Zuletzt aktualisiert am 01.04.2026
Accounting and Management Control II (AMC II); Lehrveranstaltung mit Lehrveranstaltungsprüfung (6 ECTS)
Bei dem Projekt handelt es sich um ein neues Projekt / eine wiederholte Einreichung
Raimo Rudi Rumpler
Lehr-/Lernsetting WU Wien
Ars Docendi Kategorie
Innovative Lehrmodelle bei hohen Studierendenzahlen und großen Gruppengrößen
Ars Docendi Kriterien
- Innovative Hochschuldidaktik
- Studierenden- und Kompetenzorientierung
Gruppengröße
> 150
Anreißer (Teaser)
AMC II vertieft Grundlagen aus AMC I und bereitet gezielt auf AMC III vor. Ein Blended-Learning-Ansatz mit innovativen eLearning-Tools unterstützt Studierende effektiv – flexibel, praxisnah und trotz großer Teilnehmer*innenzahl optimal betreut.
Kurzzusammenfassung des Projekts
AMC II hat in der Reihe der Pflichtlehrveranstaltungen des Fachs Rechnungswesen im Bachelorprogramm eine hohe Bedeutung zur übergreifenden Lehrzielerreichung. Es gilt, die grundlegenden Inhalte der einführenden Veranstaltung AMC I friktionsfrei in der weiterführenden AMC II-Veranstaltung aufzugreifen und zu vertiefen. Aber auch der integrative Gesamtblick der Lehrveranstaltung AMC III soll bestmöglich vorbereitet werden.
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wurden eigenständige Lehrmaterialien entwickelt, die möglichst durchgängig über die drei Veranstaltungen eine theoriegeleitete Problemdiskussion von Fragen des Rechnungswesens ermöglichen und deren praktische Bedeutung an Hand eines durchgängig konzipierten Unternehmensbeispiels illustrieren.
Aufgrund der großen Zahl an teilnehmenden Studierenden wird das Format der klassischen Präsenzveranstaltung um ein Bündel unterstützender eLearning-Elemente ergänzt (Blended Learning). Diese reichen von breiten Online-Übungsmöglichkeiten zur Festigung erworbenen Wissens bis hin zum jüngsten innovativen Element des Online-Repetitoriums mit Live-Chat zur verbesserten Prüfungsvorbereitung.
In Kombination aller Elemente wird eine bestmögliche Studierendenbetreuung trotz hoher Teilnehmer/innen/zahl unter möglichst sparsamer Ressourcennutzung erreicht: Studierenden bieten die eLearning-Elemente ergänzend zum Präsenzteil zeit- und ortsunabhängig Lernmöglichkeiten. Lehrenden eröffnen sich Synergien in der Studierendenbetreuung.
Kurzzusammenfassung des Projekts in englischer Sprache
AMC II plays a key role among the core accounting courses in the bachelor’s program, significantly contributing to the overall achievement of learning objectives. Its purpose is to seamlessly build upon the fundamentals introduced in AMC I and to deepen this knowledge, while also laying a strong foundation for the integrative focus of the subsequent course, AMC III.
To meet these objectives, independent teaching materials have been developed to ensure a consistent, theory-driven discussion of accounting-related questions across all three courses. These materials also highlight the practical relevance of the subject using a continuing company case study.
Due to the large number of students, the traditional classroom format is enhanced through a set of supportive e-learning elements (blended learning approach). These range from extensive online exercises to reinforce acquired knowledge to the most recent innovation—an online revision course with live chat to improve exam preparation.
This combination enables optimal student support despite a high number of participants, while using resources efficiently. E-learning tools offer students flexible learning opportunities, independent of time and location, while also creating synergies for instructors in managing student interaction.
Nähere Beschreibung des Projekts
LV-Design
Die Gestaltung der Lehrveranstaltung AMC II folgt dem Blended-Learning-Konzept, wobei die einzelnen Elemente erst in ihrem Zusammenspiel zur bestmöglichen Lernzielerreichung beitragen. Neben dem Wissenserwerb im Rahmen der Präsenzveranstaltung (Theoriefundierung und Beispielumsetzung) erfolgt eine laufende Lernbegleitung über unterschiedliche zeitgemäße Formen von eLearning. Die Lernplattform Learn@WU mit all ihren Features und Funktionalitäten sowie die Face-to-Face-Kommunikation in den Hörsälen sind aber gemeinsam für den Erfolg dieser Großlehrveranstaltung maßgeblich. Eine didaktisch sinnvolle Verzahnung unterschiedlicher Lehr- und Lern-formen soll für die Studierenden einen größtmöglichen Lernerfolg bringen. Der/die Lernende steht dabei im Mittelpunkt der Betrachtung und sämtliche Lernszenarien werden auf ihn/sie hin konzipiert. Diese studierendenzentrierten als auch lehrer/innenzentrierten Lernphasen in AMC II lassen sich mit dem didaktischen Dreieck nach Geißler (1981) theoretisch fundieren. Vor diesem Hintergrund umfasst die AMC II-Großlehrveranstaltung konkret folgende Design-Elemente:
- Präsenzlehrveranstaltung
- fachspezifische Skripten und Lehrbuch
- Online-Lernaktivitäten (Übungsbeispiele, Fallbeispiele, Fit4Exam, Realklausur etc.)
- moderierte Online-Foren
- Online-Repetitorium
- Online-Sprechstunde und persönliche Sprechstunde
Die didaktisch sinnvolle Aneinanderreihung bzw. Kombination der einzelnen Design-Elemente ergibt für die Studierenden einen empfohlenen Lernpfad, nach welchem zielgerichtetes und überwiegend selbstständiges Lernen stattfinden kann.
Präsenzlehrveranstaltung
Am Beginn des angebotenen AMC II-Lernpfads steht für die Studierenden in der Regel der Besuch der Präsenzlehrveranstaltung. In den wöchentlichen Einheiten (2x pro Woche) werden die AMC II-Inhalte klassisch im Sinne eines Vortrags bzw. Lehrgesprächs vermittelt und theoriegeleitet an konkreten Aufgabenstellungen rechnerisch verdeutlicht. Dabei wird, trotz einer Teilnehmer/innen/zahl von bis zu 180 Personen und entsprechender Hörsaalgröße auf die Aktivierung der Lernenden bzw. eine Interaktion zwischen Lehrenden und Studierenden großer Wert gelegt. Bei der Gestaltung der Skripten und Lehrunterlagen wurde insbesondere darauf geachtet, dass zur Aktivierung der Studierenden unter anderem auch Fragestellungen aufgeworfen werden, die im Rahmen der Präsenzphase kontrovers diskutiert werden können und zur Reflexion anregen. Zusätzlich werden von Vortragenden im Rahmen der Präsenzlehrveranstaltung Clicker-Fragen eingesetzt. Clicker ist ein Audience Response System, bei welchem Studierende während der Lehrveranstaltung zu von dem/der Lehrenden vorgegebenen Fragen online (auf Learn@WU) abstimmen können und das Abstimmungsergebnis direkt abrufbar ist. Mit Clicker-Fragen können die Studierenden trotz hoher Teilnehmer/innen/zahlen sehr gut in den Unterricht miteinbezogen werden.
E-learning Elemente
Dem Blended Learning-Konzept und der Tatsache folgend, dass nur eine beschränkte Anzahl an Präsenzeinheiten verfügbar ist (11 Einheiten à 3 Stunden), werden die Studierenden angeregt, mittels eLearning die (neu) erarbeiteten Inhalte selbstständig zu üben. Die aus lerntheoretischer Sicht so bedeutende Übungsphase wird mit allen bereitstehenden Online-Lernaktivitäten (d.i. die Bezeichnung der Learn@WU-Tools) von Seiten des AMC II-Teams unterstützt und begleitet, um auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Lernenden einzugehen. Den Studierenden wird in einer modernen interaktiven Trainingsumgebung ein aktives selbstgesteuertes Anwenden, Üben und Wiederholen ermöglicht.
Übungsbeispiele, Kontrollfragen, Fallbeispiele, Musterklausuren, moderierte Foren u.v.m. ermöglichen den Lernenden so eine Wissensfestigung. Basierend auf den wissenschaftlichen Befunden von Frau Höfler (Dissertation 2013) wird besonders darauf geachtet, dass die Ausgestaltung der Übungsbeispiele hinsichtlich Komplexität und Aufgabenformat angemessen variieren. Sie umfassen daher Lückentexte, Single Choice-Aufgaben, Multiple Choice-Aufgaben, offene Aufgabenstellungen sowie Auswahlaufgaben mittels Drop Down-Menü auf allen Kompetenzstufen. Damit können unterschiedliche Lerntypen angesprochen, gefördert bzw. gefordert werden. Komplexe praxisnahe Fallbeispiele zu ausgewählten Inhaltsbereichen stehen insbesondere leistungsstärkeren Studierenden zur Verfügung, die ihr Wissen über die Prüfungsanforderungen hinaus anwenden möchten. Ein theoriegeleiteter Lerntransfer und eine Vernetzung des Gelernten werden auf diese Weise möglich. Bei allen Online-Aufgaben können die Studierenden per Mausklick ihre eingegebenen Antworten auf ihre Richtigkeit überprüfen und anhand eines kommentierten Feedbacks den Lösungsweg nachvollziehen und kontrollieren.
Eine zusätzliche, vom AMC II-Team entwickelte, Online-Lernaktivität ist das sogenannte Fit4Exam Übungspaket. Zu unterschiedlichen Themenbereichen werden den Studierenden ausgewählte Realklausurbeispiele in Form einer kleinen Online-Musterklausur zur Verfügung gestellt. Um eine Prüfungssituation zu simulieren, ist die Bearbeitung der Fit4Exam-Aufgaben zeitlich beschränkt. Studierende können so proaktiv selbständig überprüfen, ob sie „prüfungsfit“ sind. Darüber hinaus wird den Studierenden auch immer die letzte Realklausur aus AMC II als 120minütige Online-Musterklausur bereitgestellt.
In dieser vielseitigen und umfangreichen Selbstlernphase sind der ergänzende Austausch und die fachliche Diskussion mit Studienkollegen/innen sinnvoll. Studierende können sich in den auf der Lernplattform eingerichteten Foren gegenseitig Hilfestellung geben. Für einen nachhaltigen Lernprozess ist die tägliche Forumsbetreuung durch eine/n fachkundige/n Moderator/in erforderlich. Vor diesem Hintergrund stehen den Studierenden mehrere moderierte Online-Foren zur Verfügung, die organisatorischen und inhaltlichen Fragen gewidmet sind. Die Foren-Strukturierung folgt einem über alle Lehrmaterialien einheitlichen Kurzbezeichnungssystem (siehe Lernmaterialien) Dieses erleichtert die Kommunikation. Gestellte bzw. bereits beantwortete Fragen können schnell über die Suchfunktion gefunden werden.
Zuletzt wurde diesem sehr umfangreichen Angebot im Herbst 2016 mit dem Online-Repetitorium ein weiteres innovatives Element hinzugefügt wie es bisher an der WU noch für keine andere Lehrveranstaltung zum Einsatz kam. Es dient dazu, der Kapazitätsbeschränkung eines klassischen Präsenzrepetitoriums im Hörsaal zu begegnen (max. 180 Studierende). So können am Online-Repetitorium eine unbeschränkte Personenzahl und damit potenziell alle AMC II-Studierenden ortsunabhängig mit ihrem Laptop/PC/Tablet teilnehmen. Dabei werden den Studierenden vor Beginn des Online-Repetitoriums weitere Übungsbeispiele unterschiedlicher Komplexität zum Download und zur Vorbereitung zur Verfügung gestellt. Die Lösungsentwicklung dieser Beispiele wird zu vorab angekündigten Zeiten in eigens konzipierten und didaktisch sinnvoll aufbereiteten Lernvideos unter Bezugnahme auf die theoretischen Grundlagen schrittweise gezeigt und ausführlich kommentiert. Die Studierenden erhalten dadurch die Möglichkeit, den Lösungsweg aktiv Schritt für Schritt mit zu entwickeln und inhaltliche Fragen unmittelbar im Anschluss in einem moderierten Live-Chat zu klären. Dadurch kann trotz hoher Teilnehmer/innen/zahl eine bestmögliche individuelle Betreuung der Studierenden im Lernprozess sichergestellt werden. Der Anordnung der zu diskutierenden Beispiele sowie die Live-Chats dazu folgen einem vorab klar kommunizierten und in der Umsetzung einzuhaltenden Zeitplan. Den Studierenden wird dadurch auch eine nur teilweise Teilnahme für ausgewählte Themenfelder ermöglicht. Eine Analyse in der Masterarbeit von Frau Waldsich zeigt eine sehr positive Aufnahme dieses Formats seitens der Studierenden, auch weil es als zeitgemäße Nutzung der technologischen Möglichkeiten wahrgenommen wird. Da das Repetitorium knapp vor der Prüfung stattfindet, gibt es keinen Verdrängungseffekt zum theoriegeleiteten Lernangebot durch die anderen oben dargestellten unterstützenden Elemente bei gleichzeitig verbesserter Möglichkeit zur individuellen Prüfungsvorbereitung. Demselben Gedanken folgt die Möglichkeit einer Online-Sprechstunde, die alternativ zur persönlichen Sprechstunde vereinbart werden kann, und zur individuellen Klärung inhaltlicher und organisatorischer Fragen dient.
Vernetzung und Austausch unter den Lehrenden
Da gegenwärtig 15 AMC II-Parallellehrveranstaltungen pro Studienjahr angeboten werden – dies entspricht einer Studierendenzahl von nicht ganz 3.000 Personen – ist auch die Präsenzunterrichts-gestaltung entscheidend für den Lehrveranstaltungserfolg. Es gilt, trotz unterschiedlicher Lehrpersonen in den einzelnen Veranstaltungen ein einheitliches Informationsangebot mit identem Qualitätsstandard sicherzustellen. Es gelten für alle Parallelveranstaltungen identische Lernziele, deren Erreichen alle Studierenden bei einer gemeinsamen Abschlussprüfung demonstrieren müssen. Folglich verwenden alle Vortragenden identische Lehrunterlagen. Ein auf der Lernplattform Learn@WU eingerichteter „Club aus AMC II“ ermöglicht allen Lehrenden Zugriff auf sämtliche Vortragsunterlagen. Lehrveranstaltungsevaluierungen zeigen, dass die einheitliche Unterrichtsgestaltung von den Studierenden sehr geschätzt wird. Ein in Ausnahmefällen (z.B. Krankheit, Terminkollision) erforderlicher Wechsel zwischen Parallellehrveranstaltungen oder auch ein Lernen mit Studienkollegen/innen aus anderen Gruppen ist problemlos möglich. Für berufstätige Studierende findet zumindest eine AMC II-Präsenzlehrveranstaltung abends statt.
Ein für die AMC II-Lehrenden absolut freiwilliges, aber mittlerweile selbstverständliches Feedbackinstrument ist das Peer-Feedback. In regelmäßigen zeitlichen Abständen begleiten die AMC II-Fachkollegen/innen einander in einzelne LV-Einheiten, um sich schließlich gegenseitig Feedback hinsichtlich Vortragsstil, didaktischer Inhaltsaufbereitung etc. zu geben. Der wesentliche Vorteil dabei ist, dass einerseits der/die Vortragende Feedback zu seinem/ihrem Unterricht und andererseits der/die Feedbackgeber/in Anregungen bzw. Ideen für seine/ihre eigene Lehrtätigkeit erhält. Darüber hinaus erfolgt ein permanenter fachübergreifender Austausch der AMC II-Senior Lecturer mit der Senior Lecturer-Community der WU Wien im Rahmen der regelmäßig vom Vizerektorat für Lehre koordinierten Meetings und Workshops.
Lernmaterialien
Zwei fachspezifische Skripten zur internen und externen Unternehmensrechnung sowie ein Lehrbuch zur Buchhaltung und Bilanzierung stellen die zentrale Lehrveranstaltungs- bzw. Prüfungsliteratur für AMC II dar. Die Skripten wurden eigens für die Lehrveranstaltung entwickelt, um eine identische didaktische Struktur auch zu den ergänzenden Lernangeboten medienübergreifend sicherzustellen. Sowohl die Skripten, als wesentliche Literaturgrundlage für die Präsenzphasen, als auch sämtliche Online-Lernressourcen folgen demselben inhaltlichen Aufbau. Ein Kurzbezeichnungssystem (eine logische Buchstaben- und Zahlenkombination) erleichtert den Studierenden die Orientierung.
Zu jedem Inhaltsbereich erfolgt eine dem Bachelorstudium angepasste theoriegeleitete Problemdiskussion, die anhand eines Lehrbeispiels samt kommentierter Musterlösung veranschaulicht wird. Zum Transfer der theoretischen Grundlagen auf praktische Problemstellungen dient ein für die AMC-Veranstaltungsreihe übergreifend konzipiertes Unternehmen. Das dadurch verfügbare durchgängige Zahlengerüst verdeutlicht besonders die inhaltlichen Zusammenhänge und macht das Lernen für die Studierenden lebendiger.
Zusätzlich zu den instruktiven Lehrbeispielen werden in den Skripten zu jedem Inhaltsbereich ergänzende Übungsbeispiele angeboten. Das Layout ist darauf ausgelegt, dass Studierende auch mit dieser Lernunterlage aktiv arbeiten.
Nutzen und Mehrwert
Durch die Erstellung der neuen – auf den Inhalten aus AMC I aufbauenden – AMC II-Lernunterlagen ist es gelungen, Einheitlichkeit zu schaffen und einen „roten Faden“ durch die Rechnungswesen-Pflichtlehrveranstaltungen zu ziehen. Die klare und einheitliche Struktur innerhalb des gesamten Lehrveranstaltungsangebotes wird von den Studierenden als sehr positiv wahrgenommen und die Schaffung eines sogenannten Lernpfades wirkt für sie lernerleichternd. Die Herausbildung eines theoriegestützten Zusammenhangwissens wird gefördert. Die übergreifende Orientierung wird für jede/n trotz hoher Zahl an Studierenden ermöglicht, ohne dass ausführliche Wiederholungen des erforderlichen Eingangswissens aus einer Vorveranstaltung erforderlich sind.
Die Kombination unterschiedlicher E-Learning Elemente ermöglicht den Studierenden trotz hoher Teilnehmer/innen/zahl in einer zeitgemäßen interaktiven Umgebung ein bedarfsorientiertes aktives selbstgesteuertes Anwenden, Üben und Wiederholen. Dadurch festigen Studierende ihr erworbenes Wissen aktiv und eigenständig. Für die einzelnen Lernphasen stehen unterstützende Elemente zur Verfügung wie auch durch Variation hinsichtlich Komplexität und Aufgabenformat unterschiedliche Lerntypen angesprochen, gefördert und gefordert werden. Diese Kombination der verschiedenartigen Lehr- und Lernelemente zeigt bereits jetzt Lernfortschritte bei allen Lerntypen. Durch unterschiedliche Problemkontexte in den Beispielen wird auch darauf Bedacht genommen, eine Rückkopplung zur theoretischen Fundierung im Rahmen dieses selbständigen Arbeitens anzuregen.
Vorteile bietet die Neukonzipierung der Lehrveranstaltung AMC II auch für Lehrende. Durch die Zurverfügungstellung einheitlich gestalteter Lehrunterlagen an alle AMC II-Vortragende der Parallelveranstaltungen kann individuelle Vorbereitungszeit eingespart werden. Die Online-Elemente entlasten das Zeitbudget der Lehrenden und es werden Synergien in der Betreuung nutzbar. Einzelne Elemente müssen nicht von jeder/m Vortragenden/m selbst durchgeführt werden, sondern können über alle Parallelveranstaltungen zusammengefasst werden. Dadurch steht mehr Zeit für jene Aktivitäten zur Verfügung, die besser in persönlicher Beziehung zwischen Lehrenden und Studierenden erfolgen.
Institutionelle Unterstützung
Für die Neukonzipierung der AMC II-Lehrveranstaltung erhält das AMC II-Kernteam seit Anfang 2014 Unterstützung durch eine eAssistentin im Ausmaß von 15 Arbeitsstunden pro Woche. Zusätzlich standen die Mitarbeiter/innen der Teaching and Learning Services der WU bei der Umsetzung der AMC II-Online-Projekte (v.a. Online-Repetitorium, Online-Sprechstunde) beratend und unterstützend zur Seite.