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Zuletzt aktualisiert am 30.05.2025

Berufsbegleitend Studieren: Ein Erfolgsmodell zur Stärkung des Gesundheitssektors

Bei dem Projekt handelt es sich um ein neues Projekt / eine wiederholte Einreichung

Ars Docendi Kriterien

  • Digitale Transformation und Künstliche Intelligenz
  • Innovative Hochschuldidaktik
  • Studierenden- und Kompetenzorientierung
  • Partizipation und Mitgestaltung

Gruppengröße

50-150

Anreißer (Teaser)

Das berufsbegleitende Studium „Biomedizinische Analytik“ an der FH Campus Wien bietet durch Online-Formate und Präsenzphasen Flexibilität und ermöglicht die Vereinbarkeit von Studium und Beruf – eine wertvolle Chance für das Gesundheitssystem.

Kurzzusammenfassung des Projekts

Das Projekt „Berufsbegleitend Studieren: Ein Erfolgsmodell zur Stärkung des Gesundheitssektors“ untersucht die steigende Bedeutung berufsbegleitender Studiengänge und damit verbundene Chancen für Studierende und Hochschulen. Immer mehr Hochschulen bieten flexible Studienmodelle an, die es den Studierenden ermöglichen, Arbeit und Studium zu kombinieren – eine Notwendigkeit, die sowohl durch die ökonomische Lage als auch durch sich wandelnde Karrierewege bedingt ist. Der berufsbegleitende Studiengang „Biomedizinische Analytik“ an der FH Campus Wien, der seit 2023 angeboten wird, bildet einen konkreten Fall. Eine Umfrage unter 84 Studierenden zeigte, dass Flexibilität, insbesondere durch Online-Unterricht von zentraler Bedeutung ist. Der Online-Unterricht (synchron und asynchron) ermöglicht eine bessere Vereinbarkeit von Studium und Beruf, während Präsenzveranstaltungen für den Erwerb praktischer Lerninhalte wesentlich bleiben. Auch basierend auf dem Personalmangel adressiert das Projekt die Notwendigkeit, die Studierbarkeit zu erhöhen, um die Drop-out-Rate niedrig zu halten und möglichst viele Fachkräfte auszubilden. Dies ist sowohl für Studierende als auch für Hochschulen und die Berufswelt, insbesondere in Bereichen wie der Biomedizinischen Analytik, relevant, die zur Sicherstellung einer gut ausgebildeten Fachkräftebasis in wichtigen Gesundheitsberufen beiträgt. Handlungsempfehlungen umfassen eine verstärkte Integration von Online-Elementen und eine modulare Studienstruktur.

Kurzzusammenfassung des Projekts in englischer Sprache

The project “Studying while working: A successful model to strengthen the healthcare sector” examines the growing importance of part-time degree courses and the associated opportunities for students and universities. More and more universities are offering flexible study models that allow students to combine work and study - a necessity due to both the economic situation and changing career paths. The part-time “Biomedical Science” course at FH Campus Wien, which has been offered since 2023, is a specific case in point. A survey of 84 students showed that flexibility, especially through online teaching, is of central importance. Online teaching (synchronous and asynchronous) enables a better balance between studies and work, while face-to-face events remain essential for acquiring practical learning content. Based on the staff shortage, the project addresses the need to increase studyability in order to keep the drop-out rate low and train as many specialists as possible. This is relevant for students as well as for universities and the professional world, especially in areas such as Biomedical Science, which contributes to ensuring a well-trained specialist base in important healthcare professions. Recommendations for action include increased integration of online elements and a modular study structure.

Nähere Beschreibung des Projekts

1. Ausgangslage und Motivation

Immer mehr Hochschulen reagieren auf die veränderten Lebensrealitäten ihrer Studierenden, indem sie berufsbegleitende Studiengänge anbieten. Diese Entwicklung ist nicht nur eine Reaktion auf die zunehmend komplexeren Ausbildungsbiografien, sondern auch eine notwendige Antwort auf die ökonomische Situation vieler Studierender. Angesichts steigender Lebenserhaltungskosten sehen sich zahlreiche Studierende gezwungen, neben dem Studium einer Lohnarbeit nachzugehen. Gleichzeitig führt die zunehmende Durchlässigkeit im Bildungssystem dazu, dass akademische Ausbildungen nicht mehr ausschließlich in der Lebensphase zwischen Schule und Berufseinstieg stattfinden, sondern auch später im Leben für berufliche Umorientierungen genutzt werden können. Außerdem stellt ein berufsbegleitendes Angebot Hochschulen vor die Aufgabe, auf diese diverse Kohorte an Studierenden zu reagieren und unterschiedliche Aspekte in Hinblick auf Studierbarkeit zu evaluieren. Dies betrifft didaktische Konzepte, die Diversität der persönlichen Herausforderungen wie Beruf und Familie, die Umstellung auf das „wieder“ Lernen sowie unterschiedliche Vorerfahrungen, insbesondere im fachlichen Bereich.

Der Beruf der Medizinisch-technischen Fachkräfte umfasst unter anderem die Biomedizinischen Analytik und befindet sich derzeit auf Platz 20 der bundesweiten Mangelberufe Österreichs. Der steigende Bedarf an Personal, verstärkt durch die Pensionierungswelle erfordert eine zunehmende Anzahl an Absolvent*innen, welche diese vakanten Stellen besetzen. Vor diesem Hintergrund wurde 2023 auch der Studiengang „Biomedizinische Analytik“ an der FH Campus Wien um eine berufsbegleitende Studienform erweitert. Der erfolgreiche Start und die kontinuierlich wachsenden Studierendenzahlen – aktuell befindet sich bereits der dritte Jahrgang im Studium – verdeutlichen den Bedarf und die Relevanz dieses Angebots. Zudem fördert dieses Angebot Chancengleichheit, indem eine breitere Zielgruppe angesprochen wird. Neben der Ausbildung bereits einer facheinschlägigen Erwerbstätigkeit nachzugehen bzw. nachgehen zu können bietet außerdem Vorteile für Studierenden und Dienstgeber*innen gleichermaßen.

2. Ziele des Lehrprojekts

Ziel des Projekts ist es, die Studierbarkeit des berufsbegleitenden Studiengangs „Biomedizinische Analytik“ zu verbessern, um den unterschiedlichen Anforderungen der Zielgruppe und dem Bedarf des Arbeitsmarktes gerecht zu werden. Dies beinhaltet:

  • Eine höhere Flexibilisierung der Lehre, um die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Privatleben zu erleichtern.
  • Die Förderung von Selbstwirksamkeit und Motivation der Studierenden.
  • Die Minimierung von Studienabbrüchen durch angepasste Lehr- und Lernmethoden.
  • Die langfristige Sicherung der Ausbildungsqualität im Bereich der Biomedizinischen Analytik zur Deckung des Fachkräftebedarfs im Gesundheitswesen.

In weiterer Folge soll dies im Prozess der Ausarbeitung rechtlicher Rahmenbedingungen unterstützend wirken, um Studierende bereits während des Studiums facheinschlägig in die Arbeitswelt einbinden zu können.

3. Methodisches Vorgehen

Zur Entwicklung geeigneter Lehr- und Lernformate wurde eine umfassende Befragung unter den derzeit berufsbegleitenden Studierenden des Studiengangs „Biomedizinische Analytik“ durchgeführt (n=84). Ziel war es, die größten Herausforderungen bei der Vereinbarkeit von Studium und Beruf zu identifizieren und konkrete Bedarfe zu erheben.

Vor Start des berufsbegleitenden Studiengangs wurden bereits Überlegungen zu unterschiedlichen Aspekten der Studierbarkeit und zur Verringerung der Drop-out-Rate angestellt. Diese Ansätze gilt es zu evaluieren, um sie gezielt weiterzuentwickeln und an die Bedürfnisse der Studierenden anzupassen.

Die Auswertung der Umfrage zeigte deutlich, dass eine flexible Zeiteinteilung sowie der Zugang zu Online-Lehrformaten zentrale Faktoren für den Studienerfolg darstellen. Auf Basis dieser Erkenntnisse wird bereits und soll auch künftig die Lehrstruktur des Studiengangs überarbeitet werden.

4. Lehr- und Lernmethoden

Das Lehrprojekt setzt auf eine Kombination aus synchronem und asynchronem Online-Unterricht sowie gezielten Präsenzphasen. Diese hybride Struktur ermöglicht es den Studierenden, ihre Lernzeiten individuell anzupassen, ohne auf den direkten Austausch mit Lehrenden und Mitstudierenden zu verzichten.

  • Asynchrone Online-Phasen: Theoretische Inhalte werden über Lernplattformen bereitgestellt, ergänzt durch Videos und interaktive Aufgaben. Dies ermöglicht den Studierenden ein zeit- und ortsunabhängiges Lernen.
  • Synchrone Online-Einheiten: Weitere theoretische Lehrveranstaltungen via Videokonferenz fördern den Austausch und ermöglichen eine direkte Interaktion mit den Lehrenden bei komplexeren Lehrinhalten, welche mehr Betreuung erfordern.
  • Präsenzphasen: Praktische Inhalte, die spezifische Kompetenzen und Laborfertigkeiten vermitteln, finden in gebündelten Präsenzzeiten statt. Diese werden gezielt genutzt, um den Studierenden ein intensives praktisches Training zu bieten und sie damit bestens auf den Berufsalltag vorzubereiten.

Um Kommunikation, Teamwork und Social Skills zu fördern wird in der Studieneingangsphase in eigens dafür konzipierten Lehrveranstaltungen auf die Stärkung der eigenen Kompetenzen und den Mehrwert der Gruppe eingegangen. Die Implementierung von Lern- und Peertandems soll Studierenden die Möglichkeit geben, gemeinsam an „problem-based Lernsettings“ zu wachsen und in unterschiedlichen Aufgabenstellungen die jeweiligen individuellen Stärken einzubringen. Diese Maßnahme zielt besonders auf die Verringerung der Drop-out-Rate ab und hilft unterschiedliche Vorerfahrungen zu kompensieren.

5. Ergebnisse und Wirkung

Durch die Flexibilisierung der Lehre kann die Studierbarkeit, speziell für berufsbegleitend Studierende deutlich erhöht werden. Die Ergebnisse der Umfrage zeigten, dass Studierende vor allem die Möglichkeit schätzen, theoretische Inhalte eigenständig zu erarbeiten und die Präsenzzeiten auf praktische Übungen zu fokussieren. Gleichzeitig kann so die Drop-out-Rate reduziert werden.

Für die Hochschule bedeutet dies eine effizientere Ressourcennutzung, während gleichzeitig die Ausbildungsqualität gewährleistet wird. Auch die Berufswelt profitiert: Der Studiengang leistet einen Beitrag zur Sicherstellung qualifizierter Fachkräfte in einem Bereich, der essenziell für das Gesundheitssystem ist. Dies kann als Initiative zur Reduktion des Fachkräfte-Mangels betrachtet werden, insbesondere vor dem Hintergrund der Pensionierungswelle der Babyboomer-Generation. Aktuell sind bereits vereinzelt Studierende des berufsbegleitenden Studiengangs als Hilfskräfte in Laboren tätig und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Versorgung. Weitere Ausbildungskonzepte – wie beispielsweise ein dualer Studiengang – können angedacht und etabliert werden, um die Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems zu gewährleisten.

6. Handlungsempfehlungen und Ausblick

Basierend auf den bisherigen Erfahrungen ergeben sich folgende Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Weiterentwicklung des berufsbegleitenden Studiengangs:

  • Ausbau asynchroner Lehrinhalte: Weitere theoretische Module sollen für die Online-Phase aufbereitet werden, um die Präsenzzeiten noch weiter zu reduzieren. Präsenzzeiten sollen so effizient für den Kompetenzerwerb praktischer Arbeiten genutzt werden.
  • Technologische Infrastruktur: Die kontinuierliche Weiterentwicklung der digitalen Lehrplattformen ist essenziell, um eine reibungslose Durchführung der Online-Phasen sicherzustellen.
  • Supportstrukturen: Zusätzliche Beratungsangebote und Peer-Learning-Initiativen können die Selbstorganisation der Studierenden stärken und den Studienerfolg weiter erhöhen.
  • Regelmäßige Evaluation: Laufende Feedbackschleifen und weitere Befragungen der Studierenden sind notwendig und geplant, um die Lehrformate kontinuierlich zu evaluieren und weiter an die Bedürfnisse der Zielgruppe anzupassen.

Das Projekt zeigt, dass eine flexible und studierendenzentrierte Lehre nicht nur die Vereinbarkeit von Studium und Beruf verbessert, sondern auch langfristig zur Stärkung des Gesundheitssystems beiträgt, indem es den Zugang zu akademischer Bildung erleichtert und die Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte sichert.

Akzeptanz und Resonanz

Der Bedarf sowie die Akzeptanz des berufsbegleitenden Studiengangs „Biomedizinische Analytik“ ist sehr hoch. Dies spiegelt sich unter anderem in der Ratio von Bewerber*innen zu verfügbaren Studienplätzen wider. Außerdem liegen uns bereits Evaluierungen der ersten beiden Jahrgänge vor. Diese belegen die Notwendigkeit für flexible Studienformate unter Miteinbeziehung digitaler Lehre, sowohl synchron als auch asynchron. Darüber hinaus zeigte sich der Bedarf an facheinschlägigen Anstellungen bereits während der Ausbildungszeit, wofür noch entsprechende Rahmenbedingungen etabliert werden müssen.

Nutzen und Mehrwert

Das Lehrprojekt zur Flexibilisierung des berufsbegleitenden Studiums „Biomedizinische Analytik“ an der FH Campus Wien bietet einen signifikanten Mehrwert auf mehreren Ebenen:

  • Flexibilisierung der Lehre: Das hybride Modell kombiniert (a)synchrone Online-Phasen mit kompakten Präsenzzeiten und schafft größtmögliche Flexibilität für Studierende. Dies erleichtert die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Privatleben und ermöglicht individuelle Lernwege.
  • Studierendenzentrierter Ansatz: Durch regelmäßiges Feedback der Studierenden wird die Lehrplanung kontinuierlich angepasst. Eine Umfrage unter den Studierenden bildete die Grundlage für maßgeschneiderte Lehrformate und stärkte die Partizipation der Zielgruppe.
  • Innovative Lehr- und Lernmethoden: Digitale Lernmaterialien, interaktive Formate und praxisorientierte Präsenzphasen fördern Eigenverantwortung und nachhaltigen Kompetenzerwerb. Digitale Medien unterstützten flexibles Lernen und kollaborative Elemente.
  • Nachhaltige Ressourcennutzung: Weniger Präsenzzeiten und der gezielte Einsatz digitaler Plattformen optimieren die Nutzung von Hochschulressourcen und reduzieren Umweltbelastungen durch reduzierte Anfahrtswege.
  • Beitrag zur Fachkräftesicherung: Das Projekt trägt aktiv dazu bei, dem Fachkräftemangel im Gesundheitswesen entgegenzuwirken. Eine verbesserte Studierbarkeit und niedrige Abbruchquoten steigern die Zahl qualifizierter Absolvent*innen – ein entscheidender Faktor angesichts der Pensionierungswelle.
  • Neue Formen der Kooperation: Die flexible Studienstruktur stärkt die Zusammenarbeit zwischen Hochschule, Praxispartnern, Studierenden und strategischen berufspolitischen Partnern. Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis berücksichtigt sowohl die Anforderungen der Studierenden als auch der Berufswelt.
  • Chancengleichheit: Das innovative Studienformat reduziert Barrieren und fördert dadurch den Zugang zur Hochschulbildung während unterschiedlicher Lebensphasen. Durch einen berufsbegleitenden Studiengang wird Inklusion begünstigt.   

Insgesamt schafft das Projekt ein zukunftsorientiertes Studienmodell, das aktuelle Bedürfnisse der Studierenden aufgreift und gesellschaftliche sowie arbeitsmarktbezogene Herausforderungen adressiert. Es fungiert als Best-Practice-Beispiel für die erfolgreiche Implementierung flexibler Lehrformate in den Gesundheitsberufen.

Übertragbarkeit und Langlebigkeit

Das Projekt läuft seit 2023

Gegebenenfalls geplanter Endzeitpunkt: Das Lehrprojekt ist langfristig angelegt und kann auf ähnliche Programme übertragen werden.

Das Lehrprojekt zur Flexibilisierung des berufsbegleitenden Studiengangs „Biomedizinische Analytik“ an der FH Campus Wien ist langfristig angelegt und bietet ein zukunftsweisendes Modell für akademische Ausbildungen, die den Bedürfnissen einer heterogenen Studierendenschaft gerecht werden. Seit seiner Einführung im Jahr 2023 wird das Projekt kontinuierlich weiterentwickelt und an neue Anforderungen angepasst. Die regelmäßige Evaluation der Lehrformate sowie die enge Einbindung der Studierenden ermöglichen eine dynamische Optimierung des Curriculums. Das flexible Lehrkonzept ist dabei nicht nur auf den aktuellen Studiengang beschränkt, sondern lässt sich auch auf andere Studiengänge und Lehrsituationen übertragen – insbesondere dort, wo Studierende Beruf und Studium miteinander vereinbaren müssen. Elemente wie die Kombination aus asynchronen Online-Phasen, synchronen Live-Sitzungen und gezielten Präsenzmodulen können problemlos auf vergleichbare Studiengänge in den Bereichen Gesundheitswesen, Technik oder Sozialwissenschaften adaptiert werden. Die erprobten Methoden können als Best-Practice-Beispiel dienen und Impulse für andere Bildungseinrichtungen liefern, die ihre Studienangebote flexibilisieren möchten. Darüber hinaus bietet das Projekt Anknüpfungspunkte für Kooperationen – sowohl hochschulübergreifend als auch mit dem Arbeitsmarkt. Die langfristige Perspektive des Projekts liegt in der kontinuierlichen Weiterentwicklung der digitalen Infrastruktur, der Ausweitung von Online-Lernangeboten sowie in der Förderung hybrider Lehrmodelle. Auf diese Weise wird das Projekt nicht nur den aktuellen Anforderungen gerecht, sondern bleibt auch zukünftig anpassungsfähig und innovativ.

Institutionelle Unterstützung

Das Lehrprojekt zur Flexibilisierung des berufsbegleitenden Studiengangs „Biomedizinische Analytik“ wird seitens der FH Campus Wien durch mehrere Maßnahmen aktiv unterstützt. Um das Angebot nachhaltig umzusetzen, wurden zusätzliche Lehrende eingestellt und die erforderlichen Studienplätze geschaffen. Dadurch kann die steigende Nachfrage nach einem flexiblen Studium gedeckt und gleichzeitig die Betreuungsqualität gesichert werden. Zudem stellt die Hochschule die notwendige Infrastruktur bereit, insbesondere durch den Ausbau digitaler Lehr- und Lernplattformen sowie die Bereitstellung technischer Ressourcen für hybride Lehrformate. Auch organisatorische Einheiten und hochschuldidaktische Weiterbildungsformate begleiten die Umsetzung, um eine kontinuierliche Optimierung der Studierbarkeit zu gewährleisten. Damit wird ein klares strategisches Interesse verfolgt: Mehr Studienplätze zu belegen, die Vereinbarkeit von Studium und Beruf zu erhöhen und langfristig die Zahl erfolgreicher, im Berufsfeld arbeitender Absolvent*innen zu steigern. Damit wird nicht nur der akademische Erfolg der Studierenden gefördert, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Fachkräftesicherung im Gesundheitswesen geleistet.