Aktuelle Probleme im Arbeitsleben und Diversität, Seminar

Umgesetztes Projekt

Ziele

Unser Alltag ist voll mit Recht. Seine Anwendung passiert nicht erst bei Gericht, sondern viel früher, zB bei jedem Kauf einer Jause, beim Verborgen eines Bleistifts an die Sitznachbarin oder eben unserem Job. Die Praxis des Arbeits- und Sozialrechts oder dessen Anwendung an der Universität fand bisher trotzdem vor allem in Gestalt von sog Moot Courts statt, in denen gerichtliche Verhandlungen – also extreme Konfliktsituationen – nachgestellt werden oder allenfalls bei Besuchen von echten Gerichtsverhandlungen. Simulation oder role play zu alltäglichen Konstellationen wird im rechtlichen Kontext universitär hingegen kaum angeboten. Ebenso wenig werden juristische Themen aus Sicht der Studierenden auf den in der juristischen Community üblichen Kanälen, dh insb Fachtagungen mit Vorträgen, behandelt, sodass der Input der jungen Generation teilweise verloren geht oder zumindest vernachlässigt wird.

 

Das Ermöglichen des eigenen Ausprobierens verschiedener arbeitsrechtlicher Lebenssituationen - zB von Bewerbungsgesprächen, Gehaltsverhandlungen mit der Arbeitgeberin oder der Ausspruch einer Entlassung gegenüber einem "dauernd kranken" Arbeitnehmer - durch die Studierenden selbst war ein wichtiges Ziel der Lehrveranstaltung. Die Studierenden sollten derartige „vorgerichtliche“ Konstellationen und ihr eigenes Verhalten in einem geschützten Raum ausloten können, nicht zuletzt weil einige der Situationen nach dem Studienabschluss mit Sicherheit auch im künftigen Leben der Studierenden eintreten würden. Wesentlich war dabei, dass die Studierenden sich nicht wie im sonstigen Studium in ihrer (künftigen Rolle) als Richter/innen oder Anwält/inn/en mit den Fragestellungen auseinanderzusetzen hatten und Rechtsfragen beantworteten, sondern als Betroffene agieren mussten. Außerdem nahmen sie sowohl die Rolle der Arbeitgeber/innen als auch der Arbeitnehmer/innen an. Sie konnten auf diese Weise beide Seiten ausprobieren und sich auch jeweils besser auf die sog sozialen Gegenspieler/innen und deren Argumente und Sichtweise einstellen.

 

Ein weiteres Ziel der LV ist es, den Studierenden nahezubringen, dass Fragen der „Diversität“ alle – auch sie selbst – betreffen. Anhand der Erarbeitung des eigenen familiären Backgrounds bei den im Team stattfindenden Vorstellungsrunden der Teilnehmenden wird etwa die Heterogenität der Studierenden deutlich und gleichzeitig aufgearbeitet. Diese besteht - zumindest in der gegenständlichen LV - zumeist in Hinblick auf den beruflichen Background der Eltern, unterschiedliche Sprachkompetenzen sowie insb die verschiedenen Grade oder überhaupt fehlende Integration in die juristische Community. Der gleich noch näher vorgestellte Vortrag vor einem öffentlichen, professionellen Publikum - und nicht nur vor den peers - ermöglicht einigen TeilnehmerInnen zum ersten Mal einen Auftritt in einem bisher ungewohnten Umfeld.

 

Das große "außenwirksame" Ziel am Ende der LV ist die öffentlich zugängliche Veranstaltung, bei der drei ausgewählte Studierende und drei externe Expert/inn/en einen Fachvortrag vor Publikum oder professionellem Auditorium halten. Die Moderation (Begrüßung, Vorstellung aller Vortragenden etc) sowie Mitorganisation (Gestaltung der Einladungen, postings, Plakate etc) wird ebenfalls von den LV-Teilnehmer/inne/n mitgestaltet. Die Auswahl der vortragenden Studierenden wird im Kreis der Studierenden gemeinsam mit der LV-Leiterin gemacht, die Themen und die Präsentationen dann von den Vortragenden selbständig erarbeitet. Der analoge Fachvortrag vor einem tatsächlich anwesenden Publikum ist in juristischen Kreisen - neben dem Fachartikel in einer Zeitschrift - der Weg, um ein Thema unter die Menschen zu bringen; dieser Weg steht Studierenden in der Regel aber nicht offen, weil entsprechende Aufnahmekriterien verhindern, dass junge Menschen, die noch kein Studium absolviert haben, dort ein Forum finden. Insofern ist der Fachvortrag bei "Lehre goes public" oder "Gender goes public" die Eintrittskarte in die traditionelle juristische Community, die ihrerseits dadurch wesentliche Impulse und innovative Lösungsansätze gewinnt.

Kurzzusammenfassung

In der LV wird Diversität im Wirtschafts- und Arbeitsleben durch Simulation der Stadien des Arbeitsverhältnisses (zB Bewerbungsgespräch, Lohnverhandlung, Auflösung des Arbeitsverhältnisses) gemeinsam erlebt, ausprobiert und erlernt; die Studierenden fungieren in role plays als Arbeitgeber/innen, Arbeitnehmer/innen u Betriebsratsmitglieder. Dabei erfahren und üben sie den rechtlichen und persönlichen Umgang mit arbeitsrechtlichen Konstellationen, und zwar aus Sicht der AG- und der AN-Seite. Die Studierenden wenden nicht nur - wie sonst üblich - Recht auf andere an.

 

Bei den in die Lehre integrierten, aber öffentlich zugänglichen Events im Tagungsformat wie "Lehre goes public" oder "Gender goes public" wird jeweils 3 Studierenden die Gelegenheit geboten, gemeinsam mit 3 externen Expert/inn/en durch einen Fachvortrag sowohl ihre rhetorischen als auch ihre inhaltlichen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

Im Publikum sitzen neben peers auch potentielle Arbeitgeber/innen, Vertreter/innen der Sozialpartner u der lokalen Medien. Öffentlich zugängliche (Wirtschafts-)Rechtsveranstaltungen zu "Diversität" oder "Geschlechterfragen" sind selten, unter maßgeblicher Beteiligung der jungen Generation oder besser: zukünftiger Jurist/inn/en kaum vorhanden.

Die übrigen Teilnehmer/innen der LV können sich als Moderator/inn/en und durch Fragenstellen in der Diskussion beteiligen.

Summary

In this course on labour law and diversity, after being given the legal background, students may experience and test various situations throughout the employment relationship (e.g., job interview, salary negotiation, termination of a relationship) by simulating them. Students take on the roles of the employers, members of the works council and the employees. They test and practice the legal and personal handling of such constellations from both sides. By doing role plays on working issues, the students come to know not only about the dogmatic, legal background of diversity in business life but learn more about their own behaviour and skills as well. They do not only apply laws to others but experience the rules on themselves.

 

A 2nd focus of the course is the organization of events like “Gender goes Public”. Such conferences offer 3 students the opportunity to give a speech in front of a public audience, together with 3 experts, and proof their legal and rhetorical skills. In the auditorium, there will be peers as well as potential employers, representatives of the social partners, or the local media. Public (Business-) Legal-Events about “Diversity” and “Gender Issues” are rare, even more rare are those presenting young students or future lawyers.

The students who are not giving a speech join and contribute to the event as well, e.g., as moderators, questioners and discussants; also, they help organize the event (e.g., designing the announcement poster and the invitations).

Nähere Beschreibung

Die Studierenden erfahren in der LV, wie Diversität im Arbeits-, Sozial- und Wirtschaftsrecht abgebildet wird. Aus rechtsdogmatischer Sicht geschieht dies durch Kategorisierungen anhand von Merkmalen wie Geschlecht, Religion oder körperlicher Verfasstheit. Einerseits erzeugen die rechtlichen Rahmenbedingungen deshalb einen besonderen Schutz, andererseits werden Gruppen von Personen bzw Arbeitnehmer/inne/n von den übrigen Menschen abgegrenzt. Zusätzlich zur Darstellung des rechtlichen Know-how werden daher auch die positiven Auswirkungen von gut umgesetzter, diverser Arbeits(markt)politik in der LV betont, erarbeitet u vermittelt.

 

Durch ausführliche Vorstellungsrunden der eigenen Person der Teilnehmenden (familiärer Background, zukünftige Berufswünsche, bisherige Erfahrungen mit Fragestellungen der Diversität etc) wird zunächst deutlich, dass auch die Zusammensetzung der Studierenden durchaus divers oder heterogen ist. Diese eigene Betroffenheit gibt eine tiefergehende Motivation, sich mit Fragestellungen wie Gleichbehandlung überhaupt auseinanderzusetzen und in der Folge als Multiplikator/inn/en zu wirken, zB indem diese Themen aus der Sicht der Studierenden dann in der öffentlichen Veranstaltung vorgetragen werden. Erfreulicherweise erzählen manche Studierenden bereits in späteren Einheiten der LV von Diskussionen im Freundeskreis, die ihre Beschäftigung mit verschiedenen Diversitätsfragestellungen im Rahmen der LV ausgelöst hat. Fragen wie "Warum gibt es deutlich weniger Anwältinnen als Anwälte?" oder "Welche Rolle spielt die soziale Herkunft bei der (juristischen) Berufswahl?" bekommen mehr Gewicht, wenn der eigene Bezug zur Frage hergestellt wird.

 

Mittels der Simulationen in Gestalt von role plays der verschiedenen Stadien des Arbeitsverhältnisses wird das Arbeits- und Antidiskriminierungsrecht im Kontext des Wirtschaftslebens selbst ausprobiert und erfahren: Die Studierenden lernen in dieser LV, nicht nur die rechtliche Situation oder eine Beurteilung von außen wiederzugeben; sie können und müssen als Betroffene selbst agieren und als solche das Recht auch anwenden. Dies unterscheidet sich maßgeblich von der Perspektive, die sonst im rechtswissenschaftlichen Studium eingenommen oder vermittelt wird. Dort geht es im Wesentlichen darum, das Recht zu kennen und es auf andere anzuwenden.

Die Simulationen der Arbeitswelt erlauben es den Studierenden zudem, rechtlich relevante Ereignisse, die in ihrem Leben demnächst höchstwahrscheinlich eintreten werden, auszuprobieren. Arbeitsrecht betrifft uns alle, und eben nicht nur als beurteilende Dritte sondern auch als Betroffene. Die Studierenden können daher ihr Verhalten in Konstellationen üben, die ihnen bald selbst bevorstehen. Wie reagiere ich auf unzulässige Fragen beim Bewerbungsgespräch? Welches Entgelt kann ich verlangen und wie frage ich nach mehr? Muss der (potentiellen) Arbeitgeberin gesagt werden, wenn eine chronische Krankheit diagnostiziert wird? Genügt bei der Entlassung die Äußerung "Sie werden hier nicht mehr gebraucht. Auf Wiedersehen!" und wie sollten Arbeitnehmer/innen im Gespräch darauf reagieren?

Die Studierenden nehmen im role play aber nicht nur die Position von Arbeitnehmer/inne/n ein. Da die Szenen dialogisch nachgespielt werden, stellen sie sowohl Arbeitnehmer/innen als auch Arbeitgeber/innen dar. Auf diese Weise müssen sie unterschiedliche Perspektiven ein- und Interessen wahrnehmen. Sie lernen, wie die andere Seite, Vertragspartei oder sog soziale Gegenspieler/in denkt und agiert, und warum das so ist. So erkennen die Studierenden, wie schwierig - und zwar nicht aus rechtlicher Sicht - es ist, eine Ermahnung oder vielleicht sogar Kündigung gegenüber einem/r Arbeitnehmer/in auszusprechen. Wie wird ein solches Gespräch begonnen? Wie schnell wird auf den Punkt gekommen? - Auch hier tritt zum besseren Verständnis der Dogmatik des Arbeits- oder Antidiskriminierungsrechts ein verstärktes Erkennen der eigenen Fähigkeiten, Interessen und Verhaltensweise.

Durch das eigene Erleben - noch dazu von verschiedenen Standpunkten aus - entsteht eine erste tiefgehende Verbindung zwischen dem theoretischen rechtlichen Wissen und der praktischen Anwendung dieses Wissens. Die Studierenden müssen aus verschiedenen Perspektiven argumentieren, was sie gegenüber Aspekten wie Sprache, sexueller Orientierung oder Weltanschauung noch mehr sensibilisiert. Dies alles geschieht zudem in einem geschützten Raum, der ein intensiveres Kennenlernen der eigenen Stärken und Schwächen ermöglicht. Die LV erlaubt es, ohne den Druck, den gegenständlichen Job auch haben zu wollen oder zu behalten, die rechtlichen und faktischen Umstände in Ruhe auszuloten und eigene Reaktionen zu beobachten, und im Anschluss daran von den peers und LV-Leiterin ein Feedback zu bekommen und darüber zu reden.

 

Der Fachvortrag von drei Studierenden aus der LV gemeinsam mit den drei externen Expert/inn/en bei einer öffentlichen Veranstaltung, die einen Nachmittag dauert, bildet den Höhepunkt der LV. Die - von den Teilnehmer/inne/n und der LV-Leiterin gemeinsam - ausgewählten Studierenden halten vor einem Publikum einen Vortrag (ca 20 min), ebenso die externen Expert/inn/en. Alle sechs Personen müssen sich gleichermaßen auch Fragen aus dem Publikum stellen. Im Anschluss daran wird die Möglichkeit geboten, am Buffet zwanglos weiter zu plaudern und zu netzwerken. Studierenden soll damit ein erstes Forum geboten werden, auch außerhalb der in dieser Generation üblichen Kanäle wie den sozialen Medien von einem breiteren Publikum sowie der Praxis und der etablierten (juristischen) Fachwelt wahrgenommen zu werden.

Durch den Auftritt bei einer öffentlichen Veranstaltung bleiben die intensiv vorbereiteten Vorträge und Themen zudem länger in den Köpfen der Studierenden, und nicht nur in jenen der vortragenden; dies zeigt sich etwa bei gegenseitigen Referenzen in nachfolgenden Semestern. Für die meisten der vortragenden Studierenden ist der Fachvortrag außerdem ein erster großer Auftritt vor Publikum, und auch ein erster Schritt in die juristische Fachwelt. Dem entsprechend gern wird der Fachvortrag auch in die CVs aufgenommen; dies gilt als guter Ausweis der für Jurist/inn/en erforderlichen rhetorischen und argumentativen Fähigkeiten.

Da sämtliche Teilnehmer/innen der LV bei der öffentlichen Veranstaltung in irgendeiner Form mitwirken (müssen), ist - trotz der kompetitiven Aspekte des Auswahlverfahrens - sowohl Commitment vorhanden als auch das Engagement für die Sache geweckt. Als Moderator/in, Mitgestalter/in der Einladung und Poster, aber auch als Fragesteller/in aus dem Publikum und Kontaktperson für die externen Expert/inn/en bekommen alle eine Funktion und machen das Event zu "ihrer" Veranstaltung. Unter dem Publikum finden sich daher - neben Vertreter/inne/n der Sozialpartner, lokaler Medien und der Justiz - auch immer Verwandte und Freund/inn/e/n der LV-Teilnehmer/innen. Allen Studierenden ist bei der öffentlichen Veranstaltung die Möglichkeit gegeben, sich auf die eine oder andere Weise zu präsentieren; bei allen ist das Interesse am Gelingen schon im Vorfeld größer als bei anderen Veranstaltungen und es besteht eine längerfristige und tiefergehende Verbundenheit mit den Themen.

Mehrwert

Für die Studierenden:
•    Erlangung praktischer Erfahrung in Hinblick auf häufig auftretende, sensible oder konfliktgeladene arbeitsrechtliche Situationen in einem geschützten Raum
•    Vertiefung ihrer Kenntnisse und Lernerleichterung durch das eigene Ausprobieren von Arbeits- und Antidiskriminierungsrecht
•    Erlangung einer beruflichen Zusatzqualifikation, insb durch Präsentation des Fachvortrags bei der öffentlich zugänglichen Veranstaltung
•    Erlangung von Erfahrungen in Hinblick auf die kompetitiven Aspekte der Arbeitswelt

Für die Lehrenden und Studierenden:
•    Vernetzung und verstärkte Kooperation zwischen den Universitätsangehörigen, dh zwischen Lehrenden und Studierenden
•    Vernetzung und verstärkte Kooperation zwischen den Universitätsangehörigen und den externen Expert/inn/en
•    Vernetzung und verstärkte Kooperation zwischen Universitität und Praxis

Für alle, einschließlich das Publikum:
•    Schulung rhetorischer, didaktischer, organisatorischer und rechtsdogmatischer Kenntnisse u Fähigkeiten
•    stärkere Verbreitung von universitären oder juristischen Fragestellungen auch außerhalb der traditionellen Adressat/inn/en durch - im Vergleich zu sonstigen Fachtagungen - niederschwellige(re) Aufbereitung und Zugang
•    Einbringen neuer Themen und Standpunkte in den juristischen Diskurs, weil die Studierenden regelmäßig - nicht zuletzt aufgrund ihres Alters - andere Ideen und Vorstellungen in ihre Vorträge einbauen

Ist das Konzept auf andere Lehrveranstaltungen bzw. Lehrsituationen übertragbar? Wird das Konzept längerfristig eingesetzt und weiterentwickelt?

Das Erproben und Durchspielen von Situationen durch Anwendung der erlernten Rechtsdogmatik in einer Simulation der verschiedenen Stadien des Arbeitsverhältnisses lässt sich zumindest auf die anderen Rechtsfächer wie zB das Bürgerliche Recht (Ausverhandeln und Abschluss von Kaufverträgen, "Umtausch" ungewollter Geschenke, Einfordern von Gewährleistung etc), leicht übertragen. Vereinzelt bauen Kolleg_innen diese Lehrmethode mittlerweile auch in kleinerem Umfang in ihre LV ein.

Eine Vertiefung der Kenntnisse und des Verständnisses durch Ausprobieren und Simulationen tatsächlicher Situationen ist auch in den Fremdsprachenstudien und in Fächern wie Geschichte zu erwarten (oder wird dort vielleicht bereits praktiziert).

 

Die Präsentation von Fachvorträgen durch Studierende vor einem öffentlichen oder professionellen Publikum funktioniert für alle Fächer und Disziplinen. Dies gilt sowohl für Veranstaltungen, die eigens zu diesem Zweck abgehalten werden, als auch für die verstärkte Einbeziehung von Studierenden in bereits etablierte Tagungsformate.

 

Eine mögliche Weiterentwicklung des Fachvortrags der Studierenden bei einer juristischen Tagung mit Expert/inn/en ist die Veröffentlichung der Beiträge in einer juristischen Zeitschrift oder einem Tagungsband; damit würde der momentan noch übliche Weg der Verbreitung von Information in der juristischen Community beschritten. Eine sonstige, niederschwellige Publikationsmöglichkeit - für ein anderes (allerdings wohl breiteres) Publikum - wäre die Veröffentlichung in den Sozialen Medien, sei es als Blog oder zB auch als Youtube-Video.

Ist die Akzeptanz des Projekts gegeben? Welche Evidenzen (z.B. Evaluierungsergebnisse) gibt es hierfür?

LV-Evaluierungsergebnisse

Nominierung der LV für den Lehrpreis der Universität Graz durch die Studierenden selbst

Jobangebote (zumindest) für die öffentlich präsentierenden Studierenden

Aufwand

Organisation von passenden Räumlichkeiten und Technik
Gestaltung von Einladungen und Vortragsanfragen an Expert/inn/en
Fahrtkosten für vereinzelte externe Expert/inn/en
Buffetkosten für sozialen Teil der Tagung

Positionierung des Lehrangebots

Diplomstudium/Masterstudium Rechtswissenschaften, 3. Studienabschnitt (Pflichtfachgruppe: Wirtschaft / Wirtschaftsrecht/Spezialisierungsgebiet Wirtschaft / Arbeits- und Sozialrecht); Doktoratsstudium Rechtswissenschaften

Weiterführende Information


Das Beispiel wurde für den Ars Docendi Staatspreis für exzellente Lehre 2020 nominiert.