Technische Universität Graz
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TU Graz-Mentoring

Ziele/Motive/Ausgangslage/Problemstellung

Ziel von TU Graz-Mentoring ist es, weniger erfahrenen Wissenschafterinnen und Wissenschaftern sowie neu an die TU Graz kommenden Professorinnen und Professoren (Mentees) Gelegenheit zu bieten, vom Know-how und der Hilfestellung erfahrenerer TU Graz-Wissenschafterinnen und -Wissenschafter (Mentor/innen) zu profitieren. Die Mentees sollen dadurch in der persönlich-beruflichen Entwicklung gefördert bzw. soll der Einstieg in die TU Graz erleichtert werden.

Kurzzusammenfassung des Projekts

Bei TU Graz-Mentoring handelt es sich um eine institutionalisierte Plattform, bei der Mentorinnen und Mentoren und Mentees zusammengeführt werden. Dem gesamten wissenschaftlichen Personal – egal ob global- oder drittmittelfinanziert – wird dadurch die Gelegenheit geboten, für bestimmte und oft sehr spezifische Fragen bzw. Problemstellungen, die im Laufe des universitären Berufsalltags auftreten können, Lösungsansätze auf Basis des Wissens und der Erfahrung der Mentorin oder des Mentors zu entwickeln. TU Graz-Mentoring stellt somit sowohl für Mentees als auch für Mentorinnen und Mentoren eine Möglichkeit zur Weiterentwicklung von zahlreichen im wissenschaftlichen Alltag gefragten Kompetenzen dar und leistet einen wichtigen Beitrag zur inner- und außeruniversitären Vernetzung. Nachwuchskräfte bzw. neu an die TU Graz kommende Beschäftigte erhalten Zugang zu implizit innerhalb der Universität vorhandenem Wissen und Erfahrungsschatz. Im Gegenzug dazu bekommen Mentorinnen und Mentoren damit einen Einblick in die Situation und Herausforderungen weniger (TU Graz) erfahrener Kolleginnen und Kollegen.

Nähere Beschreibung des Projekts

Zwischen Mentee und Mentorin oder Mentor besteht ein vertrauliches Verhältnis. Themen, Ziele sowie der gewünschte zeitliche Abstand zwischen den Treffen werden in einer Mentoring-Vereinbarung festgehalten. Schlüssel zu einer erfolgreichen Mentoring-Beziehung ist eine offene Kommunikation von persönlichen Zielen und Erwartungen, sowie eine reflektierte Auseinandersetzung mit sich selbst. Die Mentoring-Themen reichen von Karriereentwicklung, Einbindung in die Scientific Community, Herausforderung Habilitation, Organisation zwischen Dissertation und Lehre, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Zeitmanagement über Zusammenarbeit mit Industrie- bzw. mit Forschungspartnern oder Förderinstitutionen, Gremienarbeit bis hin zur Integration und Etablierung an der TU Graz.

Sämtliche Informationen zu TU Graz-Mentoring stehen auf einer eigenen Plattform im Intranet der TU Graz (TU4U) zur Verfügung. Dort erfahren Interessierte, wie sie TU Graz-Mentoring für sich nutzen können und finden eine Übersicht über die Mentorinnen und Mentoren. Besonders erfreulich ist, dass Mentorinnen und Mentoren aus allen Fakultäten mit unterschiedlichen Mentoring-Schwerpunktsetzungen auf der Plattform vertreten sind.

Nutzen und Mehrwert

TU Graz-Mentoring fokussiert informellen Wissensaustausch und trägt zur Vernetzung in der Scientific Community bei. Sowohl Mentees als auch Mentorinnen und Mentoren profitieren auf persönlicher und beruflicher Ebene und die aufgebauten Beziehungen begünstigen die Entstehung und Verstärkung einer konstruktiven, positiven Kommunikations- und Feedbackkultur an der TU Graz.

Aufwand

TU Graz Mentoring für Wissenschafterinnen und Wissenschafter wurde im Rahmen des strategischen Projekts „Interne Kooperation“ konzipiert, aufgebaut und budgetiert.

Ansprechperson
Bianca Fink, MSc
Personal-/Kompetenzentwicklung
+43 (316) 873 - 6071
Projektverantwortliche/r
Mag. Martina Weichsler, MSc
Personal-/Kompetenzentwicklung
Dipl.-Ing. Dr.techn. Andreas Drumel
Strategie & Organisationsentwicklung
Themenfelder
  • Karriererelevanz für das wissenschaftliche Personal
  • Kommunikation/Plattform für Lehrende
Fachbereiche
  • Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik/Ingenieurwissenschaften