Projekte entdecken

Zuletzt aktualisiert am 12.03.2026

Block Z-7 Prothetische Grundlagen, abnehmbare Prothetik, Vorlesung und Praktikum

Bei dem Projekt handelt es sich um ein neues Projekt / eine wiederholte Einreichung

Universitätszahnklinik

Technikarbeitsplätze im Praktikumsteil Prothetische Grundlagen

Ars Docendi Kriterien

  • Digitale Transformation und Künstliche Intelligenz
  • Innovative Hochschuldidaktik
  • Studierenden- und Kompetenzorientierung

Gruppengröße

50-150

Anreißer (Teaser)

Modernste didaktische Techniken führen die Studierenden unter Nutzung interaktiven E-learnings und Computersimulationen zur praktischen Umsetzung an Phantomköpfen und Technikarbeitsplätzen, um zukünftige Zahnärzte perfekt auf die spätere Behandlung v

Kurzzusammenfassung des Projekts

Block Z-7 Prothetische Grundlagen, abnehmbare Prothetik findet im 4. Studienjahr statt, das auf die spätere praktische zahnärztliche Tätigkeit im klinischen Praktikum vorbereiten soll. In dieser Pflichtlehrveranstaltung erlernen und üben die Studierenden die notwendigen Abläufe, bevor sie dieses Wissen an Patientinnen und Patienten anwenden. Deshalb erfolgt dies unter engmaschiger Aufsicht der Studierenden durch die Lehrenden im Schlüssel 1:10 bzw. 1:5.

In den Vorlesungen wird auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit und wichtige fachübergreifende Aspekte eingegangen. In den Lehrveranstaltungen digitale Erstellung von Totalprothesen und Biomechanik des Kauorgans mittels Computersimulationen können Studierenden digitale Kompetenzen erwerben.

Jeder Studentin und jedem Studenten stehen ein Phantomkopf und ein Technikarbeitsplatz zur Verfügung. Beide Arbeitsplätze sind mit einem individuellen Bildschirm ausgestattet. Erklärende Einführungsvideos stehen während der gesamten Praktikumszeit zur Verfügung. In diesem Block hat E-learning einen wichtigen Stellenwert. Interaktive Moodle-Videos erlauben über sofortige Rückmeldungen ein individuelles Tempo beim Wissenserwerb. Ein Moodle-Einstiegstest für den Themenblock „Totalprothetik“ ermöglicht die selbständige Überprüfung des für das Praktikum nötigen Vorwissens. Im Praktikumsteil „Teilprothetik“ werden Teilprothesenplanungen der Studierenden über die Moodle-Plattform hochgeladen, individuell ausgewertet und im Anschluss besprochen.

Block Z-7 (https://planetestream.meduniwien.ac.at/View.aspx?id=6954~4y~ApgxJUFf&code=UR~Ezx5iHLft0TltVHkwqDuoLqjMbWkMNLX8coOTbyEy6IGMXkvC9Q2eXGKCVVaXUQVnIrvlEsdhxj9MtuE8nk2sA&ax=6Q~HRkBCsyVTEGe)

Kurzzusammenfassung des Projekts in englischer Sprache

Block Z-7 - Prosthetic basics, removable prosthetics takes place in the 4th year of the curriculum. It is intended to prepare students for later practical dental work in the clinical internship. In this compulsory course students learn and practice the necessary procedures before applying this knowledge to patients. Therefore, this course takes place under the close supervision by the teachers in a ratio of 1:10 respectively 1:5.

The lectures address interdisciplinary cooperation and important cross-disciplinary aspects. In the courses on digital full dentures and the biomechanics of the masticatory organ using computer simulations, students can acquire digital skills.

A phantom head and a technical workstation are available to each student. Both workstations are equipped with an individual screen. Videos of the work steps are available throughout the internship.

E-learning plays an important role in this course. Interactive Moodle videos make individual speed in acquiring knowledge through immediate feedback possible. A Moodle entry test for the topic “total prosthetics” enables the independent verification of the prior knowledge required for the practical training sessions. In the “partial prosthetics” part of the course, the students’ partial prosthesis plans are uploaded via the Moodle platform, individually evaluated and then anonymized

discussed.

Nähere Beschreibung des Projekts

Block Z-7 — Prothetische Grundlagen, abnehmbare Prothetik, findet im präklinischen 4. Studienjahr statt, das auf die praktische zahnärztliche Tätigkeit im klinischen Praktikum im 5. und 6. Studienjahr vorbereiten und die dafür notwendigen Kompetenzen vermitteln soll. Aufgrund der komplexen Anforderungen wird im Praktikumsteil auf eine engmaschige persönliche Betreuung der Studierenden durch die Lehrenden im Schlüssel 1:10 bzw. 1:5 Wert gelegt.

Ziel dieser Pflichtlehrveranstaltung ist, dass die Studierenden die für die prothetische Diagnostik und Therapie notwendigen Abläufe erlernen und ausreichend üben, bevor sie dieses Wissen an den Patientinnen und Patienten anwenden. Dazu gehören die Abformung der Zahnbögen, die Modellerstellung, Bissnahmetechniken (Verschlüsselung der kiefergelenksbezüglichen Unterkieferposition), Einbringen der Modelle in einen Gelenkssimulator (Artikulator), sowie die Erhebung des Gebissstatus. Es werden auch einfache Möglichkeiten der Vortherapie für die prothetische Behandlung, wie die Anfertigung einer einfachen Schiene im Artikulator und deren Kontrolle im Mund, geübt. Weiters werden in diesem Block die Inhalte der abnehmbaren Prothetikversorgungen mit Teil- bzw. Totalprothesen sowohl theoretisch als auch praktisch vermittelt.

Damit die Studierenden auch ein Gefühl für das spätere Arbeiten im Patientenmund entwickeln, werden die Inhalte des Grundlagenteils unter engmaschiger Aufsicht durch die Lehrenden gegenseitig im Mund durchgeführt.

In den Vorlesungen wird speziell auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit, wichtige fachübergreifende Aspekte aus der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie wie spezielle Operationen und aus der Kieferorthopädie wie die Vorbehandlung mittels Zahnspangen eingegangen. In den Lehrveranstaltungen digitale Erstellung von Totalprothesen und die Biomechanik des Kauorgans mittels Computersimulationen können Studierende digitale Kompetenzen erwerben.

In diesem Block hat E-learning einen wichtigen Stellenwert. Ein Teil der Vorlesungen wird in Webex abgehalten, viele Inhalte können über interaktive Videos in einem Moodle-Kurs erarbeitet werden. Hier werden in den Videos Fragen eingeblendet, die eine unmittelbare Rückmeldung zu den zuvor gesehenen Inhalten ermöglichen und so einerseits das Wissen festigen, bzw. andererseits bei Wissenslücken eine sofortige Wiederholung der gesehenen Inhalte und so ein individuelles Tempo beim Wissenserwerb ermöglichen.

Über einen Einstiegstest für den Themenblock „Totalprothetik“ im Moodle haben die Studierenden die Möglichkeit, ihr für das Praktikum unbedingt notwendige Wissen der bereits in den vorangegangenen Semestern erlernten Inhalte selbständig abzuprüfen und bei Bedarf zu wiederholen. So kann unterschiedliches Vorwissen ausgeglichen werden, und die Studierenden starten mit dem gleichen Wissensstand in diesen Praktikumsteil.

Im Praktikumsteil „Teilprothetik“ werden von den Studierenden Teilprothesenplanungen gezeichnet und über die Moodle-Plattform hochgeladen. Diese werden nicht nur individuell ausgewertet, sondern auch anonymisiert. Durch dieses Vorgehen können dann im Praktikum den Studierenden nicht nur die richtigen Lösungen gezeigt werden, sondern es ist auch möglich, die Fehler (anonymisiert) zu besprechen und allen Studierenden zugänglich zu machen. So können alle daraus lernen.

Jeder Studentin und jedem Studenten stehen ein Phantomkopf (Kopfnachbildung mit Mundhöhle, Oberkiefer und Unterkiefer mit Zähnen) für das Üben der Arbeitsschritte im Mund und ein Technikarbeitsplatz für die Arbeiten außerhalb des Mundes zur Verfügung. Beide Arbeitsplätze sind mit einem individuellen Bildschirm ausgestattet. Zu Beginn jedes Praktikumsthemas werden Einführungsvideos für die Präsentation der praktischen Schritte gezeigt. Diese laufen während der gesamten Praktikumszeit in einer Dauerschleife und so können die Studierenden jederzeit das für die einzelnen Arbeitsschritte nötige Wissen wiederholen und erhalten auf diesem Wege – zusätzlich zu der persönlichen Betreuung durch die Lehrenden - eine unterstützende Anleitung in der praktischen Durchführung.

udienjahr vorbereiten und die dafür notwendigen Kompetenzen vermitteln soll. Aufgrund der komplexen Anforderungen wird im Praktikumsteil auf eine engmaschige persönliche Betreuung der Studierenden durch die Lehrenden im Schlüssel 1:10 bzw. 1:5 Wert gelegt.

Ziel dieser Pflichtlehrveranstaltung ist, dass die Studierenden die für die prothetische Diagnostik und Therapie notwendigen Abläufe erlernen und ausreichend üben, bevor sie dieses Wissen an den Patientinnen und Patienten anwenden. Dazu gehören die Abformung der Zahnbögen, die Modellerstellung, Bissnahmetechniken (Verschlüsselung der kiefergelenksbezüglichen Unterkieferposition), Einbringen der Modelle in einen Gelenkssimulator (Artikulator), sowie die Erhebung des Gebissstatus. Es werden auch einfache Möglichkeiten der Vortherapie für die prothetische Behandlung, wie die Anfertigung einer einfachen Schiene im Artikulator und deren Kontrolle im Mund, geübt. Weiters werden in diesem Block die Inhalte der abnehmbaren Prothetikversorgungen mit Teil- bzw. Totalprothesen sowohl theoretisch als auch praktisch vermittelt.

Damit die Studierenden auch ein Gefühl für das spätere Arbeiten im Patientenmund entwickeln, werden die Inhalte des Grundlagenteils unter engmaschiger Aufsicht durch die Lehrenden gegenseitig im Mund durchgeführt.

In den Vorlesungen wird speziell auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit, wichtige fachübergreifende Aspekte aus der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie wie spezielle Operationen und aus der Kieferorthopädie wie die Vorbehandlung mittels Zahnspangen eingegangen. In den Lehrveranstaltungen digitale Erstellung von Totalprothesen und die Biomechanik des Kauorgans mittels Computersimulationen können Studierende digitale Kompetenzen erwerben.

In diesem Block hat E-learning einen wichtigen Stellenwert.  Ein Teil der Vorlesungen wird in Webex abgehalten, viele Inhalte können über interaktive Videos in einem Moodle-Kurs erarbeitet werden. Hier werden in den Videos Fragen eingeblendet, die eine unmittelbare Rückmeldung zu den zuvor gesehenen Inhalten ermöglichen und so einerseits das Wissen festigen, bzw. andererseits bei Wissenslücken eine sofortige Wiederholung der gesehenen Inhalte und so ein individuelles Tempo beim Wissenserwerb ermöglichen.

Über einen Einstiegstest für den Themenblock „Totalprothetik“ im Moodle haben die Studierenden die Möglichkeit, ihr für das Praktikum unbedingt notwendige Wissen der bereits in den vorangegangenen Semestern erlernten Inhalte selbständig abzuprüfen und bei Bedarf zu wiederholen. So kann unterschiedliches Vorwissen ausgeglichen werden, und die Studierenden starten mit dem gleichen Wissensstand in diesen Praktikumsteil.

Im Praktikumsteil „Teilprothetik“ werden von den Studierenden Teilprothesenplanungen gezeichnet und über die Moodle-Plattform hochgeladen. Diese werden nicht nur individuell ausgewertet, sondern auch anonymisiert. Durch dieses Vorgehen können dann im Praktikum den Studierenden nicht nur die richtigen Lösungen gezeigt werden, sondern es ist auch möglich, die Fehler (anonymisiert) zu besprechen und allen Studierenden zugänglich zu machen. So können alle daraus lernen.

Jeder Studentin und jedem Studenten stehen ein Phantomkopf (Kopfnachbildung mit Mundhöhle, Oberkiefer und Unterkiefer mit Zähnen) für das Üben der Arbeitsschritte im Mund und ein Technikarbeitsplatz für die Arbeiten außerhalb des Mundes zur Verfügung. Beide Arbeitsplätze sind mit einem individuellen Bildschirm ausgestattet. Zu Beginn jedes Praktikumsthemas werden Einführungsvideos für die Präsentation der praktischen Schritte gezeigt. Diese laufen während der gesamten Praktikumszeit in einer Dauerschleife und so können die Studierenden jederzeit das für die einzelnen Arbeitsschritte nötige Wissen wiederholen und erhalten auf diesem Wege – zusätzlich zu der persönlichen Betreuung durch die Lehrenden - eine unterstützende Anleitung in der praktischen Durchführung.

 

Akzeptanz und Resonanz

Das Projekt wird jedes Jahr im Anschluss von den Studierenden evaluiert und sehr gut bewertet. Die Präsentation der Evaluationsergebnisse erfolgt im Rahmen einer Nachbesprechung mit der Curriculumdirektion und ist in den Protokollen dokumentiert. Im Protokoll von 2024 wurden explizit die Videos positiv hervorgehoben.

In der letzten turnusmäßigen Evaluierung des Blocks durch die medizinische Universität Wien im Sommersemester 2024 bewerteten 100% der Studierenden dieses Curriculumelement („Gesamt gesehen halte ich dieses Curriculumelement für….“) als sehr gut (beste Kategorie), 2021 wurde dieses von 66,7% der Studierenden als sehr gut (beste Kategorie) und von 33,3% als gut (zweitbeste mögliche Kategorie) bewertet. Im Jahr 2019 wurde es von 100% der Studierenden als sehr gut bewertet.

Block Z-7 erhielt im Jahr 2024 den Ehrenpreis für exzellente Lehre der medizinischen Universität Wien auf Nominierung durch die Studierendenvertretung.

Nutzen und Mehrwert

Der Schwerpunkt auf E-learning ermöglicht den Studierenden eine freiere Zeiteinteilung. Dies kommt vor allem Studentinnen und Studenten mit Kinderbetreuungspflichten und Berufstätigkeit entgegen. Aufgrund der self-assessment-Komponenten wird die Selbständigkeit gefördert. Weiters ermöglicht die Wiederholbarkeit bestimmter Abläufe und Tests (interaktive Videos, Moodle-Test Totalprothetik) ein Angleichen des Wissensniveaus ohne konkurrierenden Leistungsdruck.

Durch die ständige Verfügbarkeit der praktischen Anleitungen in den begleitenden Videos konnte eine Steigerung des manuellen Outputs bei den praktischen Übungselementen erreicht werden.

Die engmaschige Betreuung durch die Lehrenden ermöglicht das Durchführen der dafür geeigneten Inhalte gegenseitig im Mund, und so eine realitätsnahe Vorbereitung für die spätere Tätigkeit im klinischen Praktikum des 5. und 6. Studienjahres bzw. zukünftige Arbeit in der zahnärztlichen Praxis.

Planungszeichnung stellen einen wichtigen Schritt in der Konstruktion von Teilprothesen dar und werden auch von der Krankenkasse eingefordert. Die Übungszeichnungen werden von den Studierenden individuell gefertigt und über die moodle-Plattform hochgeladen und gesammelt. Die Planungen können so nicht nur individuell ausgewertet und die Ergebnisse einzeln rückgemeldet sowie die richtigen Auflösungen im Praktikum präsentiert werden, sondern es ist möglich, die unterschiedlichen Fehler gesamtheitlich auszuwerten und dann im Praktikum anonymisiert zu besprechen. So können alle Teilnehmer daraus lernen.

Weiters wird ein Fokus auf fachübergreifende interdisziplinäre Zusammenarbeit und neue Techniken in der Prothetik wie digitale Totalprothetik und patientenzentrierte Therapie mittels Computersimulationen gelegt.

Übertragbarkeit und Langlebigkeit

Das Projekt läuft seit 2014

Aufgrund der Erfahrungen, die von den Lehrenden während des Blocks Z-7 gemacht werden, und der strukturierten Rückmeldungen durch die Studierenden im Rahmen der Curriculumdirektions-Nachbesprechungen, ist eine ständige Weiterentwicklung des Projekts möglich. So wurden für das laufende Studienjahr die Verfügbarkeiten der interaktiven Videos nach dem Feedback der Studierenden des letzten Studienjahres adaptiert.

Das Konzept wäre auf ähnliche Praktika des 4 Studienjahres Zahnmedizin übertragbar.

Institutionelle Unterstützung

Die Moodle-Plattform, die für viele Elemente des E-learnings genutzt wird, wird von der Medizinischen Universität Wien zur Verfügung gestellt und betreut. Es gibt unterstützende Einführungskurse, die das Grundlagenwissen für die Nutzung und Erstellung der theoretischen interaktiven Videos vermitteln. Auch für Webex gibt es einen institutionellen Zugang der Meduni Wien.

Weiters stellt die Universität Tutoren für die Betreuung des E-learnings zur Verfügung und ermöglicht die Betrauung des Lehrpersonals bei den Praktika im Schlüssel 1:10 bzw. 1:5.

Die Kosten der Produktion der praktischen Einführungsvideos wurden von der Hochschule übernommen.

Die gesamte für den Block notwendige Infrastruktur (wie z.B. die Räumlichkeiten mit den Technikarbeitsplätzen und Phantomplätzen mit individuellen Bildschirmen und das dafür nötige Assistenzpersonal) werden bereitgestellt.

Das Curriculumelement wird jedes Jahr durch Nachbesprechungen im Rahmen der Curriculumdirektionssitzungen evaluiert. Weiters erfolgt in regelmäßigen Abständen eine turnusmäßige Online-Evaluierung durch die Evaluierungsstelle der Medizinischen Universität Wien. In beiden Formaten können die Studierenden nicht nur quantitativ, sondern auch qualitatives Feedback geben und Verbesserungsvorschläge machen, die nach Möglichkeit so rasch wie möglich umgesetzt werden.