Zuletzt aktualisiert am 01.06.2026
Green Engineering - Nachhaltige Verfahrenstechnik und Kreislaufwirtschaft
Bei dem Projekt handelt es sich um ein neues Projekt / eine wiederholte Einreichung
FH Salzburg GmbH
Fertigstellung H2DemoLab; v.l.n.r.: Georg Brunauer (Projektleiter), Alexander Petutschnigg (Departmentleiter - Department Design and Green Engineering), Stefan Netsch (Studiengangsleiter - Smart Buildings in Smart Cities))
Ars Docendi Kategorie
Forschungsbezogene bzw. kunstgeleitete Lehre
Ars Docendi Kriterien
- Studierenden- und Kompetenzorientierung
- Perspektivenerweiterung und Internationalisierung
Gruppengröße
< 20
Anreißer (Teaser)
Roundtable „H2DemoLab – Smart Region“
www.fh-salzburg.ac.at/fhs/aktuelles/news/roundtable-wasserstoff-an-der-fh-salzburg
Projekt "Direct Carbon Capture and Electrolysis" (directCCE)
www.nefi.at/de/projekt/directCCE
Kurzzusammenfassung des Projekts
In der Industrie kommt es derzeit zu tiefgreifenden Veränderungen und einem verstärkten Fokus auf Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Dies kann einerseits auf ein Umdenken in der Gesellschaft wie auch auf Richtlinien der EU zurückgeführt werden. Um diese Änderungen wirtschaftlich und technologisch umsetzten zu können, braucht es speziell geschulte Ingenieur*innen, die sich diesen Herausforderungen stellen und die Lücke zwischen technologischer Umsetzung und ökonomischer Machbarkeit schließen. Die EU-Bioökonomiestrategie sieht bis 2030 die Schaffung von bis zu einer Million neuer Arbeitsplätze in diesem Bereich vor.
Absolvent*innen des Bachelorstudiengangs Green Engineering sind durch ihre interdisziplinäre Ausbildung bestens darauf vorbereitet, in unterschiedlichen Bereichen tätig zu werden. Zu den möglichen Berufsfeldern gehören öffentliche Ämter bzw. Behörden und internationale Organisationen, einschließlich jene, die sich mit Nutzung und Vermarktung biogener Ressourcen sowie der Umsetzung nachhaltiger Prozesse beschäftigen; wie auch Ingenieurbüros. Beispiele hierfür sind die Land- und Forstwirtschaft, Energiewirtschaft, Chemie- und Pharmaindustrie, Nahrungsmittelproduktion, Biotechnologie, Papier- und Textilindustrie sowie der Umweltschutz. Insbesondere Tätigkeitsfelder wie Nachhaltigkeitsmanagement und Projektmanagement profitieren von den inter- und transdisziplinären Kompetenzen der Absolvent*innen, die eine systemische Herangehensweise an komplexe Aufgaben fördern.
Kurzzusammenfassung des Projekts in englischer Sprache
The industry is currently undergoing profound change and placing greater emphasis on sustainability and the circular economy. This is due to a shift in social attitudes and EU directives. In order to implement these changes economically and technologically, specially trained engineers are needed who can meet these challenges and bridge the gap between technological implementation and economic feasibility. The EU Bioeconomy Strategy envisages the creation of up to one million new jobs in this sector by 2030.
Graduates of the Bachelor's programme in Green Engineering are ideally prepared for work in a variety of fields thanks to their interdisciplinary education. Possible career fields include public offices and authorities, international organisations, including those involved in the use and marketing of biogenic resources and the implementation of sustainable processes, as well as engineering firms. Examples include agriculture and forestry, the energy industry, the chemical and pharmaceutical industries, food production, biotechnology, the paper and textile industries, and environmental protection. Areas such as sustainability management and project management in particular benefit from the interdisciplinary and transdisciplinary skills of graduates, who promote a systemic approach to complex tasks.
Nähere Beschreibung des Projekts
Ausgangslage und Rahmenbedingungen:
Aus strategischer Sicht der Bildungslandschaft in Österreich entspricht der Bachelorstudiengang den Ausbauzielen des FH-Sektors für 2023/24 – 2025/26. Das Programm integriert fundierte technische und ingenieurwissenschaftliche Inhalte und gehört somit zu den MINT-Disziplinen. Die Vermittlung dieser technischen Kompetenzen bereitet die Absolvent*innen darauf vor, technologische Herausforderungen in der Industrie effektiv zu meistern und Innovationen voranzutreiben.
Der hier entwickelte Bachelorstudiengang Green Engineering zielt darauf ab, Absolvent*innen auszubilden, die die technologische Entwicklung der Industrie in Richtung Nachhaltigkeit mit wirtschaftlichen Aspekten verbinden und als Schnittstelle zwischen diesen beiden Bereichen fungieren können. Das zentrale Ziel besteht darin, Fachkräfte auszubilden, die in der Lage sind, den Wandel hin zu Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft aktiv mitzugestalten und zu begleiten. Die Inhalte umfassen ein technisch-naturwissenschaftliches Fundament, Konzepte der Kreislaufwirtschaft und Prozessoptimierung, betriebswirtschaftliche Aspekte für Ingenieure, sowie Nachhaltigkeitsreporting, Risikomanagement und Sustainability und Lifecycle Assessments. Das Berufspraktikum umfasst 34 ECTS. Der Studiengang wird berufsbegleitend durchgeführt und umfasst 6 Semester und 180 ECTS. Die Unterrichtssprache ist Deutsch. Teile des Lehrkonzeptes wurden bereits als Lehrveranstaltungen entwickelt und am Department Design and Green Engineering Studierenden vorgestellt. Es handelt sich dabei im Speziellen um die LVAs: Kommunale Technik, Nachhaltige Gebäudetechnik und Energietechnologien.
Besonderheiten:
Der Bachelorstudiengang Green Engineering zielt darauf ab, Absolvent*innen auszubilden, die die technologische Entwicklung der Industrie in Richtung Nachhaltigkeit mit wirtschaftlichen Aspekten verbinden und als Schnittstelle zwischen diesen beiden Bereichen fungieren können. Das Hauptziel ist, Vermittler*innen zwischen den Ingenieurwissenschaften und wirtschaftlichen Bereichen zu schaffen, die verschiedene Aspekte einer technologischen Veränderung hin zu Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft aktiv begleiten und gestalten können. Um dies zu erreichen, werden im Bachelorprogramm folgende Kernkompetenzen vermittelt:
- Modul Naturwissenschaften: Dieses Modul vermittelt Grundlagen in den Bereichen Chemie, Mathematik, Physik, sowie Programmieren und Datenmodellierung.
- Modul Ingenieurwissenschaften: In diesem Modul werden die Grundlagen der Verfahrenstechnik, Umweltwissenschaften und wissenschaftlicher Methoden und Techniken behandelt.
- Modul Berufspraktikum: In diesem Modul lernen die Studierenden im beruflichen Umfeld eine Teilaufgabe aus einem größeren Projekt zu verstehen, zu übernehmen, zu bearbeiten und die Ergebnisse zu dokumentieren. Sie können ihr erworbenes praktisches und theoretisches Wissen aus den Lehrveranstaltungen direkt in der Berufswelt anwenden und wichtige Erfahrungen sammeln.
- Modul Spezialisierung: Im Modul Spezialisierung können die Studierenden sich entweder auf den Bereich nachhaltige Verfahrenstechnik, und somit die Gestaltung von nachhaltigen Produkten und Prozessen fokussieren, oder in der Spezialisierung Kreislaufwirtschaft im Bereich des Wirtschaftsingenieurwesen Geschäftsabläufe nachhaltiger gestalten.
- Modul Management und Sozialkompetenzen: Dieses Modul beschäftigt sich mit betriebswirtschaftlichen Grundlagen, Nachhaltigkeitsreporting, Risikomanagement, Leadership und Kommunikation.
- Modul Bachelorarbeit: Im Modul Bachelorarbeit bearbeiten die Studierenden eigenständig ein aktuelles Thema aus dem Bereich Green Engineering. Die Themen können sowohl aus dem Berufspraktikum als auch aus Projekten, einem laufenden Forschungsprojekt der Fachhochschule Salzburg GmbH oder aus anderen Kernfachgebieten und -modulen heraus entwickelt werden.
Absolvent*innen des Studiengangs Green Engineering haben die Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen, um eine entscheidende Rolle beim Übergang technologischer Prozesse in Richtung Kreislaufwirtschaft zu spielen. Ausgehend von den spezifischen Kenntnissen, die in den Spezialisierungen Nachhaltige Verfahrenstechnik und Kreislaufwirtschaft erworben werden, bieten sich den Absovent*innen den persönlichen Neigungen entsprechend vielfältige Betätigungsmöglichkeiten. Ergänzt werden die fachspezifischen Kenntnisse der Absolvent*innen durch wirtschaftliche, sprachliche und soziale Kompetenzen. Diese Interdisziplinarität des Studiums bereitet Absolvent*innen auf Positionen in verschiedensten Branchen vor, die sowohl technisches als auch betriebswirtschaftliches Fachwissen erfordern und ermöglicht in besonderer Weise den Einsatz in Schnittstellenbereichen.
Die Absolvent*innen des Studienganges Green Engineering sind akademisch ausgebildete, universell einsetzbare Fachkräfte der Ingenieurwissenschaften. Berufliche und persönliche Weiterentwicklung ermöglicht ihnen später den Aufstieg in das Management.
Ziele:
Eine weitere Zielsetzung liegt auf der Integration der Absolvent*innen in den Arbeitsmarkt. Berufsbegleitendes Studieren ermöglicht es den Studierenden, neue Technologien, Strategien und Methoden direkt in ihren Berufsalltag zu integrieren, was Innovation, Nachhaltigkeit und Effizienz in den Unternehmen fördert. Gleichzeitig bereichern berufsbegleitende Studierende durch ihre praktischen Erfahrungen die Praxisnähe der Lehre und Forschung. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, neue Fachkräfte für die regionale Wirtschaft zu gewinnen und nahtlos zu integrieren, sowie bestehende Fachkräfte besser zu qualifizieren und mit neuen Kompetenzen auszustatten. Nach dem Bachelorstudiengang können die Absolvent*innen einerseits direkt in den Beruf einsteigen, es werden aber auch die Möglichkeiten und Voraussetzungen für ein weiterführendes Masterstudium vermittelt. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal der FH-Bachelorstudiengänge zu vergleichbaren universitären Angeboten ist die gezielte Industrieorientierung und angewandte, praxisorientierte Lehre.
Absolvent*innen des Studiengangs Green Engineering entwickeln und implementieren nachhaltige Lösungen in der Produktentwicklung oder der Produktion und unterstützt Unternehmen dabei, ökologische Ziele zu erreichen, Umweltbelastungen zu reduzieren und gesetzliche Anforderungen im Bereich Umweltschutz zu erfüllen. Sie benötigen für diese Aufgaben ein solides Fundament in den technischen und betriebswirtschaftlichen Grundlagen, gepaart mit einem tiefgreifenden Verständnis von Umweltwissenschaften und Nachhaltigkeitspraktiken. Sie sind darauf spezialisiert, nachhaltige Technologien, Verfahren und Systeme zu entwickeln und zu implementieren, um die Umweltfreundlichkeit und Ressourceneffizienz zu fördern. Absolvent*innen verfügen über tiefgehendes Wissen in den Prinzipien der Umwelttechnik und Verfahrenstechnik, einschließlich der umweltfreundlichen Umwandlung von Rohstoffen, der Analyse der Umwelteinwirkungen von Prozessen und Produkten sowie der Implementierung nachhaltiger Systeme in Unternehmen. Analytische Fähigkeiten sind ebenfalls entscheidend, um Prozessketten und deren Umwelteinwirkungen systematisch zu analysieren und zu bewerten.
Zielgruppen:
Bewerber*innen und Absolvent*innen können in einer Vielzahl von Unternehmenstypen und Institutionen arbeiten, die sich auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz konzentrieren. Einige der wichtigsten sind hier genannt:
- Private Unternehmen und Industrie:
- Ingenieurbüros und Beratungsunternehmen
- Produktions- und Fertigungsunternehmen
- Energieversorgungsunternehmen
- Öffentliche Einrichtungen und Behörden:
- Umweltämter und -behörden
- Stadt- und Regionalplanung
- Energie- und Umweltministerien
- Nichtregierungsorganisationen (NGOs):
- Umwelt- und Naturschutzorganisationen
- Entwicklungszusammenarbeit und Klimaschutzprojekte
- Freiberufliche Tätigkeit:
- Beratung und Gutachten im Bereich Umwelttechnik und Nachhaltigkeit
- Projektmanagement und -entwicklung
- Forschungseinrichtungen und Universitäten:
- Durchführung von Forschungsprojekten im Bereich nachhaltiger Technologien
- Bildungseinrichtungen, die Programme und Kurse zu Umwelttechnik und Nachhaltigkeit anbieten
Methoden:
Methodenkompetenz ist ein weiterer wichtiger Aspekt, einschließlich Erfahrung im Projektmanagement und der Leitung von Projekten im Bereich der nachhaltigen Technologieentwicklung sowie der Teilnahme an aktuellen Forschungsprojekten und der Anwendung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse. Soziale Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit und Teamarbeit sind ebenfalls unerlässlich. Absolvent*innen sind in der Lage, komplexe technische Informationen klar und verständlich zu vermitteln und mit interdisziplinären Teams zusammenzuarbeiten, um Umweltprobleme zu lösen und innovative Technologien zu entwickeln. Das Bachelorstudium Green Engineering hat das Ziel Vermittler zwischen den Ingenieurwissenschaften und wirtschaftlichen Aspekten im Bereich Green Engineering und Kreislaufwirtschaft auszubilden. Das Studium vermittelt Grundlagen in den Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften sowie Grundlagen der Sozial & Managementkompetenzen. Diese drei Pfeiler bilden das Fundament des Studiums, was den Studierenden eine breite Basisausbildung als Grundlage bietet. Darauf aufbauend können sich die Studierenden ab dem 3. Semester spezialisieren und ihr Wissen entweder im Bereich Nachhaltiger Verfahrenstechnik oder Kreislaufwirtschaft vertiefen. Die Professionalisierung erfolgt durch die Spezialisierungen gekoppelt mit der extensiven Praxisausbildung in Form von Berufspraktika und der Bachelorarbeit.
Ergebnisse:
Absolvent*innen erfüllen in der Industrie unter anderem folgende Aufgaben und Tätigkeiten:
- Entwickeln und Optimieren von Produktionsprozessen und Verfahrenstechniken
- Überwachen und Kontrollieren von Produktionsprozessen
- Sicherstellen und Gewährleisten von Anforderungen aus dem Qualitäts- und Umweltmanagement
- Dokumentieren technischer Abläufe
- LCA-Analysen
- Daten aus verschiedenen Quellen durch Standortbewertungen, Umweltüberwachung und Gutachten Dritter sammeln
- Umweltauswirkungen des Projekts, der Gefährdung oder des Betriebs bewerten
- Ergebnisse, Kostenkalkulationen sowie Gesundheits- und Sicherheitspläne erstellen und präsentieren
- Empfehlungen zu Eindämmung, Reinigungsprozessen, Sanierung, Recycling und Abfallentsorgung abgeben, um Umweltprobleme zu beheben
- Technische Lösungen und Prozesse entwerfen, entwickeln und implementieren, um das Risiko negativer Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren
- Pläne zum Schutz und zur Wiederherstellung der Umwelt durch die Entfernung von Schadstoffen aus Wasser, Luft und Boden erstellen
- Standortspezifische Gesundheits- und Sicherheitsprotokolle wie Notfallpläne für Leckagen oder Methoden zum Verladen und Transportieren von Rohstoffen entwickeln
- Beratung zur Vermeidung zukünftiger Probleme leisten
- Regelmäßig mit Kunden, lokalen Behörden und Stakeholdern kommunizieren
- Mit Fachleuten wie Umweltwissenschaftler*innen, Planer*innen, Bauarbeiter*innen, Rechtsanwält*innen zusammenarbeiten, um Umweltprobleme zu beheben und die ökologische Nachhaltigkeit zu fördern
- Arbeiten mit aktuellen Umweltgesetzen, -vorschriften und -richtlinien
- Übernehmen der Arbeitsvorbereitung in der industriellen Fertigung
- Verfolgen und Kontrollieren von Projektabläufen
- Leiten und Überwachen von Arbeiten in der industriellen Produktion
Die folgenden Berufe sind Beispiele für Positionen, in denen Absolvent*innen tätig sein können:
- Umweltingenieur*in: Planung und Implementierung umweltfreundlicher Projekte in verschiedenen Bereichen
- Energieingenieur*in: Entwicklung und umsetzen von Projekten im Bereich erneuerbare Energien
- Umweltschutzfachkraft: Beratung von Unternehmen bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitskonzepten
- Nachhaltigkeitsmanager*in: Entwicklung und Implementierung von Strategien zur Reduzierung von Umweltauswirkungen.
- Recyclingfachkraft: Optimierung von Recyclingprozessen und Entwicklung von neuen Technologien für die Verwertung von Abfall
Akzeptanz und Resonanz
Teile des Lehrkonzeptes wurden bereits als Lehrveranstaltungen entwickelt und am Department Design and Green Engineering Studierenden vorgestellt. Es handelt sich dabei im Speziellen um die LVAs: Kommunale Technik, Nachhaltige Gebäudetechnik und Energietechnologien.
Die Studierenden haben die Lehrformate bewertet. Im Nachfolgenden sind die Ergebnisse aus Evaluierungen und Studierenden-Feedbacks angeführt:
Kommunale Technik (IL)
Lehrveranstaltungs-Evaluierung:
- Der/die Lehrende kann den Lehrstoff klar und verständlich vermitteln.
Beurteilung: 1,6
- Der/die Lehrende geht auf Fragen ein, gibt Feedback und unterstützt damit den Lernprozess.
Beurteilung: 1,3
- Die Unterrichtsmaterialien unterstützen den Lernprozess.
Beurteilung: 1,3
- Mein Verständnis für das Fachgebiet dieser LV hat sich durch die Lehrveranstaltung weiterentwickelt.
Beurteilung: 1,3
- Die Lehrinhalte sind innerhalb dieser Veranstaltung bzw. mit den Themen in weiteren Lehrveranstaltungen gut abgestimmt.
Beurteilung: 1,6
- Die Prüfungsmodalitäten und Beurteilungskriterien wurden zeitgerecht und klar kommuniziert.
Beurteilung: 1,0
- Weitere Anmerkungen zur Lehrveranstaltung
"War eine sehr spannenden und Lehrreiche Vorlesung und gehört definitiv in den Lehrplan."
Nachhaltige Gebäudetechnik (IL)
Lehrveranstaltungs-Evaluierung:
- Der/die Lehrende kann den Lehrstoff klar und verständlich vermitteln.
Beurteilung: 1,3
- Der/die Lehrende geht auf Fragen ein, gibt Feedback und unterstützt damit den Lernprozess.
Beurteilung: 1,3
- Die Unterrichtsmaterialien unterstützen den Lernprozess.
Beurteilung: 1,7
- Mein Verständnis für das Fachgebiet dieser LV hat sich durch die Lehrveranstaltung weiterentwickelt.
Beurteilung: 2,3
- Die Lehrinhalte sind innerhalb dieser Veranstaltung bzw. mit den Themen in weiteren Lehrveranstaltungen gut abgestimmt.
Beurteilung: 2,0
- Die Prüfungsmodalitäten und Beurteilungskriterien wurden zeitgerecht und klar kommuniziert.
Beurteilung: 1,0
- Weitere Anmerkungen zur Lehrveranstaltung
"Sehr allgemein. Es wird über Grundlagen des Energieausweises gesprochen was absolute Voraussetzung und Grundwissen ist was jeder der diesen Studiengang macht, bereits wissen müsste. Es wird sehr allgemein über Energie gesprochen, was auch alle schon können sollten. Aber auch gute Dinge wie PV Anlagen und Heizsysteme werden vermittelt was gut passt. (Mehr Fokus auf Planung und Umsetzung von TGA wäre gut."
"So cool, Veranstaltung perfekt zugeschnitten auf Umfang und Relevanz für Holzbauer."
Energietechnologien (IL)
Lehrveranstaltungs-Evaluierung:
- Der/die Lehrende kann den Lehrstoff klar und verständlich vermitteln.
Beurteilung: 1,9
- Der/die Lehrende geht auf Fragen ein, gibt Feedback und unterstützt damit den Lernprozess.
Beurteilung: 1,4
- Die Unterrichtsmaterialien unterstützen den Lernprozess.
Beurteilung: 1,7
- Mein Verständnis für das Fachgebiet dieser LV hat sich durch die Lehrveranstaltung weiterentwickelt.
Beurteilung: 1,7
- Die Lehrinhalte sind innerhalb dieser Veranstaltung bzw. mit den Themen in weiteren Lehrveranstaltungen gut abgestimmt.
Beurteilung: 2,2
- Die Prüfungsmodalitäten und Beurteilungskriterien wurden zeitgerecht und klar kommuniziert.
Beurteilung: 1,3
- Weitere Anmerkungen zur Lehrveranstaltung
"Sehr gut aufbereitet, auch wenn man noch nicht so vertraut mit dem Thema ist."
BIP Halmstad (PT)
Department: Design and Green Engineering
Course Evaluation:
- The lecturer explains the subject matter clearly and understandably.
Assessment: 1,3
- The lecturer responds to questions, provides feedback, and supports the learning process.
Assessment: 1,0
- The teaching materials support the learning process
Assessment: 1,0
- My knowledge of the subject has increased throughout the course.
Assessment: 1,3
- The course is well-structured (engaging and easy to follow) and well coordinated with contents of other courses.
Assessment: 1,3
- The examination modalities and assessment criteria were communicated in a timely and clear manner.
Assessment: 1,3
- Further comments on the course
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Die Ergebnisse dienen als Richtschnur und Monitor für die neu zu entwickelten Lehrveranstaltungen. Diese Inhalte umfassen ein technisch-naturwissenschaftliches Fundament, Konzepte der Kreislaufwirtschaft und Prozessoptimierung, betriebswirtschaftliche Aspekte für Ingenieure, sowie Nachhaltigkeitsreporting, Risikomanagement und Sustainability und Lifecycle Assessments. Der Studiengang wird berufsbegleitend durchgeführt und umfasst 6 Semester und 180 ECTS. Das Berufspraktikum umfasst 34 ECTS. Die Unterrichtssprache ist Deutsch.
Ziel des Studiengangs „Green Engineering“ ist es Fachkräfte auszubilden, die sowohl ein Verständnis für technische Inhalte als auch für wirtschaftliche Aspekte besitzen, um so eine nachhaltige Entwicklung der Industrie in Richtung Kreislaufwirtschaft zu unterstützen.
Nutzen und Mehrwert
Am Department Design und Green Engineering gibt es zum Beispiel ein Wasserstoff-Demonstrationslabor. Das sogenannte H2DemoLab ist aus einem Forschungsprojekt mit Industriepartnern entstanden, um u.a. Fachkräfte und Studierende in diesem Bereich zu schulen. Die Studierenden des Studiengangs Green Engineering können bzw. werden an dieser Anlage den Umgang mit Wasserstoff als Energieträger der Zukunft, das Betriebsverhalten solcher Anlagen, die Wirkungsgrade verschiedener Verfahren und sicherheitstechnische Aspekte an einer State-of-the-Art Anlage in der Praxis lernen. Diese enge Verknüpfung zwischen Forschung und Ausbildung garantiert die Qualität der vermittelten Inhalte und stellt sicher, dass Inhalte auch in Zukunft sowohl dem Stand der Technik als auch dem Stand der Wissenschaft entsprechen. Dementsprechend handelt es sich bei dem beantragten Bachelorstudiengang um einen Studiengang mit eindeutigen Alleinstellungsmerkmalen, welcher sich durch die inter- und transdisziplinäre Forschungsorientierung, die starke Stellung der stofflichen Nutzung, die praxisorientierte und industrienahe Auslegung mit Berufspraktika und Laboren und die berufsbegleitende Studiengangsform von anderen Studiengängen in dem Bereich abhebt. Mit der wissenschaftlich fundierten, aber anwendungsbezogenen Ausrichtung des Programms, und die bereits bestehenden starken Kooperation mit Unternehmen am Department stellt das Programm damit eine wertvolle Erweiterung des österreichischen Bildungsangebotes dar.
Durch Kooperationen mit Unternehmen wird der Bedarf an praxisnaher Tätigkeit sichtbar, was sich direkt in den Lehrinhalten widerspiegelt. So werden die Studierenden optimal auf ihre beruflichen Einsatzmöglichkeiten vorbereitet.
Als Alleinstellungsmerkmal bestehen bereits einige institutionenübergreifende Kooperation mit folgenden Organisationen:
- TÜV Austria Akademie:
Der neuentwickelte Qualifizierungslehrgang „zertifizierte Wasserstoff-Fachkraft TÜV®“ bietet externen Teilnehmer*innen und Studierenden einschlägige Kenntnisse für die Planung und Umsetzung von Wasserstoffprojekten.
- Austrian Standards, ÖVE, ISO/CENELEC und ÖVGW:
Aktive Mitarbeit in diversen Ausschüssen und Arbeitsgruppen zur Erweiterung von Normen und Regelwerken für die Wasserstoffsicherheit, um künftige behördliche Genehmigungsprozesse effizient umzusetzen.
Übertragbarkeit und Langlebigkeit
Das Projekt läuft seit 2025
Gegebenenfalls geplanter Endzeitpunkt: Es ist kein Endzeitpunkt geplant.
Übertragbarkeit:
Die Lehrveranstaltungsformate „Nachhaltige Gebäudetechnik (IL)“ und „Energietechnologien (IL)“ wurden zudem für die Zielgruppe von Studierenden an der TU Wien – Institut für Energietechnik und Thermodynamik – adaptiert und als Lehrveranstaltung „Innovative Gebäudetechnische Systeme“ konzipiert. Diese Lehrveranstaltung ist Bestandteil im Studienplan für das Masterstudium Maschinenbau im Modul Energietechnik - Fortschrittliche Energieanlagen. Am Beispiel dieser Lehrformate kann gezeigt werden, dass eine Übertragbarkeit auf vergleichbare ingenieurswissenschaftliche Studienrichtungen gegeben ist.
In Bezug auf die Übertragbarkeit wurden zudem 8 weitere Bachelorstudiengänge in Österreich und zwei Studiengänge mit dem Namen Green Engineering aus Deutschland verglichen. Die Bachelorstudiengänge Circular Engineering und Umwelt & Klimaschutztechnik an der Montanuniversität Leoben, Sustainable Solutions an der FH Oberösterreich, Green Transition Engineering an der FH Kärnten, Erneuerbare Energie und Wasserstofftechnik am FH Technikum Wien sowie Nachhaltige Produktion und Kreislaufwirtschaft an der FH Wiener Neustadt unterscheiden sich zwar in ihren Schwerpunkten und Zielsetzungen, weisen jedoch alle einen starken Fokus auf Nachhaltigkeit auf.
Langlebigkeit:
Der Bachelorstudiengang Green Engineering zielt darauf ab, Absolvent*innen auszubilden, die die technologische Entwicklung der Industrie in Richtung Nachhaltigkeit mit wirtschaftlichen Aspekten verbinden und als Schnittstelle zwischen diesen beiden Bereichen fungieren können. Ziel ist es, Fachkräfte auszubilden, die in der Lage sind, technologische Transformationsprozesse hin zu mehr Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft aktiv mitzugestalten und zu begleiten
Institutionelle Unterstützung
Der Bachelorstudiengang hat sich aus der angewandten Forschung am Department Design & Green Engineering entwickelt. Während der letzten 10 Jahre konnte ein Anstieg an Forschungsprojekten und Auftragsforschung im Bereich der nachhaltigen Materialentwicklung und Green Engineering am Standort vermerkt werden. Weiteres konnte im Austausch mit Unternehmen festgestellt werden, dass in der Industrie die Nachfrage nach Fachkräften für diesen neuen Fachbereich besteht. Darauf basierend wurde der Studiengang Green Engineering entwickelt. Dadurch, dass der Studiengang aus der Forschung am Department hervorgegangen ist, profitieren die Studierenden nicht nur von praxisnaher Lehre, sondern können auch auf die Forschungsinfrastruktur am Standort zugreifen.
Neben der bereits geschaffenen Laborumgebung wurde eine zukunftsfähige und nachhaltige Investition zur Errichtung einer Wasserstoffinfrastruktur an der FH Salzburg am Campus Kuchl vergangenen Jahres final realisiert und eröffnet. Das H2DemoLab wurde als Forschungsförderung vom Land Salzburg und von Unternehmen gefördert.
Im geplanten 6-semestrigen Bachelor-Studiengang Green Engineering – Nachhaltige Verfahrenstechnik und Kreislaufwirtschaft (vorbehaltlich der Genehmigung) wird Personal vorgesehen, welches die entsprechende Qualität im Studiengang einbringt bzw. sicherstellt.
Teile des Lehrkonzeptes wurden bereits als Lehrveranstaltungen entwickelt und am Department Design and Green Engineering Studierenden vorgestellt. Es handelt sich dabei im Speziellen um die LVAs: Kommunale Technik, Nachhaltige Gebäudetechnik und Energietechnologien.
Der geplante Start des Studiengangs Green Engineering – Nachhaltige Verfahrenstechnik und Kreislaufwirtschaft ist im Wintersemester 2026.
Der Akkreditierungsprozess für den Studiengang Green Engineering an der Fachhochschule Salzburg, der sich derzeit in der Entwicklungsphase befindet, ist im Gange und befindet sich in der Finalisierung mit der Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria (AQ Austria). Die AQ Austria ist die zentrale, unabhängige Einrichtung für die Qualitätssicherung im österreichischen Hochschulsektor. Sie akkreditiert Studiengänge, prüft Qualitätsmanagementsysteme (Audit) und führt institutionelle Akkreditierungen durch, um eine staatliche Anerkennung zu ermöglichen.
Der geplante Start des Bachelorstudiengangs Green Engineering – Nachhaltige Verfahrenstechnik und Kreislaufwirtschaft ist vorbehaltlich der Genehmigung im Wintersemester 2026. Eine Rückbindung des Entwicklungsteams des Studiengangs an das hochschulinterne Qualitätsmanagement ist vorhanden. Das Feedback fließt als kontinuierlicher Verbesserungsprozess in die Entwicklung des Studiengangs ein.
Das finale Feedback betreffend des Akkreditierungsprozesses seitens AQ Austria wird im April 2026 erwartet.
Kooperationspartner/innen
Weitere inländische Hochschulen
- Technische Universität Wien
Weitere ausländische Hochschulen
Über mehrere Jahre bzw. Semester werden Kooperationen im Rahmen von Teacher-Mobilities, Konferenzen und Erasmus+ Blended Intensive Programmes (BIPs) gepflegt. Dazu zählen folgende ausländische Hochschulen:
- Hochschule Stralsund (DE)
- TH Lübeck (DE)
- Universitat Politècnica de València (ES)
- Halmstad University (SE)
- ESITC (FR)
Zu den bereits länger andauernden Austauschprogrammen zählen:
- Konferenzen im Themenfeld regenerativen Energien und Wasserstofftechnologien
- 28#REGWA_2021
- 29#REGWA_2022
- 31#REGWA_2024
- Spring Schools im Themenfeld regenerativen Energien
- SpringSchool-2022
- SpringSchool-2023
- SpringSchool-2024
Darüber hinaus werden seit dem Sommersemester 2025 partnerschaftlich mit den Hochschulen Halmstad University (SE), ESITC (FR) und Universitat Politècnica de València (ES) Blended Intensive Programmes organisiert.
Weitere internationale Austauschprogramme im Rahmen von Mobilitäten für Studierende und Lehrende sind in Planung.