- Evidenzbasiertes Management für Personalistinnen und Personalisten. Lehre und Anwendung von Methoden der empirischen Sozialforschung
- STAGES-Projektmanagement Blended Learning Seminar
- Förderung von virtueller Mobilität
- "Ich sehe was, das du nicht siehst" - Selbst- und Fremdeinschätzungen zur systematischen Kompetenz- und Laufbahnentwicklung
- Projektbasiertes Lernen im Rahmen der LV "Touristische Berufsfeldexkursion"
- Lernen durch reale touristische Fallstudien
- SalesView - computergestützte Simulation von Verkaufsverhandlungen
- Wissenschaftliches Arbeiten: Eine Einführungslehrveranstaltung im Blended Learning Format
- Flipped Statistics für Klein- und Großveranstaltungen
- Förderung von virtueller Mobilität
- Blended Language Learning: „Discover, discuss, demonstrate – digitally!“ - Innovative Fremdsprachenlehre im Studiengang Unternehmensführung (Business English)
- Up in the Cloud: Case Studies in globalen virtuellen Teams (Internationalisation@Home)
- Massenindividualisierte Betreuung von Abschlussarbeiten
- Sprachassistenten in der Fachhochschullehre: Custom Alexa-Skill „Master English Vocab” in Business English
- Videofeedback in Lehre und Abschlussarbeitsbetreuung
- Konfliktmanagement und Mediation
- Minecraft Organisationslaboratorium
- Der Triple Boost für Lernergebnis- und Kompetenzorientierung: Constructive Alignment, Bewertungsraster & Feedforward
- Einführung in die Betriebswirtschaftslehre; Produktion
- Nachhaltiger Wissenstransfer mit Hilfe von flipped classrooms und spaced repetition der inhaltlich komplexen, studiengangsübergreifenden Materie „Privates Wirtschaftsrecht“.
- Assessment Center
- Application Design and Development – The Fellowship of the Code
- Spielend lernen - Betriebswirtschaft spielend erleben und verstehen.
- Agile Emotional Teaching – affektives Lernen
"Ich sehe was, das du nicht siehst" - Selbst- und Fremdeinschätzungen zur systematischen Kompetenz- und Laufbahnentwicklung
Ziele/Motive/Ausgangslage/Problemstellung
Ziel dieses didaktischen Konzepts ist es, Räume zur Reflexion als Ausgangspunkt für die berufliche und persönliche Entwicklung der Studierenden zu schaffen. Studierende sollen ihre individuelle Kompetenzentwicklung analysieren (Selbsteinschätzungen), indem sie auch das Feedback ihrer KollegInnen (Fremdeinschätzungen) in ihre Reflexionen und individuellen Entwicklungsabsichten einfließen lassen.
Kurzzusammenfassung des Projekts
Die fortlaufende Lehrveranstaltungsreihe „Karrierecoaching“ des Bachelorstudiengangs Tourismus-Management leitet die Studierenden an, die eigene Kompetenzentwicklung systematisch, selbstorganisiert und nachhaltig voranzutreiben.
Die Studierenden lernen, eigene Kompetenzen zu erkennen und Schritte für ihre Karriere im Berufsfeld Tourismus zu setzen.
Dazu
• setzen sie sich mit den theoretischen und praktischen Grundlagen von Kompetenzen auseinander,
• bewerten eigene für das Berufsfeld relevante Schlüsselkompetenzen und die ihrer KollegInnen,
• nutzen die Rückmeldung der KollegInnen zur Entwicklung des eigenen Kompetenzprofils,
• schließen Entwicklungsverträge mit sich selbst ab und
• dokumentieren die persönliche Entwicklung.
Der Einsatz eines innovativen, speziell für die LV entwickelten Online-Instruments zur Selbst- und Fremdeinschätzung unterstützt die Zielerreichung dieser Lehrveranstaltungsreihe.
Nähere Beschreibung des Projekts
„Karrierecoaching“ findet im ersten, dritten und sechsten Semester statt. Pro Semester stehen dafür drei Termine á drei Lehreinheiten á 45 Minuten in Gruppen mit jeweils ca. 15 - 20 Studierenden zur Verfügung. Die Lehrenden für diese Veranstaltung sind in der Anwendung von KODE® ausgebildet und begleiten nach Möglichkeit immer einen gesamten Jahrgang durch die drei Semester.
Im ersten Semester erarbeiten die Studierenden die Grundlagen zur Kompetenzforschung und analysieren unterschiedliche Kompetenzbegriffe und -Modelle. Die Studierenden haben die Aufgabe, Kompetenzen der jeweiligen Berufsbilder im Tourismus abzuleiten. Zusätzlich führen die Studierenden eine Selbsteinschätzung mittels KODE® Fragebogen durch und analysieren die Ergebnisse individuell und in der Gruppe, um ihr persönliches Kompetenzprofil zu erstellen. Dabei steht das Erkennen der eigenen Kompetenzen im Vordergrund, um daraus den „1. Vertrag mit sich selbst“ zu verfassen. Die Auswahl der Kompetenz und die Intensität der Bearbeitung liegen gänzlich in der Selbstverantwortung der Studierenden.
Die Studierenden erarbeiten beispielhaft Methoden und Strategien zur Umsetzung ihrer Vorhaben. Dabei werden eigene Erfahrungen ausgetauscht, aber auch Ratgeber und Internetplattformen herangezogen.
Im dritten Semester erfolgt die Reflexion der Erfahrungen mit der Umsetzung des „Vertrags mit sich selbst“. Dabei liegt der Schwerpunkt auf fördernden und hindernden Faktoren bei der Umsetzung, um daraus Erkenntnisse und Maßnahmen für die Folgesemester abzuleiten.
Danach bewerten die Studierenden mittels eines kurzen Online-Fragebogens ihre eigene Persönlichkeit und die ihrer KollegInnen in den für den Tourismus relevanten Teilkompetenzen. Dazu werden zuerst die Teilkompetenzen mittels eigener Beispiele erfahrbar gemacht und versucht ein gemeinsames Verständnis herzustellen. Es wurde eine Softwarelösung geschaffen, die auf unterschiedlichen (mobilen) Endgeräten genutzt werden kann, die Anonymität garantiert und die Auswertung automatisiert. Jede/r Studierende bekommt nach einem Login und unmittelbar im Anschluss an die Einschätzungen eine Auswertung mit ihrer bzw. seiner Selbstbewertung und dem Durchschnitt der Fremdbewertungen, wobei minimal vier und maximal sieben Fremdbewertungen berücksichtigt werden. Die Erkenntnisse aus der Selbst- und Fremdbewertung werden zur Erarbeitung eines realistischen Selbstbilds verwendet und dann für einen neuen „Vertrag mit sich selbst“ genutzt. Auch diesmal werden die Umsetzungsmöglichkeiten zu einzelnen Kompetenzen beispielhaft bearbeitet und sollten in den Vertrag mit einfließen.
Das fünfte Semester des FHWien Bachelorstudiengangs Tourismus-Management ist als Auslandssemester konzipiert und ermöglicht den Studierenden neue Verhaltensweisen in einem neuen Umfeld zu erproben.
Im sechsten Semester erfolgt die Reflexion der Umsetzung des „2. Vertrags mit sich selbst“ aus dem dritten Semester und neuerlich eine Selbst- und Fremdeinschätzung entlang der 16 touristischen Kernkompetenzen. Dabei wird die Kompetenzentwicklung mit Hilfe der Softwarelösung vom ersten bis zum sechsten Semester graphisch dokumentiert. Veränderungen können somit kritisch reflektiert und für weitere Entwicklungsmaßnahmen herangezogen werden.
Positionierung des Lehrangebots
Bachelor, 1.3. und 6. Semester
- Curriculagestaltung
- Lehr- und Lernkonzepte
- Digitalisierung
- Rund ums Prüfen
- Wirtschaft und Recht