Zuletzt aktualisiert am 11.06.2026
Turbulenz als Lehrbeispiel: Kompetenzen für komplexe MINT-Probleme
Projektname des bereits eingereichten Projekts:
Grenzschichtmeteorologie: Turbulenz verstehen
Ivana Stiperski
Turbulent flow over mountains
Ars Docendi Kategorie
Gesellschafts- und Nachhaltigkeitsorientierte Lehre
Ars Docendi Kriterien
- Studierenden- und Kompetenzorientierung
Gruppengröße
20-49
Anreißer (Teaser)
Atmosphärische Grenzschicht – eine Lehrveranstaltung zur Turbulenz, die gleichzeitig Kompetenzen für das Verständnis und die Bewältigung komplexer Umweltprobleme vermittelt.
Kurzzusammenfassung des Projekts
Die Lehrveranstaltung zur atmosphärischen Grenzschicht und Turbulenz zählt zu den anspruchsvollsten im Masterstudium der Atmosphärenwissenschaften an der Universität Innsbruck, da sie sich mit einem der am wenigsten verstandenen Phänomene der Strömungsdynamik befasst: Turbulenz und ihre Auswirkungen auf Wetter und Klima. Dieses besonders herausfordernde Thema dient als Beispiel für viele komplexe reale Problemstellungen, mit denen die Studierenden nach ihrem Abschluss konfrontiert sein werden. Ziel der Lehrveranstaltung ist es daher, ihnen die nötigen Werkzeuge mitzugeben, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Da das Thema zudem an der vordersten Front der wissenschaftlichen Forschung steht, werden aktuelle Forschungsergebnisse regelmäßig in die Lehrveranstaltung eingebunden. Die Lehrveranstaltung ist als Kombination traditioneller und digitaler Methoden konzipiert. Diese Methoden ermöglichen es, das Thema aus mehreren, sich gegenseitig ergänzenden Perspektiven zu beleuchten und unterschiedlichen Lernstilen gerecht zu werden. Die offene und inklusive Atmosphäre der Lehrveranstaltung – in der Studierende sich nicht scheuen Fragen zu stellen – stellt sicher, dass niemand zurückgelassen wird. Gleichzeitig wird kritisches Denken aktiv gefördert, indem die Studierenden regelmäßig dazu angehalten werden, die Grenzen und Annahmen von Turbulenzmodellen zu hinterfragen.
Kurzzusammenfassung des Projekts in englischer Sprache
The course on Atmospheric Boundary Layer and turbulence represents one of the most complex courses in the Master’s degree of Atmospheric Sciences at the University of Innsbruck, since the it addresses one of the least understood topics in fluid dynamics: turbulence and its effects on weather and climate. This particularly challenging topic serves as an example of many complex real-world problems that the students will encounter after their studies and therefore the course aims at equipping them with the tools they need to address such topics.
The course is organized as a blend of traditional (classic blackboard teaching) and digital teaching methods that expose the students to the topic from multiple mutually complementary perspectives and cater to their varying learning styles. The open and inclusive nature of the course, where students are not afraid to ask questions and great questions are regularly asked, and the advance of all the students is at the forefront, means that no student is left behind. At the same time, critical thinking skills are actively fostered through regularly challenging students to understand the limitations, and question the assumptions of the models of turbulence. In addition, the cutting-edge research is regularly integrated into the course and scientific thinking presented to the students.
Nähere Beschreibung des Projekts
Heutige Hochschulabsolventinnen und -absolventen sind zunehmend gefordert, komplexe wissenschaftliche und gesellschaftliche Probleme zu verstehen und zu lösen, die Wissen aus verschiedenen Disziplinen integrieren. Die zunehmende Verbreitung und Herausforderung der künstlichen Intelligenz macht es zusätzlich wichtiger denn je, Studierende mit kritischen Denkfähigkeiten auszustatten, damit sie die vor ihnen liegenden komplexen Herausforderungen erkennen und bewältigen können. Die Lehrveranstaltung zur Grenzschichtmeteorologie, als Bestandteil des Masterstudiums der Atmosphärenwissenschaften, ist ein solches komplexes Thema.
Innerhalb der Atmosphärenwissenschaften ist Grenzschichtturbulenz ein besonders schwierig zu lehrendes und zu erlernendes Thema. Dies liegt einerseits daran, dass Studierende häufig keine intuitive Vorstellung davon besitzen, und andererseits daran, dass Turbulenz nach wie vor zu den ungelösten Problemen der Physik zählt. Das Thema erfordert zudem Kenntnisse in Mathematik, Statistik und Physik. Erschwerend kommt hinzu, dass die Studierenden mit unterschiedlichen MINT-Vorkenntnissen in die Lehrveranstaltung kommen.
Das Konzept der Lehrveranstaltung zielt dennoch darauf ab, das Thema so einzuführen, dass kein Studierender zurückgelassen wird. Das Ziel ist, dass alle Studierenden ein intuitives Verständnis des komplexen Phänomens der Grenzschichtturbulenz entwickeln. Gleichzeitig geht es weit über die Komplexität des Themas selbst hinaus: Die Studierenden lernen, wie man mit komplexen Problemen generell umgeht, wie man sie in grundlegende Bestandteile zerlegt, welche Methoden zum Verständnis und zur Lösung eingesetzt werden, wie man Annahmen kritisch hinterfragt, eigene Lösungen prüft und Grenzen einzuschätzen weiß. Darüber hinaus werden Einblicke in den wissenschaftlichen Prozess und neueste Forschungsergebnisse gezielt vermittelt, um die Studierenden auf dem aktuellen Stand zu halten und ihre Begeisterung für die Wissenschaft zu wecken.
Nach der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage: Die Prozesse in der atmosphärischen Grenzschicht zu verstehen, sie theoretisch und konzeptuell zu erschließen und zu lösen sowie auf andere Bereiche der Atmosphärenwissenschaften anzuwenden, und sie in gesellschaftlich relevante Themen wie Windenergie, Tourismus und Luftqualität einzubetten.
Über das Thema selbst hinaus sind die Studierenden in der Lage:
1. Den wissenschaftlichen Prozess und die Schritte zur Lösung noch unbekannter komplexer Probleme zu verstehen.
2. Analytische Fähigkeiten entwickelt zu haben, die es ermöglichen, Probleme in kleinere Teilschritte zu zerlegen und geeignete Lösungsansätze auszuwählen.
3.Kritisches Denken durch das Verständnis von Annahmen und Grenzen bestehender Ansätze entwickelt zu haben sowie Strategien zu kennen, mit denen eigene Lösungen kritisch überprüft und deren Grenzen eingeschätzt werden können.
Nähere Beschreibung des Projekts
Die Lehrveranstaltung zur Grenzschichtmeteorologie behandelt eines der anspruchsvollsten Themen des Mastercurriculums. Dies liegt an den grundsätzlichen Schwierigkeiten beim Verständnis und der korrekten Modellierung von Turbulenz in den Atmosphärenwissenschaften, an der fehlenden intuitiven Vorstellung der Studierenden für das Thema sowie an der Vielzahl an Werkzeugen, die zur Beschreibung ihrer Auswirkungen benötigt werden (Physik, Mathematik, Statistik, konzeptionelle Modelle). Da die Studierenden außerdem aus unterschiedlichen Fachrichtungen kommen und unterschiedliche Vorkenntnisse mitbringen, ist es das Ziel der Lehrveranstaltung, allen Studierenden, unabhängig von ihrem Hintergrund, das Verständnis und die Beherrschung des Themas zu ermöglichen. Darüber hinaus sollen die Studierenden kritisches Denken erlernen, in die Forschung eingebunden werden und lernen, wie komplexe Probleme gelöst werden. Die Lehrveranstaltung stützt sich auf mehrere wichtige Säulen:
1. Niemand wird zurückgelassen
Ein zentrales Anliegen ist es, sicherzustellen, dass zu Beginn der Lehrveranstaltung keine Studierenden benachteiligt sind, weil ihnen grundlegende Kenntnisse fehlen. Zu diesem Zweck widmen sich die ersten Unterrichtsstunden der Angleichung des Wissensstands. Die Lehrveranstaltung beginnt mit einer anonymen Umfrage, mit der erhoben wird, welche Grundkonzepte den Studierenden noch nicht vertraut sind, aber für das Verständnis des Lehrstoffs benötigt werden. Auf Basis dieser Umfrage wird in der nächsten Einheit ein Crashkurs zu jenen Themen durchgeführt, bei denen mehr als eine Person Wissenslücken angegeben hat. Zusätzlich werden Teamarbeit und Empathie unter den Studierenden gefördert: Studierende, die den Stoff besser verstehen, werden ermutigt, jenen zu helfen, die noch Schwierigkeiten haben, etwa bei Programmierübungen. Regelmäßig werden auch Lerntipps weitergegeben. Gleichzeitig wird stets betont, dass das Studieren in erster Linie die eigene Verantwortung der Studierenden ist, um sie in ihrer Eigenständigkeit und Wissbegierde zu stärken
2. Den Wissensstand der Studierenden im Blick behalten
Um den Wissensstand der Studierenden einschätzen zu können, ist eine direkte und lebendige Interaktion unabdingbar. Aufgrund der offenen Atmosphäre in der Lehrveranstaltung stellen Studierende Fragen und geben ohne Zögern zu, wenn sie etwas nicht verstanden haben, in dem Wissen, dass sie nicht bewertet werden. Regelmäßig wird auch darauf hingewiesen, dass vermutlich viele andere Studierende dieselbe Frage haben, sich aber nicht trauen, sie zu stellen. Nach jedem Kapitel werden nicht benotete Quizze durchgeführt, die den Studierenden ermöglichen, ihren Wissensstand selbst einzuschätzen, und die zeigen, welche Art von Fragen in der Prüfung zu erwarten sind. Gleichzeitig erhält die Lehrperson Rückmeldung darüber, wo noch Verständnisdefizite bestehen. Die Ergebnisse werden anschließend gemeinsam an der Tafel besprochen. Da die Quizze nicht benotet werden, sollen sie eine stressfreie Möglichkeit bieten, den eigenen Fortschritt zu verfolgen und Wissenslücken aufzuzeigen. Das tiefe Verständnis grundlegender und komplexer Konzepte hat Vorrang vor der bloßen Themenfülle: Fragen aus dem Unterricht, aus Quizzen oder ein verwirrter Blick im Publikum nehme ich zum Anlass, das jeweilige Thema nochmals eingehend zu erklären. Im Sinne des lateinischen Sprichworts „Repetitio est mater studiorum" werden die wichtigsten und schwierigsten Themen im Laufe des Semesters mehrfach aufgegriffen, jeweils aus einer anderen Perspektive, etwa statistisch oder konzeptionell, in Bezug auf andere Lehrveranstaltungen oder anhand persönlicher Erfahrungen der Studierenden.
3. Forschungsbasierte Lehre
Studierende sprechen auf die Begeisterung und Leidenschaft der Lehrperson für ihr Fach an. Obwohl das Thema auf den ersten Blick sehr trocken und abstrakt wirken mag, wird eine offene und anregende Atmosphäre durch persönliche Begeisterung für das Thema, das zugleich das eigene Forschungsgebiet ist, aufrechterhalten. Eigene Erfahrungen beim Erlernen des Stoffs fließen ebenso ein wie aktuelle Forschungsthemen, -praktiken, Herausforderungen und neue Erkenntnisse. Besonderer Wert wird darauf gelegt, die Studierenden in den Denkprozess beim Lösen von Problemen einzuführen, insbesondere wie Lösungen überprüft werden können (z. B. durch Dimensionsanalyse oder Rückführung auf Grundgleichungen) und wie überprüft wird, ob Schlussfolgerungen logisch sind. Offene Fragen in der atmosphärischen Turbulenzforschung dienen dazu, die Neugier der Studierenden zu wecken. Sie werden über aktuelle Messkampagnen und neueste Erkenntnisse informiert, um ihr persönliches Interesse zu fördern. Die Studierenden reagieren sehr positiv auf diese Impulse und stellen regelmäßig ausgezeichnete Fragen und bringen eigene Ideen ein, die ihnen einen echten Einblick in den wissenschaftlichen Entdeckungsprozess geben. Da die Studierenden in den Übungen mit realen Daten arbeiten, erleben sie Forschung unmittelbar am eigenen Tun.
4. Studierende herausfordern
Die Lehrveranstaltung ist darauf ausgelegt, die Studierenden zu fordern und ihre Aufmerksamkeit aufrechtzuerhalten. Statistik und Mathematik nehmen einen großen Raum ein: Sie werden an der Tafel erläutert und in Übungen angewendet. Diese Methode ermöglicht es, schwierige Konzepte langsamer und gründlicher zu erklären und die Herleitung von Gleichungen transparent zu machen. Obwohl die PowerPoint-Folien für jedes Kapitel im Voraus zur Verfügung gestellt werden, enthalten sie bewusst keine Gleichungsherleitungen und nur die wichtigsten Kernpunkte. Dadurch werden die Studierenden angehalten, Mitschriften per Hand zu erstellen und Lehrbücher für weiterführende Erklärungen heranzuziehen. Das handschriftliche Erstellen von Mitschriften ist ein zentrales Element der Lehrveranstaltung. Zudem sind die Studierenden im Unterricht aktiver eingebunden und weniger durch Bildschirme abgelenkt, als es bei reiner Folienprojektion der Fall wäre. Die Studierenden werden kontinuierlich dazu angehalten, die präsentierten Konzepte kritisch zu hinterfragen, die Grenzen der Ansätze zu erkennen und eigene Lösungen zu überprüfen. Neben mathematischen Herleitungen wird auch der eigene Denkprozess beim Lösen von Problemen und beim Überprüfen von Ergebnissen offengelegt. Das Thema der Lehrveranstaltung berührt zudem verschiedene Bereiche. Diese Verbindungen und die interdisziplinäre Einbettung des Themas werden im Unterricht laufend hervorgehoben, damit die Studierenden die Bedeutung der von ihnen untersuchten Prozesse erkennen. Gleichzeitig lernen sie, wie interdisziplinäre Themen angegangen werden und wie Informationen verknüpft und Muster erkannt werden können.
Die Lehrveranstaltung besteht seit über 14 Jahren am Institut; in den vergangenen 6 Jahren wird sie von mir unterrichtet. Es ist geplant, diese Lehrveranstaltung auch in Zukunft anzubieten und sie kontinuierlich an neue Entwicklungen anzupassen, um relevante Kompetenzen zu vermitteln.
Zielgruppe: Masterstudium Atmosphären- und Kryosphärenwissenschaften, 3. Semester
Die Lehrveranstaltung wurde kürzlich mit dem Lehrpreis der Fakultät für Geo- und Atmosphärenwissenschaften der Universität Innsbruck ausgezeichnet. Es handelt sich um eine Pflichtveranstaltung für Masterstudierende. Trotz der Komplexität des Themas (mittlere Komplexitätsbewertung von 3,4 ± 0,8 durch die Studierenden) werden in den Studierendenbeurteilungen durchgängig Höchstnoten vergeben: Inhalt und Aufbau (1,1 ± 0,4), Vermittlung und Aufbereitung (1,2 ± 0,4), Studentisches Interesse (1,1 ± 0,2), Aufwand und Leistungsbeurteilung (1,3 ± 0,4). Studierendenbeurteilungen werden jährlich durchgeführt, auch wenn diese von der Universität nicht vorgeschrieben sind. Rückmeldungen werden auch aktiv im Unterricht eingeholt. Insbesondere schriftliche Kommentare und kritisches Feedback fließen regelmäßig in die Weiterentwicklung der Lehrveranstaltung ein. Im Laufe der Jahre hat dies zu zahlreichen Verbesserungen geführt – insbesondere in Bezug auf die Datenanalyseübungen sowie die Vermittlung anspruchsvollerer Inhalte.
Akzeptanz und Resonanz
Die Lehrveranstaltung wurde kürzlich mit dem Lehrpreis der Fakultät für Geo- und Atmosphärenwissenschaften der Universität Innsbruck ausgezeichnet. Hier ein Auszug aus der Laudatio, die die Studierendenvertreter, die den Kurs vorgeschlagen haben, verfasst haben: „Heute möchten wir ihr unermüdliches Engagement würdigen, ihre Begeisterung für eines der komplexesten und am wenigsten verstandenen Phänomene der klassischen Physik, aber auch ihre zugängliche und aufgeschlossene Art im Umgang mit ihren Studierenden. Ihre Kurse sind von Grund auf sorgfältig strukturiert und folgen einem logischen und kohärenten Gedankengang. Präsentationsfolien und Literaturempfehlungen werden im Voraus bereitgestellt, sodass man leicht auf frühere Themen zurückgreifen und alle relevanten Informationen schnell finden kann. Ihre Fähigkeit, genau zu erkennen, wo die Studierenden in ihrem Verständnis stehen, sorgt dafür, dass sich niemand abgehängt oder gar gelangweilt fühlt. Sie ist immer bereit, schwierige Konzepte wie Turbulenzen oder die TKE-Gleichung so oft wie nötig zu erklären, Jahr für Jahr und hoffentlich noch viele weitere! Darüber hinaus schafft sie eine ruhige und anregende Atmosphäre. Aber vielleicht ist das ja auch etwas, was man von einer Atmosphärenwissenschaftlerin erwarten sollte, oder? Besonders inspirierend für uns Studierende ist, dass sie die neuesten Forschungsergebnisse direkt in ihren Unterricht einfließen lässt und uns so ermöglicht, die Inhalte hautnah zu erleben.“ und so dem eigentlichen Prozess der wissenschaftlichen Entdeckung in der Atmosphärenforschung einen Schritt näher zu kommen. Gleichzeitig sorgt sie dafür, dass sich niemand ausgeschlossen fühlt – sie erzählt oft kurze Anekdoten aus ihrer eigenen Studienzeit, um uns daran zu erinnern, dass jeder klein anfangen muss. Bevor wir zum Schluss kommen, möchten wir das hervorheben, was wir an Ivanas Lehre am bemerkenswertesten finden: ihre unerschöpfliche Motivation und ihr Engagement, die nicht nur ihre eigene Arbeit antreiben, sondern auch uns, ihre Studierenden, inspirieren.
Trotz der Komplexität des Themas (mittlere Komplexitätsbewertung von 3,4 ± 0,8 durch die Studierenden) werden in den Studierendenbeurteilungen durchgängig Höchstnoten vergeben: Inhalt und Aufbau (1,1 ± 0,4), Vermittlung und Aufbereitung (1,2 ± 0,4), Studentisches Interesse (1,1 ± 0,2), Aufwand und Leistungsbeurteilung (1,3 ± 0,4). Einige Studentenkommentare: „Mir hat die Art der Beantwortung der Fragen gefallen. Sehr motivierend und ein unterhaltsamer Kurs!“ „Ausgezeichneter Dozent. Spannend und hat alle Fragen ausführlich beantwortet.“ „Programmieren, um zu sehen, was passiert. Quizze und Wiederholungen, um den Stoff zu behalten.“ „Die Struktur, die Konzepte und die Tafelanschrift, die Sie oft und gut genutzt haben.“ Die regelmäßigen Quizze geben eine gute Selbsteinschätzung über die Lernziele.
Nutzen und Mehrwert
Dieses Lehrprojekt bietet wesentliche Vorteile durch die Kombination traditioneller und digitaler Methoden, die eine Flexibilität entsprechend den Bedürfnissen und Vorkenntnissen der Studierenden ermöglichen. Es fördert die aktive Beteiligung durch eine Atmosphäre, in der sich Studierende trauen, sich einzubringen und kritische Fragen zu stellen – und so ein interaktives Lernumfeld entsteht. Durch die Verknüpfung von Theorie mit praxisnahen Beispielen und Datenanalysen wird die praktische Anwendung in den Vordergrund gestellt, was das Verständnis und die Wissensretention verbessert. Darüber hinaus wird kritisches Denken durch die Auseinandersetzung mit Forschung und den Fokus auf Selbstbewertung gefördert. Dieser Ansatz vertieft nicht nur die fachliche Beherrschung des Stoffes, sondern stattet die Studierenden auch mit team- und bewertungsorientierten Kompetenzen aus, die für spätere Berufsfelder unentbehrlich sind.
Institutionelle Unterstützung
Das Projekt wird von der Universität nicht gesondert gefördert, abgesehen von der allgemeinen Unterstützung, die jeder Kurs erhalten würde.
Studierendenbeurteilungen werden jährlich durchgeführt, auch wenn diese von der Universität nicht vorgeschrieben sind. Rückmeldungen werden auch aktiv im Unterricht eingeholt. Insbesondere schriftliche Kommentare und kritisches Feedback fließen regelmäßig in die Weiterentwicklung der Lehrveranstaltung ein. Im Laufe der Jahre hat dies zu zahlreichen Verbesserungen geführt – insbesondere in Bezug auf die Datenanalyseübungen sowie die Vermittlung anspruchsvollerer Inhalte.