Medizinische Universität Wien
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Wahlfach Komplementärmedizin: Esoterik und Evidenz

Ziele/Motive/Ausgangslage

Das an der MedUni Wien angebotene Wahlfach „Homöopathie“ wurde im Sommersemester 2019 durch das Wahlfach „Komplementärmedizin: Esoterik und Evidenz“ ersetzt. Hier durchleuchten Studierende kritisch alternative Heilmethoden wie Traditionell Chinesische Medizin oder Homöopathie, im letzten Durchgang ging es um Phytotherapie.

Kurzzusammenfassung des Projekts in deutscher Sprache

Esoterik erfreut sich in vielfältigen Ausprägungen eines breiten Interesses in der Bevölkerung. Komplementär- oder paramedizinische Methoden werden von vielen PatientInnen nicht nur nachgefragt, sondern oft auch eingefordert. Das Seminar soll Hintergründe aufdecken, den wissenschaftlichen Zugang zum Thema unterstützen, und letztlich die kritische Frage nach Wirksamkeit, Plausibilität und Schädigungspotenzial dieser Behandlungen stellen.

In diesem Seminar sollen die Studierenden gemeinsam mit den Lehrenden eine wissenschafts-basierte Annäherung an Esoterik in der Medizin am Beispiel der „Phytotherapie“ vornehmen und somit kritisch deren Anwendung hinterfragen. Die LV soll zuerst Lehrende und Studierende während der Vorbesprechung den Rahmen der Seminartätigkeit definieren lassen sowie den Umfang der Treffen in Kleingruppen (KG). Anschließend sollen sich die KGs gemeinsam einfinden, um die Ergebnisse vorzustellen in Vortragsform, in Frage und Antwort.

Kurzzusammenfassung des Projekts in englischer Sprache

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Nähere Beschreibung des Projekts

Esoterik erfreut sich in vielfältigen Ausprägungen eines breiten Interesses in der Bevölkerung. Komplementär- oder paramedizinische Methoden werden von vielen PatientInnen nicht nur nachgefragt, sondern oft auch eingefordert. Das Seminar soll Hintergründe aufdecken, den wissenschaftlichen Zugang zum Thema unterstützen, und letztlich die kritische Frage nach Wirksamkeit, Plausibilität und Schädigungspotenzial dieser Behandlungen stellen. Anders als bei den Seminaren der letzten zwei Durchgänge wird es in diesem Semester ein zentrales Thema geben, „Phytotherapie“, zu dem alle am Seminar teilnehmenden Lehrenden aus ihren Blickwinkeln berichten werden. Die Studierenden sollen über eine Publikation referieren, die sie gemeinsam mit den teilnehmenden TutorInnen und Lehrenden in den Kleingruppen ausgewählt haben. Das zentrale Thema dieses Semesters lautet Phytotherapie, weiter unten geben die Lehrenden einen sehr kurzen, groben Ausblick auf die Perspektive, die sie zu dem Thema einnehmen werden. Diese Perspektive wird in einer interaktiven Ringvorlesung vorgetragen, die über das Semester hindurch stattfinden wird.

Die eingeschriebenen Studierenden sollen allerdings im KG-Seminar auch konkret nach Literatur zum zentralen Thema „Phytotherapie“ suchen und diese unter Anleitung erfahrener TutorInnen bearbeiten und auch eine Präsentation erarbeiten. Jede/r Studierende der Kleingruppe wird dann eine Publikation analysieren und interpretieren, die anschließend in einer KG-internen Gruppenarbeit unter Beisein der KG-Leiterin/des KG- Leiters vorgestellt wird. Abschließend sollen die wesentlichen Ergebnisse der KG in einer großen Abschlusspräsentation vorgestellt werden, wobei hier nur eine Zusammenfassung aller in der KG erzielten Ergebnisse prägnant aufbereitet berichtet wird.

Mehrwert

x

Übertragbarkeit/Nachhaltigkeit

x

Positionierung des Lehrangebots

Esoterik erfreut sich in vielfältigen Ausprägungen eines breiten Interesses in der Bevölkerung. Komplementär- oder paramedizinische Methoden werden von vielen PatientInnen nicht nur nachgefragt, sondern oft auch eingefordert. Das Seminar soll Hintergründe aufdecken, den wissenschaftlichen Zugang zum Thema unterstützen, und letztlich die kritische Frage nach Wirksamkeit, Plausibilität und Schädigungspotenzial dieser Behandlungen stellen.

In diesem Seminar sollen die Studierenden gemeinsam mit den Lehrenden eine wissenschafts-basierte Annäherung an Esoterik in der Medizin am Beispiel der „Phytotherapie“ vornehmen und somit kritisch deren Anwendung hinterfragen. Die LV soll zuerst Lehrende und Studierende während der Vorbesprechung den Rahmen der Seminartätigkeit definieren lassen sowie den Umfang der Treffen in Kleingruppen (KG). Anschließend sollen sich die KGs gemeinsam einfinden, um die Ergebnisse vorzustellen in Vortragsform, in Frage und Antwort.

Links zu der/den Projektmitarbeiter/innen
Das Beispiel wurde für den Ars Docendi Staatspreis für exzellente Lehre 2021 nominiert.
Ars Docendi
2021
Kategorie: Qualitätsverbesserung von Lehre und Studierbarkeit
Ansprechperson
Univ.-Prof. Dr. med. Harald H. Sitte
Zentrum für Physiologie und Pharmakologie
01-40160-31323
Nominierte Person(en)
Univ.-Prof. Dr. med. Harald H. Sitte
Zentrum für Physiologie und Pharmakologie
Themenfelder
  • Sonstiges
Fachbereiche
  • Medizin und Gesundheitswissenschaften