flipped classroom, which allows students to repeat course content multiple times for better retention in their long-term memory.
- Encourage each student to practice making responsible, informed decisions using digital tools to alleviate their fear of making wrong decisions with serious consequences for patients when they enter professional life.
- Raising students' awareness of their responsibility towards future generations, including the consequences of their decisions on the climate
- Incorporating and demonstrating digital media for optimal exam preparation, which can be used both in class and privately
Nähere Beschreibung des Projekts
Die Curriculare Lehre im Bereich der Dermatologie / Humanmedizin besteht auch an der Danube Private University (DPU) aus vier Komponenten: Vorlesung, Seminar, Simulations-Kurse und Kleingruppenunterricht am Krankenbett. Bei den Simulationskursen lernen die Studierenden direkt mit medizinischen Geräten (z.B. Sonographie) oder Prozeduren (z.B. Allergietests) umzugehen. Beim Kleingruppenunterricht sind die Studierenden mit einer Lehrperson am Krankenbett und besprechen konkrete Fälle. Die beiden letztgenannten Unterrichtsformate erfreuen sich klassischerweise großer Beliebtheit, da sie sehr praxisnah aufgebaut sind. Klassische Vorlesungen (freiwillig) und vertiefende Seminare (verpflichtend) sind jedoch nicht selten eher trockene Frontalveranstaltungen, bei denen eindimensional theoretisches Wissen vermittelt wird.
Mit unserem neuen Lehrprojekt verknüpfen wir die Vorlesung mit dem Seminar und führen mehrere neue Lehrmethoden und didaktische Besonderheiten ein. Ziel ist es, die klassische frontale Wissensvermittlung aufzubrechen, die Studierenden auf mehreren Ebenen aktiv in die Lehre einzubinden und eine deutliche gesteigerte Motivation für den Lehrstoff zu erzeugen. Damit soll durch eine höhere Begeisterung für das Fach auch eine Verbesserung der Lernergebnisse erreicht werden.
Das Projekt umfasst folgende Kernelemente:
1. Flipped Classroom
Die Vorlesung wird in mehreren Themenbereichen umgestaltet, so dass die Studierenden zunächst einen Link zu einer online-Vorlesung erhalten. Diese aufgezeichnete online-Vorlesung kann von den Studierenden zu einem beliebigen Zeitpunkt geschaut und beliebig unterbrochen oder wiederholt werden. Hierdurch können die Studierenden bestimmte, für sie unklare Punkte, ggf. mehrfach anschauen, andere ggf. überspringen. Somit bestimmt jeder Studierende sein eigenes Lerntempo. Am folgenden Tag wird zum Vorlesungstermin dann in einer Präsenzveranstaltung auf die Inhalte der online-Vorlesung eingegangen. Die Studierenden können ihre Fragen zu dem Thema stellen. Auch kann die Lehrperson weiterführende Fragestellungen anreißen. Da alle Studierenden sich mit dem Thema schon online befasst hatten, werden diese Fragen jetzt nicht von der Lehrperson beantwortet. Vielmehr begibt sich die Lehrperson in die Rolle des Moderators oder der Moderatorin und die Fragen werden durch die Studierenden gemeinsam bearbeitet und gelöst. Die Präsenz-Vorlesung gerät dadurch zu einer jedes Mal neuen individuellen hochkommunikativen Veranstaltung.
2. Simulierte Patientenvorstellung
In den Seminaren werden dann keine klassischen Textfolien mehr präsentiert. Vielmehr werden, den Stoff der Vorlesung voraussetzend, Patientenvorstellungen simuliert. Die Studierenden im Seminar (20-30 Studierende) werden in kleine Gruppen eingeteilt (ca. 5 Studierende) und erarbeiten gemeinsam über eine Vertiefung der Anamnese und der Erarbeitung von diagnostischen und therapeutischen Vorschlägen praxisnah den Krankenfall. Die Lehrperson hat nun die Rolle des Patienten oder der Patientin (wird befragt), aber auch die Rolle des Moderators oder der Moderatorin (im Optimalfall teilen sich diese Rollen zwei Lehrpersonen). Durch die kleine Gruppengröße gelingt es sehr gut, auf die individuell unterschiedlichen Wissensstände der heterogenen Studierenden einzugehen. Die Gefahr bei dieser engen Einbindung einer kleinen Seminargruppe besteht darin, dass die anderen Seminarteilnehmer und Seminarteilnehmerinnen unaufmerksam werden. Um dieses vorzubeugen, bindet man diese in den Fortgang des Patientenfalles durch mehrheitliche online Smartphone-Abstimmungen ein (SlideLizard).
3. Online Smartphone-Beteiligung und Abstimmung
In den Seminaren können nun alle Studierenden an entscheidenden Stellen die sich entwickelnden Patienten-Krankengeschichten durch eine mehrheitliche digitale Entscheidungsfindung mitgestalten. Hierfür werden Abstimmungen am Smartphone über interaktive online-Tools durchgeführt. Dieser Prozess hat mehrere Vorteile: Die Studierenden sind immer aufmerksam beim Fall, da jederzeit eine digitale Fall-Abstimmung kommen kann. Bei der Abstimmung gibt es Möglichkeiten der Wissensabfrage, die dann durch die Lehrperson aufgelöst werden. Aber es werden auch Entscheidungen im Patienten-Krankheitsverlauf getroffen. Dadurch entwickeln sich die Fälle immer unterschiedlich. Die Kunst der Lehrperson besteht dann in der realitätsnahen Führung dieser Fälle. Die Studierenden finden sich regelmäßig in der Situation der Entscheidung (meist über multiple Choice) wieder, welches eine dauernde Aufmerksamkeit erfordert. Dieses multiple Choice Verfahren ist auch deshalb für die Studierenden so attraktiv, da auch ein Großteil ihrer Prüfungen in diesem Format abläuft.
4. Implementierung von KI in die Patientenfälle
Häufig wird von Lehrpersonen immer noch versucht, den Studierenden zu untersagen, KI zu nutzen. Dies geht aber an der Realität vorbei. Sowohl die Studierenden als auch Ärztinnen und Ärzte nutzen die KI, insbesondere KI-Chatbots, um komplexe Fragestellungen einfach beantworten zu lassen. Wir greifen in unseren Seminaren an definierten Punkten in den Patientenfällen solche komplexen Fragestellungen auf. Die Studierende werden dann aktiv aufgefordert, eine Lösung über die KI-Chatbots finden zu lassen. Die präsentierten Lösungen werden nun verglichen, auf den konkreten Fall angewandt und mit dem bekannten Wissen verknüpft. Hierbei gelingt es, eine kritische Distanz zu den Ratschlägen der KI aufzubauen. Häufig gelingt es herauszuarbeiten, dass eine unkritische Übernahme von KI-Empfehlungen zu einer Schädigung des Patienten oder der Patientin führen würde. Gemeinsam wird erarbeitet, wie man KI-Empfehlungen überprüft. Hierbei wird die Relevanz der Überprüfung der KI-Quellenangaben aufgezeigt. Besonders geübt wird das Heranziehen von Leitlinien der Fachgesellschaften oder Arbeitsgemeinschaften wie der AWMF. Zudem lernen die Studierenden im kritischen Diskurs untereinander, dass auch individuelle patienteneigene Faktoren zu Situationen führen können, bei denen die unkritische Übernahme von KI-Empfehlungen zu Fehlern führen würde. Umgekehrt wird geübt, eigene Entscheidungen durch KI zu überprüfen und bestätigen zu lassen, um individuelle Fehlentscheidungen zu vermeiden. Das ist auch wichtig für den folgenden Punkt, nämlich hinsichtlich des Klimawandels: den Studierenden wird nahegelegt, die KI zu nutzen, um ihre Entscheidung beispielsweise zu apparativer Diagnostik mit den Empfehlungen der Fachgesellschaften abzugleichen, um dem Trend entgegenzuwirken, aus Unsicherheit und Vorsicht, nicht indizierte Untersuchungen durchführen zu lassen, so z.B. extrem energieintenzive MRT-Untersuchungen.
5.Implementierung von Klimaschutzkonzepten in die Lehre
Apparative Diagnostik führt u.a. in Krankenhäusern zu einer wesentlichen Treibhausgasemission. Die Abfrage mittels KI, um die Empfehlungen der Fachgesellschaften schnell und verlässlich aufzurufen, kann zu einer Verminderung der nicht indizierten Untersuchungen und damit zu einer Verringerung der Klimaschädlichkeit des Gesundheitswesens führen (das Gesundheitswesen hat einen Anteil von ca. 5,2 % an den nationalen Treibhausgasen, fast so viel wie Schifffahrt und Flugverkehr zusammen, europaweit 4,5 %). Damit ist das Gesundheitswesen ein wesentlicher Hebel im Kampf gegen den Klimawandel. Besonders wichtig an dieser Aufgabe ist die Sensibilisierung der Studierenden, denen oftmals die Konsequenzen ihrer Entscheidungen für den Klimawandel gar nicht bewusst sind. Mit der Aufgabe, ihre Entscheidungen auch unter Umweltaspekten von der KI beurteilen zu lassen, führt dazu, dass den Studierenden erstmals ihre eigene Bedeutung für den Klimawandel bewusst wird.
6.Quizz-Challenges
Die Studierenden lassen sich gut über Formate mit Wettbewerbscharakter motivieren. So haben wir in den Seminaren Quizz-Challenges dergestalt eingeflochten, dass jeweils die Hälfte einer Seminargruppe gegen die andere Hälfte spielt. Vorbild sind online Quizz-Apps wie „Quizz-Duell“ o.ä. In den einzelnen Quizz-Challenges werden z.B. die Definitionen bestimmter Fachbegriffe oder die Einordnung von Erkrankungen gefordert. Die Gruppen definieren eine:n Sprecher:in und spielen dann auf Zeit gegeneinander. Auch die zurückhaltendsten Studierenden legen hier einen überraschenden Eifer zu Tage. Mit großer Begeisterung wird, dem Wettbewerbscharakter geschuldet, gegen die Uhr diskutiert, um die eigene Gruppe zum Sieg zu verhelfen.
7.Innovative Feedbackkultur
Die oben genannten sechs Kernelemente der neuen Vorlesungs- und Seminarreihe führen zu einer sehr offenen Diskussions- und Lernatmosphäre. Die Studierenden haben in der Regel schon nach kurzer Zeit keinerlei Hemmungen, ein konstruktives Feedback zu geben. Hierbei stehen ihnen mehrere Wege offen: Bei den Patientenfällen mit online Smartphone-Abstimmung wird am Ende immer nach einem Feedback gefragt, welcher dann anonym der Lehrperson mitgeteilt wird. So sind Rückmeldungen möglich, ohne dass die Studierenden negative Konsequenzen fürchten müssen. Besonders fruchtbar ist jedoch meist der Austausch am Ende der Seminarreihe, bei dem ein ganzer Block für die Diskussion über die neuen Methoden reserviert wird. In den vergangenen drei Jahren konnten so mehrere Elemente ausgebaut (Quizz-Challenges) oder optimiert (simulierte Patientenvorstellungen) werden. Auch wurde durch Anregungen der Studierenden die Implementierung der KI-Empfehlungen in die kritische Fallbesprechung erreicht.
Die hohe Erfolgsquote in den Abschlussexamina in der Dermatologie zeigt, dass diese Form der modernen Wissenserarbeitung nicht nur positiv motivierend ist, sondern auch zu überzeugenden Lernergebnissen führt.
Akzeptanz und Resonanz
Das Feedback aus den Reihen der Studierenden:
Als ich zum dermatologischen Seminar von Prof. Dr. Löffler kam, wusste ich noch nicht, wie stark mich die Veranstaltung begeistern würde. Gleich am ersten Tag fiel mir auf, wie praxisnah und interaktiv das Seminar gestaltet war: Schon zu Beginn übernahmen wir Studierenden die Rolle der behandelnden Ärzte und Ärztinnen in virtuellen Patientenfällen. Ich erinnere mich besonders an einen Fall, bei dem ich Entscheidungen von der Diagnostik bis zur Therapie treffen musste. Prof. Dr. Löffler hinterfragte unsere Überlegungen, gab wertvolles Feedback und motivierte uns, auch schwierige Differenzialdiagnosen aktiv zu diskutieren. Dieses direkte Einbeziehen in die klinische Arbeit machte das Seminar sofort lebendig und motivierte mich, über jedes Detail nachzudenken.
Parallel dazu wurden digitale Tools wie Multiple-Choice-Fragen und Quiz-Elemente eingebunden, die das Mitdenken immer wieder auf die Probe stellten, aber gleichzeitig Spaß machten. Besonders beeindruckt hat mich, wie er KI einsetzte, um exemplarisch zu zeigen, welchen Einfluss medizinische Entscheidungen auf den Klimawandel haben können. Dieser Ansatz hat mir die größere gesellschaftliche Dimension ärztlicher Arbeit klar gemacht.
Die Veranstaltungen waren klar strukturiert, aber durch Elemente des Flipped Classroom blieb genug Raum für Diskussionen, Fallanalysen und spontane Fragen. Ich habe mich oft zu Wort gemeldet, weil die Atmosphäre so offen und ermutigend war. Prof. Dr. Löffler nahm sich die Zeit, auf jeden Gedanken einzugehen und das Wissen der Studierenden zu vertiefen.
Besonders spannend war, wie sich auch Kommilitonen und Kommilitoninnen, die anfangs wenig Interesse an Dermatologie hatten, zunehmend für das Fach begeistern konnten. Einige von ihnen überlegen nun sogar ernsthaft, Dermatologie als Facharztweiterbildung zu wählen. Für mich selbst hat das Seminar das Interesse an diesem Fach noch einmal deutlich verstärkt, die interaktive Fallarbeit war einfach faszinierend.
Das Seminar zeigt, wie sehr moderne, interaktive Lehre motivieren kann. Die Verbindung aus innovativen Methoden, aktiver Einbindung, digitaler Unterstützung und offener Diskussionskultur hat ein Lernumfeld geschaffen, das sowohl fachlich anspruchsvoll als auch nachhaltig inspirierend ist. Aus diesen Tagen habe ich nachhaltig Wissen und Begeisterung für die Dermatologie mitgenommen, was mich sicher noch lange begleiten wird.
Die Evaluationen werden an der DPU personenbezogen durchgeführt. Herr Prof. Dr. Löffler hat mit seinem Lehrprojekt in der Kategorie Vorlesung/Seminare die universitätsweit beste Note (1.1) erhalten.
Nutzen und Mehrwert
Produktiverer Wissenserwerb
Durch das flipped Classroom Modell, mit seinem asynchronem Charakter, kann die eigentliche Vorlesungszeit für Diskussionen und vertieftes Einsteigen in die Materie genutzt werden. Verschiedene digitale Tools (wie die Competition durch selbst entworfene online-Quiz-Formate) führen zur Freude am Lernen.
Kompetente Entscheidungsfindung in der Medizin
Neben dem produktiveren Wissenserwerb liegt der besondere Mehrwert des Projektes in der digital unterstützen Entscheidungsfindung. Die Studierenden lernen ihre diagnostischen und therapeutischen Entscheidungen auch mit Hilfe der KI zu treffen, dies dabei aber kritisch zu hinterfragen, um am Ende qualitativ höherwertige Ergebnisse zu erreichen. Hierbei wird erstmals auch der Punkt des Klimaschutzes durch die KI auch in die medizinische Entscheidungsfindung eingebracht. Über die individuelle Bedeutung einer medizinischen Entscheidung wird dabei erstmals auch ein relevanter gesamtgesellschaftlicher Benefit erreicht.
Kontinuierliche Verbesserung des Projektes
Durch die Einbindung der Lehrenden auf mehreren Ebenen (live-Rückmeldung während Patientensimulationen, gemeinsame Entwicklung neuer kreativer Simulations-Fälle) wird das Projekt kontinuierlich weiterentwickelt. WS 2023/2024WS 2023/2024
Übertragbarkeit und Langlebigkeit
Das Projekt läuft seit 2023
Das Projekt läuft seit dem WS 2023/2024 und wird im normalen Curriculum des Medizinstudiums im Fachbereich Dermatologie eingesetzt. Da es einmal pro Semester in mehreren Studierendengruppen zur Anwendung kommt, unterliegt es einer ständigen Verbesserung, die mit den Studierenden zusammen im gegenseitigen Austausch weiterentwickelt wird. Es besteht bereits während der laufenden Lehrveranstaltung die Möglichkeit der digitalen Rückmeldung zu den gerade behandelten Punkten (ohne den Ablauf der Veranstaltung zu unterbrechen). Zudem werden mit den Studierenden im Anschluss an die Veranstaltung im Feedback-Prozess neue Patientenfall-Simulationen erarbeitet. Somit wird eine ständige Verbesserung des Lehr- und Lernkonzeptes erreicht und auch die Langlebigkeit sichergestellt. Das Konzept ist auf viele medizinische curriculare Lehrveranstaltungen übertragbar.
Institutionelle Unterstützung
Die Lehrveranstaltung wird von der Hochschule im Rahmen der normalen Curricularen Lehre unterstützt.
Die Lehrveranstaltungen und Module der DPU werden als Teil des hochschulinternen Qualitätsmanagements regelmäßig evaluiert. Die Evalulierungsergebnisse werden den Dozierenden zur Verfügung gestellt. In diesem Zusammenhang werden auch die institutionellen Evaluierungen zur weiteren Verbesserung des Lehrprojektes eingesetzt.