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Zuletzt aktualisiert am 01.06.2026

Claudio Monteverdis Oper L’incoronazione di Poppea (1643) an der Stella

Bei dem Projekt handelt es sich um ein neues Projekt / eine wiederholte Einreichung

Ars Docendi Kategorie

Forschungsbezogene bzw. kunstgeleitete Lehre

Ars Docendi Kriterien

  • Innovative Hochschuldidaktik
  • Studierenden- und Kompetenzorientierung
  • Perspektivenerweiterung und Internationalisierung
  • Partizipation und Mitgestaltung

Gruppengröße

20-49

Anreißer (Teaser)

Monteverdis Oper L'incoronazione di Poppea als umfassendes, inklusives Projekt: Forschung und künstlerischer Prozess in Einem -- Musikwissenschaft, Aufführungspraxis, szenische Arbeit, Librettistik und Dramaturgie für Studierende aller Semester.

Kurzzusammenfassung des Projekts

Was?

Produktion von Claudio Monteverdis Oper L’incoronazione di Poppea (1643) an der Stella Vorarlberg Privathochschule für Musik im Studienjahr 2024-25.

Wer?

Studierende der Hochschule unter der Anleitung von Prof. Dr. Hendrik Schulze (Musikwissenschaft), Mag.a art. Dora Kutschi-Doceva (Gesang) und Mg. art. Johannes Hämmerle (Cembalo und Korrepetition) und unter Beteiligung von Judith Bechter, MA (Gesang), Clemens Morgenthaler (Gesang), Clau Scherrer (Ensemble) und Editha Fetz (Violine).

Welche Lehrveranstaltungen?

  • Zentrales künstlerisches Fach (WiSe 2024-25 und SoSe 2025 – Kutschi-Doceva, Bechter, Morgenthaler)
  • Komplementärfach Musiktheater in den Master-Studiengängen (WiSe 2024-25 und SoSe 2025– Kutschi-Doceva)
  • Szenischer Unterricht 1 und 2 (WiSe 2024-25 und SoSe 2025 – Kutschi-Doceva, Schulze)
  • Musiktheaterprojekt, Szenische Arbeit und Rollenstudium – Schwerpunktmodul Musiktheater (WiSe 2024-25 und SoSe 2025– Kutschi-Doceva, Schulze)
  • Ensemble 1-6 (WiSe 2024-25 und SoSe 2025 – Hämmerle, Scherrer, Fetz)
  • Ringvorlesung Musikwissenschaft (WiSe 2024-25 – Schulze)

Ziele:

  • Vorbereitung der Studierenden auf die Anforderungen einer Opernproduktion.
  • Einbindung aller interessierten Studierenden, aus allen Semestern.
  • Verbindung von Forschung und künstlerischem Prozess.
  • Zusatzqualifikationen für die Studierenden im Bereich Rezitativ, italienische Librettistik sowie historische Aufführungspraxis.
  • Präsentation der Stella Vorarlberg als einem Ort lebendigen Lernens.
Studierende sprechen zum Projekt L'incoronazione di Poppea

Kurzzusammenfassung des Projekts in englischer Sprache

What?

A production of Claudio Monteverdi's opera L'incoronazione di Poppea (1643) at the Stella Vorarlberg Private University of Music during the 2024-25 academic year.

Who?

Students of the university under the direction of Prof. Dr. Hendrik Schulze (musicology), Mag.a art. Dora Kutschi-Doceva (voice), and Mag. art. Johannes Hämmerle (harpsichord and accompaniment), with the participation of Judith Bechter, MA (voice), Clemens Morgenthaler (voice), Clau Scherrer (ensemble), and Editha Fetz (violin).

Which courses?

Core artistic subject (Winter Semester 2024-25 and Summer Semester 2025 – Kutschi-Doceva, Bechter, Morgenthaler)

Complementary subject: Musical Theatre in the Master's programs (Winter Semester 2024-25 and Summer Semester 2025 – Kutschi-Doceva)

Scenic Instruction 1 and 2 (Winter Semester 2024-25 and Summer Semester 2025 – Kutschi-Doceva, Schulze)

Music Theatre Project, Scenic Work and Role Study – Focus Module Musical Theatre (Winter Semester 2024-25 and Summer Semester 2025 – Kutschi-Doceva, Schulze)

Ensemble 1-6 (Winter Semester 2024-25 and Summer Semester 2025 – Hämmerle, Scherrer, Fetz)

Lecture Series Musicology (Winter Semester 2024-25 – Schulze)

Objectives:

Preparing students for the demands of an opera production.

Involving all interested students from all semesters.

Connecting research and the artistic process.

Additional qualifications for students in recitative, Italian librettism, and historical performance practice.

Nähere Beschreibung des Projekts

Forschungsbezogene und kunstgeleitete Lehre

Eine der größten Herausforderungen in der Ausbildung junger Sänger*innen ist es, sie zu mitdenkenden, eigenständigen Künstlerpersönlichkeiten heranzuziehen, die innerhalb eines kollektiven Kunstwerkes, wie es die Oper ist, ihre eigenen Perspektiven als Teil eines kohärenten Ganzen einzubringen vermögen. Dabei erschwert die Komplexität der Gattung Oper, mit ihren extrem hohen musikalisch-technischen, ästhetischen und darstellerischen Anforderungen sowie dem großen Umfang der betreffenden Werke eine eigenständige Herangehensweise der Beteiligten zusätzlich; es besteht immer die Gefahr, als Sänger*in angesichts dieser Anforderungen im Ganzen verloren zu gehen, insbesondere dort, wo es sich um erste ernsthafte Erfahrungen im Musiktheater handelt.

Um diesen Herausforderungen in der künstlerischen Ausbildung zu begegnen, hat die Stella Vorarlberg Privathochschule für Musik unter Federführung von Hendrik Schulze (Musikwissenschaft), Dora Kutschi (Gesang) und Johannes Hämmerle (Korrepetition/Continuospiel) ein Lehrkonzept für ein Musiktheaterprojekt entwickelt, das von einem ganzheitlichen und stark partizipatorischen Ansatz geprägt war. Dabei war die Verschränkung von kunstgeleiteter und forschungsbezogener Lehre essentiell, um für alle beteiligten Studierenden die Grundlagen für eigenständige Herangehensweisen zu legen und für sie das forschende Lernen als Basis einer Annäherung an eine Oper zu etablieren.In diesem Zusammenhang wurden häufig die Grenzen der jeweiligen Lehrveranstaltung gesprengt, sowohl in inhaltlicher wie in methodischer Form, sodass in allen Veranstaltungen jeweils alle Lernziele im Blickfeld standen und auch die Kompetenz aller Lehrenden durchgehend in allen Kontexten zur Verfügung stand. Eventuelle Unterschiede in Interpretation und Herangehensweisen wurden proaktiv genutzt, um die pluralistische Herangehensweise zu demonstrieren und den Studierenden Beispiele für einen produktiven und inklusiven Diskurs zu geben. Die Verschränkung von Forschung, künstlerischer Praxis und Lehre sowie die projektorientierte Zusammenarbeit vieler Beteiligter entspricht sehr genau dem Profil der Stella als innovatives musikalisches Kompetenzzentrum und als Hochschule, die Lernen stark über reale künstlerische Praxis organisiert.

Inklusion

So wurde es allen Studierenden, die teilnehmen wollten, ermöglicht, eine eigene Rolle mit entsprechender Bühnenpräsenz spielen zu können, ohne die in solchen Fällen an Musikhochschulen oft üblichen Auswahl- und Ausschlussverfahren. Damit konnten insbesondere Studierenden in den ersten Semestern einschlägige Erfahrung sammeln und überdies die Erfahrung machen, wie es sich anfühlt, in einer Opernproduktion vor Publikum auf der Bühne zu stehen – die Oper wurde am 5. und 6. Mai 2025 im Festsaal der Stella Vorarlberg in Feldkirch aufgeführt.

Als Oper wurde Claudio Monteverdis L’incoronazione di Poppea ausgewählt. Diese Oper, erstmals aufgeführt durch den Komponisten selber im Jahr 1643 in Venedig, stammt aus einer Zeit, als die Gattung gewissermaßen gerade das Laufen gelernt hatte, und als Komponist*innen und Librettist*innen anfingen, sich begeistert und auf höchst innovative Weise aller möglichen musikalischen und dramaturgischen Mittel zu bedienen, um ihre Geschichten so packend und anrührend wie möglich zu erzählen. Des Librettisten Gianfrancesco Busenellos Libretto über das skrupellose Aufstiegsstreben der Poppaea Sabina und die politischen Machenschaften am Hofe Kaiser Neros ist daher ebenso unterhaltsam wie realistisch. Das Schicksal der verstoßenen Kaiserin Octavia, der Heldenmut der jungen Drusilla, die Feigheit von Poppaeas Ehemann Otho oder der eitle Egoismus des Kaisers selbst sind zugleich menschlich und doch im dramatischen Zusammenhand etwas Besonderes. Monteverdis meisterhafte Fähigkeit, sich musikalisch in jede Figur und jede dramatische Situation einzufühlen und doch die durch Konversation getragene Handlung äußerst natürlich erscheinen zu lassen, tun ein Übriges.

Studierendenorientierung

Mit ihrer großen Anzahl von Haupt- und Nebenrollen erwies sich diese Oper als ideal, um das inklusive Konzept in die Lehre umzusetzen, standen so doch genug verschiedenartige Rollen zur Verfügung, um allen Studierenden gemäß ihren Fähigkeiten und Interessen etwas anbieten zu können. Dass der in der klassischen Gesangsausbildung eher ungewohnte Stil und die heutigen Erzählformaten eher fremde Dramaturgie die Aneignung der Rollen für alle Beteiligten zu einer nicht geringen Herausforderung machten, war Teil des Konzeptes. So wurden im Rahmen des szenischen Unterrichtes und des Schwerpunktmoduls Musiktheater durch den musikwissenschaftlichen Spezialisten Hendrik Schulze die Studierenden individuell und auf ihren jeweiligen Kenntnisstand abgestimmt in die Lage versetzt, dramaturgische Zugänge zu den von ihnen dargestellten Figuren zu finden.

Perspektivenerweiterung und Internationalisierung

Dabei spielte die Partitur eine zentrale Rolle, die von Studierenden der University of North Texas unter der Anleitung von Hendrik Schulze für den Bärenreiter-Verlag auf der Grundlage intensivster Quellenstudien erstellt worden ist. Auf diese Weise konnten die Studierenden der Stella direkt von den Erfahrungen und Forschungsergebnissen ihrer amerikanischen Kolleg*innen profitieren und diese im Sinne der Perspektivenerweiterung und Internationalisierung in die musikalische und dramatische Ausgestaltung ihrer Rollen einfließen lassen.

Hinzu kam eine musikwissenschaftliche Ringvorlesung mit internationalen Fachleuten als Vortragende, u.A. Prof. Dr. Silke Leopold (Universität Heidelberg), Prof. Dr. Mauro Calcagno (University of Pennsylvania), Prof. Dr. Robert Ketterer (University of Iowa) und Prof. Mag. Dr. Markus Grassl (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien). Im Rahmen dieser Vorlesung wurden zum Beispiel Fragen der historischen Kontexte, musikalischen Interpretation, der Librettistik, der modernen und historischen Inszenierungen oder der literarischen Grundlagen der Opernhandlung erörtert.

Kompetenzorientierung

Insgesamt ermöglichte es die intensive musikwissenschaftliche Auseinandersetzung mit verschiedenen Aspekten der Oper auch, studentische Texte in das Programmheft zu integrieren, das auf diese Weise dem Publikum umfassend Informationen aus verschiedensten Blickrichtungen geben konnte. Auch hierin zeigte sich der studierendenzentrierte Ansatz des Projektes.

Ein weiterer bedeutsamer Aspekt war derjenige der Aneignung des Librettos, gleichsam der Grundlage des Dramas und seiner Musik. Von Bedeutung war dies vor allem, weil ein großer Teil des musikalischen Textes von L’incoronazione di Poppea aus Rezitativ besteht, sowohl als Dialog als auch als Monolog. Dies musste besonders geübt werden, um die Dialoge natürlich und der dramatischen Situation angemessen gestalten zu können. Die hierbei vermittelten Fähigkeiten werden unseren Studierenden in Zukunft überdies helfen, sich Techniken des Rezitativgesangs generell besser aneignen zu können. Hierfür konnte Sara Elisa Stangalino gewonnen werden, die als italienische Muttersprachlerin neben ihrem Spezialgebiet der italienischen Opern- und Librettoforschung auch eine Gesangsausbildung besitzt, und die dies in einem äußerst erfolgreichen Workshop den teilnehmenden Studierenden vermitteln konnte.

Insgesamt wurden den Studierenden folgende Kompetenzen vermittelt bzw. wurden folgende vorhandene Kompetenzen gestärkt:

  • Technische und stilistische Kompetenzen im musikalischen Bereich
  • Aufführungspraxis von Barockmusik
  • Körperbewusstsein und Darstellung auf der Bühne
  • Gestaltung von Szenen
  • Erwerb von kontextbezogenen Informationen zu musikalischen Werken (historisch, stilistisch, interpretatorisch)
  • Umsetzung dieser Informationen in eigene künstlerische Auseinandersetzung mit den betreffenden Werken
  • Italienische Aussprache
  • Einbezug des poetischen Textes in die musikalische Umsetzung
  • Publikumsansprache und -information (Programmheft)
  • Organisation von komplexen Projekten

Innovative Hochschuldidaktik

Zum Prozess der musikalischen Aneignung als einer Entwicklung fächerübergreifender Kompetenzen schreibt Johannes Hämmerle: „Die Studierenden waren beim Projekt L’incoronazione di Poppea vor die Aufgabe gestellt, sich mit einem für alle weitgehend unbekannten musikalischen Stil vertraut zu machen. Dies gestaltete sich vor allem deshalb als so anspruchsvoll, weil Monteverdis Rezitativstil kaum den Zugang über eingängige melodische und harmonische Formeln ermöglicht und somit ganz andersartige Strategien der musikalischen Gestaltung fordert. Es hat sich als sehr zielführend erwiesen, dass in einem frühen Stadium des Einstudierens eine intensive und fachlich fundierte Auseinandersetzung mit der Phonetik und Sprachmelodie der italienischen Textvorlage stattfand. Aus dem Sprachduktus heraus haben die Mitwirkenden mehr und mehr den Sinn der melodisch-rhythmischen Kompositionsstrukturen im Zusammenspiel mit der teils eigentümlichen harmonischen Auslotung für sich begriffen. Dabei sind die Studierenden jenen Weg nachgegangen, den Monteverdi selber vorgezeichnet hat mit dem Anspruch, den Text über die Musik zu stellen. Zugleich wurden sie befähigt, einen eigenständigen und persönlichen Umgang mit Monteverdis Musiksprache zu entwickeln, ohne sich vom heute herrschenden Alte-Musik-Mainstream leiten zu lassen.“

Feedback an die Studierenden erfolgte stets zeitnah in den betreffenden Lehrveranstaltungen. Dies wurde weniger durch Kritik und vielmehr durch das gemeinsame Erarbeiten von Alternativen und Strategien zur Problemlösung erreicht. Auch wurden die Studierenden ermuntert, gegenseitig Feedback zu geben, wobei es diesem Prozess zugute kam, dass viele Rollen doppelt besetzt waren und somit oft Alternativen in Interpretation und Ausführung beispielhaft zur Verfügung standen.

Partizipation und Mitgestaltung

Auch bei der Inszenierung stand der Aspekt der Partizipation und Mitgestaltung im Mittelpunkt. So war es Studierenden möglich, eine Szene selbst zu gestalten. Durch die Doppelbesetzung ergab sich hierin auch die Möglichkeit, dass Studierende untereinander Feedback geben konnten und so von ihren Kolleg*innen lernen konnten. Gleichzeitig entstand genug Spielraum, um auf die individuellen Interessen und dramaturgischen Ideen der Mitwirkenden einzugehen.

Erfolg und Nachhaltigkeit

Die Aufführungen wurden zu einem großen Erfolg, der nicht nur den enormen Lernfortschritt aller beteiligten Studierenden demonstrierte, sondern der auch das integrative Konzept des Projektes validierte. Beachtung fand dies auch in der weiteren Öffentlichkeit. So schrieb etwa die Zeitung für Kultur und Gesellschaft: „Zunächst einmal verdient das gesamte Team der Stella Musikhochschule größten Respekt. Er gebührt allen, die im Hintergrund für dieses Megaprojekt gearbeitet haben, Dramaturgie, Regie, Bühne, Licht, Technik und allen Sängerinnen und Sängern mit ihren teils wirklich umfangreichen Rollen in italienischer Sprache. Gesungen und gespielt wird auf hohem wenn auch unterschiedlichem Niveau. Das ist nicht anders zu erwarten, wenn Erstsemester und Masterstudierende gemeinsam auf der Bühne stehen. Es wäre daher unfair, Mitwirkende unterschiedlicher Ausbildungsstufen gegeneinander auszuspielen. Es gab sehr viele schöne Details zu hören, ausdrucksvolle Stimmen und überzeugend gespielte Szenen.“

Der Erfolg des Projektes hat bereits zu Planungen geführt, wie in Zukunft ähnliche Projekte umgesetzt werden können. Um dabei auf den gemachten Erfahrungen aufbauen zu können, wurde eine umfangreiche anonyme Evaluation unter den beteiligten Studierenden durchgeführt, deren Ergebnisse in die zukünftige Planung einfließen werden.

Insgesamt ist zu beobachten, dass die beteiligten Studierenden ein neues Selbstbewusstsein entwickelt haben und dass sie durch das Projekt in die Lage versetzt worden sind, eigene Sichtweisen auf musikalische und dramaturgische Aspekte umzusetzen. Und dabei hat es viel Spaß gemacht!

Akzeptanz und Resonanz

Die Studierenden haben das Projekt positiv bis sehr positiv aufgenommen. In einer Umfrage haben 87,5% der beteiligten Studierenden das Projekt insgesamt als "gut" oder "sehr gut" bewertet,

Nutzen und Mehrwert

Gerade die Verbindung von künstlerischer Praxis, musikwissenschaftlicher Perspektive und der Zusammenarbeit mehrerer Lehrveranstaltungen schafft für die Studierenden eine sehr authentische und anspruchsvolle Lernumgebung. Dass eine vollständige Opernproduktion in das Studium integriert wird und Studierende in unterschiedlichen Rollen an einem gemeinsamen künstlerischen Projekt arbeiten, ist didaktisch ausgesprochen wertvoll.

Das Projekt macht das Mission Statement der Stella sichtbar: die Verbindung von künstlerischer Exzellenz, wissenschaftlicher Reflexion und gesellschaftlicher Wirksamkeit. Die Verschränkung von Forschung, künstlerischer Praxis und Lehre sowie die projektorientierte Zusammenarbeit vieler Beteiligter entspricht sehr genau dem Profil der Stella als innovatives musikalisches Kompetenzzentrum und als Hochschule, die Lernen stark über reale künstlerische Praxis organisiert.

Übertragbarkeit und Langlebigkeit

Das Projekt läuft seit 2024

Der Erfolg des Projektes hat bereits zu Planungen geführt, wie in Zukunft ähnliche Projekte umgesetzt werden können. Um dabei auf den gemachten Erfahrungen aufbauen zu können, wurde eine umfangreiche anonyme Evaluation unter den beteiligten Studierenden durchgeführt, deren Ergebnisse in die zukünftige Planung einfließen werden.

Institutionelle Unterstützung

Die Hochschule hat das Projekt finanziell unterstützt, um Kosten der Notenleihe und Aufführungsrechte zu decken, Bühnenbild und Kostüme zu erstellen sowie zusätzliche Lehrbeauftragte und Gastredner*innen zu bezahlen. Außerdem wurden Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt sowie Hilfe in Organisation und Öffentlichkeitsarbeit geleistet.

Es wurde eine Umfrage unter Studierenden durch das Qualitätsmanagement durchgeführt, deren Ergebnisse in die Planung von Nachfolgeprojekten grundlegend einfließen werden.