Medientheorie: Einführung in die Kommunikationstheorie (Vorlesung)

Ziele/Motive/Ausgangslage

In einer Phase, in der soziale Interaktion aufgrund äußerer Umstände mehr oder weniger ausschließlich digital erfolgen kann, tritt unweigerlich die Frage in den Vordergrund, welche Veränderungen sich dadurch für eine erfolgreiche Kommunikation – und im Speziellen für eine Lernkommunikation – ergeben.

 

Ausgehend von einem studierendenzentrierten Konzeptionsansatz im Rahmen der Vorbereitung der Präsenzlehre stammenden Vorlesung „Medientheorie – Einführung in die Kommunikationstheorie“, stand die Auseinandersetzung mit der Rolle des Kommunikations- und Medienverhaltens von Studierenden in der erfolgreichen Gestaltung digitaler Lernwelten im Vordergrund.

 

Die zugrundeliegende Hypothese für die Neukonzipierung war, dass der Schlüssel für eine erfolgreiche Transformation der Vorlesung in der Anpassung der Didaktik an die digitale Lebensrealität der Studierenden und deren Medien-, Kommunikations- und soziales Verhalten liegt. So sollte die Interaktionsschwelle der Studierenden mit den Lehrinhalten gesenkt, die reflexive und kommunikative Auseinandersetzung gestärkt und die selbstbestimmte Lernkompetenz unterstützt werden.

 

Ziele auf Programmebene waren

- die Transformation der bestehenden Vorlesung in einen asynchronen digitalen Lernraum und die nachhaltige Verankerung des Wissens,

- eine lebendige und lebensweltnahe Umsetzung in Hinblick auf Medien-, Lern- und Kommunikationskompetenz und

- die Konzeption und Erprobung eines innovativen und übertragbaren Lehr- und Lernangebotes.

 

Ziele auf Ebene der Studierenden waren

- die Befähigung zum selbstregulierten Lernen basierend auf individuellem Vorwissen,

- gesteigerte Auseinandersetzung mit Kommunikationstheorien durch eine digitale Lernwelt, die Kommunikation nicht nur thematisch zum Inhalt macht, sondern auch zum Erlebnis werden lässt und

- einen gesteigerten interdisziplinären Kompetenzerwerb ermöglicht.

 

Kurzzusammenfassung des Projekts in deutscher Sprache

„Einführung in die Kommunikationstheorie“ – Konzeption eines digitalen Lernraums angepasst an das Medien- und Kommunikationsverhalten von Studierenden

 

Ziel des Projekts war, die als Präsenzunterricht konzipierte Vorlesung, in einen digitalen, orts- und zeitunabhängigen Lernraum überzuführen.

Die zugrundeliegende Hypothese für die Neukonzipierung war, dass der Schlüssel für eine erfolgreiche Transformation der Vorlesung in der Anpassung der Didaktik an die digitale Lebensrealität der Studierenden und deren Medien-, Kommunikations- und soziales Verhalten liegt. So sollte die Interaktionsschwelle der Studierenden mit den Lehrinhalten gesenkt, die reflexive und kommunikative Auseinandersetzung gestärkt und die selbstbestimmte Lernkompetenz unterstützt werden.

 

Kernelemente des didaktischen Konzepts:

- Konzeption entlang des Medien- und Kommunikationsverhaltens von Studierenden

- Selbstbestimmtem bzw. selbstgesteuertem Lernen durch eine zentrale Lernplattform, welche asynchrones, individuell an das Vorwissen angepasstes Lernen ermöglicht

- Kleinstrukturierte Informationseinheiten orientiert an Microlearning

- Niederschwellige, sozial begleitende Interaktion über geschlossene Social Media Gruppe

- Explorative und interaktive Auseinandersetzung mit Lerninhalten durch Mischung aus theoretischer Wissensvermittlung, praktischen Werkzeugen und Übungen

- Förderung der digitalen Medien- und Kommunikationskompetenz durch inhaltliche Aufbereitung und Aufgaben

Kurzzusammenfassung des Projekts in englischer Sprache

“Introduction to Communication Theory” – Designing a Virtual Classroom based on the Media and Communication Patterns of current Student Cohorts

 

Aim of the project was to transform the existing offline lecture into a digital learning environment, which enables students to study regardless of location and time restrictions.

 

The process of re-conceptualizing the lecture was based on the hypothesis that it is key for a successful transformation to adapt the didactics to current communication and media consumption patterns. By doing so, it was hypothesized that student interaction and commitment would be increased as well self-regulated learning competencies supported.

 

Didactic Key elements:

- Design in line with current media consumption and communication patterns of Generation Y and Generation Z

- Small structured content and information in line with micro learning research

- Multi-channel communication approach by using social media in order to reduce transactional distance and increase social presence

- Reinforcement of self-regulated learning competencies

- Enabling students via asynchronous learning environment and content to adapt content according to pre-existing knowledge and individual situation

- Promoting digital and media and communication competencies by interactive exercises and engagement in the learning process

- Supporting an exploratory and interactive approach to learning by using a mixture of theoretical input, exercises and practical tools

Nähere Beschreibung des Projekts

Medientheorie: Einführung in die Kommunikationstheorie – Konzeption eines digitalen Lernraums angepasst an das Medien- und Kommunikationsverhalten von Studierenden

Christoph Wize, Institut für Bildende und Mediale Kunst, Medientheorie, Vorlesung

 

In einer Phase, in der soziale Interaktion mehr oder weniger ausschließlich digital erfolgen kann, tritt unweigerlich die Frage in den Vordergrund, welche Veränderungen sich dadurch für eine erfolgreiche Kommunikation – und im Speziellen für eine Lernkommunikation – ergeben.

 

Ausgehend von einem studierendenzentrierten Konzeptionsansatz im Rahmen der Vorbereitung meiner Lehrveranstaltung „Medientheorie – Einführung in die Kommunikationstheorie“, stand die Auseinandersetzung mit der Rolle des Kommunikations- und Medienverhaltens von Studierenden in der erfolgreichen Gestaltung digitaler Lernwelten im Vordergrund. Die leitenden Fragen waren: Welcher Mehrwert kann dadurch erzielt werden, wenn sich das didaktische Konzept von Distance Learning Vorhaben an den Lebenswelten von Studierenden orientiert? Wie kann das Vorhaben einer studienzentrierten digitalen Lernumwelt dazu genützt werden, den intradisziplinären Kompetenzerwerb zu steigern?

 

Betrachtet man die beiden aktuellen Hauptgruppen an Studierenden (Millennials und Generation Z), ist festzustellen, dass das soziale Verhalten dieser Gruppen stark von (neuen) Medien geprägt ist. Dahingehend war es naheliegend die Struktur auf der von dieser Studierenden-Zielgruppe verwendeten Medien und dem dadurch entstanden Lern- und Kommunikationsverhalten aufzubauen.

 

In einer Phase, in der sich – auch durch die Corona-Krise bedingt – die klassischen Lebenswelten rasant vermischen, sollte so die Interaktionsschwelle der Studierenden mit den Lehrinhalten gesenkt, die reflexive und kommunikative Auseinandersetzung gestärkt und die selbstbestimmte und selbstgesteuerte Lernkompetenz mit Hilfe einer innovativen Lehrdidaktik unterstützt werden.

 

Ausgangspunkt und Ziele

Die zugrundeliegende Hypothese für die Neukonzeption war, dass der Schlüssel für eine erfolgreiche Transformation der Vorlesung in der Anpassung der Didaktik an die Lebensrealität der Studierenden und deren Medien-, Kommunikations- und soziales Verhalten liegt.

 

Ziele auf Programmebene waren

- Die Transformation der bestehenden Vorlesung in einen asynchronen digitalen Lernraum und die nachhaltige Verankerung des Wissens.

- Die Kreation einer lebendigen und lebensweltnahen Lernumgebung die den Erwerb von Medien-, Lern- und Kommunikationskompetenz unterstützt und erfahrbar macht.

- Die Konzeption und Erprobung eines innovativen Lehr- und Lernangebotes, welches als Role Model für Veranstaltungen mit anderen Inhalten dienen kann und dessen Ergebnisse leicht übertragbar sind.

 

Ziele auf Ebene der Studierenden waren

- Die Befähigung der Nutzenden zum selbstregulierten Lernen basierend auf individuellem Vorwissen, um so die Einstiegshürden gering zu halten und die Motivation zu steigern.

- Die Kreation eines interaktiven und individuellen Lernerlebnisses mit dem Ziel der gesteigerten Auseinandersetzung mit Kommunikationstheorien. Die so entstandene Lernumgebung soll Kommunikation nicht nur thematisch zum Inhalt machen, sondern zum Erlebnis werden lassen.

- Ein gesteigerten interdisziplinären Kompetenzerwerb durch die Neuorganisation der Lernumgebung und den Prüfungsmodalitäten.

 

Theoretische Aspekte: Social Presence und Transactional Distance

In der Auseinandersetzung mit existierenden Argumenten für die Ausgangshypothese, dass eine Anpassung der Didaktik und der Aufbau des Distance Learnings an das Medien- und Kommunikationsverhalten der Studierenden der Schlüssel für die erfolgreiche Umsetzung des Lehrangebotes ist, erwiesen sich besonders zwei theoretische Fragmente als hilfreich. Einerseits die empfundene Distanz des Lernenden zum digitalen Lernraum. Andererseits das subjektive Gefühl der Lernenden im digitalen Lernraum möglichst authentisch, als echte „Person“ in Kontakt mit anderen Personen zu kommen.

 

Moore (1997) beschreibt mit seiner Theory of Transactional Distance im Kern, dass durch den Einsatz eines zwischengeschaltenen Kommunikationsmittels (bspw. Lernplattform) eine transaktionale Distanz entsteht. Die erfolgreiche Umsetzung von distanten Lernvorhaben ist demzufolge abhängig davon, die pädagogische, psychologische und kommunikative Distanz im digitalen Lernraum so gering wie möglich zu halten. Ein Aspekt in der Theorie von Moore ist neben der Distanz wischen Lernenden und Lehrenden, die Distanz der Lernenden in der Auseinandersetzung mit dem Lernmedium an sich.

 

Ein weiterer theoretischer Anschlusspunkt findet sich im Ansatz zur Social Presence von Short, Williams und Christie (1976), der die Bedeutung der empfundenen Fähigkeit, als Person authentisch über ein Kommunikationsmittel mit jemand anderem in Kontakt zu kommen, ins Zentrum für eine erfolgreiche intermediierte Interaktion stellt. Gunawardena (1995, S. 151) definiert soziale Distanz als “the degree to which a person is perceived as a ‘real person’ in mediated communication.”

 

Auch wenn beide theoretischen Ansätze keinen direkten Bezug zum (kohortenspezifischen) Medien- und Kommunikationsverhalten herstellen, liefern sie fundierte Hinweise darauf, dass aus einer entsprechenden zielgruppenspezifischen Analyse wertvolle Hinweise für ein erfolgreiches Distance Learning Vorhaben gewonnen werden können und bestärkten mich in meiner Ausgangshypothese.

 

Dies wird besonders deutlich, wenn man sich näher mit dem Kommunikationsverhalten und Medienverhalten der zwei Hauptgruppen von aktuell Studierenden – den Millenials (Generation Y) und Generation Z auseinandersetzt.

 

Das Kommunikations- und Medienverhalten der Generation Y und Generation Z

Die prägenden aktuellen Studierendenkohorten sind Generation Y/Millennials (geboren ab ca. 1980) und Generation Z (ab ca. 1995). Trotz der starken Unterschiede, sowohl im Hinblick auf die vertretenen Werte, als auch auf die Nutzung und den Einsatz sozialer und digitaler Medien, lassen sich gewisse Kernelemente herausarbeiten, die Generation Y und Generation Z verbinden (PWC, 2020):

- Soziale und digitale Medien als zentrale Informations- und Kommunikationsdrehscheibe

- Informationen werden über kleine und kreativ aufgearbeitete Inhalte konsumiert (Microcontent gewinnt immer mehr an Bedeutung)

- Plattformübergreifende Kommunikation und Informationen sind integrierter Bestandteil des Medienverhaltens

- Soziale Medien haben einen hohen Stellenwert in der intrapersonellen Kommunikation

 

Didaktisches Konzept

Schaffung eines zeitlich unabhängigen digitalen Lernraums unter Nutzung von Plattformen und Medien sowie der Aufarbeitung von Inhalten, die dem kohortenspezifischen Medien- und Kommunikationsverhalten entspricht. Ziel war das Commitment, Engagement und die Auseinandersetzung mit den Inhalten zu steigern und die Eintrittshürden im Hinblick auf das Distance Learning Angebot niedrig zu halten.

 

Folgende Kernelemente waren in der Konzeption von besonderer Bedeutung:

 

Lerninhalte in zentralem digitalem Lernraum

- Die Lerninhalte wurden auf einer individuell eingerichteten Homepage gesammelt und zusammengefasst sowie sämtliche Inhalte (auch externe, über die Grundlagen der Vorlesung hinausgehende Informationen) integriert (One-Stop-Shop)

 

Kleinstrukturierte Inhalte, die an individuellem Wissen anschließen und Selbstkompetenz steigern

- Im Gegensatz zum klassischen Vorlesungsformat wurden die Lehrveranstaltungsinhalte, angelehnt an die Erkenntnisse des Microlearnings und des vorwiegenden Medienverhaltens von kurzlebigem Content, zeitlich kleinstrukturierter umgesetzt

- Inhalte wurden in Teaser (1 bis maximal 10 Minuten) und größerer Content-Einheiten (10 bis maximal 30 Minuten) umgesetzt, um die Einstiegshürden zu reduzieren. Dies diente auch dem Ziel, Studierenden die Möglichkeit zu geben, basierend auf ihrem individuellen Vorwissen zu lernen und den Kurs individuell anzupassen

- Unter diesem Ansatz und der Integration von externen Wissensquellen, die teilweise vertiefend, ergänzend oder vorbauend zu den eigens erstellten Lehrinhalten zu verstehen sind, sollte die Selbstkompetenz und das selbstbestimmte Lernen gefördert werden

 

Interaktiver Content und kompetenzorientierter Theorie-Praxis Diskurs

- Um das Engagement der Studierenden zu fördern wurde der Lehrinhalt interaktiv gestaltet

- Exploratives und mehrdimensionales Lernen unterstützt durch eine ausgewogene Mischung aus theoretischer Wissensvermittlung, praktischen Kommunikationswerkzeugen und kurzweiligen Übungen

 

Qualität des Contents

- Bei der Aufarbeitung wurde auf eine hohe Qualität des Contents geachtet, welche dem aktuellen Trend des Qualitätsanspruches auf gängigen Social Media Plattformen entspricht

 

Multi-Channel Kommunikation und Nutzung von Social Media

- Um eine größere Nähe zwischen dem Lehrenden, den Studierenden und den Lerninhalten zu gewährleisten, wurde eine geschlossene Social Media Gruppe auf Facebook eingerichtet, die neben den klassischen Kommunikationswegen (Mail, Uni-Plattform) als niederschwellige Kommunikations- und Austauschplattform genutzt werden konnte

- Die ergänzenden Lernplattformen (Website und Facebook) wurden gewählt, da sie kohortenübergreifend zwischen Lehrendem und Studierenden die Medien mit der größten sozialen Nähe darstellen

- Feedbackschleifen und aktive Kommunikation mit dem Lehrenden

 

Prüfungsstruktur

- Die Abschlussprüfung wurde nicht als praxis- und kompetenzorientierte Anwendung der Auseinandersetzung mit den erlernten Inhalten konzipiert. An Stelle von Prüfungsfragen, die sich lediglich auf Faktenwissen fokussieren, wurde die Fähigkeit der Studierenden das erworbene Wissen in ihre Lebenswelt zu übertragen fokussiert.

- Große Teile der Abschlussprüfungsleistung wurden lernimmanent erworben, dadurch, dass interaktive Aufgaben in die Videos eingeflochten wurden

- Die abschließende Aufgabe wurde als Konzipierung und Visualisierung eines eigenen Kommunikationsmodells kreiert, um den intradisziplinären Kompetenzerwerb zu unterstützen

 

Verlauf und Erkenntnisse

Die Transformation der Präsenzvorlesung in einen digitalen Lernraum kann, gemessen an den Ergebnissen der produzierten Inhalte der Studierenden sowie dem weit überdurchschnittlichen Feedback im Rahmen der Lehrgangsevaluation, als äußerst erfolgreich sowohl im Hinblick auf die Ziele auf Programm- als auch auf Studierendenebene angesehen werden.

Das hohe Engagement der Studierenden, sowie die Bereitschaft sich intensiv mit der Materie auseinanderzusetzen wird dabei im Wesentlichen auch auf das Lehrveranstaltungsdesign zurückgeführt. Insbesondere die Neustrukturierung und Aufarbeitung der bestehenden Inhalte der Vorlesung in kleinstrukturiertere Einheiten, sowie die kreativ und interaktive Aufarbeitung hat dazu geführt und die Integration von vertiefenden und vorbereitenden Inhalten in einem zentralen digitalen Lernraum werden als ausschlaggebend für dieses Ergebnis angesehen.

 

Darüber hinaus sind auch die kreative und von einer inhaltlich tiefgreifenden Auseinandersetzung geprägten Abschlussarbeiten zu nennen, die sowohl im Hinblick auf die Übertragung der theoretischen Aspekte der Kommunikationstheorien in die Praxis, als auch die Medienkompetenz und Kommunikationskompetenz der Studierenden unter Beweis stellen.

 

In der Auseinandersetzung mit den Rückmeldungen der Studierenden im Rahmen der Lehrveranstaltungsevaluation haben sich folgende Kriterien als ausschlaggebend für die Attraktivität des Lehrformates und des hohen Engagements herausgestellt

- kleinstrukturierte und interaktive Inhalte, die sich gut in den Lernalltag integrieren lassen konnten und ein Gegensatz zu Frontal-Vorträgen darstellte

- qualitativ hochwertig produzierte Lehrinhalte, die den Studierenden ein Gefühl der hohen Wertschätzung gegenüber der Lehrveranstaltung, aber auch ihnen als Lernenden selbst vermittelt haben

- strukturierter Aufbau der Lernplattform, die dadurch individuelles, selbstgesteuertes und asynchrones Lernen ermöglichte, ohne einem strikten Lehrplan folgen zu müssen

- Ergänzende, vorbauende und vertiefende Inhalte im Lernraum integriert

- Möglichkeit und Aufforderung zur Interaktion über eine soziale Plattform als Raum des interaktiven Austausches

 

 

Quellen:

- Gunawardena, C. (1995). Social presence theory and implications for

interaction and collaborative learning in computer conferences. International

Journal of Educational Telecommunications, 1(2–3), 147–166. Retrieved from

www.learntechlib.org/p/15156

- Moore, M. (1997). Theory of transactional distance. In D. Keegan (Ed.), Theoretical principles of distance education (pp. 22–38). New York: Routledge.

- PWC (2020). Gen Z is talking. Are you still listening? Url: www.pwc.de/de/handel-und-konsumguter/so-tickt-die-generation-z.html

- Short, J., Williams, E., & Christie, B. (1976). The social psychology of telecommunications. London: John Wiley & Sons.

Mehrwert

Die im Rahmen der Lehrveranstaltung erzielten Ergebnisse der Studierenden zeugen von einer besonders hohen inhaltlichen, kritischen und diskursiven Auseinandersetzung mit den vermittelnden Lern- und Lehrinhalten beobachtet werden, die sich sowohl in den erstklassigen Abschlussarbeiten, als auch einer weit überdurchschnittlichen Lehrveranstaltungsbewertung geäußert haben. Dabei zeigt sich, dass insbesondere die Strukturierung des digitalen Lernraums entlang des Medien- und Kommunikationsverhaltens der zwei zentralen Studienkohorten als ausschlaggeben für den Erfolg angesehen wird.

 

Auf Studierendenebene zeigte sich der Erfolg neben den äußerst guten Abschlussarbeiten, welche nicht nur die Kommunikations-, sondern auch die Medienkompetenz der Studierenden, durch ein hohes Engagement und eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit dem Thema, unter Beweis stellen.

 

Durch die Erprobung der neuartigen Strukturierung und des didaktischen Konzeptes konnten nützliche Erkenntnisse für die Neukonzipierung weiterer Lehrveranstaltungen gewonnen werden.

Übertragbarkeit/Nachhaltigkeit

Die gewonnen Erkenntnisse und das grundlegende didaktische Konzept können auf andere Distance Learning Vorhaben umgelegt bzw. auch im Blended Learning zum Einsatz gebracht werden.

Aufwand

8 Tage Konzeption, Design, Transformation, Lernplattform / 3 Tage für Videodreh und Schnitt / rund 2.000,- an Honoraren für Videoproduktion bis Gebühr für die Lernplattfrom

Positionierung des Lehrangebots

Vorlesungen (VO), LV-Nr. S40213

Links zu der/den Projektmitarbeiter/innen
Das Beispiel wurde für den Ars Docendi Staatspreis für exzellente Lehre 2021 nominiert.
Ars Docendi
2021
Kategorie: Methoden des Distance Learning und deren nachhaltiger Einsatz
Ansprechperson
Christoph Wize
Christoph Wize, Institut für Bildende und Mediale Kunst, Medientheorie,
+43 1 71133 3551
Nominierte Person(en)
Christoph Wize
Christoph Wize, Institut für Bildende und Mediale Kunst, Medientheorie,
Themenfelder
  • Neue Medien
  • Didaktische Methode
  • Sonstiges
  • Erfahrungslernen
Fachbereiche
  • Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften
  • Kunst, Musik und Gestaltung