Projekte entdecken

Zuletzt aktualisiert am 01.06.2026

Universitätslehrgang Intensivpflege

Bei dem Projekt handelt es sich um ein neues Projekt / eine wiederholte Einreichung

Ars Docendi Kategorie

Kooperative Lehr- und Arbeitsformen

Ars Docendi Kriterien

  • Innovative Hochschuldidaktik
  • Studierenden- und Kompetenzorientierung
  • Perspektivenerweiterung und Internationalisierung
  • Partizipation und Mitgestaltung

Gruppengröße

< 20

Anreißer (Teaser)

Universitätslehrgang Intensivpflege: evidenzbasiert, interprofessionell und praxisorientiert

Der ULG Intensivpflege verbindet Wissenschaft mit klinischer Praxis und innovativer Lernformate.

Kurzzusammenfassung des Projekts

Der Universitätslehrgang Intensivpflege reagiert auf die zunehmende klinische, technologische und ethische Komplexität der intensivpflegerischen Versorgung. Ziel des zweisemestrigen Vollzeitstudium (70 ECTS) ist die Stärkung evidenzbasierter Handlungskompetenz, klinischer Entscheidungsfähigkeit und interprofessioneller Zusammenarbeit. Theorie-, Praxis- und Simulationsbasiertelernphasen sind systematisch miteinander verknüpft. Die Studierenden erwerben neben Fachwissen auch Kompetenzen in Literaturrecherche, Evidenzbewertung und Clinical Assessment und wenden diese in 720 Praxisstunden in unterschiedlichen Settings an. Lehrveranstaltungen wie beispielsweise interprofessionelle ethische Fallbesprechungen bringen die Studierenden des Lehrgangs und Intensivmediziner:innen aus ganz Österreich in einen strukturierten Dialog und fördern die ethisch-reflektierte Entscheidungsfindung und die interprofessionelle Zusammenarbeit. Weitere Reflexionsformate begleiten Praxislernphasen und unterstützen die professionelle Identitätsentwicklung. Interprofessionelle Abschlussprüfungen sichern die praxisorientierte Überprüfung der erworbenen Kompetenzen und untermalt den interprofessionellen Charakter des Lehrgangs.

Kurzzusammenfassung des Projekts in englischer Sprache

The course in Intensive Care Nursing responds to the increasing clinical, technological, and ethical complexity of intensive care nursing. The aim of the two-semester full-time program (70 ECTS) is to strengthen evidence-informed competence in clinical decision-making and interprofessional collaboration. Theory, practice, and simulation-based learning phases are systematically integrated. In addition to specialized knowledge, students acquire skills in literature research, critical appraisal, and clinical assessment, which they apply in 720 practical hours across different settings. Courses, such as interprofessional ethical case discussions, bring together students from the program and intensive care professionals from across Austria into a structured dialogue, promoting ethically-reflective thinking and interprofessional collaboration. Additional reflection formats accompany practical learning phases and support the development of professional identity. Interprofessional final exams ensure the practice-oriented assessment of acquired competencies and emphasize the interprofessional nature of the program.

Nähere Beschreibung des Projekts

Die intensivpflegerische Versorgung ist in den vergangenen Jahren durch eine zunehmende klinische, technologische und ethische Komplexität gekennzeichnet. Fortschritte in der Intensivmedizin und -pflege, hochentwickelte Medizintechnik, differenzierte Therapieverfahren sowie steigende Anforderungen an Patient:innensicherheit und interprofessionelle Zusammenarbeit erfordern erweiterte fachliche, methodische und reflexive Kompetenzen von Pflegepersonen.

Vor diesem Hintergrund wurde der Universitätslehrgang (ULG) Intensivpflege an der Pflegeakademie der Barmherzige Brüder Wien in Kooperation mit der Medizinischen Universität Wien entwickelt. Ziel des Projektes ist es, diesen Lehrgang strukturiert weiterzuentwickeln und als nachhaltiges Modell für die Spezialisierung in der Intensivpflege zu stärken. Im Zentrum steht die systematische Förderung evidenzbasierter Handlungskompetenz, die Verknüpfung unterschiedlicher Lernorte sowie die Weiterentwicklung und Stärkung der interprofessionellen Zusammenarbeit zwischen Pflege und Medizin.

Der ULG ist als zweisemestriges Vollzeitstudium mit einem Umfang von 70 ECTS konzipiert und gliedert sich in Theorie- und Praxislernphasen. In den Theorielernphasen (32 ECTS, 635 akademische Stunden) erhalten die Studierenden aktuelles, evidenzbasiertes Wissen von nationalen und internationalen Expert:innen aus Medizin, Pflege und Bezugswissenschaften, die selbst aktiv in der klinischen Praxis tätig sind. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung einer Informationskompetenz. Die Studierenden lernen, wissenschaftliche Literatur systematisch zu recherchieren, kritisch zu bewerten und für pflegerische Entscheidungsprozesse nutzbar zu machen. Journal Clubs und reflektierte Lehrformate fördern argumentatives Denken sowie die Fähigkeit, pflegerelevante Problemfelder zu identifizieren und evidenzbasierte Lösungsansätze abzuleiten. Die schriftliche Abschlussarbeit bildet einen integrativen Bestandteil des Kompetenzerwerbs und dient der vertieften Auseinandersetzung mit praxisrelevanten Fragestellungen.

Ein weiterer zentrealer Baustein ist eine Lehrveranstaltung zu interprofessionellen ethischen Fallbesprechungen. In diesem Format werden komplexe Entscheidungssituationen aus dem intensivpflegerischen Alltag strukturiert analysiert und multiperspektivisch diskutiert. Die Moderation erfolgt durch ein Mitglied der Ethikkommission der Barmherzigen Brüder. Teilnehmende sind Studierende des ULGs Intensivpflege sowie Mediziner:innen von Intensivstationen aus ganz Österreich. Das Setting hat zum Ziel, einen interprofessionellen Dialog auf Augenhöhe zu fördern, die ethische Urteilsfähigkeit zu schärfen, die Argumentationskompetenz auszubauen, die Rollenklarheit zu verbessern und gleichzeitig das Verständnis für die unterschiedlichen Verantwortungsbereiche im Fachgebiet zu vertiefen.

Ein Element des ULGs ist die konsequente Integration eines „dritten Lernortes“ in Form von High-fidelity Simulationstrainings und strukturierten Trainings- und Transferformaten. In realitätsnahen Szenarien können die Studierenden klinische Entscheidungsprozesse, Kommunikation im interprofessionellen Team sowie Notfallmanagement in einer geschützten Lernumgebung trainieren. Ergänzend werden praxisorientierte Workshops zu Beatmung, Atemwegssicherung, Reanimation und Schocktherapie durchgeführt. Dadurch wird eine nachhaltige Verbindung zwischen theoretischem Wissen und praktischer Umsetzung geschaffen.

Die Praxislernphasen umfassen insgesamt 720 Stunden (32ECTS) und finden in unterschiedlichen Settings statt, darunter operative und nicht-operative Intensivbereiche, Anästhesie sowie Nierenersatztherapie. Die frühzeitige Zuteilung der Praktikumsstellen ermöglicht eine gezielte Vorbereitung und individuelle Schwerpunktsetzung. Ein wesentliches Merkmal ist die studierendenorientierte Gestaltung der Praxisphasen. Ziel ist es, die aktive Mitwirkung an pflegerischen Handlungen zu fördern, unterschiedliche Organisations- und Versorgungsstrukturen kennenzulernen und reale Praxiserfahrungen systematisch in theoretische Reflexionsprozesse zurückzuführen.

Da praktische Ausbildungsphasen häufig mit emotionalen Belastungen verbunden sind, integriert der ULG strukturierte Reflexions- und Unterstützungsangebote. Regelmäßige virtuelle Austauschformate, begleitete Reflexionsaufgaben sowie kollegiale Beratung schaffen Raum für persönliche Verarbeitung, professionelle Weiterentwicklung und frühzeitige Lösungsfindung.

Die kommissionellen Abschlussprüfungen sind interprofessionell angelegt und verbinden die Präsentation der schriftlichen Abschlussarbeit mit fallbasierten mündlichen Fachprüfungen. Der Prüfungsansatz betont klinische Entscheidungsfähigkeit, fachliche Argumentation sowie evidenzbasierte Begründung von Interventionen. Die gemeinsame Prüfung durch Vertreter:innen aus Pflege und Medizin unterstreicht die Gleichwertigkeit der Professionen und fördert interprofessionelles Denken.

Die Qualitätssicherung erfolgt durch regelmäßige Studierendenevaluationen, die Begleitung durch einen wissenschaftlichen Beirat sowie die kontinuierliche Integration aktueller nationaler und internationaler Evidenz.

Akzeptanz und Resonanz

Der Universitätslehrgang (ULG) Intensivpflege verfolgt das Ziel, den Studierenden eine praxisorientierte, fundierte Ausbildung in der professionellen Pflege zu vermitteln. Auf Basis der Rückmeldungen von Studierenden werden sowohl die positiven Aspekte als auch Verbesserungspotenziale des Programms in diesem Antrag zusammengefasst. Diese Analyse dient der koDer Universitätslehrgang (ULG) Intensivpflege verfolgt das Ziel, den Studierenden eine praxisorientierte, fundierte Ausbildung in der professionellen Pflege zu vermitteln. Auf Basis der Rückmeldungen von Studierenden werden sowohl die positiven Aspekte als auch Verbesserungspotenziale des Programms in diesem Antrag zusammengefasst. Diese Analyse dient der kontinuierlichen Verbesserung der Lehrgangsstruktur und -inhalte, sowie der Optimierung der Teilnehmererfahrungen.

Theorie

Der ULG wird von den Studierenden in der Regel sehr positiv bewertet, insbesondere in Bezug auf die fachliche Kompetenz der Vortragenden. Die Vielfalt der Inhalte und die ganzheitliche Abbildung professioneller Pflege in unterschiedlichen Versorgungskontexten, wie etwa der Acute Community Nurse und der häuslichen Intensivpflege, werden als besonders wertvoll erachtet. Ein zentraler Bestandteil des Lehrgangs, sind die Schwerpunktwochen z.B. zu Themen wie Beatmung. Diese werden von vielen Studierenden als besonders sinnvoll angesehen, da sie eine vertiefte Auseinandersetzung mit essenziellen Themen der Intensivpflege ermöglichen.

Die Prüfungsvorbereitung wird ebenfalls als sehr hilfreich beschrieben, da sie dazu beiträgt, Ängste vor den Prüfungen zu reduzieren und den Studierenden ein besseres Gefühl für die Anforderungen zu vermitteln. Dennoch äußern einige Studierende den Wunsch nach einer stärkeren Fokussierung auf „Basic“-Themen, wie etwa der Pflege von invasiv beatmeten Patient:innen, um die grundlegenden pflegerischen Fähigkeiten weiter zu vertiefen.

Simulationstrainings sind ein weiteres Highlight des Programms. Diese werden als sehr sinnvoll und hilfreich angesehen, wobei die Lernkurve von vielen Studierenden als sehr steil beschrieben wird. Auch das Thema Kinaesthetics wird als wichtig erachtet, wobei einige Studierende den Wunsch äußern, dieses Thema bereits früher im Lehrgang einzuplanen, um es intensiver in die praktische Ausbildung integrieren zu können.

Ein weiteres Verbesserungspotential wurde hinsichtlich der Einblicke in die Intensivpflege der Berufsrettung Wien genannt. Viele Studierende wünschen sich, dass dieser Aspekt stärker berücksichtigt wird, um einen noch umfassenderen Einblick in die verschiedenen Arbeitskontexte der Intensivpflege zu erhalten.

Praktische Ausbildung

In der praktischen Ausbildung wird insbesondere die Organisation der Praktika sehr positiv bewertet. Die Lehrgangsleitung geht flexibel auf die Wünsche der Studierenden ein und ermöglicht eine gute Anpassung der praktischen Phasen an die individuellen Bedürfnisse.

Organisation des Universitätslehrgangs

Die Organisation des ULG, insbesondere die Nutzung der Lernplattformen, wird von den Studierenden als sehr gut bewertet. Diese bieten eine benutzer:innenfreundliche und effiziente Möglichkeit zur Kommunikation und zum Austausch von Lernmaterialien. Auch die Kommunikation durch die Lehrgangsleitung wird als respektvoll und nachvollziehbar wahrgenommen. Es erfolgt eine rasche und umfassende Informationsweitergabe, die den Studierenden hilft, sich gut auf die unterschiedlichen Phasen des Lehrgangs vorzubereiten.

Das Zeitmanagement zwischen Theorie- und Praktikumsphasen wird als gelungen betrachtet. Es gibt eine ausgewogene Balance, die es den Studierenden ermöglicht, sowohl theoretische Kenntnisse zu vertiefen als auch praktische Erfahrungen zu sammeln.

Lowlights

Ein Punkt, der von einigen Studierenden negativ bewertet wurde, ist der Vortrag einer speziellen Medizinproduktfirma, der als zu gerätespezifisch wahrgenommen wurde. Hier wurde die Meinung geäußert, dass der Fokus eher auf allgemeineren Themen der Intensivpflege liegen sollte, die für eine breitere Zielgruppe relevant sind.

Highlights

Die Highlights des Lehrgangs umfassen den Unterricht zum Thema „Gewalt in der Pflege“, der von den Studierenden als besonders wertvoll und relevant für die berufliche Praxis angesehen wird. Auch die Exkursionen, wie beispielsweise zur AIDS-Hilfe Wien und der Wiener Intensivmedizinischetage (WIT) Kongress, werden als bereichernd und informativ wahrgenommen.

Ein weiterer positiver Aspekt ist der unterstützende Klassenverband, der das Lernen im Lehrgang fördert. Die Studierenden schätzen die offene und respektvolle Haltung des Lehrgangsleiters, der einen Dialog auf Augenhöhe pflegt. Diese wertschätzende und herzliche Atmosphäre wird als besonders wichtig für den Erfolg des Programms empfunden.

Die praxisorientierten Lehrveranstaltungen, werden von den Studierenden als sehr praxisnah und anwendungsorientiert beschrieben. Ebenso wird der Unterricht zum Thema Beatmung als sehr hilfreich und kompetent wahrgenommen

Nutzen und Mehrwert

Das Projekt bietet einen erheblichen Mehrwert für die Spezialisierung in der Intensivpflege durch eine praxisorientierte, interdisziplinäre und flexible Gestaltung des Lehrgangs. Die Studierenden profitieren von einer engen Verzahnung von Theorie, praktischer Ausbildung und Simulationstrainings, die eine praxisnahe und kompetenzorientierte Ausbildung sicherstellen.

Ein besonderer Nutzen liegt in der Flexibilisierung der Lehre: Die Anpassung der Praktika an die individuellen Wünsche und Bedürfnisse der Studierenden ermöglicht eine maßgeschneiderte Weiterbildung, die den jeweiligen beruflichen Anforderungen gerecht wird. Gleichzeitig fördert die Partizipation der Studierenden durch Feedback und eine offene Kommunikation mit der Lehrgangsleitung eine hohe Akzeptanz und Identifikation mit dem Programm.

Darüber hinaus wird durch die Förderung interprofessioneller Zusammenarbeit zwischen Pflegekräften und Intensivmediziner:innen sowie die Integration neuer Formen der Kooperation, wie etwa durch Exkursionen und praxisorientierte Unterrichtseinheiten, die Vernetzung von Theorie und Praxis intensiviert. Diese Zusammenarbeit stärkt nicht nur die Fachkompetenz, sondern auch die ethische Urteilsfähigkeit und Teamarbeit der Studierenden.

Übertragbarkeit und Langlebigkeit

Das Projekt läuft seit 2019

Das Lehrprojekt wird langfristig durch eine kontinuierliche Anpassung an die sich wandelnden Anforderungen der Intensivpflege sowie an aktuelle wissenschaftliche und technologische Entwicklungen weiterentwickelt. Eine regelmäßige Evaluation und Feedbackschleifen mit den Studierenden sowie den Praxispartner:innen ermöglichen eine gezielte und bedarfsgerechte Weiterentwicklung des Lehrgangs. Insbesondere werden die praktischen Module und Simulationstrainings regelmäßig aktualisiert, um neue klinische Herausforderungen und technologische Innovationen zu integrieren. Auch die Anpassung der Lerninhalte an neue pflegeethische Fragestellungen und gesetzliche Anforderungen wird einen wichtigen Bestandteil der Weiterentwicklung darstellen.

Übertragbarkeit

Das Konzept des Lehrprojekts ist in hohem Maße übertragbar auf andere Lehrveranstaltungen und -situationen. Die Prinzipien der interdisziplinären Zusammenarbeit, praxisorientierten Ausbildung und der Simulationstrainings lassen sich auf andere medizinische oder pflegerische Fachrichtungen anwenden.

Besonders relevant ist die Übertragbarkeit der flexiblen und anpassungsfähigen Organisation der praktischen Phasen und der Förderung von interprofessionellen Kooperationen. Dies könnte auf Studiengänge wie Anästhesiepflege, Notfallpflege oder auch Pflegemanagement übertragen werden, wo ähnliche Prinzipien von praktischer Anwendung und interdisziplinärem Austausch notwendig sind.

Institutionelle Unterstützung

Das Projekt ist in den aktuell sehr gut genutzten und bereit auch international bekannten ULG Intensivpflege inkludiert und stell eine didaktische Erweiterung dar, die durch Rückmeldung von Absolvent:innen und Stakeholdern an die Curriculumdirektorin und den Wissenschaftlichen Beirat angeregt wurde. Ähnliche gut vergleichbare Projekte wurden im Rahmen der EVALAG Tagung in Heidelberg im Dez 2024 präsentiert, wodurch die internationale Abstimmung dieses Lehrgangsteams und die gute Kooperation mit der Curriculumdirektion der MedUni Wien deutlich wird.

Eine regelmäßig stattfindende Absolvent:innenbefragung ermöglicht zusätzlich zu den üblichen laufenden Online Evaluierungen eine rasche Nachjustierung im Bereich der Didaktik, wenn neue Inhalte aufgrundrascher Fortschritte im Medizin und Pflege zu implementieren sind. Feedback durch Stakeholder drückt sich im Bereich der außerordentlichen Studien auch durch die Finanzierung von Teilnehmer:innen aus. Regelmäßig stattfindende Gesetzesänderungen sind im Bereich der Gesundheitsberufe aus Ausdruck der Qualitätsverbesserung, was sich in unserem Bereich der Postgraduellen Programme der MedUni Wien im Sinne der GuKG-Novelle, der Novellierung der Arbeitnehmer:innen Schutz-Verordnung, der Strahlenschutznovelle, der PsychotherapiegesetzNovelle, etc. ausdrückt.