Innovate 2030: Re-imagine Fashion

Ziele/Motive/Ausgangslage

Bis zum Jahr 2030 wird eine weltweite Steigerung von 63% beim Kauf von Textilien pro Person prognostiziert. Im EU-Vergleich lag Österreich 2018 an zweiter Stelle bei der Konsumation von Bekleidung. Alleine in Österreich beläuft sich das Aufkommen an Altkleidern derzeit auf etwa 110.000 Tonnen pro Jahr. Davon werden jedoch weniger als ein Drittel im Kreislauf geführt und die Modebranche ist einer der größten CO2 Emittenten. Insofern braucht es neue Lösungsansätze, um die Produktion, den Konsum und die Entsorgung von Kleidung sozial und ökologisch nachhaltiger zu gestalten.

Um Studierende für die Transformation in Richtung Kreislaufwirtschaft zu sensibilisieren und ihnen die notwendigen theoretischen mit Hinblick auf die sozial-ökologische Transformation, und hierfür auch methodischen Kompetenzen zu vermitteln, ist es Ziel der NDU und der FH Salzburg durch die Zusammenarbeit von Studierenden aus unterschiedlichen Studiengängen neue Impulse in der Lehre zu setzen. Im Rahmen von «Innovate 2030: Re-imagine Fashion» ging es darum, Konzepte für Geschäftsideen rund um das SDG 11 «Nachhaltigkeit von Konsum, Produktion und Lebensgewohnheiten» zu entwickeln. Der Schwerpunkt lag dabei auf Lösungen und Ideen, um die Wertschöpfungskette transparenter zu gestalten und die sog. 3R (re-use, recycle, reduce) der Kreislaufwirtschaft in der Modebranche zur Umsetzung zu bringen.

Parallel zum theoretischen Kompetenzerwerb zur Modebranche, den Sustainability Goals, Kreislaufwirtschaft inkl. nachhaltigen und zirkulären Geschäftsmodellen wurden die Studierenden ebenso mit der Methode des Design Thinking und dessen Verbindung zum strategischen Marketing und Strategic Design vertraut gemacht. Darüber hinaus berichteten zwei österreichische Pionierunternehmer im Bereich der ökologisch verträglichen Mode in Gastvorträgen über ihre Motivation, sich mit nachhaltiger Mode auseinanderzusetzen aber auch die Herausforderungen beim Designen und der Produktion, ebenso wie es gelingen kann, nachhaltige Mode attraktiver, relevanter und bedeutsamer in Szene zu setzen.

In mehreren Design Thinking Workshops, moderiert durch Katharina Heby von der eikpa GmbH (https://ekipa.de/), wurden zunächst tiefe Einblicke in die Herausforderungen der Modebranche generiert und dann selbständig mit der Methode des Design Thinking Lösungen in gemischten Teams aus Studierenden der FH Salzburg (Masterstudiengang Betriebswirtschaft) und Studierenden der New Design University (NDU) (BA Studiengänge Innenarchitektur & 3D-Gestaltung, Design, Handwerk & materielle Kultur und Management by Design) neue mögliche zirkuläre Lösungsansätze erarbeitet.

Das Seminar endete mit der Einreichung von fünf Ideen bei der EU Challenge «Digital4Climate – The Move towards a Circular Economy» und vermittelte sowohl kreatives, systemisches als auch problemlösendes Denken und Handeln. Studierende können dadurch mehrdimensionalen Herausforderungen mit adäquaten Mitteln, auch künftig im Berufsleben, begegnen.

Kurzzusammenfassung des Projekts in deutscher Sprache

Die sozial ökologische Transformation in Richtung Kreislaufwirtschaft erfordert neue Kompetenzen und interdisziplinäres Denken. Ziel der NDU und der FH Salzburg ist es, durch die Zusammenarbeit von Studierenden aus unterschiedlichen Studiengängen neue Impulse in der Lehre zu setzen. Die grundsätzliche Überlegung war es, Design (im breiten Sinne verstanden, nicht wie im Deutschen oft nur auf enge Gestaltungsprinzipien reduziert) und strategisches Marketing als Perspektiven, die Welt zu begreifen und zu verändern, umzusetzen. Im Sinne der forschungsgeleiteten Lehre wurde das didaktische Konzept von «Innovate 2030: Re-imagine Fashion» forschungsbasiert und relevant für die Praxis gestaltet. Das didaktische Konzept vermittelte die notwendigen theoretischen Inhalte, methodische Kompetenzen und fokussierte auf selbständiges, kreatives, systemisches und problemlösendes Denken und Handeln in gemischten Teams. Das Erfahrungslernen wurde durch Gastvorträge und die Einreichung von fünf Ideen bei der EU Challenge «Digital4Climate – The Move towards a Circular Economy» unterstrichen. Die Studierenden lernten so, dass Lösungen für sog. wicked problems nur mit einem iterativen, gemeinsamen Herangehen, beim dem alle Beteiligten und Betroffenen eingebunden werden, gefunden werden können. Dies trägt wesentlich zur ihrer späteren Employability bei und befähigt sie in den verschiedensten Rollen an der Gestaltung unserer Welt proaktiv und mit adäquaten Mitteln mitzuwirken.

Kurzzusammenfassung des Projekts in englischer Sprache

The socio-ecological transformation towards a circular economy requires new skills and interdisciplinary thinking. NDU and the Salzburg University of Applied Sciences give new impulses in teaching with courses in which students from these two institutions and different programs learn together. «Innovate 2030: Re-imagine Fashion» followed the idea to implement design (understood in a broad sense, not reduced to narrow design principles as is often the case in German) and strategic marketing as perspectives for understanding and changing the world. The didactic concept of the course was based on the principles of research-based teaching: «Innovate 2030: Re-imagine Fashion» taught relevant theoretical content, and methodological skills. In the same vein, it focused on active, creative, systemic thinking, and problem-solving in mixed teams. Experiential learning was attenuated by guest lectures and the submission of five ideas to the EU Challenge "Digital4Climate - The Move towards a Circular Economy". Students thus learned that solutions of so-called wicked problems need an iterative and interdisciplinary joint approach involving all stakeholders. This contributes significantly to their later employability and enables them be a proactive part in a wide variety of roles in shaping our world with adequate means.

Nähere Beschreibung des Projekts

INNOVATIVE HOCHSCHULDIDAKTIK: Wenn Anforderungen des Arbeitsmarkts nicht (mehr) eindeutig und prognostizierbar sind, gewinnen Schlüsselkompetenzen immer mehr an Bedeutung. Diese basieren auf Werten, werden durch Erfahrungen konsolidiert und über Emotionen und (Selbst-)Motivationen verinnerlicht. So werden sie zu einer Handlungsoption, um komplexe, unscharfe Situationen erfolgreich und kreativ zu bewältigen. Innovative Hochschuldidaktik bedeutet folglich neben der Faktenvermittlung das Forcieren und Ermöglichen von kritischem, kreativen und problemlösenden (und somit fachübergreifendem) Denken und damit die Entwicklung von Schlüsselkompetenzen bei Studierenden. Dazu ist eine Kombination von fundierter Wissensvermittlung, Erfahrungslernen und praktischer Relevanz unabdingbar. Ein zweites, wesentliches Element ist die Verknüpfung von explizitem Wissen und Praxisrelevanz mit Denk- und Arbeitsansätzen aus dem Designbereich. Formen einer präziseren und kritischeren Wahrnehmung, gepaart mit einem breiten Spektrum von Recherchemethoden, sind wesentliche Beiträge, die das Designtraining den Studierenden liefern kann. Ebenso lernen Studierende Verantwortung durch einen kooperativen Lern- und Arbeitsansatz, mit dem sie die Lehrinhalte gemeinsam erarbeiten und Lösungen entwickeln. Die unmittelbare Erfahrung und die kritische Auseinandersetzung mit Ambiguitäten fördert eine ganzheitliche Vision, die das soziale und ökologische Umfeld berücksichtigt, zukünftige Entwicklungen antizipiert und die Urteils- und Entscheidungsfähigkeit von Studierenden schult. Innovative Hochschuldidaktik bedeutet im Zuge der Covid19 Pandemie, verstärkt auch durch neue didaktische Tools, das Engagement der Studierenden hoch zu halten. Dies gelang in der Lehrveranstaltung «Innovate 2030: Re-imagine Fashion» durch die Verbindung von Präsenz-, Online- und Selbstlernphasen: Die Auftaktveranstaltung fand in Präsenz an der New Design University statt, bei der sich die Studierenden in einem ganztägigen Format persönlich kennenlernen konnten und gleichsam in das Thema «Reimagine Fashion» und die Herausforderungen der Modeindustrie und damit den Problemlösungsraum eintauchen konnten. Dies wurde ermöglicht vor allem durch die Methoden Brainstorming, Lego-Serious Play sowie Assoziationstechnik. In den Online-Einheiten und den Selbstlernphasen entwickelten die gemischten Studierendenteams mit der Methode des Design Thinking und einer Literaturanalyse zunächst ein noch ein tieferes Verständnis für die Herausforderungen der Modebranche und damit den Problemlösungs- bzw. Innovationsraum ebenso wie für die Wünsche (Needs) von Konsument*innen und anderen Stakeholdern. In Folge arbeiteten die Studierenden miteinander an der Lösung der komplexen Probleme in der Modebranche.

DIDAKTIK: Die Lehrveranstaltung «Innovate 2030: Re-imagine Fashion» setzte die Idee innovativer Hochschuldidaktik im Sinne der Schulung von Schlüsselkompetenzen didaktisch konsequent um. In jeder Einheit wurden sowohl Fakten (zu Modebranche, strategischem Marketing, Strategic Design und der Methode des Design Thinking) vermittelt und die Studierenden arbeiteten selbständig kreativ und problemlösend an ihren Ideen. So trugen das didaktische Konzept und Aufbau dazu bei, dass Studierenden die Fähigkeit für neues Denken, das die Kreislaufwirtschaft erfordert, erlernten. Denken in Kreisläufen erfordert systemisches und kritisch reflektierendes Denken. Um neue Ideen und Lösungen zu entwickeln, muss an der analytischen und der problemlösenden Kompetenz gearbeitet werden. Das Arbeiten in interdisziplinären Teams um eine Idee zu entwickeln, erfordert das Erwerben von aktivitäts- und umsetzungsorientierten Kompetenzen, aber auch das Arbeiten an sozial-kommunikativen Kompetenzen. Wir betrachten diese Fähigkeiten als Schlüsselkompetenzen für ein künftiges Berufsleben, das anderes Wirtschaftsdenken erfordert.

Erwerb der Kompetenz, systemisch und kritisch reflektierend zu denken: Die Studierenden sollten in die Lage versetzt werden, die derzeitige Situation und die Herausforderungen der Fashion-Industrie sowie die sozialen bzw. ökologischen Auswirkungen einzuordnen und darüber zu reflektieren. In dieser LV wurden bei allen gestellten Arbeitsaufgaben theoretische Dimensionen wie auch empirische Erkenntnisse mit problemlösenden Lehr-Lern-Szenarien verknüpft. Zum Beispiel wurde im ersten Teil der LV im Plenum Daten und Fakten zur Modebranche, das Konzept der Kreislaufwirtschaft und zirkulärer Geschäftsmodelle aufgezeigt: Danach sammelten die Studierenden mittels Brainstorming und Assoziationstechnik zunächst ihre Erfahrungen in den Kleingruppen, bevor sie die derzeitige Situation und die Herausforderungen der Modeindustrie in einem bildhaften Szenario mit Lego-Serious Play bauten. Leitende Fragestellungen für die Selbstlernphase bis zur nächsten Einheit waren: z.B. Wie nutze/konsumiere ich und andere Bekleidung? Welchen Nutzen stiftet Bekleidung/der Bekleidungskauf für mich und andere? Wie entsorge ich und andere derzeit Bekleidung? Als Aufgabenstellung für die Selbstlernphase wurde eine Art Tagebuch eingefordert. Dies ermutigte Studierende dazu, eine eigene informierte Perspektive zu entwickeln, dieser Gültigkeit zuzusprechen und sie zur Diskussion zu stellen.

Erwerb der analytischen problemlösenden Kompetenzen: Studierende sollten ein integratives und analytisches Verständnis darüber erlangen, wie strategisches Marketing durch Designpraxen eine methodische Ergänzung erfährt und wie umgekehrt die Perspektive des Designs mit dem Marketing verknüpft werden sollte. Dazu wurden im zweiten und dritten Teil der LV abwechselnd Theorieinput verarbeitet und die einzureichende Projektidee mit Methoden des Design Thinking bearbeitet. Dabei werden die tiefgehende Analyse des Kontextes und der Bedürfnisse von Nutzer*innen in den Mittelpunkt gerückt. So lernten die Studierenden analytisch und problemlösend Herausforderungen mit neuen Ideen zu begegnen.

Erwerb von aktivitäts- und umsetzungsorientierten Kompetenzen: Wir sind der Überzeugung, dass sich theoriegeleitetes und empirisches Faktenwissen und fachübergreifende Problemlösungskompetenzen in einer Lehrveranstaltung eng miteinander verzahnt werden müssen. Deshalb war ein zentraler Aspekt im LV-Verlauf die Erarbeitung einer Idee für kreislaufbasierte Geschäftsmodelle für die Fashion-Industrie, die final in der Einreichung und der Teilnahme an der „EU Challenge Digital4Climate – The Move towards a Circular Economy“ mündete. Die Erarbeitung dieser Idee erforderte von den Studierendengruppen ein hohes Maß an eigenverantwortlicher Planung. Die Kombination von angeleitetem Lernen durch die ekipa GmbH, Coaching durch die beiden Lehrenden sowie Selbstlernphasen schulte die Studierenden. Die Bedeutung von Erfahrungslernen und die Einreichung bei der EU Challenge schärften darüber hinaus das Erkennen und Reflektieren-Können von zu lösenden gesellschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Problemen.

Erwerb von sozial-kommunikativen Kompetenzen: Kreislaufwirtschaft erfordert das Zusammenspiel von unterschiedlichen Akteur*innen entlang der Wertschöpfungskette. Dies haben wir in dieser LV abgebildet, indem wir Studierende unterschiedlicher Disziplinen zusammenbrachten. Der Austausch und Dialog in Gruppenarbeiten erforderte soziale Kompetenz, insbesondere in der Kommunikation, Kooperation und Konfliktlösung. Die Teammitglieder mussten lernen, trotz anfänglichem persönlichen Kontakt, in einem virtuellen Kontext die “Sprache” des jeweils anderen zu sprechen, auf unterschiedliche Motivationen und Niveaus einzugehen. Das schärft kommunikative und soziale Fähigkeiten. Neben der Aktivierung der Innovationskraft bei Studierenden trägt die Methode des Design Thinking auch dazu bei, der Revision von getätigten Annahmen positiv gegenüber zu stehen und etwa Fehleinschätzungen als ein Moment des Lernens zu begreifen.

Studierendenzentrierung: Die der Lehrveranstaltung zugrundeliegende Lehrphilosophie lässt sich wie folgt zusammenfassen: Lehre bedeutet vor allem Austausch zwischen Lehrenden und Lernenden mit doppelter Zielsetzung. Einerseits Vermittlung von Wissen und Erfahrungen und andererseits Erarbeitung der Fähigkeit zur kritischen Reflexion und zur Kompetenz, sich selbständig Wissen anzueignen. Dies trägt zu einem zentralen Aspekt jedes Lernverhältnisses bei: Lehre ist immer mit Kommunikation und Austausch verbunden, bei dem beide Seiten die Möglichkeit haben, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln.

Studierende wurden in der LV aktiv in den Wissensvermittlungsprozess einbezogen und nahmen die Rolle eines aktiv Lernenden über die gesamte Lehrveranstaltung hinweg ein. Durch den partizipativen Lernansatz in Kombination mit der Design Methodik wurden die Studierenden damit auch zu Co-Kreator*innen von Lehrinhalten. Über den gesamten Verlauf der Lehrveranstaltung boten sich zudem vielfältige Formen der Rückmeldung durch die beiden Lehrenden, deren Verständnis von guter Lehre ein lebendiges, interaktives, offenes und kritisch reflektierendes Lernumfeld ist. Sowohl während, vor und nach dem Unterricht, ebenso wie in und virtuellen Besprechungszeiten/Feedbackschleifen standen beide Lehrende für Coaching und Feedback zur Verfügung. Rückmeldung zu den Studienleistungen erfolgen in dieser LV im Rahmen der Gruppenpräsentationen und der Praxisprojektbearbeitung:

Die Beurteilung der schriftlichen und mündlichen Prüfung erfolgte zeitnah, wobei hier nur offene Fragestellungen zur Leistungsüberprüfung herangezogen werden. Beide Lehrenden schreiben zur Beurteilung Kommentare in die Prüfungsunterlagen, die nach Bekanntgabe der Note jederzeit einsehbar sind.

Neben der digitalen Lehr-/Lernplattform Moodle (FH Salzburg) und Campusnet (NDU) spielten auch MS Teams und Mural als Tool für die Bereitstellung von digitalen Lernmaterialien sowie für das Projektmanagement eine zentrale Rolle. Diese erleichtern Studierende, sich Lerninhalte selbstgesteuert und im eigenen Lerntempo aneignen können.

Berücksichtigung einer lernergebnisorientierten Prüfungskultur 
Die Leistungen werden kontinuierlich mittels formativer Prüfungselemente evaluiert. Formative Leistungsbeurteilungen stellen eine effektive Möglichkeit dar, Lernprozesse der Studierenden zu begleiten und prozessbezogene Diagnostik durch kontinuierliche Leistungsrückmeldung zu realisieren. Durch dieses regelmäßige Feedback von Vortragenden werden Studierende optimal auf die finalen Prüfungselemente vorbereitet, welche in der Form von Abschlusspräsentationen (Pitches) kombiniert mit der Vorstellung erstellter Prototypen (analog und digital) auf die Evaluierung der Umsetzung des Erlernten abzielen und am Ende der LV platziert wurden.
 

Mehrwert

Der unmittelbare Transfer in die tatsächliche Anwendung erleichtert den Studierenden das Verständnis der vermittelten Inhalte. Außerdem sind sie durch ihre aktive Rolle bei der inhaltlichen Planung der Ideen für eine kreislaufbasierte Fashionindustrie deutlich involvierter als in klassischen LVs und durch den damit verbundenen emotionalen Link auch motivierter und aufnahmefähiger.

Aus der Zusammenarbeit zwischen zwei Bildungsinstitutionen mit Studierenden aus unterschiedlichen Disziplinen ergibt sich ein Mehrwert in folgenden Aspekten: 1. Interdisziplinärer Austausch, der die Beurteilung eines relevanten gesellschaftlichen Problems erst ermöglicht, 2. Erfahrungsaustausch zwischen zwei Lehrenden, die gemeinsam eine LV betreuen und mit einem externen Partner inhaltliches und didaktisches Wissen generieren - für sich selbst und für die Studierenden, 3. Darstellung der Bündelung von Kompetenzen, die es für die Entwicklung einer Geschäftsidee braucht.

Übertragbarkeit/Nachhaltigkeit

Dieser Ansatz kann auf andere Lehrveranstaltungen übertragen werden, wenn die Bereitschaft besteht, den Studierenden eine aktive Rolle zu geben und den Verlauf nicht komplett vorab planen zu können.

Aufwand

Die Entwicklung des Konzeptes hat erheblichen Aufwand in der Erarbeitung verursacht, der über die traditionelle Vorbereitung „klassischer“ Lehrveranstaltungen deutlich hinausging. Außer der Anfahrt von Salzburg nach St. Pölten fielen keine direkten Kosten an.

Positionierung des Lehrangebots

Bachelorstufe im gesamten Studium, also vom ersten bis zum sechsten Semester

Links zu der/den Projektmitarbeiter/innen
Das Beispiel wurde für den Ars Docendi Staatspreis für exzellente Lehre 2022 nominiert.
Ars Docendi
2022
Kategorie: Kooperative Lehr- und Arbeitsformen
Ansprechperson
Beate Cesinger, Univ.-Prof. Dr.
Fakultät Technik & Wirtschaft
+43 2742 851 24280
Nominierte Person(en)
Beate Cesinger, Univ.-Prof. Dr.
Fakultät Technik & Wirtschaft
Christine Vallaster, FH-Prof. Dr. habil.
Fachbereichsleitung Marketing & Relationship Management
Themenfelder
  • Curriculagestaltung – Inhalt
  • Didaktische Methode
  • Employability
  • Erfahrungslernen
  • Rund ums Prüfen
Fachbereiche
  • Wirtschaft und Recht