Zuletzt aktualisiert am 01.06.2026
Changing Cities Challenge
Bei dem Projekt handelt es sich um ein neues Projekt / eine wiederholte Einreichung
Changing Cities Challenge Team_FH Joanneum UAS
Flyer zur Durchführung der Changing Cities Challenge 2024 in Graz
Ars Docendi Kategorie
Gesellschafts- und Nachhaltigkeitsorientierte Lehre
Ars Docendi Kriterien
- Innovative Hochschuldidaktik
- Studierenden- und Kompetenzorientierung
- Perspektivenerweiterung und Internationalisierung
- Partizipation und Mitgestaltung
Gruppengröße
20-49
Anreißer (Teaser)
In Changing Cities Challenge entwickeln Studierende aus Architektur, Innovationsmanagement und Wirtschafsstudien interdisziplinäre, nachhaltige Lösungen für reale, urbane Herausforderungen. So wird Lehre zum Hebel für nachhaltige Stadttransformation.
Kurzzusammenfassung des Projekts
Changing Cities Challenge (CCC) ist ein Blended Intensive Programme (BIP), das Studierende auf die VUCA-Welt (volatil, unsicher, komplex, mehrdeutig) vorbereitet. Als Teil des Lehrveranstaltung "Entwerfen 3" bindet es Studierende, Lehrende und externe Expert:innen in den interdisziplinären Lernprozess anhand eines realen Projektes ein. Im Fokus stehen Schlüsselkompetenzen des 21. Jahrhunderts wie kritisches Denken, interkulturelle Kommunikation und kreatives Experimentieren, um Resilienz und zukunftsorientiertes Handeln zu stärken.
Seit 2022 von vier europäischen Hochschulen initiiert, kombiniert CCC Online- und Präsenzlehre (4 ECTS) und ermöglicht Studierenden verschiedener Fachrichtungen, sich aktiv für nachhaltige und resiliente Stadtentwicklung einzubringen. Das kompetenzorientierte, praxisbasierte Programm nutzt reale Herausforderungen und fördert neben Fachwissen auch Reflexion, Problemlösung, digitale Fähigkeiten und Teamarbeit.
Die Erasmus+ Nationalagentur würdigte CCC als Best-Practice-Beispiel. Sein flexibles, projektbasiertes Modell und der transparente Bewertungsrahmen sind nachhaltig, übertragbar und werden bereits in anderen EU4DUAL-BIPs fortgeführt. Die institutionelle Unterstützung erfolgt durch die Lehrplanintegration, die Finanzierung und die Zurverfügungstellung von Ressourcen für die Gestaltung von innovativen Unterrichtformen sowie der verantwortungsvollen Einbindung von (generativen) künstlichen Intelligenztools.
Kurzzusammenfassung des Projekts in englischer Sprache
Changing Cities Challenge (CCC) is a Blended Intensive Programme (BIP) designed to prepare students and instructors for a VUCA world characterised by volatility, uncertainty, complexity, and ambiguity. Rapid technological, social, and professional changes require flexible learning and teaching approaches. This BIP forms part of the curricular class Entwerfen 3 which addresses these challenges through an interdisciplinary learning format that brings together students, lecturers, and external experts. The programme focuses on key 21st-century competencies such as critical thinking, intercultural communication, and creative experimentation, with the aim of fostering resilience and future-oriented action. CCC was launched by four European higher educational institutions in 2022 and combines online and on-site teaching (4 ECTS). It enables students from different domains to actively contribute to sustainable and resilient urban development. The programme is competence-oriented and practice-based, while using real-world challenges. Beyond disciplinary knowledge, the programme strengthens reflection, problem-solving, digital skills, and teamwork. A strong participatory and co-creative approach encourages student ownership, supported by continuous feedback and interdisciplinary coaching. Assessment combines formative and summative methods. The programme has been recognised by the Erasmus+ National Agency as a best practice example.
Nähere Beschreibung des Projekts
Ziele und Zielgruppe
Studierende und Lehrende bewegen sich heute in einer VUCA-Welt, die von Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität geprägt ist. Schnelle technologische, gesellschaftliche und berufliche Entwicklungen stellen neue, oft unvorhersehbare Anforderungen an das Lernen und das Lehren. Die Herausforderungen sind dabei meist systemisch, vielschichtig und miteinander verknüpft.
Blended Intensive Programmes (BIPs) reagieren auf diese Bedingungen mit kurzen, intensiven und zumeist interdisziplinären Lehrformaten. Sie fördern die Zusammenarbeit von Studierenden, Lehrenden und externen Expert:innen, um komplexe Fragestellungen ganzheitlich zu bearbeiten. Im Fokus stehen die vier Cs der Kompetenzen des 21. Jahrhunderts; diese sind kritisches Denken, interkulturelle Kommunikation, interdisziplinäre Zusammenarbeit und kreatives Experimentieren. Das Ziel ist es, Studierende auf eine VUCA-geprägte Hochschul- und Arbeitswelt vorzubereiten und sie zu resilientem, zukunftsfähigem Handeln zu befähigen.
Rahmenbedingungen: Ausgangssituation
Europäische Städte stehen vor tiefgreifenden strukturellen Veränderungen durch neue Lebens- und Arbeitsformen, technologische Entwicklungen und komplexe urbane Herausforderungen. Als Antwort darauf wurde 2022 von vier europäischen Hochschulen ein Konsortium gegründet, das das Blended Intensive Programme "Changing Cities Challenge" (CCC) ins Leben rief. Das multidisziplinäre Kurzstudienprogramm im Ausmaß von 4 ECTS Credits verbindet Online- sowie Präsenzlehre und befähigt Studierende aus den Bereichen Wirtschaft, Innovationsmanagement sowie Architektur und Städtebau, nachhaltige und resiliente Stadtentwicklung aktiv mitzugestalten.
Changing Cities Challenge ist seit dem Studienjahr 2022/2023 ein Teil der Lehrveranstaltung "Entwerfen 3" (Seminar) im 4. Semester des Bachelor-Studienganges Architektur im Ausmaß von acht ECTS. Diese Lehrveranstaltung ist eine Pflichtlehrveranstaltung; sie baut auf die Lehrveranstaltungen "Einführung in das Entwerfen" sowie "Entwerfen 1 und 2" auf und thematisiert in Verbindung mit den Lehrveranstaltungen "Städtebau" (Vorlesung) und "Projektarbeit Städtebau" die Herausforderungen und Entwicklungen im aktuellen Städtebau.
Die bisherigen Ausgaben fanden in Rotterdam (2022/23) mit Fokus auf Hafenentwicklung, in Graz (2024) zum Thema gesellschaftliche Stadtentwicklung (Hybrid Nomad) und in Madrid (2025) mit dem Schwerpunkt auf Klimasynergien und Klimaresilienz auf Nachbarschaftsebene statt.
Für 2026 wird derzeit der nächste Durchgang in Jakobstad (Finnland) vorbereitet. Hier liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung von „third spaces“ im öffentlichen Raum zur Stärkung von urbanen Strukturen.
Besonderheiten der Lehrveranstaltung
Die Lehrveranstaltung Entwerfen 3, in die das BIP integriert ist, zeichnet sich durch eine kompetenzorientierte, interdisziplinäre Lehre und Prüfungsform aus. Das Blended Intensive Programme "Changing Cities Challenge" bietet reale Aufgabenstellungen, in denen Studierende ihre fachlichen und praktischen Fähigkeiten praxisnah anwenden. Die Lernziele und die Prüfungsformate sind im Sinne des Constructive Alignment eng verknüpft und bewerten sowohl den Lernprozess als auch die Handlungskompetenz der Studierenden. Dies wird durch die Erstellung von speziell abgestimmten Assessment Rubrics, die die einzelnen Schritte im Lernprozess transparent abbilden, sichergestellt. Neben fachlichen Qualifikationen fördert die Lehrveranstaltung zentrale Schlüsselkompetenzen wie Reflexionsfähigkeit, kritisches Denken (unverzichtbare Human Intelligence Skills), Problemlösung, digitale Umsetzung, verantwortungsvollen Umgang mit (generativer) künstlicher Intelligenz und interkulturelle Zusammenarbeit. Individuelle Projekte werden von autonom agierenden und interdisziplinären Kleingruppen iterativ entwickelt, selbst evaluiert und in Coaching Session in Abstimmung mit den Expert:innenteams finalisiert. Konkret werden für die Erstellung von Präsentationen und Dokumentationen der Analyse- und Konzept-Ergebnisse sowie für die Visualisierung dieser zielführend und verantwortungsvoll generative KI-Tools als kreative Partnerin eingesetzt.
Herausforderungen und Lösungsansätze
Die interdisziplinäre Ausrichtung und die fehlende gemeinsame Wissensbasis zu Beginn, gepaart mit heterogenen Kompetenz- und Erfahrungshintergründen der Studierenden sowie der Komplexität der Aufgabenstellungen, stellen zentrale Herausforderungen dar. Als Lösungsansätze dienen eine gezielte Vorbereitung – teils unter verantwortungsvoller Verwendung von KI – durch Best-Practice-Beispiele in der Online-Phase sowie eine intensive Sozialisierungsphase zur Förderung von Teambildung und respektvoller Zusammenarbeit. Kontinuierliches Feedback und Coaching sowie der Einsatz transparenter Assessment Rubrics gewährleisten eine faire und transparente Beurteilung.
Mehrwert
Aus hochschuldidaktischer Sicht verfolgt "Changing Cities Challenge" einen partizipativen Ansatz, bei dem Studierende aktiv an der Zielsetzung und der Umsetzung ihrer Projekte mitwirken (Ko-Kreation). Durch kontinuierliches Feedback bzw. Feedforward und interdisziplinäres Coaching wird die gemeinsame Entscheidungsfindung unter Einbeziehung der unterschiedlichen Erfahrungshintergründe gefördert. Der Fokus liegt auf der Entwicklung von Lösungsansätzen für komplexe, international ausgerichtete sowie zukunftsorientierte Herausforderung in urbanen Kontexten. Das Ziel ist fachübergreifende, nachhaltigkeitsorientierte sowie sozio-gesellschaftliche Lösungskompetenzen zu trainieren, um damit ein besonderes Alleinstellungsmerkmal für die Absolvent:innen zu schaffen.
Die Überprüfung der Gruppenprojekte ist eng mit den Lernzielen verbunden, z.B. durch die Erstellung eines digitalen Konzeptposters und eines Fragebogens zur Erfassung von lokalen Hintergrundinformationen sowie in weiterer Folge die Einbeziehung der Ergebnisse in die Projektumsetzung. Die Beurteilung erfolgt sowohl formativer (fortlaufende Begleitung) als auch summativer (Abschlusspräsentation vor einer Fachjury) Art, um die Lernziele und die angewandten Fertigkeiten zu überprüfen und die Lernumgebung kontinuierlich zu optimieren.
Die stärkere Ausrichtung auf Kompetenzerwerb fördert Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein und praxisnahes Handeln. Durch kritische Reflexion, Teamfähigkeit, Fehlerkultur und interkulturelle Zusammenarbeit werden Studierende zu handlungsfähigen, kritisch denkenden Akteur:innen einer demokratischen Gesellschaft.
Nachhaltigkeit und Transfer
"Changing Cities Challenge" wurde von der Erasmus+ Nationalagentur als Best-Practice im Bereich der Blended Intensive Programmes ausgezeichnet. Der projektbasierte Ansatz, der Lernziele, Aufgabenstellungen und Kompetenzerwerb eng verzahnt, ist flexibel einsetzbar und wird bereits in einem weiteren EU4DUAL-BIP fortgeführt. Die Kombination aus formativer und summativer Beurteilung mit transparenten Assessment Rubrics ist in curricular verankerten Lehrveranstaltungen etabliert und fördert gezielt den Kompetenzaufbau. Insgesamt bereitet der Fokus auf die Vermittlung von Fertigkeiten Studierende effektiv auf ein dynamisches, komplexes und sich rasch wandelndes Berufsleben vor.
Die Transfermöglichkeiten sind ebenso vielfältig. Neben der Ausweitung des Konsortiums auf weitere Hochschulen lässt sich das Konzept auch auf andere Themenfelder wie Digitalisierung oder Nachhaltigkeit im Sinne von Healthy Living übertragen. Zudem ist eine langfristige Integration in bestehende Curricula durch das Window of Opportunity vorgesehen.
Institutionelle Unterstützung
Die institutionelle Unterstützung spiegelt sich in der Einbindung von Windows of Opportunity in die Curricula sowie eine zusätzliche Förderung von BIPs über die EU4DUAL Schiene (https://www.fh-joanneum.at/hochschule/eu4dual/) wider. Des Weiteren werden seitens der Abteilung für Learning, Innovation, Technology (https://www.fh-joanneum.at/hochschule/organisation/service-abteilungen/learning-innovation-and-technology/) Ressourcen zur innovativen und zeitgemäßen Lehre zur Verfügung gestellt.
Ausblick
Das BIP Changing Cities Challenge ist ein zukunftsweisendes Lehrformat, das Studierende durch praxisnahe, interdisziplinäre und internationale Zusammenarbeit auf die Herausforderungen einer VUCA-Welt vorbereitet. Die Kombination aus Kompetenzorientierung, Partizipation und gesellschaftlichem Bezug macht das Programm zu einem Modell für moderne Hochschullehre. Das Ziel ist es, das Konzept weiterzuentwickeln, das Konsortium zu erweitern und den Ansatz auf weitere Themenfelder zu übertragen.
Akzeptanz und Resonanz
Das Lehrprojekt wird von Studierenden durchgehend sehr positiv angenommen, insbesondere aufgrund seines praxisnahen, interdisziplinären und gesellschaftlich relevanten Ansatzes. Die Ergebnisse aus Lehrveranstaltungsevaluierungen zeigen eine hohe Zufriedenheit mit der inhaltlichen Relevanz, der didaktischen Gestaltung sowie dem kompetenzorientierten Lernsetting. In qualitativen Studierenden-Feedbacks werden vor allem die fachübergreifende, interdisziplinäre Arbeitsweise, der internationale Bezug sowie die Arbeit an realen urbanen Fragestellungen als besonders motivierend hervorgehoben.
Die hohe Identifikation mit dem Lehrformat zeigt sich auch darin, dass eine Studierendenkohorte an zwei Durchläufen des Programms teilgenommen hat. Insgesamt wird das Lehrprojekt als sinnstiftend, aktivierend und nachhaltig wirksam wahrgenommen.
Nutzen und Mehrwert
- Changing Cities Challenge verbindet Architektur, Innovationsmanagement und Wirtschaftsstudien in einem realen, urbanen Kontext. Durch die Integration eines Blended Intensive Programms (BIP) entsteht ein internationales Lernsetting, in dem Studierende interkulturell, fachübergreifend und praxisorientiert arbeiten.
- Das Format ist gezielt auf die Anforderungen einer komplexen, dynamischen und unsicheren Welt ausgerichtet. Es fördert zentrale Kompetenzen des 21. Jahrhunderts – kritisches Denken, interkulturelle Kommunikation, Zusammenarbeit und kreatives Experimentieren – und bereitet auf reale Herausforderungen in urbanen Transformationsprozessen vor.
- Studierende bearbeiten reale, urbane Problemstellungen und entwickeln nachhaltige Lösungsansätze für aktuelle Stadtentwicklungsfragen (z. B. Hafenentwicklung, soziale Stadtentwicklung, Klimaresilienz, „third spaces“). Dadurch entsteht ein direkter Bezug zu gesellschaftlicher Verantwortung und nachhaltiger Stadtgestaltung.
- Der Lehransatz setzt auf Ko-Kreation: Studierende sind aktiv an Zielsetzung, Umsetzung und Reflexion ihrer Projekte beteiligt. Kontinuierliches Feedback/Feedforward, interdisziplinäres Coaching und iterative Projektarbeit fördern Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Lernmotivation.
- Die Lehrveranstaltung ist kompetenzorientiert und konstruktiv ausgerichtet (Constructive Alignment). Die Bewertung umfasst formatives Coaching und summative Präsentationen vor einer Fachjury, unterstützt durch transparente Assessment Rubrics. So werden Lernprozess und Handlungskompetenz gleichermaßen sichtbar und nachhaltig entwickelt.
- CCC wurde als Best-Practice BIP von der Erasmus+ Nationalagentur ausgezeichnet und wird bereits in weiteren EU4DUAL-BIPs weitergeführt. Der Ansatz ist modular, adaptierbar und in Curricula verankert, wodurch er über einzelne Durchgänge hinaus langfristig wirkt.
- Das Konzept ist institutionalisiert durch die curriculare Integration (Windows of Opportunity) sowie zusätzliche Förderungen über die EU4DUAL Schiene. Die Abteilung Learning, Innovation and Technology stellt Ressourcen für innovative Lehre bereit, was die Nachhaltigkeit und Weiterentwicklung des Formats sicherstellen.
Übertragbarkeit und Langlebigkeit
Das Projekt läuft seit 2022
Gegebenenfalls geplanter Endzeitpunkt: offen
Das Lehrprojekt ist bewusst als modulares, skalierbares und curricular verankertes Format konzipiert, das langfristig weitergeführt und weiterentwickelt werden kann. Durch die Integration des Blended Intensive Programms in die Lehrveranstaltung „Entwerfen 3“ ist ein wiederholbarer Ablauf etabliert, der inhaltlich an wechselnde urbane Themen und externe Partner:innen angepasst werden kann, ohne die methodische Struktur zu verändern. Die internationale Konsortialstruktur ermöglicht zudem, dass der Programmdurchlauf jährlich an einem neuen Standort mit neuen Fragestellungen und lokalen Partner:innen realisiert wird, wodurch das Konzept dynamisch weiterwächst und kontinuierlich neue Impulse erhält.
Die Übertragbarkeit auf andere Lehrveranstaltungen ist hoch, da das Grundprinzip – interdisziplinäre Projektarbeit, realweltliche Problemstellungen, ko-kreative Projektentwicklung, kompetenzorientierte Lernziele und ein Mix aus Online- und Präsenzphasen – in vielen Studienrichtungen und Formaten anwendbar ist. Insbesondere Lehrveranstaltungen, die auf Projektarbeit, Design Thinking, Nachhaltigkeit oder transdisziplinäre Fragestellungen setzen, können das Konzept in Form eines BIP, eines geblockten Seminars oder eines semesterbegleitenden Projektformats übernehmen. Auch die Assessment-Struktur mit formativen Feedbackschleifen, transparenten Rubrics und einer abschließenden Präsentation vor einer Fachjury lässt sich leicht in andere Lehrsituationen transferieren.
Institutionelle Unterstützung
Die institutionelle Unterstützung zeigt sich unter anderem in der curricularen Verankerung von Windows of Opportunity sowie in der zusätzlichen Förderung von Blended Intensive Programmes (BIPs) über die EU4DUAL-Schiene (https://www.fh-joanneum.at/hochschule/eu4dual/). Ergänzend stellt die Abteilung Learning, Innovation and Technology (LIT) gezielt (https://www.fh-joanneum.at/hochschule/organisation/service-abteilungen/learning-innovation-and-technology/) Ressourcen zur Entwicklung innovativer und zeitgemäßer Lehrformate bereit.
Die Lehrveranstaltung ist curricular verankert und wird über die regulären Lehrveranstaltungsevaluationsmechanismen sowie über Studierendenfeedback erfasst. Diese Evaluationen fließen in die hochschulinterne QM-Struktur ein, die Lehrqualität, Studierbarkeit und Studienerfolg systematisch überwacht. Darüber hinaus werden die Ergebnisse der BIP-Durchläufe in den jeweiligen Programmen dokumentiert und in die Qualitätsberichte der beteiligten Studiengänge bzw. Fakultäten integriert. Damit ist CCC nicht nur ein einzelnes Format, sondern Teil eines kontinuierlichen Qualitätszyklus.
In der Praxis führt diese Rückkopplung dazu, dass das Programm laufend optimiert wird – etwa durch die Anpassung der Aufgabenstellungen an aktuelle urbane Themen, die Optimierung der didaktischen Struktur, die ideale Abstimmung zwischen Online- und Präsenzphasen oder die stärkere Einbindung externer Partner:innen. So wird CCC kontinuierlich weiterentwickelt und ist gleichzeitig fest in den hochschulinternen Qualitätsprozess eingebettet.
Kooperationspartner/innen
Weitere inländische Hochschulen
- Fachhochschule Joanneum GmbH
Weitere ausländische Hochschulen
Inholland UAS, Rotterdam (NL),
CEU San Pablo, Madrid (ES),
CENTRIA UAS, Kokkola (FI)