Fachhochschule Wiener Neustadt GmbH
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Software Development Process VO - interaktiv & digital für unsere Gesundheitsversorgung

Würdigung der Jury

Das Vorhaben adressiert als Kooperation zwischen einem Institut für Informatik und dem Master-Programm Healthcare Informatics den wichtigen Bereich der Anwendungsorientierten Informatik. Die im Rahmen des Vorhabens vorgestellte Veranstaltung ist verortet in einem Master-Studiengang und wird mit hohem Engagement durch Unterstützung eines nebenberuflichen Lehrenden durchgeführt, der durch seine große Praxiserfahrung einen bemerkenswerten Beitrag an der Schnittstelle zwischen der Informatik und dem Gesundheitswesen leistet. Das Besondere an dem vorgestellten Konzept liegt in der Methodik des Vorgehens unter Berücksichtigung moderner digitaler Werkzeuge. Die Veranstaltung folgt einem Entwicklungsvorgehen mit hoher berufspraktischer Relevanz und integriert in sehr schöner Weise die in der Softwareentwicklung verbreiteten agilen Vorgehensmodelle in die Lehrveranstaltung. Die Werte der agilen Modelle (Agiles Manifesto, Digital Design Manifest) werden dabei nicht nur theoretisch durchleuchtet, sondern dienen als Rahmen für die Veranstaltungsdurchführung und werden somit durch die Studierenden selbst erlebt und erfahrbar. Die Veranstaltung wurde von Grund auf als digitale Lehrveranstaltung konzipiert und entwickelt. Durch die Kombination von asynchronen und synchronen Online-Veranstaltungen geht der direkte Kontakt zwischen Studierenden und Lehrenden nicht verloren. Dabei kommen verschiedene digitale Tools zum Einsatz, deren Zusammenspiel sehr stimmig erscheint.

Durch das Veranstaltungselement „Forschungsgeleiteter Diskurs und Reflexion“ praktizieren die Studierenden den wissenschaftlichen Diskurs und tragen wesentlich zur Veranstaltungsausgestaltung bei. Dass die Studierenden im Rahmen des berufsbegleitenden Studienganges Fragestellungen aus der eigenen Berufspraxis einbringen und damit das eigene Handeln im Kontext der Veranstaltung reflektieren können, rundet das sehr gelungene Vorhaben ab.

Univ.-Prof. Dr. Karsten Morisse
Hochschule Osnabrück

Ziele/Motive/Ausgangslage

Die in allen Lebensbereichen voranschreitende Digitalisierung verlangt nach zunehmend interdisziplinären Rollen in Teams, die gemeinsam an Digitalisierungsvorhaben arbeiten. Auch im Gesundheitsbereich werden zunehmend neben fachlichen auch technische Kompetenzen zur Umsetzung von Projekten und Vorhaben benötigt. Eigenverantwortliches Handeln an der Schnittstelle Informatik und Gesundheit verlangt nach einer gut fundierten Expertise in beiden Bereichen. Der Master Healthcare Informatics verbindet in seiner Ausbildung die Ausprägung fachlicher, wissenschaftlicher, persönlicher und sozialer Kompetenzen in der Informatik, gepaart mit konkreten Problemstellungen aus der Medizintechnik und dem Gesundheitswesen.

Um die interdisziplinäre Ausrichtung des Studiengangs mit einem hohem Praxisanteil zu bereichern, wird die Lehrveranstaltung „Software Process Development“ von einem nebenberuflich Lehrenden abgehalten. Die hohe Praxiserfahrung des Lehrenden als Experte im Requirements Engineering und Software-Projektmanagement an der Schnittstelle IT und Geschäftsbereich / Fachabteilung bildet dafür die Basis. In der Lehre erfolgt die Verknüpfung der Lehrinhalte mit dem aktuellen Stand der Wissenschaft und deren kritischen Reflexion auf Basis von Problemstellungen aus dem Gesundheitsbereich.

Da sich der Studiengang selbst mit dem Einsatz von Informationstechnologie im Gesundheitswesen beschäftigt und die FH Wr. Neustadt dem Einsatz von digitalen Technologien in Lehr- und Lernszenarien offen gegenübersteht, lag es nahe, die gegenständlich beschriebene Lehrveranstaltung digital, interaktiv und synchron zu gestalten und abzuhalten.

Inhaltlich beschäftigt sich die Lehrveranstaltung mit dem Softwareentwicklungsprozess und seinen Facetten. Die Grundlagen agilen Arbeitens, einer Arbeitsweise zur Entwicklung von Software, dient als Leitfaden für die Abwicklung der Lehrveranstaltung.

Auch wenn eine komplett agile Lehrveranstaltung gemäß dem agilen Manifest [1] schwer umsetzbar ist, bestehen doch zahlreiche Möglichkeiten sich an den aufgezeigten Werten zu orientieren. Die Werte des agilen Manifest werden durch die Durchführung der Lehrveranstaltung selbst vermittelt. Ergänzt werden die Werte des agilen Manifest in der Lehrveranstaltung durch die Werte des Digital Designs mit seinem eigenen Manifest [2]. Das Digital Design Manifest spielt im Kontext der Digitalisierung eine immer größere Rolle und stärkt die Bedeutung der interdisziplinären Arbeit an der Schnittstelle IT und Geschäftsbereich / Abteilung bzw. Gesundheitswesen.

 

Quellen:

[1] agilemanifesto.org, 07.02.2022

[2] www.digital-design-manifest.de, 07.02.2022

Kurzzusammenfassung des Projekts in deutscher Sprache

Die Lehrveranstaltung „Software Development Process“ (Organisationsform Vorlesung) beschäftigt sich im neuen Studiengang „Master Health Care Informatics“ für berufsbegleitende Studierende (seit WS 2021/22) mit dem Thema des Softwareentwicklungsprozesses.

Diese Lehrveranstaltung wurde von Grund auf als digitale Lehrveranstaltung entwickelt und gestaltet. In der Durchführung wurden die Werte des agilen Manifests und des Digital-Design-Manifests berücksichtigt. Hierzu kamen diverse digitale Werkzeuge zum Einsatz, neben den „Standard-Tools“ wie Moodle (EduNet an der FH Wr. Neustadt) und Microsoft Teams wurde auf Miro als kollaborative Plattform zur Lehrveranstaltungsorganisation und Mentimeter zur zusätzlichen Interaktion gesetzt. Zur Unterstützung des Vortrags und zur Minimierung des Einsatzes von klassischen Slides (PowerPoint-Folien) wurden zentrale Inhalte live mittels digitalem Whiteboard visualisiert.

Die Lehrveranstaltung bestand aus sechs synchronen Online-Vorlesungseinheiten, zwei Review-Phasen sowie einer Prüfung nach der Lehrveranstaltung. Für eine der synchronen Online-Vorlesungseinheiten bereiteten die Studierenden inhaltsrelevante wissenschaftliche Literatur selbstorganisiert auf und gestalteten einen forschungsgeleiteten Diskurs sowie eine Reflexion zu den Themen der Lehrveranstaltung.

Kurzzusammenfassung des Projekts in englischer Sprache

The course "Software Development Process" (organisational form lecture) deals with the topic of the software development process in the new degree programme "Master Health Care Informatics" for part-time students (since winter semester 2021/22).

This course was developed and designed from the ground up as a digital course. The values of the agile manifesto and the digital design manifesto were taken into account in the implementation. Various digital tools were used for this purpose; in addition to the "standard tools" such as Moodle (EduNet at the FH Wr. Neustadt) and Microsoft Teams, Miro was used as a collaborative platform for course organisation and Mentimeter for additional interaction. To support the lecture and minimise the use of classic slides (PowerPoint slides), central content was visualised live using a digital whiteboard.

The course consisted of six synchronous online lecture units, two review phases and a post-course examination. For one of the synchronous online lecture units, the students prepared content-relevant scientific literature in a self-organised manner and designed a research-led discourse as well as a reflection on the topics of the course.

Nähere Beschreibung des Projekts

An dieser Lehrveranstaltung (LV) im 1. Semester des berufsbegleitenden Master Healthcare Informatics an der Fakultät Gesundheit der FH Wiener Neustadt nahmen Studierende teil, die über Vorwissen aus diversen Bachelorstudiengängen und ihrer eigenen Berufserfahrung verfügten. Die Studierenden haben für diese Lehrveranstaltung gemäß Studienplan einen Arbeitsaufwand von 2 ECTS zu leisten.

 

Die LV „Software Development Process“ ist kompetenzorientiert und verfolgt folgende Lernergebnisse:

„Die Studierenden sind sich der Relevanz der Qualitätssicherung für die Softwareentwicklung im Gesundheits- und Sozialsystem bewusst und kennen diesbezügliche Maßnahmen zur Qualitätssicherung.“ Und: „Die Studierenden sind mit dem Requirements Engineering und mit den Schritten des Softwareentwicklungsprozesses vertraut.“

Zu den Inhalten der LV zählen die Themen Software-Entwicklungsprozess, Requirements Engineering und -Management, Qualitätssicherung, Planung und Organisation von Software-Projekten. Hierbei sind plangetriebene und wertgetriebene Arbeitsweisen zu berücksichtigen. Die LV soll die Studierenden für die genannten Themen sensibilisieren und deren Bedeutung im (Software-)Projektalltag an der Schnittstelle IT und Gesundheit herausarbeiten.

 

Bei der Lehrperson handelt es sich um einen nebenberuflich Lehrenden, der im Hauptberuf Inhaber und Geschäftsführer eines Unternehmens ist, das sich auf die Themen Requirements Engineering und Software-Projektmanagement spezialisiert hat. Die Lehrperson studierte Informatik und ist seit mehr als 15 Jahren in der Hochschullehre nebenberuflich tätig. Dadurch ergaben sich für die Studierenden wertvolle Synergien: eine Diskussion des aktuellen Stands der Wissenschaft und Lehre ergänzt durch praktische Erfahrungen aus dem Berufsalltag (sowohl vom Lehrenden als auch den Studierenden), die reflektiert werden konnten.

 

In der LV wird versucht die Praxis zu leben. Die LV wurden synchron und online via Microsoft Teams abgehalten. Das agile Manifest dient als Grundpfeiler des didaktischen Designs, welches Tools und Aktivitäten beinhaltet, die die Welt der Wissenschaft mit der Praxis verbinden sollen:

 

(1) „Individuals and interactions over processes and tools“ [1]: Die Interaktion mit den Studierenden stand an erster Stelle. Während der Vorlesungseinheiten wurden die Studierenden fortwährend ermutigt Fragen zu stellen, Problemstellungen aus ihrem Berufsalltag zu diskutieren und ihr Handeln in der Praxis im Kontext der Lehrinhalte zu reflektieren. Dafür wurde stets ausreichend Zeit eingeplant, da diese Aktivitäten nicht nur dem Verständnis, sondern auch der Festigung der Lerninhalte dienlich sind.

Um die Interaktionen zu unterstützen wurde Mentimeter - ein Online-Tool für interaktive Präsentationen - genutzt, um Stimmungen im Auditorium einzufangen oder kleine Umfragen durchzuführen.

 

(2) „Working software over comprehensive documentation“ [1]: Auch wenn in dieser Lehrveranstaltung keine Software entwickelt wurde, so kann dieser Teil des Manifest dahingehend transformiert werden, dass das gemeinsame Entwickeln von Modellen und Schaubildern durch live-Visualisierungen mehr Wert aufweist, als das pure zur Verfügung stellen von unzähligen Vorlesungsunterlagen. Ergänzt um relevante Literaturangaben und dem konsequenten Anführen verwendeter Quellen steht den Studierenden dennoch eine entsprechende Dokumentation der Inhalte zur Verfügung.

Für die Live-Visualisierungen von Schaubildern wurde vom Lehrenden ein Tablet mit Stift eingesetzt, das als Whiteboard fungierte. Mit der App „GoodNotes“ wurden die gewünschten Sachverhalte und Zusammenhänge visualisiert und gleichzeitig in MS Teams übertragen. Das gemeinsame Erarbeiten der Modelle durch Studierende und Lehrenden stärkt hier das Community-Feeling sowie die Identifizierung mit den Inhalten in Online-Vorlesungen. Anschließend wurden die Schaubilder via PDF-Export den Studierenden in der Lernplattform (Moodle) zur Verfügung gestellt.

 

(3) „Customer collaboration over contract negotiation“ [1]: Die Zusammenarbeit mit den Kundinnen und Kunden wird in der agilen Arbeitspraxis höher bewertet, als das strikte Einhalten eines Vertrags. Ein Studienplan gibt die Eckpfeiler der Lehrinhalte vor, dennoch bleiben Möglichkeiten der Schwerpunktsetzung. Das Reagieren auf Frage- und Problemstellungen aus dem Auditorium (siehe oben) verlangt entsprechende Flexibilität in der Ausgestaltung der jeweiligen Lehreinheiten. Zu Beginn der Lehrveranstaltung wurden die Studierenden aktiv darauf hingewiesen, dass es zu einer Verschiebung der Inhaltsschwerpunkte auf Basis individueller Prioritäten in der Studierendengruppe kommen darf.

Um allen Beteiligten jederzeit einen aktuellen Überblick über die behandelten Themen zur Verfügung zustellen, wurde in Miro - einem kollaborativen Whiteboard - ein stets aktualisierter Überblick über die Lehrveranstaltung angeboten. [2] Neben den administrativen, organisatorischen Informationen rund um die Lehrveranstaltung (Kontakt, Lernziele, Inhalte, Vorgehen, …) zeigte im unteren Abschnitt ein „Workboard“ im Stile eines agilen Boards an, welche Themen im sog. Backlog liegen - also darauf warten, behandelt zu werden. Themen, die in der nächsten LV-Einheit behandelt werden, waren im Abschnitt „Themen für die nächste LV Einheit“ zu finden; aktuell bearbeitete Themen im Abschnitt „Während der LV Einheit“. Wenn Themen bearbeitet und keine offenen Fragen mehr zu klären waren, wurde das Thema in den Abschnitt „Bereits behandelte Themen“ verschoben. Das Workboard - in Anlehnung an ein Kanban-Board - diente zur Fortschrittsvisualisierung und Organisation der Inhalte während der Lehrveranstaltung. Studierende konnten sich einen Überblick über den aktuellen Stand der Lehrveranstaltung verschaffen und die Anwendung eines Workboards zur Arbeitsorganisation live mitverfolgen.

 

(4) „Responding to change over following a plan“ [1]: Der Umgang mit Veränderungen wird in der agilen Welt als etwas positives wahrgenommen - solange damit ein Mehrwert gegenüber der Ausgangssituation generiert werden kann. Um mögliche Veränderung(en) wahrnehmen zu können, wurden während der Lehrveranstaltung zwei informelle Reviews durch eine externe Auditorin durchgeführt. Die Studierenden konnten dadurch entsprechende Prüf- und Validierungsverfahren erleben, die auch in der Anforderungsprüfung während der Spezifikation von Anforderungen an Software angewandt werden können. Hierzu kam eine Retrospektive (wie man es z.B. auch aus dem Vorgehensmodell Scrum kennt) in Form eines informellen Review zum Einsatz. Nach je einem Drittel der Lehrveranstaltungszeit führte die externe Auditorin die Retrospektiven mit den Studierenden durch und meldete die Ergebnisse an den Lehrenden zurück. Da bei einer Vorlesung eine Leistungsbeurteilung durch die Lehrperson erfolgt, wurde, um einer möglichen Befangenheit und Subjektivität in der Beurteilung entgegenzuwirken, auf die Konstellation einer externen Auditorin ohne Beteiligung der Lehrperson zurückgegriffen. So konnte gegenüber der Lehrperson die Anonymisierung der Studierendenrückmeldungen gewährleistet und gleichzeitig das leichtgewichtige Vorgehen einer Retrospektive von den Studierenden erlebt werden.

 

Um fächerübergreifende Kompetenzen und Qualifikationen zu fördern, wurde eine Lehraktivität mit dem Titel „Forschungsgeleiteter Diskurs und Reflexion“ durchgeführt. Im Rahmen dieser Aktivität mussten die Studierenden in Kleingruppen selbstorganisiert zu einem LV-Thema nach Wahl wissenschaftliche Artikel (Papers, Zeitschriftenartikel,…) in den fachlich einschlägigen Datenbanken recherchieren. Die Artikel mussten so ausgewählt werden, dass sie ein Gesamtbild zum gewählten Thema erzeugten und das gewählte Thema aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet wurde. Zentraler Bestandteil der Aufgabenstellung war das Herausarbeiten der Fragestellungen der Artikel, das Vorstellen der eingesetzten wissenschaftlichen Methodik und der zentralen Erkenntnisse. Die Erkenntnisse aller Artikel einer Gruppe mussten abschließend zusammengefasst, präsentiert und im Kontext der Lehrveranstaltung diskutiert werden. Die Beiträge der Studierenden beschäftigten sich mit „Aktuellen Herausforderungen in der Softwareentwicklung (oder Prozess) im Gesundheitsbereich“, mit „Vorgehensmodellen zur Softwareentwicklung im Gesundheitsbereich“ sowie mit „Nutzer:innenzentrierung - nur ein Buzzword? Anwenderzentrierte Methoden im Software Development Process“. Hierbei musste auf korrekte wissenschaftliche Zitation ebenso Wert gelegt werden, wie auf Nachvollziehbarkeit. So hatten die Studierenden die Gelegenheit Recherche-Tätigkeiten in facheinschlägigen Datenbanken zu vertiefen, wissenschaftliche Artikel auf ihre Aussagekraft und Relevanz zu Themen zu beurteilen und das korrekte Verarbeiten der Inhalte in einem größeren Kontext zu üben. Das leistet in Hinblick auf die Masterthesis einen wichtigen Beitrag zum korrekten und rechtlich einwandfreien Umgang mit wissenschaftlicher Literatur und fördert notwendige Kompetenzen zum persönlichen lebenslangen Lernen.

Sehr spannend war, dass sich die Studierenden in ihren Beiträgen vor allem mit den Themen Agilität, User Centered Design und Usability als Disziplin sehr stark beschäftigt haben. Sie haben Themen gewählt, die in der Lehrveranstaltung nur rudimentär (bis auf Agilität) behandelt wurden. Somit haben die Studierenden einen Beitrag zu selbstgewählten Lehrveranstaltungsinhalten geleistet.

 

Bei der LV-abschließende Prüfung kam das Test-Modul von Moodle zum Einsatz. Jeder Kandidatin bzw. jedem Kandidaten wurde eine individuelle Prüfung aus einem Fragenpool per Zufallsgenerator zusammen gestellt. Die offenen Freitextfragen waren keine „Lernfragen“ zur Reproduktion von auswendig gelernten Inhalten, sondern zielten auf eigene Argumente, Verständnis und Begründungen zu den Themen ab.

 

Quellen:

[1] agilemanifesto.org, 07.02.2022

[2] miro.com/app/board/uXjVOPzgSTw=/

Mehrwert

Der Mehrwert des gegenständlich beschriebenen Lehrveranstaltungskonzepts bzw. des didaktischen Designs kann auf mehreren Ebenen betrachtet werden:

 

Transparente Rahmenbedingungen: Jede gute Lehrveranstaltung (siehe auch Abschnitt Übertragbarkeit/Nachhaltigkeit) benötigt klare und transparente Rahmenbedingungen für alle Beteiligten. Und gerade in digitalen Formaten, weil sie noch recht jung sind, kommt diesem Thema eine noch höhere Bedeutung zu. Klare und transparente Regeln sind hilfreich um die gemeinsame Zeit in einer Lehrveranstaltung optimal nutzen zu können. Die Rahmenbedingungen zur gegenständlich beschriebenen Lehrveranstaltung wurden leichtgewichtig als „agiles Board“ im Tool Miro abgebildet (siehe Link im vorhergehenden Abschnitt). Auf diesem Board werden neben Kontaktdaten, Lernzielen, Themen, Arbeitsbelastung und Beurteilungsgrundlagen weiterführende Rahmenbedingungen zur Lehrveranstaltung kommuniziert. Klassische Dokumente oder „Slides“ sind lineare Dokumentationsformate, wohingegen Wissen und Inhalte vernetzt sind. Deren inhärenten Abhängigkeiten für das Verständnis sind oftmals in Textform nicht erkennbar. Visuell sind die notwendigen Beziehungen nicht nur rasch herstellbar, sondern auch für Lernende effizient erfassbar. In Zukunft ist der verstärkte Einsatz solcher Visualisierungsmöglichkeiten auch für Lehrveranstaltungsunterlagen geplant.

 

Fortschritt der LV: Das im Miro-Board zur Lehrveranstaltung enthaltene Workboard bildet in Form eines einfachen Kanban-Boards den inhaltlichen Fortschritt in der Lehrveranstaltung ab. Das „LV-Backlog“ beinhaltet alle zu behandelnde Themen und Aktivitäten. Im Abschnitt „Themen für die nächste LV Einheit“ sind zur individuellen Vorbereitung die Themen der kommenden LV-Einheit abgebildet. „Während der LV Einheit“ beinhaltet die Themen und Aktivitäten, die aktuell sind. Im Archiv „Bereits behandelte Themen“ findet man alle bereits bearbeiteten Themen und Aktivitäten.

 

Organisation von Lehre / Arbeit erleben: Das im Rahmen der Lehrveranstaltung genutzte Miro-Board bietet den Studierenden die Möglichkeit, je nach individueller Vorkenntnis, zu erfahren und zu erleben, wie man mit aktuellen digitalen Werkzeugen Informationen anordnen, aufbereiten und organisieren kann. Das ist ein Lernaspekt, der über den eigentlichen Lehrveranstaltungsinhalt hinausgeht, aber als „Lernziel außer Konkurrenz“ für den Berufsalltag seinen Wert hat.

 

Interdisziplinäre Gestaltung: Im Rahmen des gegenständlich vorgestellten Lehrveranstaltungskonzepts haben die Studierenden die Möglichkeit weiterführende Lernergebnisse zu erreichen, die nicht nur durch den Studienplan vorgegeben sind. Interdisziplinäre Themen wie agiles Arbeiten, Remote Work, forschungsgeleitete Auseinandersetzung mit Themen und Verknüpfung von Theorie und Praxis sind in diesem Lehrveranstaltungskonzept als selbstverständlich angesehen. Details dazu sind der „Näheren Beschreibung des Projekt“ zu entnehmen.

 

Diversität und Inklusion: Die Gestaltung der Lehrveranstaltung als synchrone online Veranstaltung ermöglicht Studierenden mit allfälligen Handicaps in ihrer gewohnten Umgebung und mit ihren ihnen vertrauten technischen Geräten an der Lehrveranstaltung teilzunehmen. Durch die synchrone Gestaltung können Studierende jederzeit Fragen stellen und sich in die Lehr-Lern-Szenarien einbringen. Durch die Verwendung von digitalen Tools zur Abwicklung der Lehrveranstaltung ist auch die Lehrperson über diese Kommunikationskanäle (E-Mail, Microsoft Teams oder andere Video-Conferencing-Lösungen) außerhalb der synchronen Lehrzeiten erreichbar. Die agile Gestaltung der Lehrveranstaltungsinhalte erlaubt es - gerade im ersten Semester eines Masterstudiengangs - auf unterschiedliche Vorkenntnisse der Studierenden einzugehen und allfällige Wissenslücken zu schließen. Gendersensible Sprache im Vortrag und in den Lehrveranstaltungsunterlagen ist selbstverständlich und fördert das Verständnis, dass Software Entwicklung bzw. die Beteiligung am Softwareentwicklungsprozess an keinerlei bestimmtes Geschlecht gebunden ist.

 

Ortsunabhängigkeit: Sowohl für berufsbegleitende Studierende als auch für nebenberuflich Lehrende entfällt bei dem gegenständlich beschriebenen Lehrveranstaltungskonzept die Anreise an den Studienort. Das ist im Kontext des Klimawandels sehr gut für unsere Umwelt - vor allem, wenn hier sehr viel Individualverkehr benötigt wird. Die Fahrzeit-Einsparungen helfen allen Beteiligten zusätzlich in der Bewältigung des (Berufs-)Alltags. Die Gefahr des „Nicht-Erreichens“ der Lehrveranstaltung durch Ausfälle von öffentlichen Verkehrsmitteln oder Staus auf Straßen ist erheblich vermindert. Die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Studium wird dadurch ein Stück mehr unterstützt, was in Folge vermutlich die Motivation zum Studium bei den Studierenden hoch halten kann.

 

Zeitgebundenheit: Die Vorgabe des Stundenplans für die Lehrveranstaltung durch den Studiengang ermöglicht allen Beteiligten eine gute Berücksichtigung der Zeitpunkte der Abhaltung der Lehrveranstaltung. Die synchrone online Abhaltung der Lehre ermöglicht neben der Wissensvermittlung ebenso die aktive Auseinandersetzung mit den Inhalten durch Fragen und Antworten aus dem Auditorium. Sowohl Lehrende als auch Studierenden können in synchronen Formaten jederzeit Fragen, Kommentare und Beiträge leisten. Aus Erfahrung des Lehrenden kann festgehalten werden, dass die Qualität und Quantität der Redebeiträge seitens der Studierenden in der interaktiven, digitalen synchron Variante der Lehrveranstaltung deutlich höher war, als in ähnlichen Lehrveranstaltungen in klassischen Präsenzformaten vor Ort.

 

Community-Building: Lernen ist ein sozialer Prozess. Man lernt voneinander und miteinander. Das muss in einem geeigneten didaktischen Design ermöglicht werden und in der Zeitplanung der jeweiligen Einheiten mit eingeplant werden. Diskussionen müssen von Lehrenden aktiv motiviert werden. Wenn man diese Rahmenbedingungen schafft, beteiligen sich die Studierenden sehr intensiv - siehe auch vorhergehenden Absatz. Um aber auch den sozialen Teil des Studieren nicht zu kurz kommen zu lassen, gehört es mit dazu, dass eine Online-Session schon ein paar Minuten früher eröffnet wird und ein gemeinsamer Austausch, auch über tagesaktuelle Themen, ermöglicht wird. Ebenso sollen in Pausen klassische Pausengespräche ihren Platz finden. Das alles trägt zur Identifikation der Gruppe mit der Lehrveranstaltung bei und verbindet sowohl Lehrende als auch Studierende als Lehr-Lern-Gruppe.

 

Kollaboration ist digital: Die digitale Abhaltung der synchronen Vorlesung ist nicht nur zeitgemäß, sondern diese Form der Zusammenarbeit etabliert sich zunehmend im Berufsalltag. Lerngruppenarbeiten, gerade bei berufsbegleitenden Studierenden, finden schon seit geraumer Zeit online kollaborativ statt. Den meisten Lernenden fehlt die Zeit für Treffen außerhalb der Studienzeiten, vor allem wenn man Familie, Beruf und Studium miteinander vereinbaren möchte. So finden die notwendigen Besprechungen und Abstimmungen online auch gerne an Randzeiten des Tages statt - ohne Reisezeiten und Buchung von Studierräumen oder Besprechungszimmern. Warum also nicht auch die Vorlesung in das gleiche Format überführen und die digitale Kollaboration aktiv unterstützen? Und wenn man den Studierenden in diesem Fall noch Infrastruktur zur Verfügung stellt, wie z.B. eigene Channels in Microsoft Teams, kann man den Lernprozess als Lehrender noch effektiver unterstützen, da man die Arbeitsprodukte des Lernprozesses einfachst und jederzeit auf Anfrage einsehen kann.

 

Tool-Unabhängigkeit: Auch wenn es sich vielleicht auf den ersten Blick nicht so liest, lässt sich das Lehrveranstaltungskonzept mit unterschiedlichsten Tools umsetzen. Statt Microsoft Teams als Streaming- und Kommunikationsplattform könnte jedes andere Video-Conferencing-Tool eingesetzt werden, wie zum Beispiel Zoom, Web-Ex o.ä. Als Vorteil von Microsoft Teams ist an dieser Stelle die zur Verfügung gestellte Organisation in Teams und Team-Channels zu erwähnen, was die Zusammenarbeit deutlich erleichtert. Statt einem Miro-Board könnte zum Beispiel auch ein Mural-Board, ein Concept-Board oder aber auch eine Notion-Webseite genutzt werden, nur um einige zu nennen. Auch für Live-Visualisierungen während der Online-Session gibt es beliebige Alternativen am Markt, genauso für Umfragen und Live-Quizzes.

 

Good-Practice: Die Lehrveranstaltung in dieser Form dient als Good-Practice-Beispiel, wie digitale synchrone Lehre aussehen und in den Lehralltag integriert werden kann.

Übertragbarkeit/Nachhaltigkeit

Das Konzept der Lehrveranstaltung ist auf jeden Fall auf andere ähnliche Vorlesungen (Lehrveranstaltungen) übertragbar - beinahe unabhängig vom Inhalt. Ist doch das Lehrveranstaltungskonzept selbst aus unzähligen Vor-Aktivitäten des Lehrveranstaltungsteams entstanden, das seit mehr als 15 Jahren in der Hochschullehre aktiv ist.

Erste Schritte zum gegenständlich beschriebenen Lehrveranstaltungskonzept wurden bereits 2008 publiziert [1]. Als zentrales Element hat sich schon damals eine sogenannte Lehrveranstaltungsordnung herauskristallisiert [2]. Diese Grundidee ist heute in einer leichtgewichtigen Form als agiles Workboard in Miro abgebildet und den Studierenden zur Verfügung gestellt. Agiles Arbeiten spielt nicht nur in der Softwareentwicklung und den dazugehörenden Prozessen eine wichtige Rolle, sondern auch in der Lehre [3], [4].

Ganz im Sinne des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses und der Retrospektiven im agilen Arbeiten sind laufende Evaluierungen und daraus folgende Adaptierungen sowohl der organisatorischen Rahmenbedingungen wie auch der inhaltlichen Ausgestaltung fester Bestandteil eines innovativen didaktischen Designs. Das gilt vor allem für Lehrveranstaltungen, die ausschließlich digital abgehalten werden. Auch wenn durch studienrechtliche Rahmenbedingungen nicht alle Freiheiten möglich sind, so bietet die Freiheit der Lehre doch unzählige Möglichkeiten, bei entsprechender Motivation und Begeisterung der Lehrenden für neue Lehrformen, synchrone digitale Lehre ansprechend zu gestalten.

Das gegenständliche Lehrveranstaltungskonzept stellt die konsequente Weiterentwicklung von Lehrangeboten dar, die innovativ, modern und technisch aktuell sind.

Das gegenständlich beschriebene Lehrangebot wird in den folgenden Semestern zum einen weiter angeboten, zum anderen stetig weiterentwickelt. Zahlreiche Elemente, wie zum Beispiel das Miro-Board oder Mentimeter-Umfragen sind oder werden auf weitere Lehrveranstaltungen im Portfolio des Lehrveranstaltungsteams integriert.

 

Alle Links zu diesem Abschnitt finden sich ebenfalls auf dem Miro-Board zum Projekt:

[1] Haslinger, Markus; Tesar, Michael; Kirchweger, Anna (2008) E-Learning-Logistik für Großlehrveranstaltungen: Lehrveranstaltungsordnung und Qualitätsmanagement, GMW’08, 13. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft, Krems, Österreich. In: Zaucher S., Baumgartner P., Blaschitz E., Weissenbäck A. (Hrsg.); Offener Bildungsraum Hochschule; Freiheiten und Notwendigkeiten; Waxmann Verlag; Münster; 2008; S. 329 www.pedocs.de/volltexte/2011/3278/pdf/Oberhuemer_Pfeffer_Open_Edeucational_Resources_D_A.pdf

 

[2] Haslinger, Markus; Tesar, Michael; Kirchweger, Anna (2009) Recht für Techniker/innen: "Aktivierendes E-Learning 2.0“, Fachportal Pädagogik PEDOCS, 2009 (2009). www.pedocs.de/frontdoor.php, alternativ: publik.tuwien.ac.at/files/PubDat_187447.pdf

 

[3] Tesar, Michael; Stöckelmayr, Kerstin; Sieber, Stefanie; Pucher, Robert (2011) Agilität als Chance zum Qualitätsmanagement in modernen Lehr-Lern-Szenarien; In: Thomas Köhler, Jörg Neumann (Hrsg.) Wissensgemeinschaften, Digitale Medien – Öffnung und Offenheit in Forschung und Lehre, 2011, Medien in der Wissenschaft, Band 60, 408 Seiten, Waxmann Verlag, S. 157-167, ISBN 978-3-8309-2545-3 www.pedocs.de/volltexte/2016/11657/pdf/Wissensgemeinschaften_2011_Tesar_ua_Agilitaet_als_Chance.pdf

 

[4] Tesar, Michael; Sieber, Stefanie (2010); Managing Blended Learning Scenarios by Using Agile E-Learning Development; In Proc. IADIS International Conference E-Learning 2010, Vol. II, Freiburg, July 2010, p. 125 – 129

Aufwand

Als nebenberufliche Lehrperson versucht man stets den Spagat zwischen dem eigenen Enthusiasmus für die Lehre und den jeweiligen Anforderungen an das Lehrfach. Aber auch die geeignete Verhältnismäßigkeit zwischen den für die Lehre bezahlten vs. den übrigen zeitlichen Ressourcen im Berufsalltag zu finden. Um ein derartiges Projekt, wie die hier beschriebene Lehrveranstaltung umsetzen zu können, bedarf es der Unterstützung von hervorragenden Kolleginnen.

 

Frau Mag. Dr. Kerstin Stöckelmayr ist an der Ausarbeitung und Gestaltung des didaktischen Designs beteiligt gewesen. Frau Dr. Anne Busch BEng. MSc. hat sich um die Durchführung der Retrospektiven und die Koordination der Lehrveranstaltung im Hintergrund bemüht. Beiden Kolleginnen sei herzlich gedankt, ohne ihren Einsatz wäre die Lehrveranstaltung in dieser Form nicht möglich gewesen.

 

Der Zusatzaufwand der Kolleginnen lässt sich nur schätzen und wird in der Größenordnung von 20 Arbeitsstunden liegen. Der Zusatzaufwand der Lehrperson für die Einbindung der digitalen Tools, der Aufbereitung der Informationen in den digitalen Tools und die fortwährende Evaluierung der Aktivitäten ist mit ebenfalls 20 Arbeitsstunden zu beziffern.

Die Durchführung der synchronen Lehre ist über den Lehrauftrag geregelt und ist daher hier nicht näher zu betrachten, da es sich hier um keinen zusätzlichen Aufwand für das Lehrprojekt handelt.

 

Einen erheblichen Mehraufwand (finanziell wie auch arbeitstechnisch) erzeugt das benötigte Equipment für das qualitativ hochwertige Live-Streaming von Vorlesungseinheiten. Hierzu kam das professionell ausgestattete Streaming-Studio der Lehrperson zum Einsatz, welches nicht nur mit Greenscreen-Technik ausgestattet ist, sondern auch mit professioneller Mikrofon Technik und redundantem Technik-Setup, um die Verfügbarkeit zu erhöhen bzw. das Ausfallsrisiko der Hardware zu minimieren. So sind u.a. zwei unabhängige Internetservice-Provider (ISP) angebunden und Hardware mehrfach vorhanden. Das ist ein finanzieller Mehraufwand, der nur dadurch geleistet werden konnte, in dem die benötigte technische Ausstattung aus dem Hauptberuf der nebenberuflichen Lehrperson zur Verfügung stand. Die Nutzung zusätzlicher Software-Lizenzen für Miro oder Visualisierungs-Apps bzw. der Einsatz von Tablets für Live-Visualisierungen ist finanziell auch nur durch den Hauptberuf der nebenberuflichen Lehrperson möglich. Eine explizite Bezifferung des finanziellen Mehraufwands gegenüber „klassischer“ Lehre ist daher in diesem konkreten Fall nicht möglich.

Dieser zusätzliche Mehraufwand darf nicht außen vorgelassen und auch nicht als Selbstverständlichkeit angesehen werden, ist jedoch auch als Bereicherung für die Lehre zu werten, wenn nebenberuflich Lehrende Studierende nicht nur inhaltlich sondern auch technisch am „Stand der Technik“ servicieren und lehren.

Positionierung des Lehrangebots

Die Lehrveranstaltung „Software Development Process VO“ wird im berufsbegleitenden Master „Health Care Informatics“ im 1. Semester an der FH Wr. Neustadt, Fakultät für Gesundheit abgehalten. Im Rahmen dieses Studiengangs erwerben Studierende Kompetenzen um gestaltend Verantwortung über die Entwicklung, Anpassung und Implementierung neuer technologischer Unterstützung- und Kommunikationssysteme in der Gesundheitsversorgung Österreichs zu übernehmen.

Die Lehrveranstaltung Software Development Process leistet einen wertvollen Beitrag im Bereich des Schnittstellenmanagements zwischen der IT, im Speziellen der Softwareentwicklung, und dem Gesundheitswesen. Gleichzeitig wird auch die Bedeutung ebendieser Schnittstelle für den Projekterfolg von Digitalisierungsvorhaben herausgearbeitet.

Die Lehrveranstaltung schlägt in ihrer Durchführung in diese Kerbe und verfolgt den strategisch verankerten Einsatz von neuen und digitalen Lehr- und Lernmethoden an der FH Wr. Neustadt ganzheitlich.

Das Beispiel wurde für den Ars Docendi Staatspreis für exzellente Lehre 2022 nominiert.
Ars Docendi
Gewinner 2022
Kategorie: Lehre und Digitale Transformation
Hochschullehrpreis
Kategorie:
Ansprechperson
Michael Tesar, DI Mag. Dr.
Institut für Informatik
+43 5 0421 1
Nominierte Person(en)
Michael Tesar, DI Mag. Dr.
Institut für Informatik
Kerstin Stöckelmayr, Mag. Dr.
Institut für Informatik
Anne Busch, BEng MSc Dr.
Studiengang Master Healthcare Informatics
Themenfelder
  • Berufsbegleitend Studieren
  • Didaktische Methode
  • Infrastruktur
  • Neue Medien
  • Rund ums Prüfen
  • Sonstiges
Fachbereiche
  • Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik/Ingenieurwissenschaften
  • Medizin und Gesundheitswissenschaften