Zuletzt aktualisiert am 10.06.2026
Praxisorientierte Quellenübung im Archiv
Bei dem Projekt handelt es sich um ein neues Projekt / eine wiederholte Einreichung
Tiroler Landesarchiv
AT-TLA/BBÄ Fridericiana 27.1. Eine von einer Studentin zur Bearbeitung ausgesuchte Quelle
Ars Docendi Kategorie
Kooperative Lehr- und Arbeitsformen
Ars Docendi Kriterien
- Innovative Hochschuldidaktik
- Studierenden- und Kompetenzorientierung
Gruppengröße
< 20
Anreißer (Teaser)
Mittelalter zum Anfassen! Studierende erschließen mittelalterliche Originalquellen direkt im Archiv – begleitet von Expert*innen aus Archiv und Universität. Die Lehrveranstaltung verbindet Forschung, Praxis und Quellenkritik und baut Hemmschwellen i
Kurzzusammenfassung des Projekts
Archive sind ein unverzichtbarer Teil des wissenschaftlichen Arbeitens sowie der Kulturlandschaft unserer Gesellschaft. Jedoch ist die Hemmschwelle zur tatsächlichen Nutzung eines Archivs meistens recht hoch. Die Lehrveranstaltung „UE Quellen und Darstellungen des Mittelalters – Quellenarbeit im Archiv“ setzt genau hier an: Studierende arbeiten unmittelbar mit mittelalterlichen Originalquellen und erschließen diese eigenständig im Archiv. Begleitet werden sie von zwei Lehrenden – einerseits aus dem Archivwesen, andererseits aus der Universität – wodurch archivfachliche Expertise und wissenschaftliche Fragestellungen systematisch miteinander verbunden werden.
Die Studierenden lernen nicht nur den Umgang mit Quellen und Quellenkritik, sondern auch Ordnungsprinzipien, Erschließungslogiken und konservatorische Rahmenbedingungen archivischer Arbeit kennen. Durch die direkte Arbeit am historischen Material werden Berührungsängste abgebaut und zentrale Kompetenzen historischer Forschung praxisnah vermittelt. Die Lehrveranstaltung verbindet Theorie und Praxis in innovativer Weise und macht das Archiv als lebendigen Forschungsraum erfahrbar.
Kurzzusammenfassung des Projekts in englischer Sprache
Archives are an indispensable part of academic work and the cultural landscape of our society. However, the threshold for actually using an archive is usually quite high. The course ‘UE Quellen und Darstellungen des Mittelalters – Quellenarbeit im Archiv’ addresses precisely this issue: students work directly with original medieval sources and independently catalogue them in the archive. They are accompanied by two lecturers – one from the archive and one from the university – thereby systematically combining archival expertise and academic questions. Students not only learn how to handle sources and source criticism, but also become familiar with organisational principles, cataloguing logic and the conservation framework of archival work. Working directly with historical material helps to overcome reservations and teaches key historical research skills in a practical way. The course combines theory and practice in an innovative way and brings the archive to life as a vibrant research space.
Nähere Beschreibung des Projekts
Einleitung und Themenwahl
Bei dem hier vorgestellten Projekt wurde eine Lehrveranstaltung neu konzipiert, bei der die Studierenden des BA-Studiums Geschichte einen Kurs „Quellen und Darstellungen des Mittelalters“ mit praktischer Quellenarbeit im Tiroler Landesarchiv absolvieren. Das Kernthema dazu lautet, wie Studierende zu mehr Arbeit mit (ungedruckten) Quellen im Rahmen des BA-Studiums motiviert werden können. Denn ohne Quellenarbeit ist Geschichtswissenschaft nicht denkbar. Wie dieser Ansatz in der Lehre umgesetzt werden kann, ist Gegenstand dieses Projekts.
In der hier beschriebenen Lehrveranstaltung wurde der Fokus auf kompetenzorientiertes Lernen und praktisches Arbeiten gelegt. Bereits bei der Konzeption wurden mögliche Verbesserungen der Lehre in den Mittelpunkt gestellt. Um alle beteiligten Parteien miteinzubeziehen, wurden die Meinungen der Studierenden eingeholt. Hierzu wurden Gespräche mit der Studienrichtungsvertretung Geschichte geführt und insbesondere die Ergebnisse einer Umfrage berücksichtigt, die die Studienrichtungsvertretung im Sommersemester 2024 durchgeführt hat. Diese Ergebnisse und Beobachtungen dienten als Ausgangspunkt für die Konzeption der Lehrveranstaltung.
Dort wurde erhoben, welche Hürden sich beim Arbeiten mit Quellen ergeben. Dabei wurden durch die die Gespräche mit der Studienrichtungsvertretung zwei Problemfelder identifiziert:
I. Studierenden fällt es anfangs schwer selbstständig in Archiven zu arbeiten. Dieser Punkt wurde durch Eingaben bei der Umfrage der Studienrichtungsvertretung bestätigt. Eine diesbezügliche Rückmeldungen soll dies unterstreichen: „Weil ich nachher immer noch Angst vorm Arbeiten im Archiv habe.“ Das heißt, dass neben den obligatorischen Führungen in diversen regionalen Archiven im Rahmen von Lehrveranstaltungen, bei denen meist nur ein grober Einblick ermöglicht wird, eine tiefere Auseinandersetzung mit Archivarbeit gewünscht ist um diese Barriere abzubauen. Daher hatte die neu konzipierte Lehrveranstaltung betreutes Arbeiten in einem Archiv zum Gegenstand.
II. Die spezielle Form mittelalterlicher Quellen sowie die damit verbundenen sehr speziellen Bearbeitungsformen setzen eine intensive Auseinandersetzung mit denselben voraus. Auch dies wurde in der Umfrage thematisiert, bspw.: „Mein einziger Kritikpunkt ist, dass man in den PS und SE zwar das Archiv besucht, aber selten an den tatsächlichen Archivalien arbeitet.“ Daher soll neben der Arbeit im Archiv das Arbeiten an Archivalien im Kurs gemeinsam eingeübt werden. Dies gelingt am besten im Rahmen von praktischer Hands-on-Arbeit am Original in Kleingruppen.
2. Kursdesign
Daher wurden diese Punkte in einer Übung „Quellen und Darstellungen des Mittelalters“ im Wintersemester 2025 berücksichtigt. Der Titel der Lehrveranstaltung lautete UE Quellen und Darstellungen des Mittelalters: Quellenarbeit im Archiv. Inhaltlich arbeitete man gemeinsam an (deutschsprachigen) mittelalterlichen Urkunden und Akten aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Für die Bearbeitung wurde ein Bestand (AT-TLA/BBÄ Fridericiana) ausgewählt, dessen Tiefenerschließung noch ausständig ist. Im Rahmen der Lehrveranstaltung wurden die Studierenden in den aktuell laufenden Prozess der Bestandserschließung eingebunden, wirkten praktisch an den diversen Arbeitsschritten mit. Die Quellen wurden gemeinsam erschlossen (äußere und innere Quellenkritik), gemeinsam gelesen (transkribiert) und beschrieben (Erstellen von Regesten). Die Übung fand in Kooperation mit dem Tiroler Landesarchiv statt und wurde wöchentlich in den dortigen Räumlichkeiten abgehalten. Somit wurde das Archiv zum bekannten und vertrauten Lernort und die Abläufe (Bestellung der Quellen, Hantierung mit selbigen, etc.) wurden den Studierenden bekannt. Die beiden Lehrpersonen bringen spezifische Expertise zu den einzelnen Themenblöcken ein. Während Gertraud Zeindl aus praktischer und archivwissenschaftlicher Perspektive die technischen und formalen Anforderungen der Bestandsermittlung vermittelte, wurden Inhalte der Quellenkunde und deren geschichtswissenschaftliche Bedeutung durch Stephan Nicolussi-Köhler thematisiert. Darüber hinaus wurden die von den Studierenden produzierten Transkriptionen der Quellen abschließend korrigiert und anschließend in das digitale Findbuch des Archivs überführt, wo die Transkriptionen nachnutzbar sind und mit Namen der Bearbeiter*Innen publiziert werden. Dadurch leisteten die Studierenden einen Beitrag zur Grundlagenforschung und haben zudem einen (ersten) Beitrag zur Wissenschaft geleistet, der als solcher auch unter ihren Namen aufscheint.
2.1. Ziele
Die Ziele für den Kurs wurden als Lernergebnisse definiert. Dafür wählten wir einen kompetenzorientierten und ergebnisorientierten Lernzugang, d.h. dass nach Abschluss desLernprozesses etwas Konkretes gekonnt, gewusst oder verstanden werden soll(Outputorientierung). Im konkreten Fall bestand das Lernziel darin, dass die Studierenden am Ende des Kurses in der Lage sind, selbständig eine ausgewählte Quelle, in diesem Fall eine mittelalterlichen Akt oder Urkunde, wissenschaftlich zu beschreiben, zu transkribieren und inhaltlich zu erfassen, d.h. ein Regest zu erstellen. Die Studierenden waren dazu angehalten, ihre Kompetenzen (Performanz) am Ende des Semesters im Rahmen einer schriftlichenQuellenbearbeitung zu demonstrieren. Die zu bearbeitende Quelle durfte dabei von den Studierenden frei ausgewählt werden, wobei die einzigen Einschränkungen waren, dass das ausgewählte Stück aus dem innerhalb des Kurses behandelten Korpus stammen sollte und zuvor noch nicht bearbeitet worden war.
2.2. Methoden und Umsetzung
Für den Besuch des Kurses waren keinerlei Vorkenntnisse notwendig. In der Einführungssitzung wurden die Zielsetzung des Kurses und die Anforderungen besprochen. Im Archiv wurden dann die Studierenden mit dem dortigen Arbeiten sowie dem richtigen Umgang mit Originalen unterwiesen.Bei den folgenden Sitzungen wurden dann gemeinsam verschiedene Quellen bearbeitet. AlsHilfestellung wurden zu Beginn des Kurses Handouts mit Musteralphabeten undTranskriptionsrichtlinien ausgeteilt, mit denen dann das restliche Semester gearbeitet wurde.Zusätzlich zu den Originalurkunden wurden Kopien vorbereitet, sodass jede/r Studierende dasArchivale vor sich hatte. Bei jeder Sitzung stand ein bestimmter Arbeitsschritt im Fokus (Beschreibung, Transkription und Lesen, Regest erstellen), wobei wir dem Lesen der Urkunden besondere Aufmerksamkeit schenkten und dieses jede Sitzung übten. Als Vorbereitung für die einzelnen Sitzungen haben die Studierende theoretische Texte gelesen, deren Inhalte dann in der kommenden Sitzung praktisch angewandt wurden.Geübt wurde am Original. Im Archiv selbst wurde den Studierenden das „rohe“, unbehandelte Quellenmaterial in die Hände gelegt, wodurch sich ein quellenkritischer Zugang fast intuitiv aufdrängt. Anders nämlich als bei „bereinigten“ Quellenausschnitten in Quellensammlungen (oder Schulbüchern), bei denen Quellen zumeist in gekürzter und an bestimmte Fragestellungen angepasster Form vorliegen, lässt sich hier schnell eine kritische Haltung aufbauen. Die Ausgestaltung einer mittelalterlichen Urkunde lässt zwangsläufig die Frage nach der Intention entstehen, also warum die Urkunde eine entsprechende Form aufweist. Die Vermittlung des fachmethodischen Handwerkszeugs erfolgt im Archiv folglich nicht in einer theoretischen und lehrbuchartigen Weise, sondern in einer praktischen und handlungsorientiertenAuseinandersetzung mit dem Original, wodurch ein ergebnisorientierter Lernzugang gefördert wird.Arbeitsaufträge wurden sowohl in Kleingruppen, als Hausaufgabe bis zur kommenden Sitzung oder gemeinsam im Plenum erarbeitet. Wichtig war es, das eigenständige Arbeiten früh einzuüben, damit die Studierenden am Ende des Kurses dazu in der Lage waren, ihre Quellen selbstständig zu bearbeiten. Als sehr hilfreich hat sich hier herausgestellt, dass die letzte Sitzung des Kurses neben der Möglichkeit des Feedbacks und der Evaluations für das Arbeiten an der schriftlichen Quellenbearbeitung freigehalten wurde. Dadurch konnten die Studierenden im Archiv an ihren Quellen arbeiten und sich bei Schwierigkeiten gegenseitig helfen. Diese Art der „offenen Sprechstunde“ nahmen alle sehr positiv an.
2.3. Ergebnisse und Evaluation
Abschließend hatten die Student*Innen noch einige Wochen Zeit, ihre Quellenarbeiten fertigzustellen und abzugeben. Für die Bearbeitung der Quelle wurde ein Formular erstellt sowie ein Best-Practice-Beispiel einer zuvor gemeinsam bearbeiteten Urkunde hochgeladen. Dadurch waren die Formatvorgaben der Aufgabenstellung geklärt und man konnte sich voll auf das Inhaltliche konzentrieren. Positiv hervorzuheben ist, dass einige Studierende sich auch für längere oder schwer lesbarere Quellen entschieden und diese bearbeitet haben, was das Interesse und die Freude an der Quellenarbeit unterstrich. Die Ergebnisse waren allesamt auf einem hohen Niveau. Es sei hier betont, dass innerhalb weniger Wochen die grundlegenden Fähigkeiten vermittelt wurden, an Originalmaterial aus dem Mittelalter zu arbeiten. Grundvoraussetzung war hierfür die (mentalen) Barrieren gegenüber der Archivarbeit abzubauen, die allzu oft als „Arkanwissenschaft“ missverstanden wird. Die kompetenzorientierte Vermittlung von Wissen hat gezeigt, dass die Arbeitsweise im Archiv und am Original möglichst früh im Studium gemeinsam eingelernt werden muss. Kurse wie „Quellen und Darstellungen des Mittelalters“ eignen sich hervorragend dafür, derartige Inhalte zu vermitteln. Das Feedback zu der Lehrveranstaltung war während des Semesters sehr positiv, was sich auch in der Evaluierung niedergeschlagen hat. Das praktische Arbeiten im Archiv wurde sehr positiv wahrgenommen.
3. Fazit
Abschließend lässt sich festhalten, dass die Auseinandersetzung von Studierenden mit Archivarbeit und Quellen sehr positiv aufgenommen wurde. Vor allem konnten die eingangs formulierten Bedenken gegenüber Archiv- und Quellenarbeit (Kompetenz Archivrecherche, und Paläographie) ausgeräumt werden. Dabei haben sich insbesondere die folgenden Punkte als wichtige Erkenntnisse herausgestellt:
1. Praxiskonnex: Die Parallelisierung des Wissens von der Hochschule und praktischer Arbeitsweise im Archiv sollte ein Grundelement des Kurses sein. Dadurch werden Schlüsselkompetenzen leichter erworben (kompetenzorientierte Lehre).
2. Vernetzung: Diese Art der Übung funktioniert nur im Archiv und durch das Arbeiten am Original. Wichtig ist der Austausch mit außeruniversitären Einrichtungen, in diesem Falle Archiven. Das bedeutet aber auch einen größeren organisatorischen Aufwand der Lehre.
3. Lernförderliches Umfeld: Die Arbeitssituation im Lesesaal des Stadtarchivs fördert die soziale Interaktion der Studierenden untereinander sowie mit dem Dozenten. Das gemeinsame Arbeiten am Original machte einen Dialog aller Beteiligten zur conditio sine qua non und begünstigte somit ein lernförderliches Umfeld.
4. Schwierigkeitsgrad: Man kann von den Studierenden Quellenarbeit einfordern, wenn diese entsprechend begleitet wird. Wie die Evaluation zeigt, wurde der Kurs nicht als überdurchschnittlich schwierig bewertet. Es hängt aber davon ab, wie die Studierenden darauf vorbereitet werden.
Das Format hat sich bewährt und auch die Zusammenarbeit mit dem Tiroler Landesarchiv ist besteht weiter. Für das Sommersemester 2026 ist eine weitere Lehrveranstaltung im Landesarchiv geplant.
Akzeptanz und Resonanz
Die Lehrveranstaltung wurde sehr positiv aufgenommen. Einige Rückmeldungen aus der Evaluation waren unter anderem:
Gut gefallen hat mir bei dieser Lehrveranstaltung...7.2)
Arbeiten an orginalen Quellen, Praxisorientiert
Das Arbeiten mit den Quellen (praktisch etwas zu machen)
Das praktische Arbeiten an Quellen, Ausgeglichenheit zw. Theorie und Praxis & Eingehen auf Fragen
Der versuch der Dozierenden die Teilnehmer so viel wie möglich in den lernprozess mit ein zu binden.
Die Mischung aus Praxis und Theorie. Die Möglichkeit an Originalquellen zu arbeiten.
Sonstige Anmerkungen zur Lehrveranstaltung..7.3)
Sehr interessant, super organisiert und hat richtig Spaß gemacht Spannender Kurs :)
Quelle: LV-Analyse: Stephan Nicolussi-Köhler, Gertraud Zeindl
UE Quellen und Darstellungen des Mittelalters: Die Überlieferung der Hofkanzlei Friedrichs IV.
Quellenarbeit auf
dem Papier und in der Praxis (2025W-645006-0)
Nutzen und Mehrwert
Durch das unvermittelte Arbeit mit den Quellen werden die Studierenden in die Lage versetzt, historische Fragestellungen zu bearbeiten. Erst dadurch wird historisches Arbeiten im engeren Sinne ermöglicht.
Übertragbarkeit und Langlebigkeit
Das Projekt läuft seit 2024
Das Lehrprojekt ist langfristig angelegt und durch die institutionalisierte Kooperation zwischen Universität und Archiv nachhaltig gesichert. Die erarbeiteten Materialien und erprobten Arbeitsformate werden fortlaufend weiterentwickelt und können in künftigen Durchgängen angepasst und erneut eingesetzt werden. Das zugrunde liegende Konzept des forschungsorientierten Lernens an Originalquellen in Zusammenarbeit mit außeruniversitären Partnern ist vielseitig übertragbar. Es eignet sich für andere Epochen und historische Teildisziplinen sowie für kultur- und informationswissenschaftliche Fächer. Ebenso ist eine Ausweitung auf Kooperationen mit Museen oder Bibliotheken möglich. Dadurch besitzt das Projekt sowohl innerhalb als auch außerhalb der Hochschule Modellcharakter.
Institutionelle Unterstützung
Das Projekt wurde als eine von zwei interdisziplinären Lehrveranstaltungen (über Institute bzw. Studienrichtungen hinweg) im Studienjahr Wintersemester 2025/26 und Sommersemester 2026 vom Dekanat gefördert.
Es wurde eine Evaluation durchgeführt. Die Rückmeldungen flossen in die Planung der zukünftigen Lehrveranstaltungen ein.