Wie kommt Inklusion in den Sachunterricht? Inklusive Pädagogik in der geografischen Fachdidaktik an der Pädagogischen Hochschule OÖ

Ziele/Motive/Ausgangslage

Auf Grundlage des Rahmengesetzes und der Verordnungen zur Pädagog*innenbildung NEU in Österreich wurde beginnend mit dem Studienjahr 2015/16 an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich (PHOÖ) Inklusive Pädagogik als Querschnittsmaterie im Curriculum verankert. Es wird dabei von einem umfassenden Verständnis von Inklusion ausgegangen, das alle Diversitätsbereiche umfasst. Damit wird „in den bildungswissenschaftlichen Grundlagen, den pädagogisch-praktischen Studien, den Fachwissenschaften und Fachdidaktiken eine Orientierungsgrundlage für alle Studierenden gelegt, die Wissens- und Handlungskompetenzen sowie professionelle Haltungen umschließt“ (Curriculum Bachelor- und Masterstudium Primarstufe, PHOÖ 2015, S.108). Explizit werden im Curriculum der Inklusiven Pädagogik daher sowohl in den Bildungswissenschaftlichen Grundlagen als auch in den Bildungsbereichen ECTS-Credits zugewiesen(ebd.).

 

Implizit soll sich die Verankerung Inklusiver Pädagogik im Studium wie folgt zeigen:

• im bewussten und reflektierten Umgang mit Diversität der Studierenden in den eigenen Lehrveranstaltungen (PH als Lernort inklusiver Pädagogik);

• in einer entwicklungslogischen Didaktik als Grundlage für Individualisierung und Differenzierung;

• als fallbezogene Vernetzung von Theorie und Praxis;

• in projektorientiertem Lernen, Kooperation und Teamarbeit im Studium;

• und in einem entwicklungs- und prozessorientierten Assessment und einer neuen Fehlerkultur (ebd.).

 

Das hier beschriebene Projekt soll die Umsetzung dieser Ziele unterstützen und einen Beitrag zur Beantwortung der herausfordernden Fragestellung leisten, wie inklusive Pädagogik in die Fachdidaktik integriert werden kann.

Kurzzusammenfassung des Projekts in deutscher Sprache

Dieses Lehrveranstaltungskonzept wurde ausgehend von der Fragestellung entwickelt, wie Inklusive Pädagogik in die Fachdidaktik zu geographischem Lernen im Sachunterricht der Volksschule integriert werden kann. Das Ziel ist die Verbindung von theoretisch-fachlichen sowie methodisch-didaktischen Ansprüchen mit der praktischen Umsetzung in der Lehre. In Kooperation zwischen einer Lehrenden aus dem Institut Inklusive Pädagogik und zwei Lehrenden aus der Fachdidaktik und Fachwissenschaft der Primarstufe (Fachbereich geographisches Lernen im Sachunterricht) wurde jeweils eine Lehrveranstaltung für alle Studierenden des 5. („Geografisches Lernen 1“) und des 6. Semesters („Geografisches Lernen 2“) entwickelt. Diese Lehrveranstaltungen werden im Team seit dem Studienjahr 2017/18 jährlich durchgeführt, evaluiert und weiterentwickelt. Der Schwerpunkt im 5. Semester liegt neben einer ersten theoretischen Verortung (inklusive Fachdidaktik) auf der Eigenerfahrung von Inklusion, Exklusion und Barrieren in Verbindung mit fachlichen Inhalten des geographischen Sachunterrichts und der Nutzung von digitalen Medien. Im 6. Semester fließen diese Erfahrungen, gestützt auf Unterrichtsentwürfe aus der Literatur, in die Planung von inklusiven Sachunterrichtsprojekten der Studierenden ein.

 

 

Kurzzusammenfassung des Projekts in englischer Sprache

This project was initiated on the basis of the question of how inclusive education can be integrated into the didactics of geographical learning and how the connection between theoretical demands and practical implementation of teaching can succeed. In interdisciplinary cooperation between a member of the Institute of Inclusive Education and two professors of interdisciplinary science and social studies at primary level at the University of Teacher Education Upper Austria, a course was developed for all students comprising two seminars, one in the 5th semester (geographic learning 1) and one in the 6th semester (geographic learning 2). This course has been carried out, evaluated and further developed by the team every year since the academic year 2017/18. In the 5th semester, the focus is on an initial theoretical introduction (inclusive didactics) and on the personal experience of inclusion, exclusion and barriers in connection with subject content and the use of digital media. In the 6th semester, these experiences, supported by lesson plans from the literature, are to be incorporated into the planning of inclusive projects in the subject area of geographic learning.

 

 

Nähere Beschreibung des Projekts

Das eingereichte Lehrveranstaltungsformat umfasst semesterübergreifend zwei Lehrveranstaltungen des geographischen Sachunterrichts. Die beiden Seminare „Geografisches Lernen 1“ (Bachelorstudium Primarstufe, 5. Semester, Schwerpunkt räumliche Orientierung) und "Geografisches Lernen 2" (6. Semester, Schwerpunkt wirtschaftliche Bildung) an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich (PHOÖ) beinhalten nicht nur alle wesentlichen Lernfelder bzw. Kompetenzbereiche des Bildungsbereichs, sondern setzen auch einen Schwerpunkt auf die Inklusion, der im Curriculum verankert ist. Folglich werden in der Lehrveranstaltungsbeschreibung des Curriculums 0,5 ECTS-Credits/Semester der Inklusiven Pädagogik zugeschrieben (vgl. Curriculum Bachelorstudium PHOÖ, 2015, S. 163). Dementsprechend wird ein Teil der Lehrveranstaltungen von Lehrenden aus der Fachdidaktik/Fachwissenschaft (Klemens Ecker und Jakob Feyerer) gemeinsam mit einer Lehrenden aus dem Institut Inklusive Pädagogik (Christine Kladnik) geplant und in Form von „Teamteaching“ gemeinsam umgesetzt.

Die Lehrveranstaltungen sind pro Semester in vier Termine zu jeweils vier Unterrichtseinheiten von je 50 Minuten unterteilt. Dadurch wird einerseits ein intensives Arbeiten und eine konzentrierte Auseinandersetzung mit den Inhalten ermöglicht. Andererseits ist durch den zeitlichen Abstand zwischen den Blöcken immer wieder Zeit, die bearbeiteten Inhalte zu reflektieren und sich mit ergänzender Literatur im Selbststudium vertiefend zu befassen. Während der ersten drei Termine werden die im Curriculum festgelegten fachwissenschaftlichen Inhalte bearbeitet und dazu situationsbezogen Fragen zur Inklusiven Pädagogik gestellt bzw. auch Hinweise auf unterschiedliche Lehrpläne gegeben. Der vierte Termin wird im Teamteaching (Feyerer/Kladnik bzw. Ecker/Kladnik) durchgeführt. Dieser Termin ist für dieses Unterrichtskonzept entscheidend, wurde von den Lehrenden gemeinsam geplant und wird laufend weiterentwickelt.

Seminar „Geografisches Lernen 1“ (5. Semester):

Der gemeinsame Termin des Seminars im 5. Semester beginnt mit einer kurzen theoretischen Einführung zur inklusiven Didaktik. Dabei wird auf ein breites Verständnis von Inklusion hingewiesen, also auf die selbstverständliche Teilhabe aller Menschen an allen Bereichen des Lebens. In der Lehrveranstaltung fokussieren wir auf den Diversitätsbereich „Behinderung“. Sie baut auf bereits erworbenem Wissen zur Inklusiven Pädagogik der Studierenden aus vorangegangenen Lehrveranstaltungen auf. Genauer wird auf Modelle der inklusiven Didaktik, Entwicklungsmodelle und das Modell von Gebauer & Simon (2012) zum Inklusiven Sachunterricht eingegangen. An diese Fachinhalte schließen handlungs- und praxisorienterte Aktivitäten an, um Reflexionsprozesse der Studierenden zu ermöglichen, die sich auf das eigene und auf das gemeinsame Handeln beziehen.

Die Verbindung zwischen dem theoretischen Input zu Beginn des Seminars und der darauffolgenden praktischen Übung stellen zentrale Fragen dar, die in Planungsprozessen zum inklusiven Unterricht sowohl auf schulischer Ebene als auch für die Gestaltung dieser Lehrveranstaltung zu berücksichtigen sind, etwa: Was ist der „Kern der Sache“ – der „gemeinsame Gegenstand“? Wo lässt sich dieser auf verschiedenen Entwicklungsniveaus verorten? Gibt es für alle etwas Sinnvolles zu tun? Können alle profitieren/teilhaben (auf ihrer jeweiligen Entwicklungsstufe und mit Blick auf die Zone der nächsten Entwicklung)? Wo könnten räumliche oder methodisch-didaktische Barrieren versteckt sein?

Die praktische Übung wird mit der App „Actionbound“ durchgeführt, die diverse Möglichkeiten bietet, in Form einer Schatzsuche oder einer Führung Raumorientierungsübungen mithilfe des Smartphones zu organisieren. Der Einsatz von GPS-Standorten, Fotos, Kurzfilmen und Audiodateien ist ebenso möglich wie zum Beispiel die Nutzung von Online-Karten.

Die Studierenden werden in Gruppen zu 4-5 Mitgliedern eingeteilt. Jeweils einem Gruppenmitglied wird mittels Los eine Form der "Behinderung" zugeteilt, die während der Übung simuliert werden soll. Dazu wurden im Vorfeld folgende Behinderungen ausgewählt: Querschnittslähmung (Rollstuhl), Blindheit (Brille mit undurchsichtigen Gläsern), Lernbehinderung (simulierte Probleme beim Schreiben, Lesen und Rechnen) sowie Schwerhörigkeit (Ohrstöpsel und Kopfhörer). Nach den Vorbereitungen und der Klärung etwaiger Fragen absolvieren die Gruppen mithilfe ihres Smartphones und der App den vorbereiteten Parcours. Ein Gruppenmitglied hat dabei den Auftrag, die Gruppe nach vorgegebenen Kriterien wie Kooperation, Umgang mit den Barrieren oder Reaktionen auf besondere Erlebnisse durch die erschwerten Umstände zu beobachten und dazu Notizen zu machen. Gemeinsam mit den im Actionbound gespeicherten Videos, Audiodateien und Fotos bzw. den Ergebnissen der Arbeitsaufgaben führen diese Notizen im abschließenden Plenum im Seminarraum zu gut reflektierbaren Dokumentationen des Erlebten. Die Reflexion wird von folgenden Fragen bestimmt: Was haben Sie erlebt? Welche Barrieren sind aufgetreten? Welche Schwierigkeiten wurden im Bereich der Kooperation innerhalb der Gruppe sichtbar? Was hat gut funktioniert? Was haben Sie als „Gruppenmitglied mit Behinderung“ erlebt? Wie haben Sie die Möglichkeiten der Beteiligung bzw. Teilhabe wahrgenommen? In der Diskussion des Erlebten wird immer wieder auf die Übertragbarkeit auf den Unterricht in heterogenen Klassen verwiesen und darauf eingegangen, wie sich Barrieren im Unterricht zeigen können. Auch auf unterschiedliche Zugänge zum Thema Behinderung, bzw. zum Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigung wird eingegangen und dabei z.B. auf die Kategorien von Rommelspacher (2011) zu Reaktionen Nicht-Behinderter auf Behinderungen Bezug genommen: Unsicherheit und Irritation; Fürsorge; Distanzierung; Aggression; Nicht-intendierte Diskriminierung sowie Machtumkehr.

In dieser Lehrveranstaltung wird versucht, sowohl Eigenerfahrung im Bereich Inklusion-Exklusion-Kooperation zu ermöglichen als auch das geographische Thema Raum unter Nutzung digitaler Medien zu bearbeiten. Die Studierenden werden während der Lehrveranstaltung immer wieder darauf hingewiesen, dass diese Erfahrungen und Erkenntnisse wichtig für die Lehrveranstaltung im Sommersemester („Geografisches Lernen 2“) sein werden, die für alle Studierenden im 6. Semester stattfindet und organisatorisch gleich gestaltet ist.

Seminar „Geografisches Lernen 2“ (6. Semester):

Vor dem gemeinsamen Termin (Teamteaching) erhalten die Studierenden Unterlagen und werden gebeten, diese vorbereitend durchzusehen. Dazu gehören der Artikel „Inklusiver Sachunterricht konkret: Chancen, Grenzen, Perspektiven“ von Gebauer & Simon (2012), auf den bereits im 5. Semester verwiesen wurde und als Beispiel für eine inklusive Projektplanung der Beitrag „Der Wasserkreislauf“ von Klauß & Terfloth (2011). In diesem Umsetzungsbeispiel werden beispielsweise in einem Raster sehr übersichtlich die Aneignungsmöglichkeiten des Themas auf unterschiedlichen Entwicklungsstufen dargestellt.

Auf die wesentlichen Inhalte wird zu Beginn der des gemeinsamen Seminartermins in einem kurzen theoretischen Input eingegangen. Es werden dann mögliche Projektthemen aus dem Themenfeld der Humangeographie gesammelt, etwa die Themen Einkaufen, Familie, Geld oder Ernährung. Anschließend werden wiederum Gruppen zu 4-5 Mitgliedern gebildet. In diesen Gruppen sollen die Studierenden, basierend auf dem Konzept von Gebauer & Simon (2012) sowie aufbauend auf dem Text von Klauß & Terfloth (2011), ein Projekt in Grundzügen skizzieren, das anschließend im Plenum präsentiert und diskutiert wird. Wesentlich dabei ist, dass die Studierenden sowohl unterschiedliche Aneignungsmöglichkeiten auf den Entwicklungsstufen berücksichtigen, als auch ihre Erfahrungen aus dem 5. Semester. Sie definieren daher eine imaginäre Schüler*innengruppe (Klasse), in der hohe Heterogenität gegeben ist und in der z.B. ein blindes Kind oder ein Kind im Rollstuhl sitzt und adaptieren danach ihre Planungsskizze.

Evaluierung

Das Projekt wurde nach 2 Durchgängen evaluiert und auch in einer Publikation beschrieben (Ecker, K., Feyerer J. & Kladnik, C., 2019). Nach der Umstellung der Lehre auf Distance Learning aufgrund der Corona-Maßnahmen wurden die Lehrveranstaltungen ebenfalls adaptiert und im Online-Format angeboten. Manche Erfahrungen der Lehrveranstaltung im 5. Semester waren dadurch nicht so intensiv möglich, etwa das Fortbewegen im Rollstuhl oder „blind“ über die Straße zu gehen. Andere Behinderungen wie etwa Gehörlosigkeit waren wiederum leichter zu simulieren. Das Thema Nutzen und Barrieren durch digitale Medien war durch das Distance Learning im Wintersemester 2021/22 besonders präsent.

Die Rückmeldungen der Studierenden nach den Seminarterminen im Distance Learning waren vergleichbar mit der Präsenzform und insgesamt sehr positiv (s. weiter unten)

 

 

Actionbound: Gestalte mobile Abenteuer und interaktive Guides für Smartphones und Tablets. actionbound.com (abgerufen am 10.02.2022).

Ecker K., Feyerer J. & Kladnik, C. (2019): Wie kommt Inklusion in den Sachunterricht? Die Verankerung der inklusiven Pädagogik in der geografischen Fachdidaktik an Pädagogischen Hochschulen. In: Pech et al.: Inklusion im Sachunterricht. Perspektiven der Forschung. Klinkhardt.

Gebauer, M. & Simon, T. (2012): Inklusiver Sachunterricht konkret: Chancen, Grenzen, Perspektiven. www.widerstreit-sachunterricht.de (Nr. 18).

Klauß, T. & Terfloth, K. (2011): Der Wasserkreislauf. Pädagogische Hochschule Heidelberg. Stuttgart: Landesinstitut für Schulentwicklung. www.yumpu.com/de/document/read/6554585/der-wasserkreislauf-prof-dr-theo-klauss-dr-karin-terfloth-und-/10 (abgerufen am 10.02.2022)

Rommelspacher, B. (2011): Zwischen Irritation, Fürsorge und Aggression. Zum Umgang mit behinderten Menschen. Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Behinderung ohne Behinderte?! Perspektiven der Disability Studies“, Universität Hamburg, 12.12.2011. www.zedis-ev-hochsc

Mehrwert

Der Mehrwert ergibt sich vor allem durch die intensiven und nachhaltigen Lernerfahrungen der Studierenden, die ihnen sichtbar machen, wie inklusiver Fachunterricht gestaltet werden kann. Die Kooperation zwischen Lehrenden aus verschiedenen Fachbereichen ist eine wertvolle Bereicherung und ermöglicht Reflexion und Verbesserung der eigenen Lehre.

 

 

Übertragbarkeit/Nachhaltigkeit

Wie oben beschrieben wird das Projekt seit dem Studienjahr 2017/18 jährlich für alle Studierenden des 5. und 6. Semesters durchgeführt und weiterentwickelt. So wurde es durch die Coronamaßnahmen z.B. notwendig, eine Variante für das Online-Studium zu entwickeln.

Vor allem die Idee der Kooperation (des Teamteachings) von Lehrenden aus verschiedenen Fachbereichen (hier Inklusion und Fachdidaktik ) ist übertragbar und wird an der PH OÖ auch in manchen anderen Lehrveranstaltungen verwirklicht.

 

 

Aufwand

Die Kosten beschränken sich auf die Lizenz der App Actionbound für den Einsatz in Bildungseinrichtungen (ca. 90€/Jahr). Das Teamteaching in den gemeinsam durchgeführten Einheiten braucht personelle Ressourcen.

Positionierung des Lehrangebots

Bachelor Primarstufe

Seminar

5. Semester: Geografisches Lernen 1

6. Semester: Geografisches Lernen 2

Alle Studierenden des 5. Semesters bzw. 6. Semesters in 6 Seminargruppen

 

Links zum Projekt
Das Beispiel wurde für den Ars Docendi Staatspreis für exzellente Lehre 2022 nominiert.
Ars Docendi
2022
Kategorie: Kooperative Lehr- und Arbeitsformen
Ansprechperson
Christine Kladnik
Pädagogische Hochschule Oberösterreich - Institut Inklusive Pädagogik
+43 650 8532382
Nominierte Person(en)
Christine Kladnik, MA
Institut Inklusive Pädagogik
Jakob Feyerer, Dr.
Institut Elementar- und Primarstufenpädagogik
Klemens Ecker, MEd
Institut Elementar- und Primarstufenpädagogik
Themenfelder
  • Neue Medien
  • Didaktische Methode
  • Sonstiges
  • Erfahrungslernen
Fachbereiche
  • Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften