Zuletzt aktualisiert am 07.02.2025
Der Erregte Mensch – Neuro-Stimulation interdisziplinär, 1. Internationales, wissenschaftliches Symposium operativer Fächer
Projektname des bereits eingereichten Projekts:
Ars Docendi Kategorie
Umsetzung hochschulischer Internationalisierungskonzepte in der Lehrveranstaltung
Gruppengröße
< 20
Kurzzusammenfassung des Projekts
Experten/innen aus den verschiedensten operativen Disziplinen v.a. aus den Ländern D-A-CH präsentierten ihre Konzepte in 4 thematischen Sessions verteilt auf 1,5 Tage in Wien, die auch aufgezeichnet und online gestellt wurden.
Nähere Beschreibung des Projekts
Session 1 war dem etablierten Einsatz der Neuro-Stimulation gewidmet. Im Bereich der Schilddrüse wurden Operationsvideos eingesetzt, die anderen Inhalte in Form von Frontalvorträgen zu Gegenwart und medizinische Vision der Anwendung elektrischer Nervenstimulation im weiblichen und männlichen Becken.
Session 2 erarbeitete den internationalen und fachlichen Integrationsbedarf in Forschung, Lehre als auch klinischen Alltag: Anatomie, Neurophysiologie, Neurochirurgie in Form stufenweise aufbauender, teils wiederholender Skills-Kurse am Phantom bzw. an Leichen prä- und postpromotionell. Ergänzt wurden diese um die postoperative Funktionalität, Sexualität und Lebensqualität als Maßstab aller medizinischen und pflegerischen Interventionen. Ob der starken Tabu-Behaftung zeigte sich ein hoher Thematisierungsbedarf in alle internationalen, medizinischen und pflegerischen Curricula für Patienten/innen gleich welcher Kultur, Nationalität als auch sexuellen Orientierung. Hierzu ist sicherlich ein Mix aus Frontal-Lehreinheiten als auch eLearning-Modulen indiziert, finanziell leicht realisierbar, bis hin zu Kommunikations-Schulung. Zur besseren Erreichung der Lehr- und Lernziele sind Simulations-PatientInnen in einem didaktischen Maximal-Lehrkonzept empfehlbar, realisierbar allerdings abhängig von den universitären Budgets.
Session 3 beleuchtete kritisch den ethisch hohen Anspruch, „nihil nocere“ und unbeschädigter Funktionalität intra- und postoperativ. Es zeigte sich ein Bedarf an Studien zu den komplexen Auswirkung von Chemo-, Strahlentherapien als auch HIPEC auf die Funktionalität des Plexus Pelvicus und Lebensqualität und somit Integration als Lehrinhalt in interdisziplinärer Dialog-Form. Neuro-Monitoring ist neu als Möglichkeit zur Funktionsdiagnostik intra- und postoperativ im kleinen Becken, wobei dieses Konzept kritisch ob der wissenschaftlichen Evidenz hinterfragt wurde.
Session 4 zeigte die jüngsten internationalen Entwicklungen zur Funktionalität des Plexus Pelvicus - eine nationale Registerführung kann international Fallmaterial für eLearning-PatientInnen liefern und der Optimierung von Operationstechniken zur schonenden Nervendarstellung dienen mit einem international einheitlichen prä- und postpromotionellen Konzept für Nerven-schonende Operationstechniken in einem Schritt-für-Schritt-Optimierungs-Vertiefungs-verfahren.
Zur Förderung von Forschung & Lehre wurde der 1. Internationale „Happy Pelvis Preis“ vorgestellt, der junge Forschende fordert und fördert und das Thema Funktionalität des kleinen Beckens auch für weitere Generationen zum Anliegen in Forschung & Lehre macht.