Zuletzt aktualisiert am 01.06.2026
Entrepreneurial Engineering
FHTechnikum Wien - Sabine Traxler
Collage - Workshoptage
Kurzzusammenfassung des Projekts
Das Modul Entrepreneurial Engineering ermöglicht Studierenden entrepreneuriales Verhalten im Rahmen eines Engineering-Prozesses zu erleben und zeigt, wie mittels geeigneter Methoden am Ende des Moduls neue Geschäftsmodelle geschaffen bzw. bereits existierende weiterentwickelt werden können. Berufsbegleitende Studierende nutzen für dieses Modul häufig reale Aufgaben aus ihrem Berufsalltag. Aus praxisorientierter Sicht ist es das Ziel, Studierende insoweit zu befähigen, dass sie die erlernten Methoden auch nach Abschluss des Moduls in den eigenen Unternehmen anwenden können. Dies ermöglichen auch die ganztägig konzipierten Workshoptage. Wissen wird dadurch nachhaltig verankert und gesellschaftlichen Anforderungen Rechnung getragen. Ebenso wird Künstliche Intelligenz eingesetzt, um Unterschiede und Muster zu erkennen und die Ergebnisse kritisch zu hinterfragen.
Methodisch ist das Modul dem Project-based-Learning Ansatz zuzuordnen, wobei sich Präsenzphasen und Eigenstudienphasen abwechseln. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung stellen Studierende ihre Präsentations-, Reflexionsskills und ihr Fachwissen unter Beweis und fungieren als GutachterInnen. Betrachtet man Entrepreneurial Engineering mit Hilfe der Bloomschen Taxonomie, dann kann festgehalten werden, dass alle Ebenen in diesem Modul vereint werden.
Kurzzusammenfassung des Projekts in englischer Sprache
Entrepreneurial Engineering gives students the opportunity to experience entrepreneurial behaviour within the framework of an engineering process and shows how new business models can be created or existing ones further developed using appropriate methods. Part-time students often use real-life work tasks for this module. From a practical perspective, the aim is to enable students to apply the methods they have learned in their own companies even after completing the module. This is also made possible by the full-day workshops. Knowledge is thus embedded in a sustainable and socially relevant way. Artificial intelligence is also used to identify differences and trends and to critically question the results.
Methodologically, the module can be classified as project-based learning, with alternating phases of classroom attendance and self-study. During the final session, students demonstrate their presentation-, reflection skills, their specialist knowledge and act as reviewers. Looking at entrepreneurial engineering with the help of Bloom's taxonomy, it can be said that all levels are combined in this module.
Nähere Beschreibung des Projekts
Das Modul „Entrepreneurial Engineering“ befähigt Studierende durch angeleitetes, projektbezogenes Lernen entweder bestehende Geschäftsmodelle aus der Praxis aufzugreifen und gesamtheitlich zu betrachten oder Produkt-/Dienstleistungsideen neu zu designen bzw. einem Redesign zu unterziehen und in einem Geschäftsmodell greifbar zu machen. Neue bzw. redesignte Lösungswege werden erarbeitet und somit der Nachhaltigkeit und den gesellschaftlichen Anforderungen Rechnung getragen.
Die Zielsetzung des Moduls kann von zwei Seiten betrachtet werden. Aus Studierendensicht ist es das Ziel entrepreneuriales Verhalten zu erleben und zu zeigen, wie mittels geeigneter Methoden neue Geschäftsmodelle geschaffen bzw. bereits existierende weiterentwickelt werden können. Aus praxisorientierter Sicht ist es das Ziel, Studierende insofern zu befähigen, dass sie die erlernten Methoden auch nach Abschluss des Moduls in den eigenen Unternehmen anwenden können. Wissen wird dadurch nachhaltig verankert. In wirtschaftlich dynamischen Zeiten, mit sich ständig wechselndem Markt und Wettbewerb, ist Out-of-the-box Thinking von AbsolventInnen unbedingt notwendig. Dieses Modul stärkt berufsbegleitende Studierende im 6ten Semester Bachelor diese Kompetenz zu verinnerlichen.
Aus didaktischer Sicht werden unterschiedliche Methoden gezielt eingesetzt, um am Schluss die höchste Stufe der Bloomschen Taxonomie (Bloom et al. 1956) – nämlich „erschaffen“ – zu erlangen. Zu Beginn der Lehrveranstaltung erfolgt im Rahmen des Kick-off ein erster Theorieinput, der bereits bestehendes betriebswirtschaftliches Wissen aus den Vorsemestern in Erinnerung ruft, und anschließend mit Entrepreneurshiptheorie vertieft. Studierende werden dabei animiniert Begriffe in eigenen Worten zu definieren und im Kontext von Engineering zu verankern. Zudem werden klassische betriebswirtschaftliche Tools, wie z.B. Porters Five Forces, SWOT Analyse, etc., miteinander verknüpft, um anschließend auf kreative Methoden im Rahmen der Geschäftsmodellentwicklung überleiten zu können. Die auf die erste Präsenzeinheit folgende Eigenstudienphase hilft den Studierenden die theoretischen Inhalte zu verstehen, indem die Inhalte interpretiert und auf einen ersten Sachverhalt im Rahmen des Berufs umgelegt werden. Anschließend erfolgen Workshoptage. Im Rahmen der Workshoptage werden Studierende zu Beginn des jeweiligen Workshoptages durch kurze Theorieinputs erneut abgeholt, damit sie anschließend in Gruppen die Übungen eigenständig bearbeiten können. Angeleitetes, projektbezogenes Lernen ist dadurch möglich. Während im Rahmen des ersten großen Workshopblocks (zweitägig) Design Thinking, mit all den kreativen Facetten, im Zentrum steht, ist trotzdem nicht nur „anwenden“ das Ziel, sondern auch „analysieren“ und „bewerten“. Muster und Beziehungen müssen im Rahmen des iterativen Prozesses erkannt und Informationen miteinander verglichen werden, um anschließend einen selbst erstellten Protoypen zu erschaffen und anschließend bewerten zu können. Die Ergebnisse müssen in Eigenverantwortung dokumentiert werden. Hierzu werden Lerntagebücher in Moodle zur Verfügung gestellt.
Aufbauend am Prototypen wird ein Business Modell Canvas im Rahmen des dritten Workshoptages entwickelt. D.h. Studierende müssen das Ergebnis aus dem ersten großen Workshopblock auch im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit, Markt- und Wettbewerbsakzeptanz prüfen. Beginnend mit einem Fresh-up der Inhalte, werden anschließend die Übungen innerhalb der Gruppe durchgeführt. Die Lektorinnen unterstützen die Studierenden innerhalb der Übungen, indem kritisch diskutiert und Teilergebnisse reflektiert werden. Es ist nicht das Ziel den Studierenden Lösungen zu präsentieren, sondern durch gezielte Fragen - im Sinne des Project-based-Learning-Ansatzes - zu leiten. Die Ergebnisse müssen erneut in Eigenverantwortung dokumentiert werden. Hierzu werden erneut Lerntagebücher in Moodle zur Verfügung gestellt.
Betrachtet man die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI), dann ist es zwingend notwendig, KI durch den Einsatz von Large Language Models in das Modul zu integrieren. Studierende und zukünftige Absolvent:Innen von morgen, müssen in der Lage sein, KI nicht nur zu nutzen, sondern auch kritisch zu hinterfragen. Aus diesem Grunde, werden in den Workshoptagen ebenso Personas und Geschäftsmodelle mittels KI erstellt, um diese mit den selbst erschaffenen Inhalten abzugleichen und Unterschiede bzw. Muster zu erkennen. Ziel ist es, Studierende zu sensibilisieren und kritisches Denken anzuregen.
Abschließend werden die Gruppenergebnisse aus den Workshoptagen am Abschlusstag präsentiert (Gruppenleistung) und ein mündliches Fachgespräch zu den Inhalten geführt (Einzelleistung). Während eine Gruppe die Ergebnisse präsentiert, erstellen alle anderen Studierenden Einzelgutachten und bewerten die Leistung der Gruppe. Ziel ist es, dass Studierende lernen nach einem Beurteilungsbogen zu bewerten, Objektivität zu schärfen und Feedback zu geben. Zusammengefasst betrachtet überzeugen Studierende am Abschlusstag erneut durch Präsentationsskills, Rhetorik, Medieneinsatz, Reflexionsfähigkeit und inhaltliche Argumentationsstärke.
Abgeschlossen wird das Modul mit einem Gruppen-Reflexionsvideo. Studierende sind angehalten den gesamten Prozess eigenständig in einem Video darzustellen um den gesamten Prozess kritisch zu reflektieren. Viele spannende Darstellungsvarianten liefern hier die Studierenden; z.B. Interviews, Storytelling, KI generierte Videos, Einsatz einer Persona, etc..
Eine Besonderheit dieses Lehrprojekts ist nicht nur die Anwendung von interaktiven Methoden und der Project-based-Ansatz, sondern auch die Möglichkeit reale Aufgabenstellungen aus der Wirtschaft bzw. Industrie zu wählen und somit auch innerhalb des Studiums Mehrwert für Unternehmen bzw. eigene Start-up Ideen zu generieren. Aus didkatischer Sicht ergibt sich daraus natürlich auch eine Herausforderung, denn berufsbegleitende Studierende haben häufig unterschiedliche Niveaus in den Aufgabenstellungen. Abgefedert werden unterschiedliche Niveaus durch die Lektorinnen selbst und durch gezielt angeleitete Fragen. Dazu ist es aber notwendig, dass alle Gruppen, die von ihnen gewählte Aufgabenstellung im Moodle Kurs zu erfassen. Anschließend wird seitens Lektorinnen geprüft ob, A) die Machbarkeit gegeben ist, B) die Komplexität angemessen ist und C) ob tatsächlich ein Mehrwert generiert werden kann. Erst wenn die tatsächliche Machbarkeit mit allen Teams geklärt ist, wird gemeinsam mit der ersten Methode gestartet.
Generell muss auch betont werden, dass Studierende im Rahmen dieses Moduls viel Entscheidungsfreiheit haben, weil A) die Aufgabenstellung und B) die Teamzusammensetzung selbst gewählt werden kann. Darüber hinaus wird der Prozess der für die gesamte Lehrveranstaltung Gültigkeit hat, zu Beginn in der ersten Theorieeinheit erklärt, theoriebasiert aufgearbeitet und mit Praxisbeispielen untermauert. In diesem Prozess wird seitens Lektorinnen festgelegt, welche Methoden zu welchem Zeitpunkt begonnen werden (d.h. Start- und Endpunkt der jeweiligen Methode wird festgelegt). Innerhalb der Übungen sind die Studierenden jedoch völlig frei und müssen Verantwortung für ihre Entscheidungen - als Gruppe - übernehmen. Dies fordert innerhalb der Teams ein hohes Maß an Eigenverantwortung, Disziplin, Teamfähigkeit, aber zugleich die Notwendigkeit erfolgsorientiert innerhalb eines zeitlich vorgegeben Rahmens agieren zu müssen. Zudem müssen die Teams selbst entscheiden, welche Teilergebnisse für die Abschlusspräsentation notwendig sind und wie diese strukturiert aufbereitet werden sollen.
Regelmäßiges, meilensteinbasiertes Feedback unterstützt die Studierenden bei ihren Entscheidungen. D.h. während jeder Teamübung ist es die Aufgabe der Lektorinnen zu jeder Gruppe zu gehen und gezielt Fragen zu stellen, damit gezieltes Lernen gefördert wird. Nach jeder Übung werden die Teilergebnisse mit den Teams mündlich besprochen. Diese Vorgehensweise zieht sich über die gesamte Lehrveranstaltung. Es liegt aber in der Verantwortung der Gruppen aktiv zu entscheiden, welche Teilergebnisse in die Abschlusspräsentation einfließen.
Weiters haben die Studierenden die Möglichkeit Fragen über das Moodle Forum zu stellen und so laufendes Feedback - auch außerhalb des Moduls - zu erhalten. Zudem steht auch „Feedback geben & Feedback nehmen“ im Zentrum des Moduls. Abschließend kann festgehalten werden, dass das Modul „Entrepreneurial Engineering“ im sechsten Semester nicht nur Inhalte der Vorsemester aufarbeitet und mit neuen Inhalten anwendungsorientiert einsetzt, sondern auch eine optimale Vorbereitung für die abschließende Bachelorprüfung sein kann. Trotz hoher Komplexität im Modul nehmen Studierenden die Inhalte und die Methoden sehr gut an, was sich wiederum in den Evaluierungen zeigt.
Nutzen und Mehrwert
Das Modul zeichnet sich durch einen hohen Innovationsgrad in der didaktischen Gestaltung sowie durch eine starke Praxisorientierung aus. Der besondere Mehrwert liegt vor allem in der konsequenten Verbindung von projektbasiertem Lernen, realen Aufgaben und einer hohen Eigenverantwortung der Studierenden. Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal ist die konsequente Umsetzung des Project-based-Learning-Ansatzes. Studierende bearbeiten eigenständig Unternehmensaufgaben oder entwickeln eigene Ideen. Dadurch entstehen nicht nur theoretische Ergebnisse, sondern potenziell verwertbare Geschäftsmodelle für die Industrie und häufig ein Mehrwert für die Gesellschaft. Diese enge Verzahnung von Studium und beruflicher Praxis ist insbesondere für berufsbegleitende Studierende von hoher Relevanz.
Ein weiterer Mehrwert liegt in der hohen Flexibilisierung und Partizipation innerhalb des Lernprozesses. Studierende wählen sowohl ihre Aufgabenstellung als auch ihre Teamzusammensetzung selbst und übernehmen Verantwortung für den gesamten Entwicklungsprozess. Innerhalb eines klar strukturierten methodischen Rahmens entscheiden sie eigenständig über Lösungswege und Ergebnisaufbereitung. Dadurch werden Zeit- und Selbstmanagement, Teamfähigkeit, unternehmerisches Denken und Entscheidungsfähigkeit gezielt gefördert.
Didaktisch zeichnet sich das Modul durch eine iterative Lernarchitektur aus, die Theorieinputs, Eigenstudienphasen und intensive Workshoptage miteinander kombiniert. Ziel ist es, Studierende schrittweise zur höchsten Stufe der Bloomschen Taxonomie – dem „Erschaffen“ – zu führen. Innovativ ist zudem die gezielte Integration von KI in den Lernprozess. Dadurch lernen sie nicht nur den produktiven Einsatz von KI, sondern auch deren kritische Reflexion.
Ein weiterer Mehrwert liegt in den vielfältigen Formen der Reflexion und Evaluation. Lerntagebücher, Peer-Reviews, Präsentationen, Fachgespräche sowie ein abschließendes Reflexionsvideo fördern Metakognition, Feedbackkompetenz und kritisches Denken. Durch meilensteinbasiertes Feedback der Lehrenden sowie gegenseitige Bewertungen der Studierenden entsteht eine lernförderliche Feedbackkultur.
Insgesamt verbindet das Modul innovative Lehrmethoden, Praxisnähe, digitale Kompetenzen und hohe studentische Eigenverantwortung zu einem ganzheitlichen Lernkonzept.
Übertragbarkeit und Langlebigkeit
Das Projekt läuft seit 2023
Gegebenenfalls geplanter Endzeitpunkt: Fortlaufend, da das Modul regelmäßig weiterentwickelt wird (neue Methoden, technische Aspekte, etc.)
Das Modul findet seit SS2023 statt. Die initiale Idee hinter dem Modul war es, Entrepreneurship mit der ingenieurwissenschaftlichen Disziplin zu koppeln und somit Mehrwert für Wirtschaft, Industrie und Gesellschaft zu erzielen. Während klassische Lehrveranstaltungen zum Thema Geschäftsmodellentwicklung nur selten die wirtschaftlichen Aspekte verlassen, wird hier ein Schritt mehr getätigt und die Welt der Techniker:Innen ergänzt. Diese Basis wurde im SS24 weiterentwickelt und den Studierenden die Möglichkeit gegeben eigene Themen aus dem beruflichen Alltag gezielt einzubinden und auch Open Source, wie z.B. Canva, zu nutzen. Dies führte natürlich zu unterschiedlichen Niveaus und musste durch die Lektorinnen nivelliert werden. Im SS25 wurde der Aspekt der Künstlichen Intelligenz integriert. Studierende müssen in der Lage sein „promts“ zu formulieren und KI generierte Ergebnisse kritisch zu reflektieren. Im SS26 wurde die Nachhaltigkeit und das Thema ESG, durch „Circular Economy“, integriert. Im Herbst 26 wird das Modul dann erneut – im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses reflektiert – und auf aktuelle Trends/Herausforderungen ausgerichtet.
Dieses Modul ist auf unterschiedliche Bereiche in der Lehre und somit auf eine Vielfalt von Studiengängen umlegbar. Zudem wäre es auch möglich, das didaktische Konzept zu erweitern und für Masterprogramme nutzbar zu machen.
Ein gemeinsamer Design Thinking Workshop in einer Großgruppe (ca. 80 Pers.) wurde ebenso gemeinsam mit der HS Luzern an der FHTW durchgeführt.
Das didaktische Konzept ist auch Inhouse für gezielte Fragestellungen der FHTW denkbar. Teile dieses Moduls wurden von J. Klamert-Schmid an zwei anderen FHs in den Bereichen Tourismus und Agrar durchgeführt.
Institutionelle Unterstützung
Unterstützung für dieses Modul erhalten wir auf unterschiedlichen Ebenen:
Beginnend mit der Unterstützung seitens des Bachelorstudienganges Internationales Wirtschaftsingenieurwesen, kann festgehalten werden, dass alle Materialien, welche im Rahmen der Workshoptage benötigt werden, wie z.B. Lego, eigene kleine Whiteboards, Lizenzen, Bausätze, etc., bereitgestellt werden. Hierbei ist der Vorteil, dass allen Studierenden die gleiche Ausgangsbasis für die Workshops geboten werden kann und somit Studierende die Möglichkeit haben unterschiedliche Elemente kennenzulernen.
Seitens der Fakultät Industrial Engineering, in die der Studiengang eingebunden ist, wird Unterstützung durch die Rahmenbedingungen geboten. Es ist möglich im Rahmen dieses Moduls Team-Teaching zu nutzen und so konzentrierter und fokussierter auf Studierende einzugehen und diese im Rahmen des iterativen Prozesses zu begleiten. Dies ist unbedingt notwendig, wenn man bedenkt, dass häufig reale Aufgabenstellungen von Unternehmen bearbeitet werden.
Seitens FHTechnikum Wien wird Unterstützung geboten, durch geeignete Infrastruktur in den Hörsälen, durch Academic Chat GPT welches zur Verfügung gestellt wird, durch ein breites Schulungsangebot, ein One-Button-Studio um selbst Videos aufzunehmen und durch die Möglichkeit Module im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses laufend weiterzuentwickeln. Zudem besteht die Möglichkeit Expert:Innen aus neuen Disziplinen in das Modul zu integrieren und somit immer am Puls der Zeit zu lehren.
Auch seitens unserer Stakeholder, die eng dem Studiengang verbunden sind, besteht Unterstützung, da diese immer wieder neue, aktuelle Themen einbringen und so den Studierenden neue Herausforderungen aufzeigen.
Qualität wird nicht nur durch geeignete Prozesse, die in unserem QM-System verankert sind, abgebildet, sondern auch in F&E gelebt. Abgeleitet vom studiengangsspezifischen Curriculum, werden Lernziele und Lernergebnisse für alle Module festgelegt und auf Metaebene reflektiert. Der Qualitätsbegriff wird somit für jedes Modul seitens Studiengangs- und Kompetenzfeldleitung festgelegt und mit den Lehrenden besprochen und evaluiert. Zudem wird die Qualität der Lehre durch spezifische Studiengangsevaluierungen kritisch hinterfragt. Auf Modulebene wird Qualität mehrfach gesichert. Erstens, evaluieren Studierende das Modul. Zweitens, evaluieren Lehrende das Modul nach Abschluss des jeweiligen Semesters. Beide Sichtweisen werden schriftlich eingebracht und im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses kritisch reflektiert. Dies erfolgt nicht nur durch die Lehrenden, sondern jedes Modul hat einen Teamlead als verantwortliche Person. Dies sichert die Qualität und steuert Moduladaptierungen. Kollegiale Reflexionsworkshops organisiert durch das Teaching&Learning Center unterstützen auch bei der Qualitätssicherung. Weiters führen Kompetenzfeldleitungen Lehrendengespräche und Studiengangsleitungen Gespräche mit Jahrgangsvertretungen durch. Auch diese Informationen werden in einem übergreifenden Gespräch kritisch reflektiert und Maßnahmen abgeleitet. Zudem sind für jeden Studiengang strategische Ziele definiert, die z.B. innovative Lehre, Qualität, Lehrenden- und Studierendenaustausch adressieren. Im Modul Entrepreneurial Engineering wird ein weiterer Aspekt zur Qualitätssicherung ergänzt, nämlich die Reflexionsvideos der Studierenden. Denn wer kann besser über die Qualität berichten als unsere Studierenden!