Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
Innrain 52, 6020 Innsbruck
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„International Learning Platform for Accountancy“ (ILPA), u.a. eingesetzt im PJ (Projektseminar) Finanzberichterstattung und Abschlussprüfung im Masterstudium Accounting, Auditing and Taxation der betriebswirtschaftlichen Fakultät Universität Innsbruck

Würdigung der Jury

Ziele/Motive/Ausgangslage/Problemstellung

AbsolventInnen eines Studiums mit dem Schwerpunkt Rechnungswesen benötigen für den erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben neben dem Vorhandensein von umfassenden fachlichen Kenntnissen eine Reihe spezifischer Kompetenzen, wie bspw. Problemlösungskompetenz, Teamfähigkeit, Soft Skills sowie die Kenntnis der Professional Ethics.

 

Daher wurde vom internationalen Projektkonsortium unter der Leitung der Universität Innsbruck, mit Unterstützung von Erasmus+, das Projekt „International Learning Platform for Accountancy“ (ILPA) ins Leben gerufen. Insgesamt arbeiteten bis zu 13 Hochschulen für das Projekt zusammen. Ziel der strategischen Partnerschaft war es, eine international ausgerichtete, im europäischen Kontext eingebettete Lernplattform zu entwickeln, die in die Curricula der teilnehmenden, aber auch anderer Hochschulen (HEIs) implementiert werden kann. Das im Rahmen der Erasmus+ strategischen Partnerschaft entwickelte innovative Lehr- und Lernkonzept hat das Ziel, den Studierenden mit Schwerpunkt Rechnungswesen, die notwendigen Kompetenzen im Rahmen von Seminaren „vor Ort“ und/oder internationalen Intensivseminaren zielgerichtet zu vermitteln. Das Projekt sollte somit dazu beitragen, die Studierenden auf einen erfolgreichen Einstieg in das Berufsleben vorzubereiten.

 

Insgesamt konnten mithilfe von ca. 220 Studierenden und 25 Lehrenden eine einzigartige Lernplattform entwickelt und evaluiert werden. Von unserem Projekt sollen sowohl Studierende, Lehrende als auch Hochschulen bzw. Fakultäten profitieren.

 

Die entwickelten Lehr- und Lernmaterialien sind grundsätzlich für den Einsatz in Masterstudien konzipiert, können jedoch auch in weiterführenden Bachelorkursen eingesetzt werden. Ziel ist es, die fachlichen Kenntnisse der Studierenden anhand komplexer und integrierter Fallstudien und weiterer Lehr- und Lehrmaterialien zu den Gebieten Rechnungslegung, Abschlussanalyse, Abschlussprüfung und Nachhaltigkeitsberichterstattung zu vertiefen und ihre Problemlösungskompetenz, Präsentationsfähigkeiten, interdisziplinäres Denken sowie (internationale) Teamfähigkeit zu stärken. Beispielsweise wird an der Universität Innsbruck die entwickelte Lernplattform im Masterstudium „Accounting, Auditing and Taxation“ in einem vier Semesterwochenstunden Modul „Finanzberichterstattung und Abschlussprüfung“ seit dem Wintersemester 2015/16 erfolgreich eingesetzt. Außerdem ermöglichte das Projekt einen kurzfristigen Auslandsaufenthalt und somit das Sammeln internationaler Erfahrungen.

 

Lehrende haben durch die Projektentwicklung Kompetenzen in der internationalen Projektarbeit erworben und konnten internationale Lehrerfahrung sammeln. Ferner wurde ein Netzwerk an Hochschulen entwickelt, welches auch zukünftig einen erfolgreichen Lehr- und Forschungsaustausch ermöglichen soll.

 

Zudem sollte das Konzept nicht nur für das Projektkonsortium entwickelt werden, sondern alle interessierten Hochschulen können das frei verfügbare Konzept anwenden. Ziel der Entwicklung der Lernplattform sollte neben der gezielten Vermittlung relevanter verwenden an eine Reihe von Studierenden, auch die Weiterverbreitung und das zur Verfügung stellen der Lernplattform für interessierte Hochschulen sein. Die Weiterverbreitung der innovativen Projektidee ist uns auch schon im Laufe des Projektes gelungen, indem wir vier weitere Universitäten in die Entwicklung und Evaluierung der Lernplattform miteinbeziehen konnten.

Kurzzusammenfassung des Projekts

Im Zuge des Projekts International Learning Platform for Accountancy wurde ein frei verfügbares Lehr- & Lernkonzept im Bereich Rechnungswesen erarbeitet. Insgesamt waren 10 europäischen Hochschulen an der Entwicklung beteiligt. Die Projektpartner nutzten ihre langjährige Erfahrung zur Erarbeitung des innovativen Lernkonzepts und konnten es insb. in drei internationalen Intensive Study Programs (ISPs) testen und optimieren.

Mit den entwickelten Materialien können Kenntnisse und Kompetenzen, die für einen erfolgreichen Berufseinstieg im Fachbereich notwendig sind, wirkungsvoller vermittelt bzw. entwickelt werden, als in klassischen Vorlesungen und/oder Seminare. Die Gestaltung der Lehr- und Lernmaterialien orientiert sich an den fachlichen und persönlichen Kompetenzen, die Absolventinnen im Rechnungswesen benötigen. Dazu gehören neben fachlichem Wissen auch das Verständnis für berufsethisches Verhalten und eine Reihe von Soft Skills.

Aus dem Projekt ist eine einzigartige, innovative Lernplattform entstanden, die in die Lehrpläne der meisten Projektpartner integriert wurde. Eine besondere Rolle für die Entwicklung der Lernplattform, stellte dabei die aktive Teilnahme von Studierenden in die Evaluierung und Adaptierung des Konzepts dar. Das Lehr- und Lernkonzept, kann in ganz Europa eingesetzt werden. Die internationale Ausrichtung des Projekts zeigt sich insb. in der Verortung der Inhalte in europäischen Rahmenbedingungen zur Unternehmensberichterstattung.

Kurzzusammenfassung des Projekts in englischer Sprache

Graduates specialized in accountancy need specific competencies (e.g. technical knowledge, soft skills, professional ethics). These competencies can be acquired effectively through a didactic concept including innovative teaching & learning methods. Therefore, 10 European Higher Education Institutions (HEIs) developed a learning platform within the ILPA-project, that has the potential to significantly impact the quality of accountancy education.

In detail, we

(1) generated a unique & freely available teaching concept, consisting of integrative cases (incl. accounting, auditing, CSR, balance sheet analysis) based on real life problems;

(2) defined a didactical concept of how to create a motivating teaching & learning environment & how to integrate social, ethical & technical aspects;

(3) developed theory-based, didactically & practically proofed teaching material;

(4) evaluated the outcome with students within 3 international intensive seminars (ISPs) & in selected courses taking place at the participating HEIs;

(5) integrated the outputs in the partners’ curricula;

(6) will continue to update the platform to ensure its ongoing relevance and integrity.

As core of the project, ISPs & selected courses were of critical relevance. Through participating, students (1) developed competencies required in accountancy practice, (2) fostered their employability & (3) helped to develop an innovative, student-centred learning approach.

Nähere Beschreibung des Projekts

Für das Projekt International Learning Platform for Accountancy haben zehn europäische Universitäten unter der Projektleitung der Universität Innsbruck über drei Jahre lang zusammengearbeitet. In diesem Projekt wurden vom Institut für Rechnungswesen, Steuerlehre und Wirtschaftsprüfung in einer Kooperation mit Partneruniversitäten aus Großbritannien, Portugal, Spanien, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Rumänien, Griechenland, Italien und Litauen komplexe, integrierte Fallstudien, Lösungen und weitere Lehr-/Lernmaterialen entwickelt. Das erfahrene Projektkonsortium arbeitet bereits seit vielen Jahren in den Bereichen innovative Lehre und Forschung zusammen. Die Lernplattform wurden im Rahmen von drei internationalen Intensive Study Programs (ISPs) an drei der Partneruniversitäten unter Teilnahme von rund 220 Studierenden aller beteiligten Partnerinstitutionen sowie weiteren Universitäten (z.B. Univerisité Luxemburg; Southern Connecticate State University, University Urbino-Bo) und in einigen Kursen an den einzelnen Universitäten getestet. Mithilfe der gesammelten Erfahrungen sowie des Feedbacks der Studierenden, wurden die Lehr- und Lernmaterialien entsprechend adaptiert und nach dem letzten internationalen ISP im Sommer 2017 fertiggestellt.

Mit der entwickelten Lernplattform können Kenntnisse und Kompetenzen wirkungsvoller vermittelt bzw. entwickelt werden als in klassischen Vorlesungen und/oder Seminarveranstaltungen. Die Gestaltung der Lehr- und Lernmaterialien orientiert sich an den spezifischen fachlichen und persönlichen Kompetenzen, die Hochschulabsolvent/innen mit einer Spezialisierung in den Fachbereichen Wirtschaftsprüfung, Finanzberichterstattung, Nachhaltigkeitsberichtserstattung und Finanzanalyse benötigen. Dazu gehören neben einschlägigem fachlichem Wissen zur Finanz- und Nachhaltigkeitsberichtserstattung und Prüfungsdurchführung auch das Verständnis für berufsethisches Verhalten und eine Reihe von Soft Skills.

Aus dem Projekt entstanden ist eine einzigartige, innovative und umfassende Lernplattform, die in die Lehrpläne der meisten Projektpartner integriert und auch von anderen Hochschulen genutzt wird. Die Absolventinnen und Absolventen von Lehrveranstaltungen oder Kursen, die diese Lernplattform verwenden, werden hauptsächlich von großen Institutionen (z. B. großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Konzernen) angeworben, die in einem internationalen, komplexen und sich kontinuierlich verändernden Umfeld tätig sind. Die im Rahmen des Projekts entwickelte Lernplattform dient der Entwicklung jener Kompetenzen, die zu einer erfolgreichen Zukunft der Studierenden und einer steigenden „Employability“ der Absolventen beitragen sollen.

Als Kerninhalt der Lernplattform wurde insbesondere eine Reihe von integrierten Fallstudien entwickelt. Basierend auf den unterschiedlichen, aber verbundenen Fragestellungen sollen die Studierenden alleine bzw. in Teams Lösungen erarbeiten. Die Fallstudien sind als integriert zu betrachten, da ein allgemeines Szenario aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wird. Dieser multi-perspektivische Ansatz wurde verfolgt, um die Studierenden mit realitätsnäheren Entscheidungsszenarien zu konfrontieren. Dabei handelt es sich um die Perspektiven Abschlussersteller, Abschlussprüfer und Abschlussanalyst. Bei der Erstellung und Analyse sind sowohl nationale als auch internationale Rechnungslegungsstandards, internationale Prüfungsstandards sowie auch die Vorgaben zur nichtfinanziellen Berichterstattung relevant. Durch die Integration bzw. Kombination der unterschiedlichen Fachbereiche soll den Studierenden (1) die Zusammenhänge der Fachbereiche bewusst werden, (2) das Betrachten eines Szenarios aus verschiedenen Perspektiven bzw. mit verschiedenen Intentionen ermöglicht werden und (3) die Integration und das Beurteilung der Überlegungen unterschiedlicher Interessensgruppen nähergebracht werden.

Die teilnehmenden Studierenden aus 13 Ländern hatten bereits vor Teilnahme an dem Programm, profunde Kenntnisse im Rechnungswesen. Durchschnittlich wurden von jedem Studierenden vor Teilnahme an der internationalen Lehrveranstaltung bereits sechs Kurse bzw. 47 ECTS im Gebiet Rechnungswesen absolviert. Die Studierenden hatten in dem Sinne unterschiedliche Vorerfahrung, da als Kenntnisse im Rechnungswesen Veranstaltungen aus unterschiedlichen Bereichen, wie z.B. betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Controlling, nationale und internationale Rechnungslegung aber auch Abschlussprüfung, gewertet wurden. Um der Heterogenität der Gruppen gerecht zu werden, wurden für alle Fachbereiche (internationale Rechnungslegung, Abschlussprüfung, Bilanzanalyse und CSR-Reporting) Vorbereitungsmaterialien entwickelt. Diese Materialien wurden den Studierenden vor den Veranstaltungen zur Verfügung gestellt und sofern notwendig, wurden von den Lehrenden vorbereitende Einheiten gestaltet, um auf unterschiedliche Wissensniveaus einzugehen. Eine intensive Betreuung der Studierenden wurde auch in den internationalen Intensive Study Programs (ISPs) vorgenommen. Es wurde ein Betreuungsverhältnis von 2:17 (Lehrende: Studierende) erreicht, wodurch eine intensive Betreuung der Studierenden und Hilfestellungen für heterogene Gruppen ermöglicht wurde. Auch in den Lehrveranstaltungen „vor Ort“ – also jene Seminare, die nicht als internationale ISPs abgehalten wurden – konnte ein Betreuungsverhältnis von 2:20 bzw. 3:24 erreicht werden. Die Studierenden zählen aber nicht nur zur wichtigsten Zielgruppe der Lernplattform, besonders wichtig war dem Projektkonsortium auch das Feedback der Studierenden, um die Lernplattform studierendengerecht auszugestalten. Neben dem Input und Feedback der Lehrenden, wurden somit auch die Inputs der Studierenden bei der Entwicklung, Adaptierung, Fertigstellung und Optimierung der Lernplattform berücksichtigt.

Die wichtige Rolle der Studierenden bei der Entwicklung der Lernplattform erfolgte mithilfe von standardisierten „Course Experience Questionnaires“, wie sie international eingesetzt werden. Zur Auswertung der Evaluierungen der Studierenden wurden, abgeleitet aus aktueller Accounting Forschung, sechs Indikatoren berechnet. Die Indikatoren zeigen jeweils an, welcher Anteil der Teilnehmer das internationale Seminar als sehr gut oder gut beurteilt hat.

 

Gesamt ISP Budapest ISP Vannes ISP Kavala

CO Indikator 73,04% 84,43% 64,09% 70,35%

GQ Indikator 83,10% 82,81% 80,37% 87,44%

IM Indikator 78,99% 81,58% 78,46% 75,19%

LC Indikator 79,42% 78,63% 82,69% 75,00%

LR Indikator 79,79% 84,11% 77,95% 76,06%

StS Indikator 75,58% 79,23% 70,54% 82,03%

CO - Course Organisation/Lehrveranstaltungsorgnisation; GQ - Graduates' Qualities/Kompetenzen der Absolventen; IM - Intellectual Motivation/Motivation; LC - Learning Community/Lernumgebung - und -teams; LR - Learning Resources/Lernressourcen; StS - Student support/Unterstützung der Studierenden

 

Aus der Tabelle ist ersichtlich, dass der Großteil der Teilnehmer (75%+) mit allen Aspekten der Veranstaltung zufrieden war. Besonders die Kompetenzen der Absolventen bzw. der Kompetenzerwerb der Teilnehmer wird als äußerst positiv beurteilt.

Mithilfe ihres einzigartigen didaktischen Ansatzes schafft die Lernplattform somit eine motivierende Lehr- und Lernumgebung und integriert soziale, ethische und fachliche Aspekte. Das Lehr- und Lernkonzept, welches didaktisch spezifisch aufbereitet und praktisch evaluiert ist, kann in ganz Europa eingesetzt werden und dient der Vermittlung der oben genannten Kompetenzen. Die internationale Ausrichtung des Projekts zeigt sich insbesondere an der deutlichen Verortung der Lernplattforminhalte in europäischen Rechtsgrundlagen, wie bspw. den IFRS wie sie in der EU anzuwenden sind, der Vergleiche nationaler und internationaler Rechnungslegungs- und Prüfungsstandards, der Vergleiche der CSR-Berichterstattungspraxis in den verschiedenen Ländern im Lichte der CSR-Richtlinie 2014, sowie der Reform des Abschlussprüfungsmarktes (Abschlussprüferverordnung und -richtlinie aus dem Jahr 2014).

Alle generierten Lern-/Lehrmaterialien sind auf der E-Learning-Plattform »OLAT« der Universität Innsbruck sowie auf der Projektergebnishomepage (Projects Results Platform) der Europäischen Union frei verfügbar. Für interessierte Lehrende stehen somit folgendes zur Verfügung:

• alle Fallstudien,

• Lösungsvorschläge zu den Fallstudien,

• Instructional Notes, welche Key Facts, Zeitrahmen, benötigtes Equipment sowie Lehr- und Lernziele enhält

• Präsentationen der Fallstudien

• Vorbereitungsmaterialien

• Zusätzlich unterstützende Lehrunterlagen (Exceldateien, Videos, Geschäftsberichte, etc…)

 

Auch nach Projektende nutzen zumindest 6 der 10 Institutionen die Lernplattform in ihren Lehrveranstaltungen, um den Studierenden die entsprechenden Kompetenzen zu vermitteln. Derzeit wird daran gearbeitet, die Lernplattform auch weiterhin im internationalen Kontext, wie beispielsweise der „European Accounting Week“ oder ähnlichen Veranstaltungen einzusetzen.

 

Ferner wurde das Projekt auch als „Good Practice Example“ auf der Projektergebnishomepage (Link anbei) der EU ausgewiesen. Diese Auszeichnung geht einher mit der Nominierung des Projekts für den Erasmus+ Award Bildung. Im Zuge der Verleihung des Erasmus+ Award Bildung wurden die Antragsteller der Universität Innsbruck für ihre besonderen Leistungen im Programm Erasmus+ für die strategische Partnerschaft ILPA vom OeAD und vom österreichischen Bildungsministerium ausgezeichnet. Dies deutet auf eine hervorragende inhaltliche sowie administrative Beurteilung des Projekts hin. Beispielsweise wird aus der verbalen Beurteilung des Schlussberichts deutlich, dass durch die Entwicklung des Lernkonzepts durch europäische Zusammenarbeit ein besonderer Mehrwert geschaffen wurde. Der Einsatz des Lernkonzepts ist nicht nur in den internationalen ISPs, sondern auch im laufenden Unterricht gut möglich. Das Projekt wird zudem als innovativ eingestuft und trägt besonders dem Aspekt Internationalität Rechnung. Somit ist besonders die Interaktion zwischen den Studierenden sowie die Internationalität im Rahmen der Intensivseminare (ISPs) von großer Bedeutung für den Erfolg des Projekts.

 

Die Relevanz des Schwerpunktes Rechnungswesens sowie der Erfolg des Projekts wird auch dadurch gezeigt, dass das Nachfolgeprojekt „Designing Innovative Pedagogy for Complex Accountancy Issues“ in der Erasmus + Antragsrunde für strategische Partnerschaften im Jahr 2018 erfolgreich war. Unter der Leitung der Bournemouth University (GB) werden somit in den nächsten Jahren auf Basis der Erkenntnisse des ILPA-Projekts weitere innovative Lehrkonzepte für den Bereich Accountancy entwickelt werden.

Positionierung des Lehrangebots

Das im Rahmen des Projekts entwickelte Lehr-/Lernkonzept wird an der Universität Innsbruck im Masterstudium Accounting, Auditing and Taxation im 3. Semester (2. Spezialisierung Wirtschaftsprüfung) eingesetzt. Pro Semester profitieren in Österreich ca. 25 Studierende der Universität Innsbruck von dem Lehrangebot. Sofern bei internationalen Seminaren eingesetzt, haben bislang pro Durchführung zwischen 70 und 80 Studierende aus bis zu 13 Ländern teilgenommen.

Links zu der/den Projektmitarbeiter/innen
Links zu Social Media-Kanälen
Das Beispiel wurde für den Ars Docendi Staatspreis für exzellente Lehre 2019 nominiert.
Ars Docendi
Nominiert 2019
Kategorie: Kooperative Lehr- und Arbeitsformen
Ansprechperson
Sabine Graschitz, Univ.-Ass., PhD
Institut für Rechnungswesen, Steuerlehre und Wirtschaftsprüfung
0512 507 71209
Nominierte Person(en)
Sabine Graschitz, Univ.-Ass. PhD
Institut für Rechnungswesen, Steuerlehre und Wirtschaftsprüfung
Rudolf Steckel, Univ.-Prof. Dr.
Institut für Rechnungswesen, Steuerlehre und Wirtschaftsprüfung
Themenfelder
  • Curriculagestaltung
  • Lehr- und Lernkonzepte
Fachbereiche
  • Wirtschaft und Recht