Zuletzt aktualisiert am 01.06.2026
Symptome und Differentialdiagnosen – Vorbereitung auf den Paul-Ehrlich Contest
Bei dem Projekt handelt es sich um ein neues Projekt / eine wiederholte Einreichung
Ars Docendi Kategorie
Kooperative Lehr- und Arbeitsformen
Ars Docendi Kriterien
- Digitale Transformation und Künstliche Intelligenz
- Innovative Hochschuldidaktik
- Studierenden- und Kompetenzorientierung
- Perspektivenerweiterung und Internationalisierung
- Partizipation und Mitgestaltung
Gruppengröße
> 150
Anreißer (Teaser)
Interaktives Wahlfach für Medizinstudierende: Klinische Fälle, Blickdiagnosen und Quiz spielerisch gelöst. Digitale Tools, innovative Lehrmethoden und Vorbereitung auf den internationalen Paul-Ehrlich-Contest.
Kurzzusammenfassung des Projekts
Das Wahlfach „Symptom zur Differentialdiagnose – Vorbereitung auf den Paul-Ehrlich-Contest“ ist ein interaktives Lehrformat für Medizinstudierende aller Studienjahre. Es fördert klinisches Denken und diagnostische Kompetenz durch spielerische, partizipative und digital unterstützte Lernmethoden. Pro Semester nehmen rund 150–200 Studierende teil.
Im Mittelpunkt steht die strukturierte Analyse klinischer Symptome und die gemeinsame Entwicklung von Differentialdiagnosen. Fallbeispiele, Blickdiagnosen, Quizformate und digitale Tools binden die Studierenden aktiv ein, ermöglichen unmittelbares Feedback und fördern die Beteiligung auch in großen Gruppen. Ergänzend werden soziale Medien genutzt, um Lerninhalte zu vertiefen und den Austausch über die Lehrveranstaltung hinaus fortzuführen.
Ein besonderes Merkmal ist die enge Zusammenarbeit zwischen Lehrenden und Studierenden. Das Wahlfach wird von einem Team aus Ärztinnen und Ärzten sowie Medizinstudierenden organisiert und gestaltet. Studierende wirken aktiv an der Vorbereitung von Fällen und an Diskussionen mit.
Die Lehrveranstaltung dient zugleich als Vorbereitung auf den internationalen Paul-Ehrlich-Contest. Dadurch werden Motivation, Teamarbeit und internationale Vernetzung gestärkt. Das Wahlfach verbindet innovative Hochschuldidaktik, studentische Mitgestaltung und digitale Lehre zu einem nachhaltigen, motivierenden Lernkonzept.
Kurzzusammenfassung des Projekts in englischer Sprache
The elective course "Symptoms for Differential Diagnosis – Preparation for the Paul Ehrlich Contest" is an interactive teaching format for medical students in all years of study. It promotes clinical thinking and diagnostic skills through playful, participatory, and digitally supported learning methods. Around 150–200 students participate each semester.
The focus is on the structured analysis of clinical symptoms and the joint development of differential diagnoses. Case studies, visual diagnoses, quiz formats, and digital tools actively engage students, enable immediate feedback, and encourage participation even in large groups. In addition, social media is used to deepen learning content and continue the exchange beyond the classroom.
A special feature is the close cooperation between teachers and students. The elective course is organized and designed by a team of doctors and medical students. Students actively participate in the preparation of cases and discussions.
The course also serves as preparation for the international Paul Ehrlich Contest. This strengthens motivation, teamwork, and international networking. The elective combines innovative university teaching methods, student participation, and digital teaching to create a sustainable, motivating learning concept.
Nähere Beschreibung des Projekts
Das Wahlfach „Symptom zur Differentialdiagnose – Vorbereitung auf den Paul-Ehrlich-Contest“ ist ein interaktives Lehrformat im Medizinstudium, das klinisches Denken, Teamarbeit und diagnostische Kompetenz durch spielerische und partizipative Lernmethoden fördert. Das Format richtet sich an Studierende aller Studienjahre und wird jedes Semester durchgeführt. Pro Semester nehmen durchschnittlich 150–200 Studierende teil.
Ausgangspunkt für die Entwicklung des Wahlfachs war die Beobachtung, dass klassische Lehrformate häufig stark auf die Vermittlung isolierter Fachinhalte fokussieren, während klinisches Denken – insbesondere die strukturierte Differentialdiagnose von Symptomen – oft erst im späteren Studium oder in der klinischen Praxis systematisch trainiert wird. Ziel des Projekts ist es daher, Studierende frühzeitig und aktiv an die Denkweise der klinischen Medizin heranzuführen und dabei gleichzeitig Motivation, Gemeinschaft und Freude am Lernen zu fördern.
Das Lehrkonzept basiert auf einem interaktiven und kompetenzorientierten Ansatz. Ausgangspunkt der Sitzungen sind typische klinische Symptome, von denen ausgehend gemeinsam mögliche Differentialdiagnosen erarbeitet werden. Dabei stehen nicht einzelne Krankheitsbilder im Vordergrund, sondern der diagnostische Denkprozess. Studierende lernen, Symptome systematisch zu analysieren, diagnostische Hypothesen zu formulieren und klinische Entscheidungen kritisch zu reflektieren.
Didaktisch kombiniert das Wahlfach verschiedene innovative Lehrmethoden. Dazu gehören Fallbesprechungen, Blickdiagnosen, interaktive Quizformate sowie digitale Lerninteraktionen. Digitale Tools wie Live-Quizsysteme ermöglichen unmittelbares Feedback und fördern die aktive Beteiligung auch bei großen Gruppen. Zusätzlich werden soziale Medien gezielt genutzt, um Lerninhalte zu vertiefen, Diskussionen anzuregen und eine kontinuierliche Lerncommunity zu etablieren.
Ein besonderes Merkmal des Wahlfachs ist seine partizipative Struktur. Die Lehrveranstaltung wird von einem interdisziplinären Team aus drei Ärztinnen und Ärzten sowie sechs engagierten Medizinstudierenden organisiert und durchgeführt. Studierende übernehmen dabei eine aktive Rolle bei der Gestaltung einzelner Inhalte, der Vorbereitung von Fällen und der Moderation von Diskussionen. Diese Form der Mitgestaltung stärkt sowohl die fachliche Kompetenz als auch kommunikative und organisatorische Fähigkeiten.
Die Veranstaltung dient gleichzeitig als Vorbereitung auf den international ausgetragenen Paul-Ehrlich-Contest, einen medizinischen Wissenswettbewerb, bei dem Studierende diagnostische und klinische Herausforderungen bearbeiten. Die Teilnahme an diesem Wettbewerb bietet Studierenden zusätzliche Motivation und ermöglicht internationale Vernetzung. Für ausgewählte Studierende wird eine gemeinsame Reise nach Berlin organisiert, wodurch auch interuniversitäre Kontakte und internationale Perspektiven gefördert werden.
Neben dem kompetenzorientierten Lernen legt das Projekt großen Wert auf eine positive Lernkultur und Gemeinschaft. Durch spielerische Elemente, Preise für aktive Teilnahme sowie eine offene Diskussionskultur entsteht eine motivierende Lernumgebung, die Studierende unterschiedlicher Studienjahre miteinander verbindet. Die Veranstaltung fördert damit nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch Teamarbeit, Kommunikation und gegenseitige Unterstützung.
Die Resonanz unter Studierenden ist außerordentlich positiv. Die große Teilnehmerzahl über mehrere Semester hinweg sowie die aktive Beteiligung während der Veranstaltungen zeigen, dass das Format einen wichtigen Beitrag zur Ergänzung der klassischen medizinischen Lehre leistet. Besonders hervorgehoben werden von Studierenden die hohe Interaktivität, die Praxisnähe sowie die Möglichkeit, klinisches Denken frühzeitig zu trainieren.
Durch die Kombination aus innovativer Hochschuldidaktik, digital unterstütztem Lernen, internationaler Perspektive und studentischer Mitgestaltung stellt das Wahlfach ein nachhaltiges und übertragbares Lehrformat dar, das die medizinische Ausbildung um eine motivierende und kompetenzorientierte Lernumgebung erweitert.
Akzeptanz und Resonanz
Das Wahlfach „Symptom zur Differentialdiagnose – Vorbereitung auf den Paul-Ehrlich-Contest“ wird von Studierenden über mehrere Semester hinweg sehr stark angenommen. Pro Semester nehmen durchschnittlich etwa 150–200 Studierende aus unterschiedlichen Studienphasen teil. Die konstant hohe Teilnehmerzahl sowie die aktive Beteiligung während der Veranstaltungen zeigen eine nachhaltige Nachfrage nach diesem Lehrformat.
Besonders positiv wird von Studierenden die hohe Interaktivität der Lehrveranstaltung bewertet. Die Kombination aus Fallbesprechungen, Blickdiagnosen, digitalen Quizformaten und offenen Diskussionen ermöglicht eine aktive Beteiligung auch in größeren Gruppen. Studierende berichten regelmäßig, dass das Format ihnen hilft, klinisches Denken und diagnostische Entscheidungsprozesse besser zu verstehen und strukturiert anzuwenden.
Ein weiterer häufig genannter Aspekt ist die Möglichkeit, mit Studierenden aus unterschiedlichen Studienjahren gemeinsam zu lernen. Diese heterogenen Gruppen fördern den Austausch von Wissen und Erfahrungen und unterstützen ein Peer-Learning, das über klassische Lehrformate hinausgeht.
Auch die offene und motivierende Lernatmosphäre wird von den Teilnehmenden besonders hervorgehoben. Spielerische Elemente, kleine Wettbewerbe sowie Preise für aktive Teilnahme tragen dazu bei, dass sich Studierende aktiv einbringen und kontinuierlich teilnehmen.
Die Vorbereitung auf den internationalen Paul-Ehrlich-Contest wird ebenfalls als besonders motivierend wahrgenommen. Für viele Studierende stellt die Teilnahme an diesem Wettbewerb eine einzigartige Möglichkeit dar, klinisches Wissen in einem kompetitiven, internationalen Umfeld anzuwenden und sich mit Studierenden anderer Universitäten zu vernetzen.
Die kontinuierliche Teilnahme vieler Studierender über mehrere Semester sowie die aktive Mitarbeit innerhalb der Lehrveranstaltung zeigen, dass das Format als wertvolle Ergänzung zur klassischen medizinischen Lehre wahrgenommen wird.
Nutzen und Mehrwert
Das Wahlfach schafft einen besonderen Mehrwert, indem es klinisches Denken und diagnostische Entscheidungsprozesse bereits früh im Studium trainiert. Während viele klassische Lehrformate primär auf die Vermittlung einzelner Krankheitsbilder ausgerichtet sind, stellt dieses Projekt den diagnostischen Denkprozess in den Mittelpunkt.
Durch die symptomorientierte Herangehensweise lernen Studierende, klinische Probleme strukturiert zu analysieren und Differentialdiagnosen systematisch zu entwickeln. Dieser Ansatz entspricht stärker der Realität der klinischen Praxis und unterstützt die Entwicklung zentraler ärztlicher Kompetenzen.
Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist die Kombination aus innovativer Hochschuldidaktik und spielerischen Lernformaten. Interaktive Quizsysteme, Blickdiagnosen und Fallbesprechungen fördern aktives Lernen und ermöglichen unmittelbares Feedback. Gleichzeitig trägt die Nutzung digitaler Tools dazu bei, auch große Gruppen effektiv einzubinden.
Besonders hervorzuheben ist die starke Einbindung von Studierenden in die Gestaltung der Lehrveranstaltung. Die Zusammenarbeit zwischen Ärztinnen und Ärzten sowie Medizinstudierenden ermöglicht eine partizipative Lehrkultur, in der Studierende nicht nur Lernende, sondern auch aktive Mitgestaltende sind.
Darüber hinaus schafft das Projekt eine nachhaltige Lerncommunity innerhalb des Medizinstudiums. Die Vorbereitung auf den internationalen Paul-Ehrlich-Contest stärkt Motivation, Teamarbeit und internationale Vernetzung und bietet Studierenden die Möglichkeit, ihr Wissen in einem kompetitiven Umfeld anzuwenden.
Durch die Verbindung von innovativer Didaktik, digital unterstütztem Lernen, studentischer Mitgestaltung und internationaler Perspektive stellt das Wahlfach eine wertvolle Ergänzung zur klassischen medizinischen Ausbildung dar.
Übertragbarkeit und Langlebigkeit
Das Projekt läuft seit 2019
Aufgrund der hohen Nachfrage und der positiven Rückmeldungen von Studierenden wird die Veranstaltung weiterhin jedes Semester durchgeführt und kontinuierlich weiterentwickelt.
Das didaktische Konzept ist bewusst so gestaltet, dass es langfristig einsetzbar und flexibel anpassbar bleibt. Die symptomorientierte Analyse klinischer Fälle kann leicht auf unterschiedliche medizinische Fachbereiche übertragen werden und eignet sich sowohl für vorklinische als auch klinische Ausbildungsphasen.
Ein zentraler Bestandteil der Nachhaltigkeit des Projekts ist die aktive Beteiligung von Studierenden an der Organisation und Durchführung der Lehrveranstaltung. Dadurch entsteht eine kontinuierliche Weitergabe von Erfahrungen und Wissen zwischen verschiedenen Studierendengenerationen.
Das Konzept ist grundsätzlich auch auf andere Lehrveranstaltungen und Hochschulen übertragbar. Die Kombination aus interaktiven Fallbesprechungen, digitalen Lernmethoden und spielerischen Elementen kann in vielen medizinischen Ausbildungsformaten eingesetzt werden. Insbesondere Veranstaltungen zur klinischen Entscheidungsfindung oder zur Vorbereitung auf Prüfungen und Wettbewerbe könnten von diesem Ansatz profitieren.
Darüber hinaus ermöglicht die Verbindung mit dem internationalen Paul-Ehrlich-Contest eine langfristige Perspektive für die Weiterentwicklung des Formats und stärkt gleichzeitig die internationale Vernetzung der Studierenden.
Institutionelle Unterstützung
Das Wahlfach wird organisatorisch und strukturell innerhalb der Hochschule unterstützt. Die Veranstaltung ist als Wahlfach im Curriculum verankert und steht Studierenden verschiedener Studienjahre offen.
Die Hochschule stellt die notwendige Infrastruktur für die Durchführung der Lehrveranstaltung zur Verfügung, einschließlich geeigneter Lehrveranstaltungsräume sowie technischer Ausstattung für digitale Lehrmethoden und interaktive Formate.
Die Durchführung des Wahlfachs erfolgt durch ein engagiertes Team aus Ärztinnen und Ärzten sowie Medizinstudierenden. Diese Zusammenarbeit ermöglicht eine flexible und innovative Gestaltung der Lehrveranstaltung und fördert gleichzeitig eine partizipative Lehrkultur.
Darüber hinaus unterstützt die Hochschule studentisches Engagement und innovative Lehrformate, wodurch die kontinuierliche Weiterentwicklung des Projekts ermöglicht wird.
Das Wahlfach wird regelmäßig durch Rückmeldungen der teilnehmenden Studierenden reflektiert und weiterentwickelt. Studierende geben sowohl während der Veranstaltungen als auch im Anschluss informelles Feedback zu Inhalten, Struktur und Lehrmethoden.
Diese Rückmeldungen werden vom Organisationsteam systematisch aufgegriffen und fließen in die Planung der folgenden Semester ein. Insbesondere die Gestaltung der Fallbeispiele, die Auswahl der digitalen Interaktionsformate sowie der Ablauf der Lehrveranstaltungen werden kontinuierlich angepasst.
Die enge Zusammenarbeit zwischen Lehrenden und Studierenden ermöglicht einen besonders direkten Feedbackprozess. Studierende, die aktiv an der Organisation des Wahlfachs beteiligt sind, bringen ihre Erfahrungen aus der Teilnehmerperspektive unmittelbar in die Weiterentwicklung des Lehrformats ein.
Durch diesen kontinuierlichen Reflexions- und Verbesserungsprozess kann das Lehrprojekt flexibel auf die Bedürfnisse der Studierenden reagieren und seine didaktische Qualität langfristig sichern.