Zuletzt aktualisiert am 30.05.2025
IT & neue Medien: Einsatzfelder in der Wirtschaftspsychologie – ein semivirtuelles Forschungsmodul zur digitalen Transformation 5.0
Bei dem Projekt handelt es sich um ein neues Projekt / eine wiederholte Einreichung
Ars Docendi Kriterien
- Digitale Transformation und Künstliche Intelligenz
- Innovative Hochschuldidaktik
- Studierenden- und Kompetenzorientierung
- Partizipation und Mitgestaltung
Gruppengröße
20-49
Anreißer (Teaser)
Der innovative Hybridkurs verbindet Forschung und Praxis an der Schnittstelle technologischer Entwicklungen und Psychologie. Mit Fokus auf Forschung, Expert:innenbildung und interaktive Workshops vermittelt er Anwendungs- und Forschungskompetenzen.
Kurzzusammenfassung des Projekts
Der Kurs „IT & neue Medien: Einsatzfelder in der Wirtschaftspsychologie“ bietet eine innovative, semi-virtuelle Lernerfahrung, die den Einfluss neuer Technologien auf Organisationen aus wirtschaftspsychologischer Perspektive untersucht. In vier hybriden Wochen kombiniert das Modul theoretische Grundlagen mit interaktiven, praxisorientierten Methoden, um Studierende zu befähigen, Forschungsergebnisse kritisch zu hinterfragen und anzuwenden.
Der Kurs gliedert sich in drei Hauptphasen: In der Grundlagenphase erlernen die Studierenden Modelle zur Technologieakzeptanz und analysieren deren Auswirkungen. In der Expert:innenphase vertiefen sie spezifische Forschungsthemen wie z.B. ethische Grenzen technologischer Entwicklungen und erstellen Gruppenpräsentationen. Beide Phasen finden in virtuellen Selbststudium statt, mithilfe vielfältiger multimedialer und forschungsgeleiteter Inhalte. Die abschließende Präsenzphase ermöglicht den Transfer von Forschung in die Praxis, indem die Expert:innen ihre Inhalte präsentieren und im Plenum diskutieren. Durch reale Fallstudien und interaktive Formate erleben die Studierenden die Relevanz ihrer Forschungsergebnisse. Zudem wird ein Forschungsworkshop durchgeführt, in dem sie eigene Forschungsfragen weiterentwickeln, Forschungslücken identifizieren und den Forschungsprozess einüben.
Durch diesen strukturierten Prozess erleben die Teilnehmenden, wie sie wissenschaftliche Forschung verstehen, kritisch hinterfragen und praktisch umsetzen können.
Kurzzusammenfassung des Projekts in englischer Sprache
The course “IT & New Media: Fields of Application in Business Psychology” offers an innovative, semi-virtual learning experience that examines the impact of new technologies on organizations from a business psychology perspective. In four hybrid weeks, the module combines theoretical foundations with interactive, practice-oriented methods to enable students to critically question and apply research findings.
The course is divided into three main phases: In the basic phase, students learn models of technology acceptance and analyze their effects. In the expert phase, they dive deeper into specific research topics such as the ethical limits of technological developments and create group presentations. Both phases take place in virtual self-study with the help of multimedia and research-led content.
The final attendance phase enables the transfer of research into practice by the experts presenting their content and discussing it in plenary. Through real-life case studies and interactive formats, students experience the relevance of their newly gained research insights and methods. In addition, a research workshop is held in which they develop their own research questions, identify research gaps and practise the research process.
Through this structured process, participants experience how they can understand, critically question and practically implement scientific research.
Nähere Beschreibung des Projekts
Der Modulkurs „IT & neue Medien: Einsatzfelder in der Wirtschaftspsychologie“ ist ein semi-virtuell durchgeführter, vierwöchiger Kurs im Bachelor Wirtschaftspsychologie, der den Einfluss neuer Technologien in Organisationen und Gesellschaft aus wirtschaftspsychologischer Forschungsperspektive erarbeitet. Mein Ziel ist es, eine fundierte theoretische Grundlage mit interaktiven und praxisorientierten Lernmethoden zu kombinieren, wobei die Studierenden durch Expert:innenbildung, interaktive Methoden und einen Forschungsworkshop eine forschungsleitete, kritische Perspektive auf ein hochdiskutiertes Thema erhalten. Die inhaltlichen Hauptziele des Kurses bestehen darin, ein umfassendes Verständnis für die Rolle neuer Technologien, Medien und künstlicher Intelligenz in der Wirtschaftspsychologie zu vermitteln, sowie wissenschaftliche Erkenntnisse zu technologischen Entwicklungen zu erarbeiten und praxisnah anzuwenden. Ich lege besonderen Wert darauf, dass die Studierenden zum Thema „Digitale Transformation 5.0“ aktuelle Forschungsergebnisse eigenständig, aber mit kreativer und multi-medialer Unterstützung bearbeiten, Inhalte kritisch bewerten, mögliche Herausforderungen und ethische Fragestellungen erkennen und dieses Wissen sowohl akademisch als auch praktisch nutzbar machen. Hierbei ist eines der Grundmotive bei der Entwicklung des Lehrprojekts die Perspektive auf eine Industrie 5.0 legen, die den Menschen und dessen Bedürfnisse stärker in den Vordergrund stellt, d.h. soziale und ethische Aspekte zu berücksichtigen.
Didaktisch ist das Ziel, eine forschungsorientierte Denkweise bei den Studierenden zu fördern und ihnen die Fähigkeiten zu vermitteln, kritisch mit Forschungsresultaten umzugehen. Das ist insbesondere relevant, da viele der Studierenden bereits in Unternehmen arbeiten, und das semi-virtuelle Studium berufsbegleitend durchführen. Der Kurs soll ihnen dabei helfen, eine forschungsorientierte Denkweise näher zu bringen, und ihnen aufzeigen, wie sie Forschung verstehen, in ihrer Arbeitsrealität anwenden und in Zukunft selbst durchführen können. Durch die intensive Auseinandersetzung mit aktuellen Studien und die Entwicklung eigener Forschungsfragen lernen die Studierenden, relevante Themen in ihrem Fachbereich zu identifizieren und deren Implikationen zu hinterfragen. Gleichzeitig werden sie durch kooperative Lehrformen gefördert, ihr Wissen eigenständig und flexibel anzueignen, um sich untereinander auszutauschen und kritisch weiterzubilden.
Der Kurs ist in drei Hauptphasen unterteilt: die Grundlagenphase, die Fokusphase und die abschließende Präsenzphase. Die ersten beiden Phasen finden vollständig online statt, und werden durch ein flexibel online verfügbares Eigenstudium möglich gemacht, wobei die Studierenden durch regelmäßige Webinare die Möglichkeit zur Interaktion haben und gleichzeitig in ihrer Eigenständigkeit gefördert werden. Die multi-medial zur Verfügung gestellten Inhalte können sie selbst und entsprechend ihrer eigenen Zeitressourcen flexibel erarbeiten. Mein Lehrprojekt zur digitalen Transformation dient dazu, den aktuellen Herausforderungen der digitalen Welt zu begegnen und die Studierenden auf die Chancen und Risiken digitaler Technologien und künstlicher Intelligenz vorzubereiten. Angesichts der rasanten Entwicklungen in der digitalen Landschaft ist es entscheidend, diese Inhalte nicht nur zu vermitteln, sondern auch die Lehrmethoden anzupassen und eine innovative Lernumgebung zu schaffen.
In der Grundlagenphase (Woche 1, virtuell) erfolgt die Einführung in die Thematik. Die Studierenden lernen selbstständig grundlegende Forschungsmodelle zur Technologieakzeptanz kennen und analysieren die Auswirkungen neuer Technologien auf Organisationen. Ich gebe eine ausführliche Einführung in einem virtuellen Kick-Off Meeting und stelle anschließend online flexibel abrufbare Forschungsartikel, Videos, Präsentationen und Links zu Podcasts zur Verfügung, um den Studierenden einen spannenden Einstieg in das Thema zu ermöglichen. Zudem bilden sich bereits in dieser Phase erste Gruppen, und die Studierenden wählen wissenschaftliche Forschungsartikel zu spezifischen Fokusbereichen aus der digitalen Transformation 5.0 aus – diese werden dann ihre jeweiligen „Expert:innen-Gebiete“ in diesem Forschungsbereich.
Die Fokusphase (Woche 2 & 3, virtuell) ist die „Expert:innenphase“ des Kurses und ermöglicht eine vertiefte Auseinandersetzung mit jeweils einem der vier zentralen Themenfelder: (1) Virtuelle Teams und digitale Kollaboration; (2) Ethische Grenzen technologiebasierter Entwicklungen; (3) Akzeptanz algorithmischer Entscheidungen in Organisationen und Gesellschaft; sowie (4) Flexibilisierung und Work-Life-Balance durch Technologie. Die Studierenden sind jeweils nur einem Thema vertiefend zugeteilt, erhalten jedoch ergänzend dazu Kurzpräsentationen und grafisch aufgearbeitete Inhalte zu allen Themenbereichen, um sicherzustellen, dass jede*r Studierende auch ein Grundverständnis für alle behandelten Forschungsschwerpunkte erlangt.
In der Fokusphase erarbeiten die Studierenden ihr Thema anhand mehrerer Forschungsartikel und erhalten neben diesen weitere vertiefende Inhalte – wie Policy Reports, interaktive Websites oder Podcast-Links. So haben die Studierenden in ihrem Thema die Möglichkeit, sich selbstständig und flexibel innerhalb der zwei Wochen zum/zur Expert:in dieses Forschungsthemas zu entwickeln. Gleichzeitig erstellen sie in kleinen Gruppen eine Präsentation über jeweils einen gewählten Forschungsartikel und bereiten eine anschließende Diskussion des Artikels vor. Während dieser Phase biete ich zwei weitere Webinare an, eines für Fragen und Vertiefung; sowie eines für statistische Methoden in der Forschung.
Die abschließende, non-virtuelle Präsenzphase von zwei achtstündigen Blocktagen in Woche 4 stellt einen zentralen didaktischen Mehrwert dar, da hier die jeweiligen Forschungsthemen vorgestellt, diskutiert und mit praxisnahen Fragestellungen verknüpft werden. Die Gruppen präsentieren ihre erarbeiteten Inhalte, und es finden intensive Gruppendiskussionen sowie Reflexionsaufgaben statt. An dieser Stelle können die Studierenden kooperativ von ihrem gegenseitigen Expert:innenwissen profitieren – die Diskussionen werden stets von den Studierenden geleitet, die Expert:innen in einem Thema sind. Die beiden Blocktage sind durch die vier Themenfelder nachvollziehbar und klar in Vor- und Nachmittage unterteilt, sodass jedes Forschungsthema den gleichen Raum einnehmen kann. Ich biete pro Thema wechselnde Methoden an, um für jedes Thema eine Übersetzung der Forschungsperspektive in die Praxis herzustellen. Beispielsweise bearbeiten die Studierenden reale Fallstudien, die ihnen helfen, psychologische und theoretische Konzepte praktisch zu vertiefen. Weitere interaktive Gruppenarbeiten, wie Fishbowl-Diskussionen, Kleingruppen-Workshops und ein „Elevator-Pitch“ für ein imaginäres Beratungsprojekt fördern die Anwendung der gelernten Forschungserkenntnisse und die aktive Teilnahme der Studierenden. Gleichzeitig erhalten die Studierenden zu allen Themen weiteren vertiefenden Input von mir, ergänzt durch mediale Inhalte wie kurze TED-Talks oder das Spielen von Online-Games (z.B. das evidenzbasierte „bad news game“[1] zu Strategien gegen digitale Misinformationen), um einen kreativen und abwechslungsreichen Zugang zu Forschung zu ermöglichen. Die Studierenden werden dazu angeregt, die Rolle des Menschen in einer zunehmend digitalisierten Welt zu reflektieren und die sozialen sowie ethischen Implikationen neuer Technologien zu erkennen.
Ein weiteres zentrales didaktisches Element in den Präsenztagen ist die Durchführung eines Forschungsworkshops. Hier bringe ich die Expert:innen der jeweiligen Themen zusammen, um entlang eines für den Kurs entwickelten Canvas eine zukünftige Forschungsfrage auszuarbeiten. Ziel ist es, für die verschiedenen Fokusthemen eine Forschungslücke zu identifizieren und darauf basierend eine konkrete Idee für ein zukünftiges Forschungsprojekt, inklusive Methodik, Stichprobenplanung und Hypothesenbildung, zu entwickeln. Anhand von grafischen und kreativen Schritten sowie klaren Leitfragen haben die Studierenden die Möglichkeit, von ihrem Wissensstand weiterzudenken und gleichzeitig ihre Kenntnisse in Forschungsmethoden zu verbessern.
Die methodische Gestaltung des Kurses beruht auf verschiedenen didaktischen Prinzipien, die zusammen ein ganzheitliches, kooperatives Lernerlebnis schaffen sollen. Während die erste Phase des Kurses eine systematische Einführung in die Thematik bietet und die Studierenden mit wissenschaftlichen Methoden vertraut macht, erlauben die Fokuswochen eine spezialisierte Vertiefung in einzelne Forschungsbereiche. Die abschließende Präsenzzeit fördert nicht nur die Präsentation der Ergebnisse, sondern auch den kritischen Diskurs, die Verknüpfungen zwischen den Expert:innengebieten und die Übersetzung des erworbenen Wissens in den Berufsalltag der Studierenden. Das forschende Lernen steht im Mittelpunkt, indem die Teilnehmer:innen die Inhalte eigenständig erarbeiten, reflektieren und diskutieren – und sich gegenseitig als Expert:innen die jeweiligen Fokusthemen in einer kooperativen Lernatmosphäre näherbringen. Durch die Kombination von Grundlagenbildung; Expert:innen-Wissen, einem Forschungsworkshop sowie Anwendungsbeispiele für Forschungsergebnisse erleben die Studierenden, wie sie wissenschaftliche Forschung besser verstehen, selbst umsetzen und schlussendlich im Berufsalltag anwenden können. Das Blended-Learning-Format kombiniert virtuelle Sitzungen, Webinare, Gruppenarbeiten und Präsenzphasen, wodurch eine zeitlich flexible und zugleich interaktive Lernumgebung entsteht. Zudem fördere ich die kritische Auseinandersetzung mit Technologien, indem die Studierenden nicht nur theoretische Konzepte erlernen, sondern auch deren praktische und ethische Implikationen analysieren. Die regelmäßigen Diskussionen und der Austausch in Gruppen stärken zudem soziale und kommunikative Kompetenzen, die für die berufliche Praxis essenziell sind. Zudem dienen die Inhalte der Förderung eines fundierten kritischen Denkens, insbesondere durch die Auseinandersetzung mit den ethischen Implikationen digitaler Werkzeuge und Künstlicher Intelligenz (KI), ganz im Sinne einer digitalen Transformation 5.0.
Die Ergebnisse des Lehrprojekts sind vielschichtig. Die Studierenden haben ihre digitalen Kompetenzen vertieft und ein besseres Verständnis für Forschungsprozesse, Interpretation von Forschungsergebnissen und deren Anwendungen entwickelt. Durch die praxisnahe Bearbeitung von Fallstudien konnten sie theoretisches Wissen erfolgreich in praktischen Kontexten anwenden. Die kritische Auseinandersetzung mit ethischen Fragestellungen hat das kritische Denken der Teilnehmer gestärkt. Der Expert:innen-Ansatz ermöglichen Studierenden einen effektiven Zugang zu didaktischen Inhalten. Durch das Vermitteln von ihrem Wissen vertiefen die Studierenden ihre eigenen Kenntnisse, entwickeln Kommunikationsfähigkeiten und profitieren so vom Peer-Learning. Der Forschungsworkshop ermöglicht es den Studierenden die kritische Auseinandersetzung mit dem Forschungsprozess, und ein Weiterdenken von ihrem erarbeiteten Forschungswissen. Oft bringen die Studierenden hier Fragestellungen aus ihrem Berufsalltag ein.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Lehrprojekt zur digitalen Transformation 5.0 in der Hochschuldidaktik erfolgreich war. Sowohl die vielfältigen erbrachten Leistungen innerhalb des Kurses als auch die Rückmeldungen der Studierenden zeigen eindeutig, dass der Kurs die gesetzten Ziele erreicht und positiv seitens der Studierenden aufgenommen wird.
[1] https://www.getbadnews.com/en
Akzeptanz und Resonanz
Als Dozentin des Moduls „IT & Neue Medien: Einsatzfelder in der Wirtschaftspsychologie“ freue ich mich, die durchweg positiven Rückmeldungen der Studierenden zu teilen, die mein Engagement und die Struktur des Kurses widerspiegeln. Die Evaluierungen aus den Wintersemestern 21/22 bis 24/25 belegen eindrucksvoll, dass die Teilnehmenden den Kurs in verschiedenen Aspekten als besonders gelungen wahrnehmen. Die durchschnittlichen Kursbewertungen liegen bei 1,33 (WS 21/22); 1,26 (WS 22/23); 1,18 (WS23/24); 1,16 (WS24/25). In den letzten beiden Jahren wurde die Subfrage "Ich würde dem Modul folgendes Gesamturteil geben" sogar mit 1,0 (0,0 Standardabweichung) bewertet. Es ist bemerkenswert, dass der Kurs im Wintersemester 21/22 vollständig virtuell durchgeführt wurde und dennoch hervorragende Bewertungen erhielt. Die folgende Zusammenfassung basiert auf den ausführlichen Rückmeldungen im Evaluierungsbogen, der jedes Jahr nach dem Modul seitens der Studierenden ausgefüllt wird.
Die Klarheit der Lernziele und die durchdachte Struktur des Forschungsmoduls sind für die Studierenden von zentraler Bedeutung. Sie schätzen es, dass die Lernziele klar und verständlich formuliert sind, was ihnen ermöglicht, die Erwartungen von Beginn an zu erkennen und sich gezielt darauf vorzubereiten. Der modulare Aufbau bietet einen strukturierten Zugang zu komplexen Forschungsthemen, was sich in den durchweg positiven Bewertungen widerspiegelt.
Ein weiterer häufig genannter Aspekt ist die Praxisrelevanz des Kurses. Die Studierenden berichten, dass die vermittelten Forschungskompetenzen und das Forschungswissen direkt auf ihre zukünftige berufliche Praxis anwendbar sind. Diese Verknüpfung von Forschung und realen Anwendungen wird als besonders wertvoll erachtet. Die Möglichkeit, aktuelle Probleme und Themen zu diskutieren (z.B. durch stete Nutzung hochaktueller, neu publizierter Forschungsartikel), ergänzt diesen praxisnahen Ansatz und fördert das Verständnis.
Die Rückmeldungen zur fachlichen Kompetenz meiner Lehrtätigkeit sind durchweg positiv. Die Studierenden empfinden meine Erklärungen als verständlich und die Lernatmosphäre als anregend. Es freut mich besonders, dass ich eine Lernumgebung schaffen konnte, die durch Interaktivität und Engagement geprägt ist.
Interaktive Lehrmethoden wie Gruppenarbeiten, Diskussionen und Präsentationen werden von den Studierenden ebenfalls sehr geschätzt. Diese Methoden fördern nicht nur das individuelle Verständnis, sondern auch den Austausch untereinander. Die Evaluierungen belegen, dass die Lernaktivitäten in den Präsenzveranstaltungen als sehr hilfreich für das Erreichen der Lernziele wahrgenommen werden, was mir besonders wichtig ist.
Die bereitgestellten Lernmaterialien auf der Lernplattform werden von den Studierenden als nützlich und ansprechend bewertet. Eine Vielzahl von Ressourcen, darunter Skripte, Videos und externe Links, unterstützt das Erarbeiten von Forschungswissen und trägt zur hohen Zufriedenheit bei. Zudem erhalte ich durchweg positives Feedback zur Organisation des Kurses. Die klare Kommunikation der Anforderungen sorgt dafür, dass sich die Studierenden gut informiert fühlen und der Ablauf reibungslos funktioniert – insbesondere hinsichtlich der starken Selbstorganisation der Studierenden neben einem beruflichen Alltag.
Die virtuellen Phasen und Webinare des Kurses werden als hilfreich und gut strukturiert wahrgenommen. Die Erreichbarkeit in diesen Phasen wird ebenfalls positiv hervorgehoben. Die Studierenden berichten, dass die Online-Angebote eine wertvolle Ergänzung zu den Präsenzveranstaltungen darstellen und das Lernen unterstützen.
Insgesamt zeigt das Feedback der Studierenden, dass mein Lehrprojekt sehr gut angenommen wird. Die Kombination aus klar definierten Lernzielen, praxisrelevanten Inhalten und interaktiven Lehrmethoden schafft eine ansprechende und effektive Lernumgebung für dieses Forschungsmodul. Diese Faktoren tragen maßgeblich dazu bei, dass die Studierenden hohe Bewertungen abgeben und eine positive Lernerfahrung erleben. In einem der zusätzlichen Link stelle ich die gegebenen Evaluierungen seitens der Studierenden zur Verfügung.
Nutzen und Mehrwert
Das Projekt bietet eine Reihe von besonderen Mehrwerten und Alleinstellungsmerkmalen, die insbesondere auf die Bedürfnisse der bereits berufstätigen Studierenden abgestimmt sind. Durch das semi-virtuelle Format wird eine Flexibilisierung der Lehre ermöglicht, die es den Studierenden erlaubt, in ihrem eigenen Tempo und gemäß ihrer zeitlichen Ressourcen zu lernen. Dies ist besonders relevant für diejenigen, die berufsbegleitend studieren und die Herausforderungen der digitalen Transformation in ihren Arbeitsalltag integrieren möchten.
Die interaktiven und praxisnahen Lernmethoden, wie Webinare, Gruppenarbeiten und reale Fallstudien, fördern nicht nur das Verständnis theoretischer Konzepte, sondern ermöglichen es den Studierenden auch, diese direkt in ihren beruflichen Kontexten anzuwenden. Diese praxisorientierte Herangehensweise erhöht die Relevanz des Gelernten und unterstützt die Studierenden dabei, ihre neuen Kenntnisse sofort in der Praxis umzusetzen.
Ein weiteres zentrales Merkmal ist die Partizipation und aktive Mitgestaltung der Studierenden. Indem sie eigene Forschungsthemen wählen und in Gruppen arbeiten, entwickeln sie sich zu Expert:innen auf ihren Gebieten. Diese aktive Einbindung, auch in die Vermittlung von Wissen an andere Studierende, steigert nicht nur das Engagement, sondern fördert auch ein tiefes, nachhaltiges Lernen, das über passive Wissensaufnahme hinausgeht.
Die innovative Lehrmethodenvielfalt, die traditionelle Ansätze mit modernen, multimodalen Formaten kombiniert, schafft ein ansprechendes und abwechslungsreiches Lernumfeld. Formate wie Fishbowl-Diskussionen und kreative Workshops fördern den Austausch und die aktive Teilnahme der Studierenden, was ihre Lernmotivation und -bereitschaft weiter steigert.
Ein spezielles Merkmal des Projekts ist die ganzheitliche, forschungsorientierte Perspektive. Durch eine Mischung aus klassischer Grundlagenforschung, Expert:innen-Bildung, Anwendungsübungen und einem Forschungsworkshop haben die Studierenden die Möglichkeit, Forschungsergebnisse besser zu verstehen, anzuwenden sowie Forschungslücken zu identifizieren und eigene Forschungsfragen zu entwickeln. Dies stärkt nicht nur ihr kritisches Denken, sondern ermöglicht ihnen auch, wissenschaftliche Konzepte in ihren beruflichen Kontexten zu hinterfragen und anzuwenden.
Übertragbarkeit und Langlebigkeit
Das Projekt läuft seit 2021
Gegebenenfalls geplanter Endzeitpunkt: /
Das Lehrprojekt läuft seit dem Wintersemester 2021/2022. Im ersten Jahr wurde das Lehrprojekt daher vollständig virtuell, d.h. mit „virtuellen“ Präsenzblocktagen durchgeführt, aufgrund der Corona-Pandemie. Seit dem Wintersemester 2022/2023 wird das Projekt wie beschrieben mit in Präsenz stattfindenden Blocktagen durchgeführt. Seitdem wird das Projekt jedes Jahr inhaltlich weiterentwickelt sowie an den neuesten Forschungsstand angepasst. Jedes Jahr erfolgt eine Überarbeitung der Themen, wobei besonders dynamische Bereiche wie künstliche Intelligenz und digitale Transformation im Fokus stehen. Diese Flexibilität ermöglicht es, aktuelle Trends und Entwicklungen in die Lehrinhalte zu integrieren, sodass die Studierenden stets auf dem neuesten Stand der Forschung und Praxis sind. Das didaktische Konzept des Kurses hat sich als besonders effektiv erwiesen und die interaktive Herangehensweise fördert nicht nur das Verständnis, sondern auch die Anwendung des Gelernten in praxisnahen Kontexten. Die Struktur des Moduls ist so gestaltet, dass sie leicht auf andere Module innerhalb der Privatuniversität Seeburg übertragbar ist. Weitere Lehrveranstaltungen, die als semi-virtuelle vierwöchige Module mit studienbegleitenden Leistungen durchgeführt werden, können von diesem Konzept profitieren. Die Elemente der Expert:innenbildung, der Gruppenarbeit und der interaktiven Workshops lassen sich problemlos in andere Fachrichtungen und Lehrsituationen integrieren,.
Institutionelle Unterstützung
Das Projekt wird seitens der Hochschule umfassend unterstützt. Die Bereitstellung der Lernplattform Moodle ermöglicht den Studierenden den Zugriff auf zahlreiche Templates und Materialien, die den Lernprozess erleichtern und es mir als Dozentin möglich machen, alle Inhalte barrierefrei zur Verfügung zu stellen, inklusive z.b, Videos oder externe Website-Verknüpfungen. Darüber hinaus sorgt das Qualitätsmanagement der Hochschule für regelmäßiges Feedback im Erstellungsprozess des Kurses, wodurch die Lehrinhalte kontinuierlich optimiert werden können. Die enge Anbindung an die Studiengangsleitung gewährleistet zusätzlichen Support und die Integration von aktuellen Anforderungen. Zudem stehen während der Präsenztage eine innovative technische Ausstattung sowie umfangreiche Workshop-Materialien zur Verfügung, die die interaktiven Elemente des Kurses bereichern und sicherstellen, dass die Lernziele effizient erreicht werden.
Ja, das Lehrprojekt „IT & Neue Medien: Einsatzfelder in der Wirtschaftspsychologie“ steht in enger Rückbindung zum hochschulinternen Qualitätsmanagement. Jedes Jahr wird vor dem Start des Projekts eine umfassende Qualitätsprüfung durch die Universität durchgeführt. Diese Überprüfung stellt sicher, dass insbesondere die virtuell zur Verfügung gestellten Lehrinhalte und -methoden den aktuellen Standards und Anforderungen entsprechen.
Nach Abschluss des Kurses erfolgt eine Evaluierung sowohl durch das hochschulinterne Qualitätsmanagement als auch durch eine Studierendenevaluierung. Diese Evaluierungen sind entscheidend, um wertvolles Feedback von den Studierenden zu erhalten und um zu verstehen, wie der Kurs aus verschiedenen Perspektiven wahrgenommen wird.
Die Ergebnisse dieser Evaluierungen werden systematisch genutzt, um die Qualität des Kurses kontinuierlich zu verbessern. Anhand der Rückmeldungen der Studierenden können gezielte Anpassungen vorgenommen werden, um die Lehrmethoden, Inhalte und die gesamte Lernumgebung weiter zu optimieren. Dies ermöglicht es nicht nur, den Kurs an die Bedürfnisse der Studierenden anzupassen, sondern auch sicherzustellen, dass er den Standards der Universität gerecht wird. Durch diese iterativen Prozesse wird der Kurs stetig weiterentwickelt und bleibt relevant und effektiv in einem sich schnell verändernden Bildungsumfeld.