Lehren und Lernen in der Berufspädagogik

Ziele/Motive/Ausgangslage

Zielgruppe der Lehrveranstaltung „Einführung in Lehren und Lernen“ sind Studierende des Bachelor-Studiums „Lehramt Sekundarstufe Berufsbildung“ in der Studieneingangsphase. Das Studienangebot adressiert die Vollzeitstudiengänge „Lehramt Sekundarstufe Berufsbildung – Fachbereich Ernährung und Fachbereich Angewandte Digitalisierung“ und den berufsbegleitenden Teilzeitstudiengang „Lehramt Sekundarstufe Berufsbildung Fachbereiche der Dualen Ausbildung sowie Technik & Gewerbe“. Die Studierenden müssen für die Absolvierung der Lehrveranstaltung zwei Semesterwochenstunden aufwenden, mit einem Workload von drei ECTS-Credits. Die Vorlesung „Einführung in Lehren und Lernen“ wird bereits seit dem Wintersemester 2016/17 als reine Distance-Learning-Lehrveranstaltung angeboten. Die Studierendengruppe setzt sich zusammen aus Studierenden im Vollzeitstudium und Studierenden im berufsbegleitenden Teilzeitstudium, die neben ihrem Studium einer vollen Beschäftigung als Lehrerinnen und Lehrer an berufsbildenden Schulen nachgehen. Als besonderes Spezifikum für die Lehrveranstaltung ergibt sich daraus eine hohe Diversität der Studierenden hinsichtlich ihres Alters, ihrer Bildungsbiografien, respektive der Bildungshöhe und der Erfahrungen in unterschiedlichen Berufsbranchen, ihrer Einstellungen zur Ausbildung an sich (freiwillig bzw. verpflichtend, da in ihren Dienstverhältnissen gefordert), unterschiedlicher digitaler Kompetenzen und Einstellungen zu Fernlehre-Lehrveranstaltungen. Zudem haben die Studierenden Wohn- bzw. Dienstorte, die über die Steiermark, Kärnten und das Burgenland verteilt sind, was eine kompakte Zeitplanung erfordert. Die Herausforderung der Lehrveranstaltung „Einführung in Lehren und Lernen“ war es daher unter anderem auch, zeit- und ortsunabhängige Formate zu schaffen, die den Bedürfnissen der Studierenden gerecht werden und gleichzeitig auch in Richtung wissenschaftlicher Professionalität bereits zu Beginn des Studiums Akzente setzen.

 

Eine weitere Herausforderung stellt die Problematik der Studieneingangsphase dar. Im Allgemeinen sind die Studierenden hochmotiviert, Lehrerinnen und Lehrer zu sein bzw. zu werden. Die Themenbereiche der Bildungswissenschaften sind vielfach neu und werden häufig kritisch gesehen, da sie zur pädagogischen Praxis auf dem ersten Blick wenig beitragen. Ziel der bildungswissenschaftlichen Grundlagen ist es, dass Studierende wissenschaftliche Qualitätskriterien anerkennen, wissenschaftliche Literatur von Ratgeberliteratur unterscheiden, im Professionsfeld Lehrer/Lehrerin diskursbereit sind und argumentieren können, aber gleichzeitig auch aus Modellen Implikationen für die pädagogische Praxis ableiten können.

 

Ziel war die Entwicklung eines didaktischen Konzepts, das unter Einbindung aktueller Forschungsbefunde und innovativer Medien eine qualitätsvolle Wissensvermittlung über Distance Learning ermöglicht. Insbesondere dabei sollte der Diversität der Studierenden hinsichtlich ihrer Bedürfnisse und Voraussetzungen entsprochen werden. Weitere Zielsetzung war die generische Definition des Konzepts für einen nachhaltigen und übertragbaren Einsatz.

Kurzzusammenfassung des Projekts in deutscher Sprache

Das Projekt referiert die Vorlesung „Einführung in Lehren und Lernen“, die verpflichtend für alle Studierenden des Bachelorstudiums „Lehramt Sekundarstufe Berufsbildung“ an der PH Steiermark in der Studieneingangsphase angeboten wird.

 

Ziel war die Entwicklung eines generischen didaktischen Konzepts, das unter Einbindung aktueller Forschung und innovativer Medien eine qualitätsvolle Wissensvermittlung über Distance Learning ermöglicht. Dabei sollte der Diversität der Studierenden der Berufspädagogik hinsichtlich ihrer Bedürfnisse und Voraussetzungen (Vollzeitstudium/berufsbegleitend, Alter, Bildungsbiografie, Berufserfahrung, Einstellung zu Ausbildung und Fernlehre, Wohn-/Dienstort) entsprochen werden. So galt es zeit- und ortsunabhängige Formate zu schaffen, die den Bedürfnissen der Studierenden gerecht werden und in Richtung wissenschaftlicher Professionalität bereits zu Beginn des Studiums Akzente setzen.

 

Leitfragen geben Impulse zur Auseinandersetzung mit den Themen. Um die diversen Sinneskanäle anzusprechen, wurden die Inhalte mit unterschiedlichen Medien implementiert, wie Podcasts, Folien, Videos und Lernunterlagen in Textform, mit unterstützenden Kommunikationsformen. Dabei wurde vor allem auf die Wirksamkeit für die Entwicklung der zu erlangenden Kompetenzen geachtet. Durch die flexible und skalierbare Kombination von synchronen und asynchronen Elementen kann das Konzept unter verschiedenen Rahmenbedingungen eingesetzt und weiterentwickelt werden.

Kurzzusammenfassung des Projekts in englischer Sprache

The project “Teaching and Learning in Vocational Education” addresses the course “Introduction to Teaching and Learning”, which is a mandatory lecture for all students of the Bachelor’s program “Teaching Secondary Vocational Education” at the University College of Teacher Education Styria in the introductory phase.

 

The goal was to develop a generic didactic concept that, while incorporating current research findings and innovative media, enables high-quality knowledge transfer via distance learning. In particular, the diversity of the students with regard to their needs and requirements (full-time/part-time study, age, educational biography, professional experience, attitude to training and distance learning, place of residence/work) should be met. A further goal was to create time- and location-independent formats that meet the needs of the students and support academic professionalism right from the start of the studies.

 

Leading questions provide incentives for dealing with the topics. In order to address the various sensory channels, the content was implemented using different media, such as podcasts, slides, videos and textual materials, with supporting forms of communication. Above all, attention was paid to their effectiveness in developing the skills to be acquired. Due to the flexible and scalable combination of synchronous and asynchronous elements, the concept can be used and further developed under different environmental conditions.

Nähere Beschreibung des Projekts

Ziele und zu erlangende Kompetenzen der Lehrveranstaltung „Einführung in Lehren und Lernen“

 

Die Lehrveranstaltung „Einführung in Lehren und Lernen“ hat das Ziel, dass die Studierenden erziehungswissenschaftliche, philosophische, psychologische und soziologische Grundlagen des Lehrens und Lernens kennen und diese für die Beobachtung und Analyse von Unterricht nützen können. Dabei ist vor allem die Kenntnis von theoretischen Konzepten und Modellen für kognitive, körperliche, emotionale und soziale Entwicklungsverläufe notwendig, um das kulturelle Erbe der Pädagogik im Kontext von Lehren und Lernen anzuerkennen. Daraus resultierend sollen sie sich der Verantwortung als zukünftige Lehrende den Lernenden, der Gesellschaft und sich selbst gegenüber bewusst werden.

 

Das Curriculum des Lehramtsstudiums „Sekundarstufe Berufsbildung“ verlangt unter anderem auch die Entwicklung von professionsbezogenen Kompetenzen wie Selbstkompetenz, Aufgabenkompetenz, Kooperationskompetenz und soziale Kompetenz (PHST, 2018). Um den Studierenden die Erlangung dieser Kompetenzen zu ermöglichen und ihnen dabei eine hochflexible Gestaltung des Lernortes, des Lernzeitpunktes, der Lerngeschwindigkeit sowie der Lernintensität zu bieten, wurde entschieden, diese Lehrveranstaltung zu 100 % im digitalen Distance-Learning-Format abzuhalten. Andere Lehrveranstaltungen in dem beschriebenen Studium werden entweder zu einem Drittel in Fernlehre oder vollständig in Präsenz angeboten. Um dieses Konzept im Kontext der professionsbezogenen Kompetenzentwicklung der Studierenden zu beforschen, wurde das Forschungsprojekt „Digital Distance Learning in der Berufspädagogik“ 2019 von Forscherinnen und Forschern der PH Steiermark eingerichtet. Erste Befunde weisen darauf hin, dass die Studierenden ihre professionsbezogenen Kompetenzen gut entwickeln konnten.

 

Inhalte und didaktisches Konzept

 

In der Studieneingangsphase liegen sehr viel Potenzial aber auch Herausforderungen für die Studierenden. Einerseits gilt es, ihre Neugierde und die damit verbundene erhöhte Aufnahmebereitschaft für Lehr-/Lernprozesse zu nutzen. Dem wurde die Lehrveranstaltung „Einführung in Lehren und Lernen“ durch eine auf der Lernplattform Moodle dargestellte Struktur, die sich aus den leitenden Hauptfragen ergab, gerecht. Diese Fragen waren so angelegt, dass sie eine individuelle „aus dem Bauch heraus geleitete“ Beantwortung zuließen, um diese dann mit den im Folgenden dargebotenen Theorien zu verbinden. Auf diese Weise sollten sinnstiftende Erfahrungen gemacht werden, die die Studierenden motivieren sollen, sich in ihrem weiteren Studienverlauf für bildungswissenschaftliche Theorien zu öffnen, um als reflektierende Praktikerinnen und Praktiker professionell handeln zu können.

 

Die leitenden Hauptfragen, die Impulse zur Auseinandersetzung mit den Themen geben sollten, sind:

 

▪ Schule von gestern in der Welt von heute für das Leben von morgen?

▪ Biologie oder Biografie?

▪ Wie lernen Kinder, Jugendliche und Erwachsene?

▪ Was ist guter Unterricht?

 

Bevor die theoriegeleitete Beantwortung der Fragen durch die Bearbeitung von bereitgestellten Lernunterlagen durchgeführt wurde, wurden die zu erlangenden Kompetenzen für die Studierenden sichtbar gemacht. Dies sollte für sie einerseits die erwarteten Lernergebnisse transparent machen und andererseits ihnen Wege zur Erreichung aufzeigen.

 

An dieser Stelle seien einige Beispiele für die Beschreibung von zu erlangenden Kompetenzen zur Frage „Schule von gestern in der Welt von heute für das Leben von morgen?“ angeführt:

 

Die Studierenden

… kennen die Aufgaben und Funktionen der österreichischen Schule.

… erkennen ein Kontinuum in der historischen Entwicklung von Bildung und Wissen und deren Bedeutung für Bildungsprozesse und -systeme der Gegenwart.

… sehen aus reformpädagogischen Bewegungen der Vergangenheit deren Bedeutung für autonome Lehr-/Lernformen der Gegenwart.

… wissen über die wesentlichen Bildungsreformen des letzten Jahrhunderts Bescheid.

… kennen wesentliche Bereiche der aktuellen Bildungsdiskussion in Österreich und deren Argumente.

 

Medien

 

Um die unterschiedlichen Sinneskanäle anzusprechen, wurden die Inhalte mit unterschiedlichen Medien aufbereitet und auf der für die Studierenden leicht zugänglichen Lernplattform Moodle bereitgestellt. Bei der Implementierung von Medien, wie Podcasts, Folien, Videos und Lernunterlagen in Textform, wurde vor allem auf deren Wirksamkeit für die Entwicklung der zu erlangenden Kompetenzen geachtet. Im Folgenden werden einige exemplarisch angeführt:

 

Quellentexte

 

Das Studium von Originaltexten ist ein wichtiger Bestandteil seriösen wissenschaftlichen Arbeitens, was Ziel eines Lehramtsstudiums ist. Die Ängste der Studierenden bei der Auseinandersetzung mit Originalliteratur beziehen sich auf die schwere Zugänglichkeit dieser Texte, eine komplizierte Sprache und einen obsoleten Erkenntnisgewinn. In der beschriebenen Lehrveranstaltung werden leserfreundliche Texte ausgewählt und digital zur Verfügung gestellt. Die Studierenden werden angeregt, die Erkenntnisse der Texte aus deren historischen Entstehungskontext „herauszuholen“ und sie mit eigenen aktuellen Lernprozessen und den Wirkungsmöglichkeiten als (zukünftige) Lehrerinnen und Lehrer in Verbindung zu bringen.

 

Videos

 

Die PH Steiermark betreibt ein eigenes professionell ausgestattetes Fernseh- und Radiostudio. Für das Kapitel „Biologie oder Biografie“ wurden im Studio „Igel-TV“ Kurzvideos produziert, in denen die Lehrveranstaltungsleiterin u. a. entwicklungspsychologische Modelle, basierend auf empirischen Studien, vorstellte. Hier erscheint es notwendig, dass empirische Studien nicht nur reproduziert, sondern auch interpretiert werden. Dies gelingt, indem die Lehrveranstaltungsleiterin die wesentlichen Ergebnisse zusammenfasst und sie beispielhaft würdigt. Als Nebeneffekt lernen die Studierenden die Lehrende auch optisch kennen, erleben deren Authentizität und haben Chancen deren emotionale Ausdrücke für eigene Lernprozesse nutzbar zu machen.

 

Podcasts

 

Podcasts begleiten Inhalte, die auf Folien stichwortartig zusammengefasst sind. Die Stichworte bieten Anhaltspunkte, Möglichkeiten für eigene Ideen, um dann zeitverzögert in Podcasts näher erläutert zu werden. Die Zusammenfassungen auf den Folien sind Ankerpunkte, im Sinne von anchored instructions, die eine gute Prüfungsvorbereitung gewährleisten.

 

Diese drei Formate haben den Vorteil, dass sie sowohl in einer Desktop-Version als auch für Mobile Devices zur Verfügung stehen und daher zeit- und ortsunabhängig genutzt werden können.

 

Kommunikationsformen/Unterstützungsangebote

 

Zu Beginn der Lehrveranstaltung wird ein (freiwillig zu besuchender) Präsenztermin abgehalten, indem der inhaltliche Aufbau des Kurses, die Medien, eine zeitliche Empfehlung und das Testformat vorgestellt werden. Als weiteres Support-Angebot wird von der Lehrveranstaltungsleiterin die Beantwortung von Fragen, die per Mail an sie gerichtet sind, innerhalb von 24 Stunden zugesagt. Die verschriftlichte Formulierung von Fragen in einem E-Mail ist häufig der erste Schritt zur Problemlösung, da dadurch das Problem strukturiert wird, Begriffe entstehen und meistens auch eine hypothetische Bewertung beinhaltet sind.

Die bearbeiteten Quellentexte werden in ein Forum gestellt, in das alle anderen Inskribierten der Lehrveranstaltung Einsicht haben. Hier eröffnen sich Diskussionsmöglichkeiten und viele Perspektiven, da die Studierenden die Themen aufgrund ihrer diversen Biografien unterschiedlich bearbeiten.

 

Lernergebnisse

 

Seit dem WS 2020/21 wird die Lehrveranstaltungsprüfung, wie sie das Curriculum vorschreibt, online/asynchron mit Moodle-Tests durchgeführt. Die Abschlussprüfung besteht aus einem Testteil mit gebundenen Antwortformaten (10 Multiple-Choice-Fragen mit enger Zeitbegrenzung) und einem Test mit offen zu beantworteten Fragen mit moderater Zeitbegrenzung. Dies ermöglicht eine zeitökonomische Beurteilung für diese große Lehrveranstaltung mit ca. 70 Studierenden pro Semester. Die Studierenden erhalten spätestens zwei Tage nach dem Test ihre Ergebnisse.

 

Quelle:

PHST (2018). Curriculum für das Bachelorstudium im Bereich der Sekundarstufe Berufsbildung Fachbereiche Duale Berufsausbildung sowie Technik und Gewerbe. Verordnung des Hochschulkollegiums der Pädagogischen Hochschule Steiermark vom 21.12.2018, Pädagogische Hochschule Steiermark.

Mehrwert

Durch das klar strukturierte didaktische Konzept ergibt sich für die zukünftige Lehrveranstaltungsentwicklung ein Effizienzgewinn durch zielgerichtetes Vorgehen und Zeitersparnis. Es wurde eine Vielzahl von unterschiedlichen Lernmaterialen, wie Videos, Podcasts, etc. erstellt, die weiter verwendet werden können und somit das Distance Learning sehr gut unterstützt werden kann. Die durchdachte Verbindung von synchronen und asynchronen Formaten berücksichtigt die individuellen Bedürfnisse der Studierenden (unterschiedliche Lerngeschwindigkeiten und -intensitäten, Kompetenzen, fachliche Zugänge, Wünsche nach orts- und zeitunabhängigem Lernen).

Übertragbarkeit/Nachhaltigkeit

Das Lehrveranstaltungskonzept wird seit dem Wintersemester 2016/17 regelmäßig eingesetzt und immer wieder validiert und weiter entwickelt. Derzeit werden in einem laufenden Projekt die Entwicklung von professionellen Kompetenzen der Studierenden des Bachelorstudiums „Lehramt Sekundarstufe Berufsbildung“ beforscht, es zeigen sich positive Effekte des Distance Learnings auf die Kompetenzentwicklung.

 

Das Konzept kann auf zahlreiche andere Lehrveranstaltungen, auch in anderen Studienrichtungen und Disziplinen angewendet werden, insbesondere solchen, die in frühen Semestern angesiedelt sind und Vorlesungscharakter haben. Die Lehrveranstaltung „Entwicklung und Person“, die für die Studierenden in deren zweitem Semester zu absolvieren ist, hat dieses Modell bereits aufgenommen und für ihre Zielsetzungen adaptiert.

 

Im Hinblick auf die geänderten Lehr-/Lernformen des letzten Jahres, bedingt durch die Covid19-Pandemie, hat sich das Konzept als sehr praktikabel erwiesen. Es ermöglicht eine flexible, skalierbare Kombination von Präsenzphasen und Online-Phasen und eine resiliente Planung unter verschiedenen Bedingungen (auch in Krisen).

Eine Publikation, in der das Modell, wissenschaftlich fundiert dargestellt und analysiert wird, ist in Vorbereitung.

Aufwand

Sowohl die Planung der Lehrveranstaltung als auch die Produktion der Medien bedeutete einen hohen Zeitaufwand, der von der Lehrenden bewerkstelligt wurde. Durch die Infrastruktur des Studios Igel TV und Radio Igel, das die PH Steiermark seit einigen Jahren bereitstellt, konnte eine Umsetzung auf professionellem Niveau erfolgen.

Positionierung des Lehrangebots

Das Projekt „Lehren und Lernen in der Berufspädagogik“ bezieht sich auf die Lehrveranstaltung „Einführung in Lehren und Lernen“ in der Studieneingangsphase. Die Lehrveranstaltung wird verpflichtend als Vorlesung für alle Studierenden des Bachelorstudiums „Lehramt Sekundarstufe Berufsbildung“ an der PH Steiermark im Rahmen der bildungswissenschaftlichen Grundlagen des Moduls „BWA – Lehren und Lernen“ angeboten. Dieses bildet die Bedeutung einer reflektierten Planung und Analyse von pädagogischem Handeln ab. Dabei steht die Gestaltung und Begleitung von Bildungsprozessen ebenso im Mittelpunkt wie die eigenständige Entwicklung eines didaktischen Repertoires. Vermittelt wird Wissen um kognitive, körperliche, emotionale und soziale Entwicklungsverläufe. Gefördert wird eine Lehr- und Lernkultur, die auf erziehungs- und unterrichtswissenschaftliche Grundlagen zurückgreift und die Lernenden sowie ihre Bezugsgruppen ins Zentrum stellt.

Links zum Projekt
Links zu der/den Projektmitarbeiter/innen
Das Beispiel wurde für den Ars Docendi Staatspreis für exzellente Lehre 2021 nominiert.
Ars Docendi
2021
Kategorie: Methoden des Distance Learning und deren nachhaltiger Einsatz
Ansprechperson
Werner Moriz, Dr., Hochschulprofessor, Insitutsleiter
Institut für Bildungswissenschaften
+43 316 8067 6402
Nominierte Person(en)
Daniela Moser, Dr., Hochschulprofessorin
Insitut für Bildungswissenschaften
Themenfelder
  • Neue Medien
  • Didaktische Methode
  • Berufsbegleitend Studieren
  • Studieneingangs- und Orientierungsphase
Fachbereiche
  • Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften