METAMORPHOSEN – Transformation, Medialität & Vermittlung

Ziele/Motive/Ausgangslage

(Kunst-)Universitäten sind mit einem zunehmenden Bedarf an innovativen Online- oder Hybridformaten der Lehre (bzw. für Ausstellungen, Austausch, etc.) konfrontiert – speziell in Bezug auf selbstbestimmtes Studieren, emanzipiertes Gestalten der sozialen u. medialen Umgangs- bzw. Kommunikationsformen, sowie deren Strukturierung, Planung und vor allem Verschränkung.

 

Das Sommersemester 2020 zeigte bereits sehr deutlich die Defizite des „Distance Learnings“ – fehlender sozialer Kontakt, nur virtuelle Teilnahme an Kursen/Projekten und kaum persönlicher Bezug der Studierenden zueinander, bzw. zur Universität. Ziel des Jahresthemas „METAMORPHOSEN“ war, den geteilten virtuellen Raum zu einem gemeinsamen „ideellen Raum“ zu erweitern, an dem alle Studierenden und Lehrenden unserer Abteilung teilhaben können.

 

Dieser partizipative Prozess sollte darüber hinaus auch die heterogenen Lebensbereiche, die unterschiedlichen Gestaltungsansätze und medialen Ausdrucksformen unserer Studierenden und Lehrenden, sowie die Lehrveranstaltungs- und Kursangebote des Fachbereichs verbinden. Eine rhizomatische Verbindung, die kooperatives Handeln und transformative Prozesse verbindet, um eine vermehrte „Shared Experience“ innerhalb der Abteilung nachhaltig zu etablieren.

 

Das erklärte Ziel war somit, den realen Herausforderungen aktueller universitärer Hochschullehre gemeinschaftlich (und somit gestärkt) entgegenzutreten, um die fehlenden Formate „in situ“ kooperativ zu entwickeln – im konkreten Anlassfall also Räume u. Formen für die Realisierung von praktischen und theoretischen Arbeiten, bzw. Projekten, aller Individuen der Abteilung „Mediengestaltung Lehramt“.

Kurzzusammenfassung des Projekts in deutscher Sprache

Das Jahresthema „METAMORPHOSEN“ wurde konzipiert, um den geteilten virtuellen Raum zu einem gemeinsamen „ideellen Raum“ zu erweitern, an dem alle Studierenden und Lehrenden unserer Abteilung eingeladen waren zu partizipieren.

 

So eine Kooperation erfordert ein regelmäßiges gemeinsames Kommunikationsformat, weshalb wir uns seit Oktober 2020 einmal im Monat online trafen. In diesen „Metamorphing Sessions“ entstanden kollaborative Formate – bspw. Antonia Prochaskas „Metamorphe Gespräche“, wo Fachleute verschiedener Medienbereiche Gastvorträge hielten, und woraus im März die Online-Ausstellung „METAMORPH:ME“ entstand.

 

Letztere wurde zur Inspiration für Lukas Löckers Pop-up-Labor „METAMORPH:WE - Transformation on Display“ im Mai - ein experimenteller Raum für performative oder pädagogische Projekte in der Galerie „splace am Hauptplatz“. Zwei weitere Gelegenheiten für Umsetzungen aller Art und Medien wurden realisiert: die Ausstellung „METAMORPHOSEN“ im August und die abschließende Publikation „METAMORPHOSEN – Transformation, Medialität & Vermittlung“ im Oktober, die alle Projekte der zwei Semester zusammenführte, darunter auch die theoretischen und forschungsbasierten Arbeiten zum Thema.

 

Die heterogenen Lebenswelten von Studierenden und Lehrenden, sowie unterschiedliche mediale Ansätze und Kurse verbanden sich miteinander. Diese rhizomatische Verbindung evozierte transformative Prozesse durch gemeinsames Handeln und ermöglichte allen Teilnehmenden eine „Shared Experience“.

Kurzzusammenfassung des Projekts in englischer Sprache

The annual topic of METAMORPHOSIS works as connective tissue to extend the shared virtual space to a common "ideational space", where all students and lecturers of our department were invited to participate.

 

This required a regular communication format for cooperation and exchange, so we met online once a month since October 2020. In these "Metamorphing Sessions", collaborative formats emerged: one of them was Antonia Prochaska's "Metamorphic Conversations", where professionals of several media backgrounds held guest lectures, and that led to the online exhibition "METAMORPH:ME" in March.

 

The latter became the inspiration for Lukas Löcker's pop-up lab "METAMORPH:WE – Transformation on Display" in May – an experimental space for performative, or pedagogic projects in the gallery "splace am Hauptplatz". Two more opportunities were realized for works of all sorts and media: the exhibition "METAMORPHOSIS" in August, and the concluding publication "METAMORPHOSIS – Transformation, Mediality & Impartation" in October. Both summed up all projects of two semesters, including the theoretical or research-based papers regarding our topic as well.

 

We managed to connect the heterogeneous lives of students and lecturers alike, as well as different media approaches and university courses. This rhizomatic connection evoked transformative processes in joint action and thus, enabling a shared experience through this cooperative project for all participants.

Nähere Beschreibung des Projekts

Im Sommer 2020 sahen wir uns in vielen sehr unterschiedlichen Ebenen des Lebens mit akuten Veränderungen konfrontiert – von Privatleben bis Politik, Gesundheit zu Freizeit, in der Lehre sowie der Kunst, an der Universität und in der Schule, von der Wirtschaft bis zu den Medien, als Rezipient*innen oder beim Kreieren, in Alltag oder Ausnahmezustand. All diese Bereiche sind individuell unterschiedlich und divergieren je nach Lebensrealistät der einzelnen Menschen.

 

An der Universität waren die Defizite des Fernstudiums da bereits evident – fehlender sozialer Kontakt, nur virtuelle Teilnahme an Projekten und der persönliche Bezug der Studierenden zueinander, bzw. zur Universität, war fast unmöglich. Daher sollte mit dem erstmaligen Angebot eines Jahresthemas eine rhizomatische Verknüpfung geschaffen werden, um den geteilten digitalen Raum zu einem gemeinsamen „ideellen Raum“ zu erweitern, an dem alle Studierenden und Lehrenden unserer Abteilung gleichermaßen teilhaben konnten.

 

So entstand ein gemeinsamer Raum des aktiven künstlerischen, theoretischen und pädagogischen Arbeitens, der eine „Shared Experience“ ermöglichte und trotz zwei Semestern Fernlehre für die Studierenden Gemeinschaft, Zugehörigkeit und Identifikation erfahrbar machte. Somit wurde der „Virtual Space“ der aktuell notwendigen digitalen Kommunikation ergänzt und brachte dadurch eine reale Komponente in den universitären Alltag der Student*innen zurück.

 

Durch die Wahl des Themas „METAMORPHOSEN“ wurde der durch Covid19 ausgelösten Wandel vieler Bereiche unseres Lebens aufgegriffen, bzw. ernst- und wahrgenommen. Mit dem Ziel eine gestalterische sowie reflexive Ebene zu ermöglichen – ergo einen kreativen, und teils spielerischen Umgang mit Dystopien (aber auch Utopien) und der eigenen Lebensrealität. Vor allem, um ein emanzipatorisches Moment zu evozieren, diese Prozesse zu analysieren, zu verarbeiten und somit aktiv zu gestalten!

 

Es war der Versuch, die heterogenen Transformationsprozesse der diversen Lebensbereiche, Medien und Lehrveranstaltungen, sowie der unterschiedlichen Personen unserer Abteilung selbst, via Metaebene zu verbinden. Auch um die Idee eines so-called „Elfenbeinturms“ der Hochschule zu dekonstruieren, sowie gängige Dichotomien ohne das Trennende wahrnehmbar werden zu lassen – Studierende und Lehrende waren eingeladen, gleichberechtigt am selben „Projekt“ teilzunehmen.

 

Hinsichtlich der Vorbereitung und Durchführung einzelner Lehrveranstaltungen blieb es dabei den Vortragenden jeweils selbst überlassen, ob und wie auf das Jahresthema eingegangen wird. Auch für die Studierenden war die Anknüpfung, in Bezug auf ihre künstlerischen Projekte oder theoretischen Auseinandersetzungen, freiwillig und von der Ausrichtung der jeweiligen Lehrveranstaltung, bzw. dem individuellen Projekt und Interesse abhängig. Es wurde bewusst viel Freiheit geboten, um im gemeinsamen Tun transformative Prozesse zu evozieren und somit gemeinschaftlich Anteil an „Metamorphosen“ haben zu können.

 

Das bedingte allerdings ein regelmäßiges Kommunikationsformat zum offenen Austausch – seit Oktober 2020 trafen wir uns also gemeinsam einmal pro Monat online. Lukas Löcker moderierte und leitete diese improvisierten „Metamorphing Sessions“, die von der Ausrichtung her irgendwo zwischen den Ideen von „al-halqa“ und „akadḗmeia“ angesiedelt waren. Daraus sind bereits nach den ersten Terminen zwei Formate für koopertive Lehrveranstaltungen entstanden, die von den Lektor*innen gemeinschaftlich entwickelt, bzw. selbstständig umgesetzte wurden. Zum einen der Workshop „How to teach a plant the internet“ in Kooperation mit der Kieler „memeclassworldwide“, der von Bernhard Garnicnig im November 2020 im Zuge seiner Lehrveranstaltung „New Media Art“ umgesetzt wurde. Und zum anderen Antonia Prochaskas Format „Metamorphe Gespräche“, bei dem Fachleute aus verschiedenen Medienbereichen gemeinsam Gastvorträge hielten und das ebenfalls ab November interdisziplinär ihre beiden Lehrveranstaltungen „Medienbildung“ und „Erzähltheorie“ verband, um im März in die online Gruppenausstellung „METAMORPH:ME“ zu münden.

 

Letztere entwickelte sich im gemeinsamen Austausch auch zur Inspiration für eine weitere Veranstaltung im Sommersemester: von der Verarbeitung persönlicher Prozesse der Studierenden, hin zu gesellschaftlichem Wandel, die uns alle betreffen – von „ME“ zu „WE“ quasi. Im Mai realisierte Lukas Löcker das Pop-up-Labor „METAMORPH:WE – Transformation on Display“ als Möglichkeitsraum für Versuche zu medialer Veränderung und experimenteller Vermittlung im „splace am Hauptplatz“ – um verschiedene Projekte von Studierenden und Lehrenden im „Realraum“ zu ermöglichen. Als Erweiterung gab es eine abendliche (Gast-) Vortragsreihe, die ebenfalls partizipativ verschiedene Themenbereiche verband.

 

Ursprünglich unter Einbeziehung interessierter Passant*innen und Besucher*innen geplant, waren durch die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung allerdings Veränderungen und Adaptierungen notwendig. Teilhabe und Durchführung von Performances, Screenings und der Online-Kurse wurden um die Möglichkeit erweitert, via QR-Code an den Monitoren in den Fenstern der Galerie mit allen Protagonist*innen im Innenraum „von außen“ Kontakt auf nehmen zu können um sich so in den Diskurs einbringen zu könne. Dadurch konnte die titelgebende „Transformation, die uns alle betrifft“ heterogen diskutiert und auch gemeinsam mit Menschen außerhalb der „universitären Bubble“ reflektiert werden – von ganz persönlichen Entwicklungen bis zu den allgegenwärtigen Veränderungen des sozialen Miteinanders, bzw. deren politischen Implikationen und vor allem medialen Prozessen.

 

Im Zuge dieses Pop-Up Labors, bzw. der verschiedenen Lehrveranstaltungen, entstanden etliche praktische Arbeiten – vor allem multimediale Werke von Studierenden der Kurse ‚Sound‘, ‚Künstlerische Fotografie‘, ‚Medienkünstlerisches Projekt‘, ‚Video‘ und ‚Kommunikationsdesign‘. Manche davon waren Kooperationen mit den Lehrenden selbst, wie bspw. „Generation:Transformation:Film“ von Judith Zdesar und deren Studierenden. Darüber hinaus entstanden auch etliche theoretische Arbeiten, wie das Research-Projekt „Let´s talk about …“ der MA-Studierenden Lisa Nimmervoll in Zusammenarbeit mit Shari Keplinger, oder der gemeinsame Text „Digital Arts | Morphing Planet | Sustainable Media: Zum Vexierbild digitaler Devices zwischen Glanz und Erde“ von Vortragenden und Studierenden des Kurses „Sustainable Media / Media Ecology“.

 

All diese Arbeiten, Texte und Projekte wurden zum Ende des Semesters gesammelt und mündeten in eine gemeinsame finale Ausstellung aller praktischen Werke, bzw. wurden in der abschließenden Publikation „METAMORPHOSEN Transformation, Medialität & Vermittlung“ zusammengeführt. Dabei war das Verbinden als Motiv wiederum sehr wichtig in Bezug auf den Prozess des Editierens und der Fertigung – alle Überlegungen zur Gestaltung des Buches wurden bewusst in Kooperation mit der Grafikerin (Hanna Priemetzhofer) getroffen. Weiters wurde auf oberösterreichisches Recycling-Papier gedruckt und die Bücher in Freistadt gefertigt – in einer Bindung („Schweizer Broschur“), die wiederum den Prozess des Zusammenfügens einsehen lässt.

Mehrwert

Für die Partizipierenden entsteht durch das gemeinsame Projekt auf unterschiedlichen Ebenen ein Mehrwert. Zum einen ist die erwähnte „Shared Experience“ für jede*n individuell nutzbar als persönliche Erfahrung und potentiellen Zugewinn an Skills und Expertise – sowohl allgemein bzgl. der Umsetzung solch eines Kooperationsprojekts, als auch ganz konkret in Bezug auf das jeweilige beigetragene Werk.

 

Darüber hinaus sind die umgesetzten „Events“ verwendbare Einträge für den jeweiligen Lebenslauf, die somit auf die gemachten Erfahrung von bis zu drei Ausstellungsbeteiligungen hinweisen: „METAMORPH:ME“, „METAMORPH:WE“ und „METAMORPHOSEN“. Zusätzlich wurden einige der Arbeiten danach auch bei der Ars Electronica Campus Exhibition „LOOPS OF WISDOM“ im Zuge des Festivals 2021 gezeigt und dabei einem breiteren Publikum zugänglich gemacht. Weiters lässt sich das Buch „METAMORPHOSEN – Transformation, Medialität & Vermittlung“ ebenfalls als Referenz für die eigene Publikationstätigkeit verwenden.

 

Zusätzlich wurde unser Projekt am „University:Future Festival“ zur Hochschulbildung im digitalen Wandel präsentiert, das im November 2021 unter dem Motto “Open for Discussion” stattfand und vom Deutschen Hochschulforum Digitalisierung veranstaltet wurde – als größtes Event seiner Art im deutschsprachigen Raum mit bis zu 2.700 Teilnehmenden. Außerdem befindet sich ein englischer Artikel über die gemeinsame Arbeit des letzten Studienjahres aktuell in Begutachtung (Peer-Review) für die Ausgabe Nr. 7 des „VIS - Nordic Journal for Artistic Research“.

Übertragbarkeit/Nachhaltigkeit

Das Konzept dieses Jahresthemas, und das Fokussieren auf bestimmte sich daraus ergebende Inhalte und Formate, ist vielseitig anwendbar und auch in diesem Studienjahr wieder ausschlaggebend für die Zugänge von forschenden und künstlerisch tätigen Studierenden. Dieses Projekt ist überall und in jedem Kontext umsetzbar, wenn nur genug Leidenschaft dahintersteckt.

 

Die Übertragbarkeit dieses Projektes ist einerseits sehr breit möglich, aber andererseits auch etwas eingeschränkt, da die konkrete Umsetzung sehr mit der zugrundeliegenden Ausgangslage zusammenhängt. Der Grund, warum es dennoch gut adaptierbar ist, liegt in der methodischen Konzeption und didaktisch-pädagogischen Umsetzung.

 

Die allgemeinen Gegebenheiten der Gesellschaft, sowie die aktuelle Situation der Abteilung, bzw. von Studierenden und Lehrenden, wurden ehrlich reflektiert und evaluiert. So konnten wir eine Bestandsaufnahme machen und uns eines Mangels bewusst werden, der die Notwendigkeit einer kollaborativen (theoretischen) Metaebene überhaupt erst geschaffen hat.

 

Um die von uns angewandten Strategien – die sich allerdings teilweise erst im Laufe des Projekts herauskristallisierten – umzusetzen, muss man also zunächst die Bedürfnisse der eigenen Institution ermitteln, mögliche Defizite analysieren und über Ideen zu deren Überwindung nachdenken – sowohl was die Organisation und Methodik als auch den thematischen oder theoretischen Hintergrund betrifft.

 

Zusammengefasst würde es die folgenden Dynamiken oder Aufwendungen benötigen: (1) Bestandsaufnahme der Situation, (2) Reflexion über mögliche Bedürfnisse oder Defizite, (3) Kommunikation und Bearbeitung mit Kolleg*innen, (4) Recherche von theoretischem und thematischem Input, (5) Meilensteine für Projekte, (6) Flexibilität der geplanten Struktur und (7) kollektive und gemeinschaftliche Umsetzung.

 

So kann diese Methodik je nach Lehrsituation bzw. Umfeld und Notwendigkeit ganz allgemein angepasst werden, auch um optional verschiedene Lehrveranstaltungen darin zu kombinieren. Dadurch lässt sich bspw. das Lehrprojekt auch längerfristig einsetzen und adaptieren, bzw. weiterentwickeln. Eine direkte Übertragung des Jahresthemas „METAMORPHOSE“ macht ohne entsprechende Adaptierung und die oben erwähnten Aufwendungen allerdings kaum Sinn.

 

Eine entsprechende Weiterentwicklung ist unter den aufgezeigten Parametern somit möglich, bzw. wurde quasi auch innerhalb des Projekts selbst bereits durchgeführt. Konkrete Nachfolgeprojekte sind aktuell nicht geplant, wobei das neue Jahresthema „KOOPERATION“ direkt an die Arbeit des vergangenen Studienjahres anschließt und damit auch darauf verweist.

Aufwand

Der organisatorische Aufwand sowie die investierte Zeit und Energie für Umsetzung, bzw. Durchführung, der unterschiedlichen Bereiche und „Events“ des Projekts gehen für alle Beteiligten weit über das vorgesehene Maß an Wochenstunden hinaus. Solche Kooperationen und kulturellen oder künstlerischen Projekte sind nur unter erheblichem Mehraufwand und gemeinsamer Kraftanstrengung umsetzbar.

 

Auf Seite der Leitung und Organisation wurden von Lukas Löcker zusätzlich zu seinen vertraglich geregelten Arbeitsstunden hochgerechnet ca. 15 Mehrstunden pro Woche für die Koordinierung und Umsetzung der einzelnen Teilbereiche aufgewendet. Kommunikation mit Lehrenden, Studierenden, sowie den außeruniversitären Institutionen bzw. Kooperationspartner*innen sind dabei noch nicht inkludiert und lassen sich numerisch, bzw. kalkulatorisch wohl kaum greifen.

 

Ähnlich ist die Lage der involvierten Studierenden, die weit über den geforderten „Workload“ der jeweiligen Lehrveranstaltungen ihre persönlichen Zeitressourcen zum allgemeinen Gelingen dieses Gemeinschaftsprojekts einsetzten. Auch für die Umsetzung ihrer praktischen Projekte, deren Dokumentation und etwaiger theoretischer Arbeiten (auch jeweils besonders im Hinblick auf die Publikation) war teils enormer Mehraufwand nötig.

 

Der Aufwand der Lehrenden überstieg ihre jeweilige Anstellung ebenfalls, und divergierte hinsichtlich deren Involvierung – allgemein gilt aber auch hier, dass der jeweilige persönliche Einsatz, so geleistet wurde, dass das gemeinsame Ziel möglich gemacht werden konnte.

 

In Bezug auf die entstandenen Kosten konnte mit der Abteilung Mediengestaltung, sowie auch mit dem Institut für Kunst und Bildung, im Vorfeld jeweils eine Übereinkunft erzielt werden, dass die monetären Aufwendungen, die durch das enorme Projekt anfallen (Gastvorträge, Technik, Räumlichkeiten, Druckkosten, …) laut Kostenplanung übernommen werden.

Positionierung des Lehrangebots

Basierend auf dem Jahresthema der Abteilung Mediengestaltung Bachelor- und Masterstudium wurde das semesterübergreifende Projekt „METAMORPHOSEN – Transformation, Medialität & Vermittlung“ von Studierenden sowie Lehrenden konzipiert und forschend umgesetzt unter der Leitung von Lukas Löcker.

Links zu Social Media-Kanälen
Das Beispiel wurde für den Ars Docendi Staatspreis für exzellente Lehre 2022 nominiert.
Ars Docendi
2022
Kategorie: Kooperative Lehr- und Arbeitsformen
Ansprechperson
Lukas Löcker , Univ.-Ass. MA
Institut für Kunst & Bildung / Abteilung Mediengestaltung (Lehramt)
+43 676 847898 307
Nominierte Person(en)
Lukas Löcker , Univ.-Ass. MA
Institut für Kunst & Bildung / Abteilung Mediengestaltung (Lehramt)
Themenfelder
  • Neue Medien
  • Didaktische Methode
  • Kommunikation/Plattform
  • Sonstiges
Fachbereiche
  • Kunst, Musik und Gestaltung