Zuletzt aktualisiert am 01.04.2026
SIGMA Responsible Business (Rethinking International Management – The Case of the Sustainable Development Goals); Master
Bei dem Projekt handelt es sich um ein neues Projekt / eine wiederholte Einreichung
Raimo Rudi Rumpler
Lehr-/Lernsetting WU Wien
Ars Docendi Kategorie
Kooperative Lehr- und Arbeitsformen
Ars Docendi Kriterien
- Digitale Transformation und Künstliche Intelligenz
- Innovative Hochschuldidaktik
- Perspektivenerweiterung und Internationalisierung
Gruppengröße
50-150
Anreißer (Teaser)
„SIGMA Responsible Business“ verbindet sechs Top-Unis weltweit. Studierende arbeiten in internationalen Teams an SDG-Fallstudien, unterstützt durch Online-Module und Präsenzlehre. Die WU koordinierte Konzept, Umsetzung und digitale Lernplattform.
Kurzzusammenfassung des Projekts
Die „SIGMA Responsible Business“-LV ist ein Blended-Learning-Angebot, das von sechs Universitäten – Wirtschaftsuniversität Wien (WU), Hochschule St. Gallen, Copenhagen Business School, ESADE Business School, Singapore Management University und Université Paris Dauphine – entwickelt wurde. Dabei kooperieren Lehrende und administratives Personal der sechs Institutionen. Die WU koordinierte die Entwicklung und Umsetzung sowie die administrativen Prozesse, hat das übergeordnete inhaltliche Rahmenwerk (die „Sustainable Development Goals“ der Vereinten Nationen) vorgeschlagen und die gemeinsame Website erstellt.
Internationale Kooperation findet auf vier Ebenen statt: (1) inter-institutionell zwischen den Universitäten, (2) interdisziplinär und -didaktisch zwischen den Lehrenden, (3) interkulturell und tlw. transdisziplinär zwischen den Studierenden und (4) interpersonell zwischen den Studierenden und Lehrenden in Präsenz-LVs. Die LV besteht aus zwei Kern-Elementen: (1) sechs Online-Video-Lernmodulen, die von den Universitäten erstellt wurden und auf der Plattform Coursera zur Verfügung stehen, und (2) der universitätsübergreifenden Gruppenarbeit, in der die Studierenden in internationalen virtuellen Teams, unterstützt von den Lehrenden der sechs Universitäten, eine Fallstudie bearbeiten.
An der WU ist die LV in das Masterprogramm CEMS International Management eingebettet, was die Begleitung der Studierenden in einer Präsenz-LV und Vertiefung der Online-Lerninhalte ermöglicht.
Kurzzusammenfassung des Projekts in englischer Sprache
The SIGMA Responsible Business course is a blended-learning approach, collaboratively developed and simultaneously taught at six partner universities: WU Vienna University of Economics and Business (WU), University of St. Gallen, Copenhagen Business School, ESADE Business School, Singapore Management University, and Université Paris Dauphine. The course involves faculty and staff from the six institutions. WU took the lead as coordinator, in directing the administrative procedures, proposing the core content framework (the United Nations’ Sustainable Development Goals), and designing the shared course website.
International collaboration occurred on four levels: (1) inter-institutional among universities, (2) interdisciplinary and -didactical between instructors, (3) intercultural and partially transdisciplinary in student groups, and (4) interpersonal during in-class meetings. The course comprises two main components: (1) six online-video-modules, developed each by one of the participating universities and available on the Coursera online platform, and (2) inter-university student group work in multicultural, virtual teams on a best-practice case study supervised by the instructors from the six universities.
At WU, the course is embedded in the CEMS International Management program. In addition to the online work, students attend weekly lectures, which include in-depth discussions of course contents and self-reflection assignments.
Nähere Beschreibung des Projekts
Die LV ist ein Blended-Learning-Ansatz der sechs Universitäten Wirtschaftsuniversität Wien (WU), Hochschule St. Gallen, Copenhagen Business School, ESADE Business School, Singapore Management University und Université Paris Dauphine. Lehrende und administratives Personal der Universitäten haben die LV gemeinsam entwickelt und erfolgreich umgesetzt, wobei das Team der WU (Christof Miska, Günter Stahl, Oliver Vettori, Johanna Warm, Milda Zilinskaite) die koordinierende Rolle übernahm.
Die Besonderheit der auf Englisch abgehaltenen LV ist die intensive internationale Kooperation und Zusammenarbeit auf vier Ebenen:
(1) Inter-universitär:
Zwischen den Universitäten werden die Rahmenbedingungen geschaffen, trotz völlig unterschiedlicher Hochschulsysteme u. -kulturen, die verschiedenen Lehranforderungen und -ansätze in Einklang zu bringen.
(2) Interdisziplinär und -didaktisch:
Die Lehrenden kommen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen und bringen laufend ihre Expertise aus den verschiedenen Forschungsbereichen ein. Zudem müssen aus didaktischer Sicht die Methoden, unterschiedlichen Beurteilungssysteme und Workload-Anforderungen der Universitäten aufeinander abgestimmt werden.
(3) Interkulturell und tlw. transdisziplinär:
Die Studierenden arbeiten in ihren universitätsübergreifenden, internationalen virtuellen Teams an einer Fallstudie und kooperieren über kulturelle Grenzen und ggfs. auch Zeitzonen hinweg. Je nach Vorbildung interagieren die Studierenden transdisziplinär und verfügen über unterschiedliche Kompetenzen, die sie im Laufe des Prozesses aufeinander abstimmen.
(4) Interpersonell in der Präsenz-LV:
An den Universitäten in Präsenz-LVs, insofern vorhanden, arbeiten die Studierenden gemeinsam mit den Lehrenden die Inhalte der Online-Video-Module auf. An der WU liegt der Schwerpunkt in der Reflexion und Vertiefung der Lernerfahrungen der Studierenden.
LV-Überblick
Die LV besteht aus zwei Kern-Elementen:
(1) Online-Video-Module
Von den sechs Universitäten entwickelt und auf der Plattform Coursera für Studierende bereitgestellt. Diese vermitteln die Kerninhalte, wobei jede Universität ihre spezifische Expertise aus dem Themenbereich Responsible Business einbringt. Jedes Modul beinhaltet ergänzende Literatur und wird durch „Quizzes“ abgeschlossen, die die laufende Lernfortschrittskontrolle sicherstellen.
Da der Themenbereich Responsible Business weitläufig ist und nach Auffassung, Kultur und institutionellem Umfeld verschieden interpretiert wird, dienen die „Sustainable Development Goals“ (SDGs) der Vereinten Nationen als übergeordnetes Rahmenwerk. Dieses ermöglicht die systematische Einbringung der verschiedenen Forschungsschwerpunkte der Lehrenden und bietet Orientierung für die Studierenden.
Folgenden Module wurden bisher gemeinsam entwickelt:
- Das SDG-Rahmenwerk
- Ausrichtung von Unternehmensstrategien und Geschäftsmodellen an gesellschaftlichen Herausforderungen
- Verantwortungsvolles Führen im internationalen Kontext
- Soziale Innovation und soziales Unternehmertum
- Der Weg vom Co2-Risiko zu erneuerbaren Energien
- Erfolgsfaktoren in der Unternehmens-Kommunikation im Rahmen der SDGs
(2) Gruppenarbeit
Die Studierenden bearbeiten selbstständig in interkulturellen virtuellen Teams universitätsübergreifend eine Best-Practice-Fallstudie, den sog. Case Cast, wobei die Teams von den Lehrenden laufend gecoacht werden. Das Endprodukt ist ein 2,5-min. Video, in dem die Ergebnisse präsentiert und für alle Studierenden, Lehrenden und die administrativen Kurskoordinator/inn/en sichtbar gemacht werden.
Im vergangenen Jahr bestanden die insgesamt 23 Gruppen aus jeweils vier Studierenden unterschiedlicher Nationalitäten, die von einer/einem der acht involvierten Lehrenden betreut wurden. Für den Großteil der Studierenden bedeutete dies Unterstützung durch Lehrende anderer Universitäten. Die Gruppeninteraktionen erfolgten vollständig virtuell, da sich Studierende und Lehrende in unterschiedlichen Ländern befanden. Die Studierenden wurden zudem durch Empfehlungen zur virtuellen Teamarbeit sowie zur Frequenz und Strukturierung der Online-Meetings unterstützt.
Der offizielle Beginn bzw. das Ende der LV, die in einen relativ straffen Zeitrahmen von neun Wochen in die unterschiedlichen Semesterzeiten der teilnehmenden Universitäten eingebettet ist, sind ein virtuelles Kick-Off- und Closing-Event (vom WU-Team in Abstimmung mit St. Gallen konzipiert und veranstaltet). Das Kick-Off-Event ermöglicht es den Studierenden, sich untereinander sowie die Lehrenden und die administrativen Kurskoordinator/inn/en kennen zu lernen, was angesichts der interuniversitären, -disziplinären und -kulturellen Rahmenbedingungen förderlich ist. Neben einer Präsentation des Ablaufes und der Anforderungen der LV lernen die Studierenden in Breakout-Sessions ihre Fallstudien-Gruppen und die Lehrenden kennen, die sie dabei unterstützen. Beim Closing-Event werden die Ergebnisse der Fallstudien für alle Beteiligten präsentiert und die besten Case Casts prämiert. Außerdem wird ein Fazit über die LV gezogen, bei dem Studierende, Lehrende und Kurs-Koordinator/inn/en ihre Eindrücke, Erfahrungen und Feedback im virtuellen Plenum teilen.
In ihrer Grundkonzeption setzt die LV einen für alle teilnehmenden Universitäten hohen akademischen und inhaltlichen Standard. Um den unterschiedlichen Hochschulsystemen u. -kulturen sowie den verschiedenen Curricula gerecht zu werden, wird die LV an einigen Universitäten als alleinstehende Veranstaltung angeboten, während sie in anderen Fällen in eine begleitende Präsenz-LV eingebettet wird, so auch an der WU (siehe Link Projektunterlagen).
Die LV setzt folgende Lernziele und fördert den Erwerb folgender Kompetenzen:
Übergeordnete Lernziele: Studierende sind nach der LV in der Lage
- die Inhalte der sechs Online-Module eigenständig darzulegen und aus den Inhalten konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten
- in interkulturellen und -institutionellen virtuellen Teams zielorientiert zusammenzuarbeiten
- Best-Practice-Beispiele im Bereich Responsible Business in der Praxis zu ermitteln, kritisch zu evaluieren und nutzbar zu machen
- die Notwendigkeit für Unternehmen, zu nachhaltiger Entwicklung und den SDGs beizutragen, überzeugend zu begründen, konkrete Strategien für die Umsetzung zu erarbeiten und entsprechend der Anforderungen des jeweiligen Kontexts umzusetzen
Kompetenzerwerb: Studierende erwerben durch die LV folgende Kompetenzen:
- Persönlichkeitskompetenz: Lernbereitschaft und -fähigkeit trotz herausfordernder Rahmenbedingungen; Kritikfähigkeit, Belastbarkeit und Resilienz im interkulturellen und virtuellen Kontext; Reflexionsfähigkeit und Bereitschaft zum Perspektivenwechsel; Erkennen des persönlichen moralischen Kompasses
- Sozialkompetenz: Effektive und zielgerichtete Kommunikationsfähigkeit im interkulturellen und virtuellen Kontext zwischen Teammitgliedern sowie mit dem/der Supervisor/in; lösungsorientiertes Umgehen mit Herausforderungen und Unerwartetem im interkulturellen und virtuellen Kontext; Fähigkeit, die Bedürfnisse verschiedener gesellschaftlicher Gruppen analysieren zu können; Vorbild sein können für andere
- Fachkompetenz: Fachbezogenes theoretisches und konzeptionelles Wissen im Bereich der SDGs und nachhaltigen Entwicklung; Werkzeuge, die dabei helfen, mit Kontextabhängigkeit, Widersprüchen und Paradoxen die SDGs und nachhaltige Entwicklung betreffend konstruktiv umgehen zu können; kreative und unkonventionelle Herangehensweisen, die das Erreichen der SDGs und nachhaltige Entwicklung fördern
- Transversale Kompetenzen: Strukturiertes Vorgehen beim Erkennen und Lösen komplexer Problemstellungen; selbstständiges Durchlaufen aller notwendigen Schritte einer überzeugenden Videoproduktion mit internationalem Publikum; effektiver Umgang mit Zeitdruck und Zeitmanagement zur Erreichung qualitativ hochwertiger Ergebnisse; Arbeit in virtuellen Teams, Nutzen unterschiedlicher Kommunikationstools zur virtuellen Zusammenarbeit und regelmäßigen Koordination mit Teammitgliedern.
Wie folgt werden die vier Ebenen der Kooperation, die damit verbundenen Herausforderungen und der entsprechende Mehrwert reflektiert:
(1) inter-institutionelle Ebene (Universitäten):
Die größte Herausforderung in der Entwicklung und Umsetzung der LV waren die verschiedenen Hochschulsysteme und -kulturen in den sechs Ländern der teilnehmenden Universitäten sowie die daraus resultierenden unterschiedlichen Lehranforderungen. Die grundlegende Voraussetzung war daher der institutionelle Rückhalt der „Societal Impact and Global Management Alliance“, der die Universitäten angehören. In diesem Netzwerk kooperieren die Universitäten zwar in Forschung und Lehre, die LV ist allerdings die erste inter-universitäre Kooperation dieser Art und daher trotz der weitreichenden Lehrexpertise aller Partneruniversitäten Pionierarbeit. Die LV gilt nach der ersten erfolgreichen Durchführung als Flaggschiff in der Lehre, das auf Basis der gesammelten inter-institutionellen Erfahrungen weiterentwickelt werden wird. Eine weitere wichtige Voraussetzung war die Rolle der koordinierenden Institution (WU) in allen Phasen der Entwicklung und Umsetzung. Diese stellte den laufenden inter-universitären Dialog sicher und klärte wichtige Fragen, etwa inwieweit die LV in Präsenz-LVs an den jeweiligen Institutionen eingebettet werden kann bzw. soll. Die Zusammenarbeit zwischen den Universitäten wurde zudem durch eine eigene Homepage (siehe Link Projektunterlagen) mit allen wichtigen Informationen für Studierende, Lehrende und administratives Personal unterstützt. Insgesamt hat die inter-institutionelle Kooperation für alle Beteiligten wertvolle Expertise im Bereich der internationalen Lehrkooperation abseits von regulären Austauschprogrammen gebracht.
(2) Interdisziplinäre und -didaktische Ebene (Lehrende):
Die inhaltliche Abstimmung zwischen den acht involvierten Lehrenden war zunächst die größte Herausforderung. Diese forschen in unterschiedlichen Bereichen, die zwar im breiten Themenbereich Responsible Business angesiedelt sind, allerdings Koordination und das Finden inhaltlicher Synergien erforderten. Dieser Prozess wurde durch mehrere virtuelle sowie durch ein persönliches Treffen vorangetrieben. Ebenso diente das übergeordnete SDG-Rahmenwerk inhaltlich als roter Faden für die Lehrenden zur systematischen Einbringung ihrer Expertise, ohne dabei die Flexibilität zu verlieren, ev. künftige Partneruniversitäten einbinden zu können. Neben den LV-Inhalten wurden ein gemeinsamer Syllabus (siehe Link Projektunterlagen) entwickelt und übergeordnete Lernziele gesetzt. Ebenso wurden Kriterien zur Beurteilung der beiden Kern-LV-Komponenten (Online-Module 30%, Gruppenarbeit 70%) unter Berücksichtigung der verschiedenen Beurteilungssysteme der teilnehmenden Universitäten entwickelt, wobei die unterschiedlichen Workload-Anforderungen bedacht wurden. Für eine konsistente Beurteilung der Gruppenarbeit durch die acht Betreuer/innen wurden gemeinsame Beurteilungskriterien in Form von Rubrics entwickelt. Aus Sicht der Lehrenden war der beschriebene Abstimmungsprozess sowohl aus fachlicher als auch didaktischer Sicht wertvoll, da er die Reflexion der eigenen inhaltlichen Sichtweise und Lehrphilosophie angeregt hat.
(3) Interkulturelle und tlw. transdisziplinäre Ebene (Studierende):
Für die Studierenden bestand die Herausforderung einerseits in der selbstständigen Erarbeitung der Online-Module, wobei diese die interdisziplinäre Expertise reflektierten. Weiters berichteten viele Studierende von spezifischen Herausforderungen in ihren virtuellen Gruppenteams, bedingt durch unterschiedliches Vorwissen, Kompetenzen, Motivationen und Herangehensweisen ihrer Kolleg/inn/en sowie aufgrund kultureller Unterschiede. Den Lehrenden, die die Gruppen unterstützten, kam neben der inhaltlichen Anleitung daher auch eine wichtige Rolle im Umgang mit diesen gruppendynamischen Herausforderungen zu.
Nutzen und Mehrwert
Der Mehrwert der LV entsteht durch Kooperation zwischen den teilnehmenden Universitäten, den Lehrenden, den Studierenden und administrativen Kurskoordinator/inn/en und besteht grundsätzlich im gegenseitigen Lernen sowie dem Erarbeiten und Austausch inhaltlicher, didaktischer und prozessorientierter Expertise. Die LV fungiert als Pilot für eine neue Art von Lehrangeboten sowohl was die Internationalisierung („international classroom at home“) als auch den Einsatz digitaler Elemente betrifft. Sie bietet also für die teilnehmenden Institutionen in dieser Hinsicht einen beträchtlichen Mehrwert. Der Pilotkurs stellt eine Möglichkeit dar, den Studierenden Lernerfahrungen zu ermöglichen, die von einer einzelnen Hochschule kaum oder nur unter beträchtlichem laufenden Kostenaufwand bestritten werden könnten.
Aus institutioneller Sicht stärkt die LV die strategische Kooperation zwischen den Universitäten innerhalb der „Societal Impact and Global Management Alliance“, da sie nach erfolgreicher Erstdurchführung als Flaggschiff in der Lehre gilt. Dadurch werden weitere Partneruniversitäten motiviert, sich zukünftig zu beteiligen. Die aus der bisherigen Kooperation gewonnene Expertise in der administrativen Durchführung derartiger kooperativer Arbeitsformen bietet für weitere Partner eine wichtige Ausgangslage ebenso wie die Möglichkeit, zukünftig gesamte Programme für Studierende in dieser oder ähnlichen Kooperationsformen zu entwickeln. Aus Sicht der Studierenden kann die Zusammenarbeit der verschiedenen Stakeholder grundsätzlich als außergewöhnlich angesehen werden, da sie sich deutlich von regulären universitären Kooperations- und Austauschprozessen (z.B. Forschungsprojekte, Exchange-Programme, etc.) unterscheidet, aber ebenso interkulturelle Kooperation sowie Einblick in die Forschung und Herangehensweisen anderer Universitäten bietet. Für die Studierenden ergibt sich dieser Mehrwert allerdings nicht lediglich durch passives Teilnehmen, sondern vor allem durch das eigene aktive Einbringen in die kooperative Arbeitsform. Damit verbunden ist der Erwerb der beschriebenen Kompetenzen.
Aus Sicht der Lehrenden besteht der Mehrwert in engerer Zusammenarbeit in der Lehre und abseits der üblichen, bestehenden internationalen Forschungskooperationen.
Institutionelle Unterstützung
Die Wirtschaftsuniversität Wien unterstützt das Projekt nicht nur infrastrukturell, sondern auch durch die Einbindung in das interne Qualitätsmanagement-System. Außerdem bieten diverse Organisationseinheiten, insbesondere des "Programmmanagement & Lehr-/Lernsupports", Unterstützung.