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Zuletzt aktualisiert am 30.05.2025

Postdigital: SciArt

Bei dem Projekt handelt es sich um ein neues Projekt / eine wiederholte Einreichung

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Banner des Hackathons.

Ars Docendi Kriterien

  • Perspektivenerweiterung und Internationalisierung

Gruppengröße

< 20

Anreißer (Teaser)

Der Kurs „Postdigital: SciArt“ verbindet Design, Kunst, Wissenschaft und Technologie. Studierende entwickelten gemeinsam mit Neurowissenschaftler:innen im ASTER+S Hackathon 2025 neue künstlerische Perspektiven.

Kurzzusammenfassung des Projekts

Der Kurs „Postdigital: SciArt“ verbindet Design, Kunst, Wissenschaft und Technologie. Im Sommersemester 2025 fand ein ASTER+S-Hackathon statt, organisiert von Rocío García Robles (Universität Sevilla) und Marianne Lechner (Kunstuniversität Linz). Studierende der Kunstuniversität Linz und der Johannes Kepler Universität arbeiteten dabei mit Neurowissenschaftler:innen zusammen. Dieser Hackathon war Teil der 3. Ausgabe des ASTER+S-Forschungsprojekts („Kunst, Wissenschaft, Technologie: Forschung für und mit der Gesellschaft“), das vom spanischen Ministerium für Wissenschaft, Innovation und Universitäten über die FECYT-Stiftung finanziert wird (Projekt 2023-19716, aster.us.es/alleditions/). Parallel dazu fanden zwei weitere Hackathons – einer in Sevilla und einer online – statt.

Die bisherigen Schwerpunkte des ASTER+S-Projekts waren:

  • 1. Ausgabe: „Natürliche Umwelt + Künstliche Intelligenz“
  • 2. Ausgabe: „Meereslebewesen + Citizen Science“
  • 3. Ausgabe (aktuell): „Neurowissenschaften“

Das Projekt wurde 2023 mit dem 1. Preis für das beste andalusische Ausstellungsprojekt sowie mit dem Sonderpreis des Publikums ausgezeichnet – eine Ehrung, die von der AMMA (Vereinigung der Museologen und Museumsfachleute Andalusiens) verliehen wurde.

Die eco-SciArt-Methode

Im Rahmen des ASTER+S-Projekts wurde die eco-SciArt-Methode von Projektleiterin R. García Robles entwickelt. Diese partizipative Methode nutzt die Metapher der Natur (Samen + Blüte + Frucht), um die SciArt-Ko-Kreation in interd

Kurzzusammenfassung des Projekts in englischer Sprache

Postdigital: SciArt – Bridging Art & Science

The course "Postdigital: SciArt" merges design, art, science, and technology. In summer semester 2025, an ASTER+S Hackathon was organized by Rocío García Robles (University of Seville) and Marianne Lechner (Kunstuniversität Linz). Students from the Kunstuniversität Linz and Johannes Kepler University collaborated with neuroscientists. This event was part of the third edition of the ASTER+S research project ("Art, Science, Technology: Research for and with Society"), funded by the Spanish Ministry of Science, Innovation, and Universities (Project 2023-19716, aster.us.es/alleditions/).

The eco-SciArt method, developed by R. García Robles, uses the metaphor of nature (Seed + Bloom + Fruit) to facilitate interdisciplinary co-creation:

  • Seed: Scientific ideas as inspiration.
  • Bloom: Initial artistic concepts formed during the hackathon.
  • Fruit: Further developed projects.

In 2023, the project won First Prize for Best Andalusian Exhibition Project and the Audience Special Award. The resulting works will be showcased in an exhibition, making science tangible through art.

Nähere Beschreibung des Projekts

SciArt im postdigitalen Zeitalter: Kunst & Wissenschaft vereint

SciArt, die interdisziplinäre Verbindung von Wissenschaft und Kunst, ist tief im postdigitalen Zeitalter verwurzelt – einer Ära, in der digitale Technologien nahtlos in den Alltag integriert sind. Das Postdigitale beschreibt die Verschmelzung digitaler und analoger Prozesse und inspiriert hybride Ausdrucksformen, die wissenschaftliche Erkenntnisse und künstlerische Praktiken kombinieren.

Im Wintersemester 2024/25 fand im Rahmen eines Kurses ein ASTER+S-Hackathon statt, organisiert von Rocío García Robles (Universität Sevilla) und Marianne Lechner (Kunstuniversität Linz). Studierende der Kunstuniversität Linz und der Johannes Kepler Universität arbeiteten mit Neurowissenschaftler:innen zusammen, um neue kreative Ansätze zu entwickeln. Der Hackathon war Teil der dritten Ausgabe des ASTER+S-Forschungsprojekts („Kunst, Wissenschaft, Technologie: Forschung für und mit der Gesellschaft“), das transdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Kunst, Wissenschaft und Technologie fördert.

Die eco-SciArt-Methode: Kreativer Entwicklungsprozess

Das Projekt basiert auf der von R. García Robles entwickelten eco-SciArt-Methode, die den kreativen Prozess durch eine Naturmetapher strukturiert:

  • Seed: Wissenschaftliche Themen als Ausgangspunkt.
  • Flower: Erste künstlerische Konzepte und Prototypen im Hackathon.
  • Fruit: Weiterentwicklung zu realisierbaren Projekten.

Diese Methode unterstützt die interdisziplinäre Zusammenarbeit und ermöglicht es, wissenschaftliche Ideen in künstlerische Werke zu transformieren. Die entstandenen Arbeiten werden in einer Ausstellung präsentiert, um Wissenschaft durch Kunst erfahrbar zu machen.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit & institutionelle Unterstützung

Der Hackathon wurde durch die enge Kooperation zwischen Rocío García Robles (Universität Sevilla) und Marianne Lechner (Kunstuniversität Linz) realisiert. Die Universität Sevilla unterstützt mit dem ASTER+S-Projekt die Synergien zwischen Kunst, Wissenschaft und Technologie.

Nachhaltigkeit & Übertragbarkeit

Dank der strukturierten eco-SciArt-Methode lässt sich das Kurskonzept flexibel auf verschiedene Universitäten, Disziplinen und Kontexte übertragen. Der Hackathon als innovatives Lehrformat ermöglicht es Studierenden, über Fachgrenzen hinauszudenken und langfristige, interdisziplinäre Projekte zu entwickeln. Die Verbindung zu etablierten Programmen wie ASTER+S oder dem Ars Electronica Festival stärkt zudem die Sichtbarkeit und Nachhaltigkeit des Formats.

Mehrwert & Zukunftsperspektiven

SciArt trägt dazu bei, wissenschaftliche Erkenntnisse über künstlerische Methoden zugänglich zu machen und neue Formen des Wissenstransfers zu ermöglichen. Die Zusammenarbeit zwischen Künstler:innen und Wissenschaftler:innen eröffnet neue Perspektiven und fördert innovative Lösungsansätze. Die internationale und interdisziplinäre Ausrichtung des Hackathons steigert zudem die Motivation der Teilnehmenden und fördert den interkulturellen Austausch.

Weitere Informationen unter: aster.us.es/alleditions/

Akzeptanz und Resonanz

Das ASTER+S-Projekt (Art, Science, Technology: Research for and with Society) hat durch seine interdisziplinäre Ausrichtung und die Förderung von Synergien zwischen Kunst, Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft einen bedeutenden Einfluss erzielt. Ein zentrales Ergebnis des Projekts ist die Förderung akademischer Arbeiten, die sich mit der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft auseinandersetzen. Beispielsweise wurde die Dissertation „The Age of Digital Productivity: The Internet and the Modes of Creating, Observing and Being Observed“ von Helena Hernández Acuaviva im Rahmen des Projekts entwickelt. Diese Arbeit untersucht, wie künstlerische Bilder im Raum der sozialen Netzwerke und des Internets fließen und transformiert werden, wobei Phänomene wie Post-Wahrheit und die Sättigung des Selbst analysiert werden.

Durch solche Forschungsarbeiten trägt ASTER+S dazu bei, das Verständnis für die Wechselwirkungen zwischen digitalen Medien und künstlerischer Praxis zu vertiefen und fördert die Entwicklung neuer kreativer Ausdrucksformen im digitalen Zeitalter.

Nutzen und Mehrwert

Dynamisierung des kreativen inter- und transdisziplinären Denkens im wissenschaftlichen Bereich durch die Förderung von Innovation und Unternehmertum. Dies geschieht durch die Zusammenarbeit von Wissenschaftler:innen, Techniker:innen, Künstler:innen und Geisteswissenschaftler:innen.

Theoretische Forschung zu Themen wie Kreativität mit neuen Medien, wissenschaftliche Kommunikation mit der Gesellschaft sowie inter- und transdisziplinäre Synergien.

Innovatives künstlerisches Schaffen auf der Grundlage von Wissenschaft und Technologie – nicht nur mit digitalen Medien, sondern auch durch die Nutzung weiterer wissenschaftlich-technologischer Werkzeuge und Ansätze.

Alternative Nutzung von Kunsträumen, die für zeitgenössische Kunst vorgesehen sind, durch die Schaffung von Brücken zu Wissenschaft und Technologie.

Künstlerische Ansätze zur Wissenschafts- und Technologievermittlung an die Gesellschaft. Dies umfasst die Verbreitung, Vermittlung und Bildung in diesen Bereichen durch künstlerische Methoden und verschiedenste Medien.

Übertragbarkeit und Langlebigkeit

Das Projekt läuft seit 2025

Dieses Projekt läuft zum ersten Mal in Österreich allerdings zum 3. Mal in Seville.

Nachhaltigkeit und Weiterentwicklung des Lehrprojekts

Das Lehrprojekt ist langfristig ausgelegt und kann kontinuierlich weiterentwickelt werden. Durch die Hackathon-Methode und die eco-SciArt-Methode (Seeds – Flowers – Fruits) bleibt es flexibel und an verschiedene Kontexte anpassbar.

Langfristiger Einsatz

Regelmäßige Lehrveranstaltungen ermöglichen eine jährliche Umsetzung des Konzepts, das thematisch aktualisiert und an neue wissenschaftliche Fragestellungen angepasst werden kann. Die Integration in Studienprogramme verschiedener Fachrichtungen, insbesondere in Kunst-, Design- und Wissenschaftsstudiengängen, eröffnet neue Möglichkeiten für interdisziplinäre und forschungsbasierte Lehre. Durch die Zusammenarbeit mit Museen, Forschungsinstituten und Kulturinstitutionen entstehen wertvolle Synergien, die das Lehrprojekt über den Hochschulkontext hinaus stärken.

Übertragbarkeit auf andere Lehrsituationen

Innerhalb der Hochschule kann das Konzept in Seminaren, interdisziplinären Projekten oder problemorientiertem Lernen eingesetzt werden. Es fördert die Zusammenarbeit zwischen Studierenden verschiedener Fachbereiche und unterstützt neue Lehrmethoden. Auch außerhalb der Hochschule bietet das Projekt vielseitige Anwendungsmöglichkeiten. Es kann in Weiterbildungsprogrammen, Citizen-Science-Projekten sowie in Museen und der schulischen Bildung eingesetzt werden, um Wissenschaft und Kunst auf innovative Weise zu vermitteln.

Institutionelle Unterstützung

Der Hackathon in Österreich entstand aus der Eigeninitiative der beiden Lehrpersonen.

Die finanzielle Unterstützung erfolgt durch Fördermittel für interdisziplinäre Lehr- und Forschungsprojekte. Diese Mittel ermöglichen die Durchführung des Hackathons, die Entwicklung von Lehrmaterialien sowie die Organisation begleitender Veranstaltungen und Ausstellungen. Zusätzlich werden Drittmittel aus nationalen und internationalen Forschungsprogrammen sowie Kooperationen mit externen Partnern genutzt.

Die Bereitstellung von Infrastruktur spielt eine zentrale Rolle. Die Hochschule stellt Labor- und Atelierräume, technische Ausstattung sowie digitale Plattformen zur Verfügung, die für die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Studierenden, Künstler:innen und Wissenschaftler:innen erforderlich sind. Speziell ausgestattete Räume mit moderner Technologie ermöglichen Experimente und kreative Arbeitsprozesse im Bereich SciArt.

Das Projekt ist in das hochschulinterne Qualitätsmanagement eingebunden, um eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Verbesserung der Lehr- und Lernprozesse zu gewährleisten.

Nach jeder Veranstaltung werden systematische Lehrevaluationen durchgeführt, in denen Studierende ihre Erfahrungen und Anregungen rückmelden können. Neben standardisierten Fragebögen werden qualitative Methoden wie reflektierende Feedbackgespräche oder Fokusgruppen genutzt, um detaillierte Einblicke in die Wirksamkeit der Methoden und die Studierendenperspektiven zu erhalten.

Weiters wurden nach den Hackathon Evaluierungbögen von den Studierenden ausgefüllt, die ebenfalls dazu beitragen das Format weiterzuentwickeln.